14.10.09 16:56 Uhr
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Erstes Ergebnis bei Koalitionsverhandlungen: Hartz IV wird reformiert

Seit zehn Tagen verhandelt die FDP und die CDU in Berlin über den Koalitionsvertrag. Wird man sich in konkreten Fragen nicht einig, steht zumindest fest, dass Hartz-IV-Empfänger besser gestellt werden sollen.

Das Vermögen von Hartz-IV-Empfängern soll deutlicher vor Zugriffen des Staates geschützt werden. Auch die Zuverdienstmöglichkeiten sollen erweitert werden. Konkret heißt dies, dass das sogenannte Schonvermögen pro Lebensjahr auf 750 Euro angehoben wird.

Damit muss ein Langzeit-Arbeitsloser erst ab einer Summe von 48.750 Euro sein Vermögen nutzen bevor er Hartz IV beantragen kann. Auch sollen Immobilien die in Eigenbedarf genutzt werden, von Staatlichen Zugriff befreit werden.


WebReporter: SchwarzerSchlumpf
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, CDU, FDP, Union, Hartz IV, Reform, Schwarz-Gelb
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2009 16:49 Uhr von SchwarzerSchlumpf
 
+0 | -0
 
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Ob das nun ein richtiger Schritt ist werden wir sehen. Zumindest betrifft das nun nicht nur wieder vermögende Menschen. P.s. in der Quelle steht noch einiges Interessante mehr.
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14.10.2009 17:23 Uhr von Mui_Gufer
 
+10 | -1
 
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dann wird aus hartz IV eben hartz V
ist ja auch viel besser als victory-zeichen mit den fingern zu zeigen als hartz IV
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14.10.2009 17:30 Uhr von Decment
 
+2 | -7
 
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genau: so! ausgaben erhöhen, steuern senken. Anders ausgedrückt? Hab ich am Ende des Monats wenig Geld aufm Konto, werd ich nächsten Monat weniger Arbeiten und mehr Geld ausgeben.
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14.10.2009 19:47 Uhr von werwolf0815
 
+6 | -1
 
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@decement: hää???
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14.10.2009 19:57 Uhr von lautermann
 
+6 | -5
 
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pro Lebensjahr auf 750 Euro angehoben wird. Habe es eben auch im Fernsehen gesehen.
Ein RICHTIGER Weg.
Von wegen unter Schwarz - GELB verarmen wir.
Das habe die Anderen veranstaltet, das man erst völlig verarmen muss, bevor man wieder was bekommt.
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14.10.2009 20:35 Uhr von charma
 
+7 | -2
 
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Stimmt unter S-G verarmt keiner.

Im Gegenzug soll ja NUR der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung erhöht werden. Als H4-Empfänger, der nun auch legal 400 hinzuverdienen darf ohne Abzüge, ist man von dieser Form der Verarmung natürlich nicht betroffen.

Ebenso wenig wie von der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge.

Ja ne, ist klar...

Der Dumme ist nur wieder der der 40+ Std die Woche schuften geht...vielen Dank auch
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15.10.2009 08:59 Uhr von fortimbras
 
+3 | -0
 
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Das trifft nicht nur die Reichen? und wer bitte hat fast 50.000 Euro wenn er ein Jahr lang arbeitslos war?
Dass Arbeitslose ihr Haus oder ihre Wohnung behalten dürfen ist ok aber den freibetrag hochzusetzen ist ein Fehler.
Auch die Nebenjobs müssten Verboten bleiben.
Dadurch werden definitiv Arbeitsplätze vernichtet.
Man wird dann billige Hartzer die Arbeit machen lassen die sonst ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer machen würde.
Den Arbeitslosen kann das völlig egal sein Sie verdienen sich ja nur was dazu und soweit dass Sie deshalb keinen Vollzeitjob mehr bekommen denken die dann vermutlich gar nicht.
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15.10.2009 09:07 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+2 | -0
 
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wie ich geschrieben habe: quelle lesen ;) die passage mit den zuverdienst betrifft nicht nur die reichen ..
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15.10.2009 09:27 Uhr von Sobel
 
+2 | -1
 
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@fortimbras: Du hast soweit schon Recht. Nur für einige wird es höchste Zeit, dass der Dazuverdienst erhöht wird.

Ich z.b. habe ein Nebengewerbe und mich nervt es tierisch, dass ich nur 100 € davon behalten darf. Es klingt zwar doof, aber meine Lust hält sich in Grenzen das Nebengewerbe weiter zu führen, wenn immer nur 100 € dabei raus springen, obwohl es eigentlich viel mehr ist. Erst ab einen Betrag von 1000 € würde es sich lohnen, nur dann hätte ich das Problem, dass es kein Nebengewerbe mehr ist. Und ein Hauptgewerbe in dieser Zeit zu führen ist wohl sehr riskant, vor allem ohne die jeweiligen Mittel namens Euros.

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