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Dresden: Behinderter wehrte sich mit Pfefferspray und bekam 1.800 Euro Geldstrafe

Nach dem Fall von Dominik Brunner in München fordern die Politiker mehr Zivilcourage. Carsten H. hatte niemanden, der ihm helfen konnte. Er saß nach Mitternacht alleine in der Straßenbahn, als acht bis neun Jugendliche dazu stiegen.

Zwei Mädchen aus der Gruppe setzten sich Carsten H. gegenüber und pöbelten ihn an. Als die anderen Jugendlichen dazu kamen und handgreiflich wurden, zog das Opfer in Notwehr sein Pfefferspray und sprühte es einem Angreifer ins Gesicht.

Die Gruppe stieg daraufhin aus der Straßenbahn aus. Carsten H. alarmierte die Polizei. Die ermittelte jedoch nicht gegen die Täter, sondern gegen das Opfer wegen gefährlicher Körperverletzung. Resultat: 1.800 Euro Geldstrafe für Carsten H. Sein Anwalt hat Einspruch eingelegt.


WebReporter: DerN1cK
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Strafe, Geldstrafe, Pfefferspray, Notwehr
Quelle: www.bild.de

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82 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2009 10:48 Uhr von DerN1cK
 
+5 | -1
 
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Jetzt darf man sich nicht mal mehr gegen diese Kriminellen wehren! Daran erkennt man wieder, was für einen "Rechtsstaat" wir haben! Diese Rechtsprechung, ist einfach nur zum Kotzen!
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14.10.2009 11:21 Uhr von sharp
 
+102 | -5
 
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Traurig traurig und das in meiner heimatstadt: wenn ich zufällig in der bahn gessesen hätte wär ich glaub ich ausgerastet nicht nur das diese kleinen pi... kein respekt vor ältern und co. haben jetzt werden sogar schon behinderte angepöbelt. und dann auch noch die strafvervolgung da passt mal wieder :ehr glaub ich an die unschuld einer hurre als an die gerechtigkeit der deutschen justiz...

ich kann nur hoffen das ich so was mal mitbekomme da lehrnen die aber zivilcourage von ner ganz anderen seite kennen

[ nachträglich editiert von sharp ]
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14.10.2009 11:23 Uhr von haemorrhoidencowboy
 
+96 | -4
 
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....man sollte den "Halbstarken" einfach gepflegt auf´s Maul hauen....für 1.800 € verteile ich gerne ein bißchen Haue.....
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14.10.2009 11:24 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+101 | -4
 
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So ein Urteil darf nicht rechtens sein! Sowohl die Staatsanwaltschaft, wie auch die zuständigen Richter sollten sich dirngen Gedanken über Ihre Auffassung des Jobs machen.
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14.10.2009 11:28 Uhr von Noquest
 
+42 | -3
 
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Was für ein Urteil Da wünscht man doch dem Richter, das er selber auch mal in so eine Situation gerät und selber wegen schwerer Körperverletzung verurteilt wird, weil er sich gewehrt hat ...
Manche Rechtsprecher in unserem Land merken die Einschläge einfach nicht mehr.
Äusserst arm und vom Gerechtigkeitsempfinden absolut ungerecht! Aber das ist so ein typisch deutsches Urteil ...

<ironie>
Was soll man eigentlich in so einer bedrohlichen Situation machen? Exikutive Abwehrmassnahmen durchführen? Denn wenn kein "Zeuge/Täter" überlebt kann keiner behaupten, dass es nicht bedrohlich war und ich wegen meiner Abwehr verurteilt werde ...?!?
<ironie off>
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14.10.2009 11:32 Uhr von smutjie
 
+50 | -3
 
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Wa da bekomm ich sofort das große Kotzen.

Diese verzogenen Halbwilden dürfen einen Behinderten anmachen und handgreiflich werden!
Wenn sich aber der böseböse Behinderte wirkungsvoll wehrt bekommt er eine Geldstrafe!

Da stellt sich mir die Frage warum wird denn Pfefferspray überhaupt in Deutschland verkauft?

[ nachträglich editiert von smutjie ]
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14.10.2009 11:33 Uhr von pantherchen1
 
+35 | -1
 
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Wo bleiben eigentlich die Kommentare: "Todesstrafe für den brutalen Sprayer" ? Also wirklich, wie kann sich ein erwachsener Mann anmaßen, kiddis mit Pfefferspray zu behandeln. Die wollten doch nur spielen.

-ironie off

Mann sollte die mal für 6 Monate in nem Behindertenwohnheim arbeiten lassen, anstatt mal wieder hier in Deutschland auszuprobieren, wie weit es die Gerichte mit den Bürgern treiben können, ohne das diese sich wehren.

IM NAMEN DES VOLKES :

Also....auch ich bin das Volk, und in meinem Namen würde es so ein Urteil nicht geben.
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14.10.2009 11:34 Uhr von Johnny Cache
 
+26 | -2
 
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Geht´s noch? Ja, Pfefferspray darf nicht gegen Personen eingesetzt werden, aber andererseits darf man auch nicht handgreiflich werden und andere Leute rumschubsen... von daher war die Reaktion, besonders in Anbetracht des absolut feigen Verhältnisses von 8:1, mehr als angemessen.

Unglaublich was hier für schwachsinnige Urteile gefällt werden. Man verspürt echt den Drang die verantwortlich dafür zu verprügeln und deswegen anschließend auch noch anzuzeigen...
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14.10.2009 11:42 Uhr von h0nking_antelope
 
+30 | -5
 
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leute, leute, leute... das ist eine news von bild.de - da ist bestimmt was faul dran. Jetzt alle mal den Verstand anschalten: Natürlich ist das unglaublich und nicht rechtens, aber genau mit solchen Verdrehungen macht doch die Bild immer Schlagzeilen. Wer weiß, ob es überhaupt so war, wie es die Bild erzählt? Also für mich klingt das Urteil fiel zu Krass, als dass die Bild da nicht was dazugedichtet hätte.

mfg
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14.10.2009 11:42 Uhr von Sir_Cumalot
 
+12 | -10
 
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und die Moral von der Geschichte: Pfefferspray = gut und wirkungsvoll
Polizei = schlecht
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14.10.2009 11:44 Uhr von Omertabam
 
+13 | -1
 
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Täter-Opfertausch..! Der Klassiker Schäuble wo warst du denn wenn man dich mal brauch..? Typisch... ;)
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14.10.2009 11:47 Uhr von derSchmu2.0
 
+8 | -0
 
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Da krieg ich nen Hals aber echt anders herum beruhigt es mich ein wenig, als ich beim Quelle-Raten richtig lag....

Ich kann kaum glauben, dass so ein Urteil gesprochen wurde und hoffe einfach nur auf die Top-Berichterstattung der Bild (wahrscheinlich enthaelt der Artikel naemlich nicht alles, was eine verstaendliche Begruendung des Urteils bringen wuerde).

Ist der Artikel so richtig, dann auf ein weiteres gute Nacht Rechtsstaat..
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14.10.2009 11:48 Uhr von wordbux
 
+5 | -2
 
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IM NAMEN DES VOLKES: Bitte einmal informieren was dieser Satz bedeutet.
Bestimmt nicht das was Du meinst.
http://de.wikipedia.org/... 2. Absatz

Diese Geldstrafe ist ja wohl das größte Fehlurteil.
Den Richter sollte man anzeigen.
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14.10.2009 11:49 Uhr von HeeHoo
 
+6 | -3
 
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Prüfzeichen: Bleibt nur noch die frage ob auf dem Pfefferspray das neue Prüfzeichen drauf war, sonst könnte man ihm noch illegalen Waffenbesitz vorwerfen.
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14.10.2009 11:49 Uhr von Ed_Strowanowski
 
+8 | -0
 
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wenn die news stimmt wie soll man sich denn dann verhalten ?
Achja, ich hab ja vergessen, dass wir alle gute christen sind: also wenn sie uns auf die linke wange schlagen...... ;)

Ich bin selbst behindert und wenn die sowas mit mir versuchen würden, könnten die froh sein wenn ich NUR das pfefferspray benutze.

Aber davon mal abgesehen, bezweifel ich das dieses Urteil rechtskräftig ist, falls der fall überhaupt wirklich so war. Wie bereits gesagt, eben eine news von bild.....
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14.10.2009 11:49 Uhr von shikarinmoto
 
+5 | -8
 
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Der Punkt ist der, dass Pfefferspray nur gegen Angreiffende Tiere eingesetzt werden darf.
Hätte das Opfer dagegen CS-Gas benutzt, hätte es keine weiteren folgen gehabt.

Allein der Polizei ist es gestattet, Pfefferspray zu benutzten.

Ich finde es jedoch eine Sauerrei, dass man sich verteidigt egal mit welchen Mitteln und letzt endlich auch noch dafür belangt wird. Denke es bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr für die Angreifer...
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14.10.2009 11:54 Uhr von jpanse
 
+11 | -0
 
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@ Noquest: Du wirst lachen, aber ein Polizeibeamter hat genau das mal gesgt. Als zum wiederholten male im Garten eingebrochen wurde lies man die Bemerkung fallen: "Als nächstes stell ich Bärenfallen auf" Da sagte der Polizist, nein das ist nicht gut, dann zeigen dich die Einbrecher noch wegen körperverletzung an, du musst sie gleich aus dem weg schaffen...dann können sich nicht mehr klagen.
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14.10.2009 11:56 Uhr von Jaecko
 
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Jetzt isses also soweit dass man sich hier im Lande aufs Maul hauen lassen muss. Und ja nicht wehren... Tschüss BRD...
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14.10.2009 11:59 Uhr von JordaN23HMH
 
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Man man man armes Deutschland: Wie soll sich denn ein Behinderter wehren gegen 8 oder mehr Jugendliche? Deutschland kann man immer wieder in manchen Situationen nur verurteilen. Kinderschänder kommen ganz schnell wieder frei und Behinderte müssen für den EInsatz von Pfefferspray Geldstrafen blechen, riesen SCHWEINEREI.
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14.10.2009 12:07 Uhr von w0rkaholic
 
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@Jaecko: Nich abhauen! Hier bleiben und kämpfen!
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14.10.2009 12:18 Uhr von sharp
 
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@ all hab bei sz online noch zusatz infos gefunden: http://www.sz-online.de/...

ich find crass das im endefeckt die jugendlichen sagen bzw behauten könne was sie wollen den sie waren wesentlich mehr (ausage gegen ausage)und wenn ihr mich fragt war das kein rache akt sonst hätt er ja einen zweiten übergriff provoziert und das kann ich mir in solchen situationen nicht vorstellen.

[ nachträglich editiert von sharp ]
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14.10.2009 12:19 Uhr von BalloS
 
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Urteil hin oder her: Wenn ich in seiner Situation wäre, könnte der Staat lange auf sein Geld warten. Ich würde nicht einen Cent bezahlen.

Was sollen sie denn machen ?

Zur Not beantrage ich HartzIV. Dann kann der Staat an sich selber zahlen :D

Achja. In so einem Kampf ist die wirkungsvollste Waffe immernoch die Medien. Was glaubt ihr, wie schnell das Urteil zurückgezogen wird, wenn das ganze richtig ans Fernsehen usw. kommt.
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14.10.2009 12:19 Uhr von ash1
 
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Bild Dir Deine Als Quelle wenig vertrauenswürdig(wie war das im Lied:Angst,Hass,Titten und der Wetterbericht).
Evtl.hat sich die Angelegenheit anders abgespielt,das wäre dann aber nicht so der Reisser.

ash haushaltswaren
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14.10.2009 12:24 Uhr von Tolteca
 
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Wenn man keine Ahnung hat einfach mal keinen sinnlosen Kommantar schreiben.

Ein Strafbefehl erfolgt nicht aufgrund eines Urteils. Die Gerichte sind es vielmehr, die solchen Unfug der Verwaltung immer ausbaden müssen. Bevor ihr also aufs deutsche Rechtssystem im allgemeinen schimpft, solltet ihr Euch mal bewusst machen, wer überhaupt für die fehlentscheidung zuständig ist.

Übrigens lag nicht nur subjektiv, wie der Anwalt des Opfers meinte, sondern auch objektiv eine Notwehrsituation vor.
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14.10.2009 12:32 Uhr von purpleeyes
 
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kann mich der Meinung meiner Vorredner nur anschließen.

Ich meine mal irgendwo gehört zu haben, das auf diesen Pfeffersprays draufsteht das es nicht gegen Personen verwendet werden darf.

(Wofür allerdings sonst, kann ich mir nicht vorstellen...)

Eine Blossstellung gegenüber dem Opfer ist dieses Urteil. Eigentlich nicht zu verantworten in meinen Augen.

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