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Aachen: Dombaumeister aus Europa sehen schweren Zeiten entgegen

In der Stadt Aachen wurde auf einer Tagung der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister die Lage ihres Berufstandes und die Denkmalpflege diskutiert.

Die Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner aus Köln äußerte sich und sagte, dass auf ihre Zunft eine harte Zeit zukommen dürfte. "Der Rückgang der Kirchensteuereinnahmen wird irgendwann durchschlagen".

In einigen Bundesländern würde schon mit der Auflösung von Denkmalpflege-Institutionen begonnen. Schock-Werner ergänzte noch: "Die Denkmalpflege ist ideologisch auf dem Rückzug". Geschichtlich wertvolle Gebäude würden jedoch für das Heimatgefühl vieler Personen wichtig sein.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Europa, Kultur, Kirche, Bau, Religion, Dom
Quelle: www.wdr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2009 10:14 Uhr von jsbach
 
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Ob dies nun der Dom zu Regensburg, Köln oder Aachen ist, der Unterhalt dieser Jahrhunderte alten historischen Gotteshäuser verschlingt große Summen. Oder müsste man das Lied von Bläck Fööss: Mer losse d'r Dom en Kölle abändern? (Bild zeigt den Dom in Köln)
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14.10.2009 11:39 Uhr von Thorne
 
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Kirche = Unnötig: so wertvoll die gebäude auch sind, die institutionen die sich ihrer bedienen sind es nicht!

und diese ansicht verbreitet sich ja "gott sei dank", was man an den zurükgehenden kirchensteuer einnahmen sieht.

Ps.: Wer keine angst vorm Teufel hat der braucht auch keinen Gott

[ nachträglich editiert von Thorne ]
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14.10.2009 13:13 Uhr von jsbach
 
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@Thome Dann sind die unzähligen Spender: die den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden mit 185 Millionen Euro Kosten ermöglicht haben, alle meschugge? Glaubst nicht, dass da einige Atheisten dabei waren, die auch etwas gespendet haben?
Außer Kirchenführern, gibt es da noch was anderes auf dieser Welt, was an den Pranger gehört?
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14.10.2009 14:13 Uhr von linkman4
 
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Über Sinn und Unsinn der Kirche: als Institution hat man sich hier schon öfter mal gestritten.

Gebäude, die zu Ehren welchen Gottes auch immer errichtet wurden, sind aber für eine Gesellschaft unersetzbar.
Wenn also die bisherigen Mittel nicht ausreichen, um sie zu erhalten, sollte über andere Maßnahmen nachgedacht werden, um sie pflegen zu können.

[ nachträglich editiert von linkman4 ]
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15.10.2009 10:56 Uhr von Loxy
 
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Also die Engländer kommen auch parat ohne Kirchensteuer. Vielleicht sollte die Kirche hierzulande auch anfangen in Hedge Fonds zu investieren. ^^ ...oder ggf. "Ablassbriefe 2.0" herausbringen... sobald das Geld im Säckel klingelt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springet...

Die Kirche arm wie eine Kirchenmaus... ^^

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