14.10.09 09:28 Uhr
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Rentenbeitrag bald bei 20 Prozent?

Bert Rürup hat gegenüber der Passauer Neuen Presse geäußert, dass die Rentenbeiträge auf 20 Prozent steigen könnten.

Es kann "nicht ausgeschlossen werden, dass der für die Rentenanpassung im nächsten Jahr maßgebliche Durchschnittslohn sinken wird", Rürup.

Sollte die Rentengarantie greifen, wäre eine Anhebung unvermeidlich.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Wirtschaftskrise, Anhebung, Bernd Rürup, Durchschnittslohn, Rentenbreitag
Quelle: www.dnews.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2009 09:23 Uhr von Klopfholz
 
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Na das ist doch mal was! Zum Glück werden von den Beiträgen auch die üppigen Pensionen von diesem Politikergesindel mitbezahlt, die die Rentenkasse jahrelang geplündert haben. Jaja, die Rente ist sicher - aber zu welchem Preis?
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14.10.2009 09:40 Uhr von mudface
 
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Frag lieber für wen sie sicher ist.

Für das normale Volk mit Sicherheit nicht, das wissen unsere Politclowns schon zu verhindern.
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14.10.2009 09:52 Uhr von Katzee
 
+6 | -1
 
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Es wird Zeit: dass wir endlich vom Generationenvertrag weg kommen zur "selbstfinanzierten" Rente, d.h. wir zahlen heute nicht mehr für die heutige Rentnergeneration ein sondern für unsere eigene Rente in späteren Jahren. Das paritätische Prinzip (zur Hälfte Arbeitgeber und zur Hälfte Arbeitnehmer) sollte dabei beibehalten werden. Allerdings sollte der Rentenbetrag nicht mehr vom Staat direkt verwaltet werden. Zur "Finanzierung" der ersten Kosten der Deutschen Einheit wurde in die Rentenkasse gegriffen, und der Pensionsfond, aus dem die Beamtenpensionen bezahlt werden und der 1949 angelegt werden sollte, ist gar nicht erst gegründet worden. obwohl die Beamten seit damals einen Einkommensabschlag für ihre Pensionen (im Vergleich zu den Löhnen auf dem freien Arbeitsmarkt) hinnehmen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich die Probleme einer solchen "Rentenfinanzierungsumstellung" allerdings darin, dass die Renten der jetzigen Rentner und der Betrag, der heute schon von späteren Rentner in die Kasse eingezahlt wurde und der auf das neue Rentenkonto übertragen werden müsste, über Steuern finanziert werden müsste. Angesichts leerer Kassen ist das jedoch nur schwer machbar.
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14.10.2009 10:29 Uhr von anderschd
 
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Politiker IQ bald auf 60 gestiegen?
Das is ja mal was. Und bei 20 muß ja noch nicht Schluß sein.
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14.10.2009 10:32 Uhr von Pirat999
 
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Die Rente ist sicher: aber nur für Politiker.

Ulla Schmidt bekommt nach Ihrer Zeit als Ministerin 8410 € im Monat. Dafür müsste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 345 Jahre arbeiten.

http://www.berlinonline.de/...

[ nachträglich editiert von Pirat999 ]
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14.10.2009 10:34 Uhr von borgworld2
 
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jaaa: noch mehr Rentenbeitrag für eine unsichere Rente.
Würde ich den Mist den ich in die Rente einzahle privat anlegen könnte ich mit spätestens 50 in Rente gehen mit mehr Geld im Monat.
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14.10.2009 10:34 Uhr von osirisone
 
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Die peilen aber schon, das wir als Arbeitnehmer so schon kaum Kohle in der Tasche haben, was wollen die also von wem noch groß abziehen? - Muss ich dann künftig meinen Arbeitgeber bezahlen, das er mich arbeiten lässt oder was?

Die haben doch den Schuss nicht gehört. Schön, wie sich ein Land selbst zerstören kann, ohne es zu merken. Die werden sich noch wundern, das ist sicher.

Traurig dieses Land....
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14.10.2009 10:44 Uhr von John2k
 
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@ Katzee: Das ist nicht so leicht möglich, da du alle, die bis zum Systemwechselzeitpunkt auszahlen müsstest. ich glaube nicht, dass jemand freiwillig drauf verzichten würde.
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14.10.2009 10:54 Uhr von diehard84
 
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....na klar: Rentenbeitrag 20% und die Märchensteuer auch gleich auf 25% hoch...nicht das die leute zuviel in der Tasche haben...

aber denkt dran auch immer schön alle paar jahre neue autos zu kaufen und eure häuser zu modernisieren um den klimawandel zu stoppen und energiekosten zu senken...das dürfte ja alles nebenbei kein problem sein....(ach ja und bischen was privat fürs alter vorsorgen mal so nebenbei auch bitte nicht vergessen)...
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14.10.2009 11:12 Uhr von Katzee
 
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@ John2k: Daher schrieb ich ja auch, dass angesichts leerer Steuerkassen eine Umschichtung (von den bereits eingezahlten Beiträgen auf ein neues, "selbstfinanzierendes" Konto) nicht möglich ist. Hätten unsere "ach so lieben, netten, kompetenten" Politiker in den letzten Jahren das Geld, das zusätzlich in die Haushaltskassen gespült wurde, nicht gleich wieder mit vollen Händen ausgegeben sondern stattdessen die Staatsverschuldung runter gefahren, sähe es nun nicht ganz so traurig mit dem Haushaltsbudget aus. Das Geld, das wir für die Zinsen der Staatsschulen aufbringen müssen, könnten eine Finanzierung erleichtern. Aber die Summe ist noch auf lange Zeit gebunden.
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14.10.2009 11:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Katzee Deine private Renteneinzahlung in Ehren. Aber wer garantiert Dir, dass die Bank bei der du mit 20 anfängst einzuzahlen nicht in 50 Jahren pleite ist? Oder das Geld verzockt hat? Oder gar nicht mehr soviel Geld hat?
Dann kommt wieder der Staat und lässt ein paar hundert Milliarden an Bürgschaften fliessen - somist kann man gleich das Geld staatlich verwalten.
In der USA haben übrigens viele Rentner ihr Hab und Gut komplett verloren weil ihre Bank pleite ist bei der sie die Rente eingezahlt haben.
Keiner weiss was Deine Bank in 50 Jahren macht, wenn Du Deine Rente brauchst.
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14.10.2009 12:05 Uhr von Katzee
 
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@ ThomasHambrecht: Wo habe ich etwas von einer Bank geschrieben? ;-) "Konto" bedeutet nicht unbedingt "Bank". Es ist nur wichtig, die Gelder dem direkten Zugriff des Staates zu entziehen. Wer sie wie verwalten sollte, darüber müßte man sich Gedanken machen, wenn es tatsächlich an eine Umstrukturierung geht.
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14.10.2009 12:26 Uhr von Falkone
 
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.... wird sich mal so aufteilen 30% für die Rente
30% für die Krankenversicherung
15% für die GEZ
10% für die GEMA
10% für Bußgelder
5% für Pensionsansprüche der Politiker

und irgendein Politiker wird dann auch mehr als 100% fordern.

Ich werde wohl auch noch Mitglied in einem Schützenverein werden !!!
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14.10.2009 12:44 Uhr von Trisa
 
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Rente weg: Meiner Meinung nach sollte man die gesetzliche Rentenpflicht komplett abschaffen.
Es ist schon ewig bekannt, dass das system so nicht mehr funktioniert. Der Staat muss schon so jährlich rund 5 mrd € dazu tun, das Geld wird zum Teil von der Mehrwertsteuer genommen.

Es sollte sich jeder privat versichern.
Jeder weiß doch am besten für sich selbst, was er später monatlich an Rente benötigt und was er einzahlen kann.
Zumal man dabei um einiges mehr an Rendite erhält als bei der gesetzlichen.
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14.10.2009 12:46 Uhr von SpEeDy235
 
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Sollen sie es doch gleich so machen: wir schuften/arbeiten nur noch für den Staat und wir haben 80% an Abgaben. Arbeiten soll man so lange bis man stirbt.
So hat man wieder ein paar Jahre mehr Kohle und dann geht der Spaß von vorn los weil man wieder keine Kohle hat oder sie nicht richtig verteilt. Fall es die Politiker noch nicht mitbekommen haben, wir sind schon pleite und können den Schuldenberg nie wieder gegen 0 drücken!

[ nachträglich editiert von SpEeDy235 ]
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14.10.2009 19:31 Uhr von marktwirtschaft
 
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@SpEeDy235: Richtig!
Pleite ist Deutschland nicht, denn den Schulden von 1,6 Billionen stehen alleine 4,5 Billionen Privatvermögen (Geld) gegenüber.

Stell dir mal die Frage bei wem hat der Staat die Schulden! Bei den Banken? Nein, letztendlich bei den Bürgern (nur eben nicht bei allen). Ein Bürger gibt dem Staat z.B. über Bundesschatzbriefe Geld. Das kennt, denke ich, jeder. (Klar ist vereinfacht denn es gibt auch ausländische Bürger die dem Staat Geld borgen, dafür aber auch Deutsche dem Ausland etc.)

Das ganze funktioniert in etwa so, vereinfacht, als wenn ein verheiratetes Paar sich gegenseitig Geld borgt. Der Mann möchte ein Haus bauen für die Familie und bittet seine Frau um einen Kredit aus z.B. ihrem Erbe. Jetzt hat er bei ihr Schulden aber die Familie ist jetzt weder Ärmer noch Reicher. Verstanden.

Und ja, die Schulden des Staates können mit unserem derzeitigen Finazsystem nie zurückgezahlt werden weil dann das System zum erliegen kommen würde. Ist etwas kompliziert und wird von allen Politikern totgeschwiegen. Nur soviel, was macht der Kreditgeber mit dem zurück gezahlten Geld? Er möchte doch Zinsen dafür, benötigt somit einen Schuldner. Wenn der Staat nun als Schuldner ausfällt von wem bekommt der Kreditgeber nun seine Zinsen? Das Geld das der Staat zurück gezahlt hat fehlt nun ausserdem dem Wirtschaftskreislauf. Folge keine Investitionen, keine Nachfrage... Zusammenbruch. Das ganze liegt am Zins! Bei Interesse einfach mal Googeln und Wirtschaftsliteratur lesen.

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