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Fußball: Spieler des FSV Frankfurt fasteten im Ramadan und wurde abgemahnt

Der Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat in den Verträgen mit Spielern, die Muslime sind, eine besondere Klausel stehen. Demnach ist es diesen Fußballern "ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Vereins" nicht erlaubt während des Ramadan zu fasten.

Betroffen davon sind Soumaila Coulibaly, Pa Saikou Kujabi und Oualid Mokhtari. Sie haben sich nicht an diesen Passus gehalten und wurden jetzt abgemahnt.

Frankfurt erklärte dazu, dass die Abmahnung lediglich wegen des Verstoßes gegen den entsprechenden Vertrag vorgenommen wurde und nicht weil die Spieler gefastet haben.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fußball, Frankfurt, Spieler, Islam, Ramadan, Fasten
Quelle: www.fr-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2009 12:42 Uhr von Dennis112
 
+4 | -3
 
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Tja: Das nenn ich mal Integration Pur.
Aber auch wenn man davon mal absieht. Ist ja logisch. Vertrag gebrochen = Abmahnung.
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13.10.2009 12:48 Uhr von Kirifee
 
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Ich versteh nur den Sinn im vertrag nicht? Die Spieler essen doch warscheinlich noch genauso viel wie vorher, nur das sie erst dan essen wenns dunkel wird? Oder verdreh ich da gerade irgend ein Fest?
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13.10.2009 13:13 Uhr von brycer
 
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Ob diese Vertragsklausel einer rechtlichen Prüfung standhalten würde? Immerhin herrscht ja bei uns Religionsfreiheit und das Fasten bzw. der Ramadan gehört nun mal für die dazu.
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13.10.2009 13:42 Uhr von Allmightyrandom
 
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@Smokedogg2006: "Ich denke"

Sicher? Den Eindruck macht mir Dein Posting nicht gerade^^
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13.10.2009 13:46 Uhr von shadow#
 
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@brycer: Die Klausel ist so wie sie da steht ziemlicher Unsinn.
Bei Leistungseinbruch ist das natürlich ein klarer Verstoß, ansonsten ist das ziemlich unschön.
Würden sie z.B. währed des Tages trinken, würde das Fasten die Form kaum beeinflussen.
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13.10.2009 16:43 Uhr von Noseman
 
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@mr. easht: 1. Meine Religion sieht 500 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr vor, dass ich Dich als Sklave halten darf und dass ich meinen Arbeitgeber fünfmal am Tag auf die nackten Füße kacken darf.

Ist das jetzt Deiner Meinung nach auch durchs grundgestzliche Recht auf Religionsfreiheit ok so?

2. Die Klausel ist allerdings insofern diskriminiernd, als dass sie offenbar nur in den Verträgen der Muslime drinsteht. Gleichbehandlung müsste eigentlich vorsehen, dass in jedem Spilervertrag drinsteht, dass zu Ramadan nicht gefastet werden darf.


2b. Die Klausel ist allerdings auch völlig unnötig. Zur erbringenden Arbeitsleistung eines Berufssportlers gehört es dazu, dass er seine Arbeitskraft nicht VORSÄTZLICH beeinträchtigt.

Das ist wenn man fastet, säuft oder Drogen nimmt nunmal der Fall. Ob die Gründe dafür religiöse, psychische oder sonstwelche sind braucht den Arbeitgeber imho nicht die Bohne zu interessieren.

Ist doch sonnenklar, dass wenn jemand MUTWILLIG gegen seine Arbeitspflichten verstößt, eine Abmahnung folgt.

Dei Ausrede "Religion" zieht hier im Fußball genausowenig wie sich ein Metzger dem Schlachten von Schweinen entziehen könnte. niemand braucht Schweine schlachten, aber wer das nicht will, kann eben keinen Aspruch haben, als Metzger beschäftigt bzw. bezahlt zu werden.
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14.10.2009 17:52 Uhr von ingo1610
 
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ist doch so, wenn man Profisportler ist, dann kann man sich an diese Regeln nicht halten. Aber das ist auch denke ich ok so.

Özil hat das auch mal gesagt, das es nicht möglich wäre, als Profi-Fussballer sich daran zu halten.

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