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Wirtschaftskrise: Großbritannien verkauft nun das Tafelsilber

Die verantwortlichen Stellen in Großbritannien sehen sich angesichts der enormen Verschuldung gezwungen, Staatseigentum in unbekanntem Ausmaß zu veräußern.

Auf der Verkaufsliste stehen das staatliche Wettbüro Tote, Anteile am Uranium-Konsortium Urenco und sogar der Eurotunnel, welcher Großbritannien mit dem europäischen Festland verbindet. Weiter sollen im großen Stil Immobilien abgestoßen werden, sobald der Markt wieder höhere Preise bietet.

Die britische Regierung unter Premierminister Brown erhofft, so einen Verkaufserlös von 16 Milliarden Pfund bzw. 17,2 Milliarden Euro zu erzielen. Brown möchte mit dieser Maßnahme nicht nur der Verschuldung begegnen, sondern auch positive Impulse setzen für die Zeit nach der Wirtschaftskrise.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Schulden, Wirtschaftskrise, Silber, Gordon Brown, Eurotunnel
Quelle: www.welt.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2009 12:26 Uhr von trinito
 
+1 | -3
 
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Interessant wird sein ob sie diese Sachen auch wirklich los werden!

Im Moment versuchen alle "reichen" EU-Staaten Vermögen zu monetisieren, da Länder wie Lettland, Bulgarien etc. nur noch am Finanztropf hängen und zu kollabieren drohen.
Sollten die vermeintlich kleinen Staaten abkippen, hat der Euro ausgefurzt. Und alle Gläubiger gleich mit!
Seit Beginn der Krise wurde stets kurz- bzw. mittelfristig Geld in das System gepumpt. Nur das System an sich hat noch keine grundlegende Korrektur erfahren.
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13.10.2009 14:34 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -2
 
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tja: Und hier hat man ja schon im letztem Jahrzehnt fleißig das tafelsilber versilbert.....
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13.10.2009 14:35 Uhr von artefaktum
 
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Oh, oh, und dieses Land wurde uns jahrelang als ökonomisches Vorbild unserer "Experten" für Deutschland angemahnt.

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