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Afghanistan: Alte Bundeswehrpistolen auf dem Schwarzmarkt

Im Jahr 2006 hatte man 10.000 alte Bundeswehrpistolen als Schenkung an Afghanistan übergeben. Das afghanische Innenministerium hatte 5.000 Pistolen vom Typ Walther P1 für die Polizei erhalten, die zweite Hälfte erhielt die Armee.

Sowohl Polizei- als auch Armeesprecher bestreiten vehement, Waffen verkauft zu haben. Diese seien ordnungsgemäß eingelagert und registriert worden. Allerdings war bei Kontrollen durch die CSTC-A bislang nur die Hälfte der Waffen auffindbar.

Mehrere hundert Exemplare sollen auf dem Schwarzmarkt aufgetaucht sein, sie würden für bis zu 1.600 Dollar gehandelt.


WebReporter: u.r.wankers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Waffe, Bundeswehr, Handel, Armee, Pistole, Schwarzmarkt
Quelle: www.tagesschau.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2009 09:29 Uhr von u.r.wankers
 
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Angeblich ist noch Alles da, aber leider nicht aufzufinden. Irgend jemand lügt also, die Frage ist wer. Die CSTC-A hat durch ihre Verfehlungen ihren Teil zum Chaos beigetragen.
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13.10.2009 09:44 Uhr von licence
 
+3 | -1
 
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Schön das wir waffen verschenken..wo mit unsere eigenen Leute warscheinlich auch noch beschossen werden.

Das wir uns überhaupt sowas leisten können..sowas zu verschenken.
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13.10.2009 09:44 Uhr von maki
 
+5 | -1
 
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*lol* somit kann sich Hans Kanonenfutter mit ner Waffe aus der Heimat anknallen lassen - da macht das Sterben doch gleich nochmal soviel Spass...

:-D
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13.10.2009 09:54 Uhr von Canoa-Quebrada
 
+4 | -1
 
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Unfassbar dumm! Mir fehlen die Worte!

Was haben die denn erwartet, wo die Waffen letztendlich hinwandern, außer auf den Schwarzmarkt?

*kopfschüttel*
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13.10.2009 09:54 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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^Ganz ehrlich, was erwartet man denn? Ich glaube ein "Sicherheitssystem" wie man es bei der Bundeswehr kennt, gibt´s sonst in keiner Armee...

der deutsche:
"Fünf Patronen richtig übergeben"...*nachzähl*..."Fünf Patronen richtig übernommen" *ab zum Schießstand*

Der Ami:
*schwubs zur Box, ´ne Handvoll Patronen in den Helm, ab zum Schießstand*

Dachten die denn allen ernstes, die werten Kollegen aus Afgahnistan werden die Waffenkammer alle zwei Tage auf Vollständigkeit prüfen, wenn´s für ein altes Eisen 1600 Dollar gibt?

[ nachträglich editiert von Hexenmeisterchen ]
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13.10.2009 09:59 Uhr von usambara
 
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50% Schwund auch bei US-Waffen: http://www.uni-kassel.de/...
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13.10.2009 11:10 Uhr von derSchmu2.0
 
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ma halblang also wenns nur um die P1 aus unserem Arsenal geht, dann locker bleiben...mehr als ein paar Warnschuesse is mit dem Ding eh nich drinn...

ansonsten natuerlich eine riesen Schweinerei...aber war das nich immer so...
was aus Deutschland so an Waffen exportiert wird und damit eigene Leute abgeknallt werden, will ich garnich wissen...aber so isses leider, viele kleine Leute geben ihr Leben oder ihre Lebenszeit, damit wenige die Taschen voll haben...oder so aehnlich...es wird immer vom Umbruch gesprochen....hmm, wenn es vor 200 Jahren Internetblogs gegeben haette, haette sowas aehnliches da auch bestimmt gestanden (Lesen und Schreiben natuerlich vorausgesetzt)...
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13.10.2009 11:18 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
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@maki: Naja, deine Genossen haben sich damals mit ihren eigenen Kalaschnikows abschiessen lassen. Sehe da jetzt den Unterschied nicht.
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13.10.2009 11:46 Uhr von vmaxxer
 
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Shit Happens: die 10.000 Pistolen hätten ansonsten entsorgt bzw vernichtet werden müssen. Kostet was.
Man will die Afghanischen Staat unterstützen und deren Militär bzw Polizei ausbilden und ausrüsten. Man schenkt denen die alten Pistolen und spart sich das sponsoring für eine Neuausstattung.
In sofern also nichts falsches.

Das davon jetzt 1% oder weniger auf dem Schwarzmarkt gelandet ist...tja.
Und das zu einem Wahnsinnspreis... hierzulande koste eine alte (ca BJ79) aus Bundeswehrbeständen ca 250€.

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