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12.10.09 18:27 Uhr
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Integrationskurs für Sarrazin vom Zentralrat der Muslime gefordert

Dem ehemaligen Finanzsenator Berlins und jetzigem Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin wurde vom Zentralrat der Muslime nahegelegt, einen Integrationskurs zu besuchen, da seine Anstellung auch Interkulturelle Kompetenz erfordere.

Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, beschwerte ich in einem Interview des Tagesspiegels auch, dass Herr Sarrazin mit seinen "Ausfällen" von der Finanzkrise ablenken wolle, die von "seiner Bankenbranche" ausgelöst worden sei.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Grünen, warf Herrn Sarrazin vor, er habe ein "sozialdarwinistisches Weltbild" mit einer "archaischen Stammeskultur".


WebReporter: lina-i
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Berlin, Moslem, Integration, Thilo Sarrazin, Cem Özdemir, Finanzsenator
Quelle: www.fuldainfo.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Jetzt wird auch noch Herrn Sarrazin vorgeworfen, dass er der Grund sei, warum sich so viele Migranten nicht integrieren wollen. Das ist ein Schuss nach hinten, mein lieber Herr Özdemir. Zu viele Experten, darunter auch einige mit Migrationshintergrund bekräftigen die Kernaussagen, die Herr Sarrazin von sich gab.
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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen ......   
 
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12.10.2009 18:36 Uhr von batistabombhuf619
nur der zentralrat der juden darf was fordern!
Kommentar ansehen Ach,   
 
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12.10.2009 18:48 Uhr von Oberlehrer
würde das Özdemir mal den Richtigen sagen, "archaische Stammeskultur", da gibt es möglicherweise mehr davon ;-)
Kommentar ansehen Özdemir   
 
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12.10.2009 19:08 Uhr von kommentator3
glaubt vermutlich wirklich er tut den hiesigen Türken einen Gefallen, wenn er immer reflexartig das letzte Gesindel in Schutz nimmt.
Kommentar ansehen Sarrazin hat Recht   
 
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12.10.2009 19:20 Uhr von hasi3009
mit seinen Aussagen. Wenn man genau seinen Aussagen folgt wird man merken das es einfach stimmt.

[ nachträglich editiert von hasi3009 ]
Kommentar ansehen @ GayfredJudokusSpuack   
 
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12.10.2009 19:36 Uhr von LoneZealot
"gibts denn keine internet petition in der man für die abschiebung von cem unterschreiben kann? "

Dazu fehlen Dir (noch) die Gesetze da Cem Özdemir Deutscher ist, Deutscher wie DU.
Kommentar ansehen @Andreas.K   
 
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12.10.2009 20:22 Uhr von LoneZealot
"achja-der zentralrat der moslems fordert jetzt einen eigenen feiertag-rofl."

Und? Mehr als 50% der Deutschen sind Atheisten, vielleicht Du auch, warum denen dann keinen Feiertag streichen und einen moslemischen Tag einführen?
Kommentar ansehen @LoneZealot   
 
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12.10.2009 20:29 Uhr von kommentator3
Weil wir den Moslems schon viel zu sehr in den A. kriechen.
Wenn sie sich sauber aufführen, dann können wir darüber reden.
Kommentar ansehen getroffene ...   
 
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12.10.2009 20:35 Uhr von TickTackTuck
... Hunde bellen. ist hier wohl zutreffend
Kommentar ansehen @ kommentator3   
 
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12.10.2009 20:37 Uhr von LoneZealot
"Weil wir den Moslems schon viel zu sehr in den A. kriechen.
Wenn sie sich sauber aufführen, dann können wir darüber reden. "

Die Mehrheit der Moslems in Deutschland führt sich,um bei Deinen Worten zu bleiben, sauber auf.

Und was Du als A.. bezeichnest , ist in den USA völlig normal.
Kommentar ansehen @ LoneZealot   
 
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12.10.2009 22:05 Uhr von lina-i
Zu dem sauberen Auftreten zähle ich auch das Verhalten jedes Einzelnen den Mitmenschen gegenüber.

Der muslimische Bevölkerungsanteil ist bekannt dafür, dass sie gegenüber Anderen agressiv auftreten. Das fällt besonders bei Jugendlichen auf, die geradezu einen Anlass suchen, sich mit Nichtmuslimen tätlich auseinander zu setzen.

Aber auch ich kenne nette, freundliche und zuvorkommende Türken, Kurden, Iraker, Palästinenser und so weiter. Entweder ist der Kontakt geschäftlich oder sie leben im Ausland.
Kommentar ansehen @ lina-i   
 
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12.10.2009 22:33 Uhr von LoneZealot
"Zu dem sauberen Auftreten zähle ich auch das Verhalten jedes Einzelnen den Mitmenschen gegenüber."

Schön klar, ich meinte auch nicht die Kleidung. Die Mehrzahl der Moslems verhält sich korrekt, das ist nunmal so.

"Der muslimische Bevölkerungsanteil ist bekannt dafür, dass sie gegenüber Anderen agressiv auftreten."

Das kann man so nicht sagen. Bei (Ausländer)kriminalität wird nicht die Religion erfasst.

"fällt besonders bei Jugendlichen auf, die geradezu einen Anlass suchen, sich mit Nichtmuslimen tätlich auseinander zu setzen. "

Da gibt esleider auch genug Nichtmoslems (Deutsche) die das tun.
Kommentar ansehen @MacClouds   
 
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12.10.2009 22:49 Uhr von LoneZealot
"Mirganten mit islamischem Hintergrund wollen/können sich hier nicht integrieren."

Gibt es in Deutschland eine Integrationspflicht? Meines Wissens nach nicht.

Meinst Du das Verhältnis zwischen Deutschen und Moslems wäre besser wenn moslemische Frauen euch zu liebe das Kopftuch abnehmen würden und ihre Kinder Hans, Dieter oder Ralf nennen würden?
In Deutschland bedeutet Integration seine Individualität der Masse anzupassen oder anzugleichen. Vor allem, nicht auffallen!

Wennvon Ausländern geredet wird , dann nie von Franzosen, Belgiern oder weissen Amerikanern. Nur was aufffällt stört euch.
Ich falle in Deutschland in keinster Weise auf weil ich eben "deutsch" aussehe. WEHE ich sage ich bin Jude, dann hört man es klicken in den Köpfen. Dann fallen jedem diverse Vorurteile ein, nichtmal böse gemeint vielfach, einfach aus Unwissenheit.

Türken KÖNNEN sich nicht so anpassen wie es vielfach verlangt wird weil sie eben doch anders aussehen als die Mehrheit der Deutschen. Ebenso wenig können es Farbige oder Asiaten, sie werden von der Mehrheit NIEMALS als gleichwertige Deutsche angesehen. Deutschland ist Zuwanderung nicht gewohnt, anders als zB die USA.

Deshalb bleibt man einfach unter sich, schafft sich seine Infrastruktur und lebt sein Leben. Das darf in Deutschland jeder tun solange er keine Gesetze verletzt.

"...aber die sind eben auch ( zumindest in den Großstädten) verschwindend gering."

Das meinst Du. Daskommt Dir vielleicht so vor, ist aber nicht so. Wäre es so wie Du sagt, dann gäbe es landesweit bürgerkriegsähnliche Zustände.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
Kommentar ansehen @Lonezealot: Eine Frage habe ich aber doch mal   
 
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12.10.2009 23:07 Uhr von Schwertträger
Was ist eigentlich so schlimm an der Direktive "nicht auffallen!"

Bei Dir klingt das immer so, als wenn das was Negatives wäre. Sich anzupassen und wirklich nur dann aufzufallen, wenn man auch was Positives und Bedeutendes zu sagen oder zu zeigen hat, kann ich per se erstmal nicht negativ finden.
Und alleine durch sein Aussehen fällt eigentlich niemand auf. Nicht einmal in Deutschland. Nicht im Jahr 2009.

In gehobeneren Kreisen begegnet man dauernd Ausländern, die aber eben nicht auffallen, weil sie dieselben Anzüge oder dieselbe Freizeitkleidung tragen, dieselben Regeln befolgen, dasselbe Auftreten haben, wie die Einheimischen auch, und das ohne ihre komplette Identität zu verlieren.
Das geht also.

Und das sollte das Ziel sein, dass all diejenigen anstreben, wenn sie hier leben und als Deutsche anerkannt werden möchten (was einige schon mal nicht wollen).

Bei sehr vielen klappt das äusserst gut. So gut, dass sie uns sogar dann nicht auf- und einfallen, wenn wir über DIE Moslems oder DIE Türken diskutieren.

Frage ist: Was machen wir bei den anderen falsch und was machen die falsch?






Das die Mehrheit absolut unauffällig ist, da stimme ich zu.
Ich musste nur meine Gedanken zum Thema "Unauffälligkeit" loswerden.
Kommentar ansehen @Schwertträger   
 
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12.10.2009 23:20 Uhr von LoneZealot
"Was ist eigentlich so schlimm an der Direktive "nicht auffallen!"

Es geht nicht darum um jeden Preis auffallen zu wollen! Es geht um die eigene Persönlichkeit die man verstecken muss.
Ein Punk fällt auch heute nicht mehr soauf wie vor 30 Jahren, eine Frau mit Kopftuch immer noch. Zumindest wird sie schräger angeschaut.

"Und alleine durch sein Aussehen fällt eigentlich niemand auf. Nicht einmal in Deutschland. Nicht im Jahr 2009."

In deutschland findeICHals Jude KEINE Arbeitsstelle wenn ich eine schwarze Kippa trage, die nicht auffällt. Frage: Tragen sie die immer? Ja! Wir melden uns!

Es ist für eine Frau mit Kopftuch nahezu unmöglich im Kundenverkehr zu arbeiten, weniger wegen des Arbeitgebers als wegen der Kunden.
In England werden sogar Polizisten mit Turban eingestellt. In Belgien guckt einen niemand wegen einer Kippah dumm an.
Das meine ich.
Deutschland ist ein wunderschönes Land wenn man nicht auffällt.

Achja, auch Behinderte werden in Deutschland vielfach als "Fremde" wahrgenommen.

Deshalb unterscheide ich auch zwischen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Kommentar ansehen ZdM u. Cem ... wer oder was sollen die sein?   
 
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13.10.2009 00:29 Uhr von Deniz1008
1. es gibt kein oberhaupt der muslime

2. cem ö. verkündet wieder mal mumpitz

3. usw.
Kommentar ansehen @ LoneZealot   
 
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13.10.2009 02:32 Uhr von TranzVau
Wie alt bist Du? Wo kommst Du her? Du schreibst nur Bullshit!
Echt amüsant Deine Kommentare zu lesen! Bist Du ein Troll? Du hast keine Ahnung von der Realität! Lebst Du nur in Deiner Kammer und kassierst Harzt IV!?
Kommentar ansehen Integrationskurs für Sarrazin?   
 
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13.10.2009 02:54 Uhr von cujobaby
Da lachen ja die Kälber.lol

Lächerlich sowas.
Kommentar ansehen Özdemir ist nicht echt ...   
 
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13.10.2009 04:23 Uhr von newsfeed
http://www.youtube.com/...

Das sagt eigentlich alles ...
Kommentar ansehen Sarrazin   
 
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13.10.2009 04:28 Uhr von newsfeed
Sarrazin sagt die Wahrheit, welche wir Deutschen
nicht aussprechen dürfen! Wahrheit bleibt Wahrheit, PUNKT!
Kommentar ansehen Das ganze Gejammer ...   
 
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13.10.2009 05:59 Uhr von Canoa-Quebrada
... und Gemotze der Zentralräte der Juden und der Muslime, untermauert nur die Richtigkeit und Wahrheit der Aussagen Sarrazins.

Thilo Sarrazin hat einfach recht.
Kommentar ansehen Dann   
 
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13.10.2009 07:38 Uhr von Alh
schlage ich vor, dass alle Ausländer die in Deutschland leben wollen einen Integrationskurs absolvieren.
Herr Sarrazin ist ein Realist, er hat weder ein archaisches noch ein sozialdarwinistisches Weltbild. Im Gegensatz dazu haben alle, die die Thesen von Sarrazin leugnen, eine rosarote Brille auf. Es ist an der Zeit, diese abzulegen.
Kommentar ansehen @TranzVau   
 
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13.10.2009 08:31 Uhr von LoneZealot
"Wie alt bist Du? Wo kommst Du her? Du schreibst nur Bullshit!"

Da kannst Du rumbrüllen wie Du willst, es ändert nichts.
Kannst es ja gerne selbst mal versuchen, setz eine Kippah auf und bewirb Dich bei einem deutschen Unternehmen.
Oder einfacher, setz bei Dir am Arbeitsplatz auf einmal eine Kippah auf. Eine Alternative wäre für Frauen das Kopftuch!
Eine Muslima die ohne Kopftuch eingestellt wurde setzt auf einmal eines auf. Da ist die deutsche Toleranz vollkommen ausgeschöpft.

"Echt amüsant Deine Kommentare zu lesen! Bist Du ein Troll?"

Wäre ich einer, würde ich das wohl kaum zugeben. Nein, ich bin keiner.

"Lebst Du nur in Deiner Kammer und kassierst Harzt IV!? "

Nein, ich liege dem deutschen Staat nicht "auf derTasche".

Mir ist klar das ihr es nicht wahrhaben wollt wie es in Deutschland zugeht, aber so ist das leider nunmal.

In Deutschland sucht man sich seine Nische um dort ungestört leben zu können, assimiliert sich oder man verlässt das Land.
Kommentar ansehen @ Alh   
 
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13.10.2009 08:32 Uhr von LoneZealot
"schlage ich vor, dass alle Ausländer die in Deutschland leben wollen einen Integrationskurs absolvieren."

Gut, und was soll dieser Kurs beinhalten?
Kommentar ansehen @Lonezealot: Da geht´s aber generell ums Auffallen   
 
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13.10.2009 23:32 Uhr von Schwertträger
Im Kundenverkehr arbeitet auch niemand mit auffälligem Bart, niemand mit grünen Haaren, niemand mit auffällig großer Nase usw., selbst Dickere haben´s schwer (zu Recht, wie ich meine).
Für den Kundenverkehr, also den Kontakt eines Unternehmens nach außen, kommen nur unauffällige bzw. Seriösität, oder wenigstens Pfiffigkeit (dannkönnen sie sich zum Ausgleich was anderes erlauben) ausstrahlende Menschen in Frage.
Schlecht ist, was Kunden vom Produkt und vom Gedanken ans Unternehmen ablenkt. Und da man ja möglichst viele Kunden ansprechen will/muss, ist der Kundenkontakter in Sachen Aussehen und Verkörperung von irgendetwas Außergewöhnlichem der kleinste gemeinsame Nenner aller Kunden.


>....eine Frau mit Kopftuch immer noch. Zumindest wird sie schräger angeschaut.<

Eigentlich eher "wieder" als "immer noch".
In den 50igern waren Kopftücher in Deutschland etwas Normales. Sie kamen aus der Mode, als sie mit Hausfrauendasein und Puttchen-Brammel-Tum in Verbindung gebracht wurden. Das haftet ihnen immer noch an. Nun kommt - zumindest in den mit Vorurteilen behafteten Köpfen - ein weitere negatives Merkmal hinzu, die Trägerinnen haben einen unangenehm fremden glauben, von dem man als Durchschnittsbürger zuwenig weiß, um beruhigt zu sein.
Eigentlich normal.

Mit der Kippa ist es ähnlich.
Die unausgesprochene Frage dahinter ist "was macht der Mann sonst noch alles, außer ständig dieses "Ding" zu tragen? Da der Durchschnittsdeutsche keine Ahnung vom jüdischen Glauben hat, interpretiert er unterbewusst(!) eine Menge dort hinein,.... und geht sicherheitshalber kein Risiko ein.
Wenn man also den Deutschen etwas vorwerfen könnte, dann den Hang zur Uninformiertheit und die mangelnde Risikobereitschaft. Da kommen wir schon eher überein. ;-)


>Es ist für eine Frau mit Kopftuch nahezu unmöglich im Kundenverkehr zu arbeiten, weniger wegen des Arbeitgebers als wegen der Kunden.<

Wie oben schon gesagt, aber nochmal zur Verdeutlichung:
Das wäre auch so, wenn die Frau das Kopftuch nur aus persönlichem Modeempfinden trüge, ansonsten erkennbar deutsch aussähe und bekennend katholisch wäre. Einfach, weil das keiner sehen will. (Ganz zu schweigen davon, dass irgendein Kunde ÜBERHAUPT kein erkennbares Glaubenszeichen (egal für welche oder überhaupt eine Religion) sehen und dadurch mit den Gedanken in irgendeine Richtung abgelent werden möchte).


>In England werden sogar Polizisten mit Turban eingestellt. In Belgien guckt einen niemand wegen einer Kippah dumm an.<

Würde ich, ehrlich gesagt, auch nicht sehen wollen.
Wie ein Bobby auszusehen hat, steht in den Köpfen der Menschen fest, ist ein traditioneller Anhaltspunkt. Irgendwelche Sonderformen verwirren nur.
Das fängt schon damit an, dass die Fahrradstreifen anders aussehen und der traditionelle Helm nicht mehr von allen getragen wird. Eigentlich ist schon das störend.


>Achja, auch Behinderte werden in Deutschland vielfach als "Fremde" wahrgenommen.<

Behinderte werden nicht als Fremde wahrgenommen, sondern als störend, weil sie einen an die eigene Verletzlichkeit erinnern. Das aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Lediglich in Gegenden, wo sie so häufig zu sehen sind, dass die Leute abgestumpft sind, fallen sie nicht mehr auf. (Etliche Gegenden in Amerika sind da ein Beispiel).

Momentan fallen hierzulande z.B. Leute mit fehlenden Zähnen äusserst negativ auf. Mit weiterer Verschlechterung des gesundheitssystems und der Arbeitsmarktlage wird man sich daran gewöhnen. Dann stören sie nicht mehr.


[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
Kommentar ansehen @Lonezealot: Teil 2   
 
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13.10.2009 23:41 Uhr von Schwertträger
Die Zähne sind ein gutes Beispiel.
Die Zähne verändern die Persönlichkeit eigentlich nicht (natürlich mittelbar im Umweg über die langfristigen Reaktionen dann doch, aber erstmal nicht), aber trotzdem wird ein Mensch ohne Zähne anders wahrgenommen.Es wird ihm eine andere Persönlichkeit "angedichtet".
Dieser Vorgang läuft unterbewusst ab und wird vom Wertesystem beeinflusst.
Man stellt ihn nicht unbedingt ein, wo man ihn vorzeigen muss, weil er deutlich zeigt, dass er nicht viel verdient, dass das Unternehmen nicht genug Wert auf ihn legt, um ihm die Zähne zu bezahlen usw. . Noch dazu schwingt die Unterstellung mit, er lege nicht genügend Wert auf seine äußere Erscheinung.
Ob das stimmt, weiss derjenige, der ihn nicht einstellt nicht, aber es herauszufinden, kostet zuviel Mühe, zuviel Zeit, ist ein Risiko. Wieder zurück zum Anfang, siehe oben.

Man braucht nicht seine Persönlichkeit zu verstecken, sondern lediglich diejenigen äußeren Anzeichen der Persönlichkeit, die sich störend auf die Homogenität der Umgebung auswirken. Ein Schwuler z.b. darf also nicht schwul aussehen. Ansonsten kann er seine schwule Sexualität, auch wenn sie auf seine Persönlichkeit ausstrahlt, ruhig ausleben. Ein Katholik kann ruhig auch in der Persönlichkeit katholisch sein, solange er nicht von außern erkennbar so katholisch ist, dass er die Homogenität der Umgebung stört.

Wenn Du also "fremd" als "das homogene Bild negativ störend" bezeichnest, dann ja, dann würde ich Dir zustimmen, dass Deutsche tendenziell fremdenfeindlich eingestellt sind. Sie haben´s am liebsten gewohnt homogen und Fremdes als positive farbige Tupfer, die man auch wieder wegdekorieren kann.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]

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