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Geheimpapier belegt mögliche neue Finanzkrise

Die FED spricht in der Öffentlichkeit über eine Erholung der Finanzmärkte aber in einem dem Wall Street Journal zugespielten Geheimpapier äußert sich die FED sorgenvoll über den gewerblichen Immobiliensektor. Banken hätten Zahlen des US-Gewerbeimmobilienmarkts falsch dargestellt.

Ein Dollar-Darlehen sei 2007 noch mit 1,58 Dollar abgesichert gewesen. Finanzdienstleister Capmark Financial habe pro Dollar "Kreditmüll" nur noch elf Cent Reserven. Insgesamt stehen bei den US-Banken 38 Cent Reserven gegenüber einem Dollar.

Viele Banken verschweigen dieses Problem. 40 US-Banken müssten aufgrund von Missbrauch und Verstößen der Reservenbildung mit Strafen der Regulatoren rechnen.


WebReporter: Ormnito
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Immobilie, FED, Geheimpapier
Quelle: www.mmnews.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2009 21:09 Uhr von Ormnito
 
+1 | -0
 
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Wie der Amerikanische Dollar entsteht kann mittlerweile jeder nachvollziehen sofern man es will. In der gesamten Finanzkrise wurde erst die Spitze des Eisberges erklommen. Dass das darunterliegende Schmelzwasser jedoch den ganzen Berg abtragen kann scheint so furchtbar das es niemand wahrhaben will. Nach dem Motto: Ein Problem das mich nicht interessiert ist für mich nicht vorhanden. Nahezu alle Banken arbeiten weiterhin so wie vor der Krise. Die neuen AGB's nehmen den Bürger in die Pflicht.
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11.10.2009 21:33 Uhr von hertle
 
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11.10.2009 21:55 Uhr von NoPq
 
+10 | -2
 
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Und dann kommt noch mindestens eine dazu und zwar wäre das die Kreditkartenkrise..

Dürfte auch nicht mehr all zu lang dauern, wenn die Arbeitslosigkeit im Land der unbegrenzt beschränkten noch weiter steigt!
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11.10.2009 22:11 Uhr von memo81
 
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@hertle: Aus Wiki:

"Die FED ist die Federal Reserve Bank, ein Zentralbank-System der Vereinigten Staaten, das allgemein auch US-Notenbank genannt wird. Es besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banks und einer Vielzahl von Mitgliedsbanken und anderen Institutionen. Da die Mitgliedsbanken gleichzeitig die Eigentümer der Federal Reserve sind, das Direktorium aber vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird, ist das Federal Reserve System teils privat und teils staatlich strukturiert."

Was viele nicht wissen ist, dass der Dollar der privaten FED gehört, und nicht dem Staat bzw dem amerikanischem Volk. Der Staat leiht sich quasi von der FED den Dollar mit Monster-Zinsen, um z.B. Waffen für laufende Kriege zu finanzieren, wodurch Unsummen von Zinsgeldern entstehen, den der Staat der FED zurückzahlen muss.

Eine kleine Erklärung zu dem amerikanischem Dollar gibt es z.B. in diesem Video
http://www.youtube.com/...
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11.10.2009 22:15 Uhr von datenfehler
 
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@hertle: "hab ich da ne Lücke in der Allgemeinbildung oder ist es normal, dass mir "FED" nix sagt?
Nun, wenn du mit Allgemeinbildung den Bildungszustand des normalen Bürgers meinst, dann musst du dir keine Sorgen machen. Ahnungslos wie die meisten sind, sagt den meisten auch die FED nichts... Wenn du allerdings den Anspruch haben willst, dich wirklich als normal gebildet bezeichnen zu wollen, dann solltest du es wissen. Es spricht aber sehr für dich, dass du dich offensichtlich informiert hast, was die FED ist. Da gibts es auch Leute, die einfach nur fragen "wasn dat?" und es dann dabei belassen... :)
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11.10.2009 22:44 Uhr von rolf.w
 
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Mhh: "40 US-Banken müssten aufgrund von Missbrauch und Verstößen der Reservenbildung mit Strafen der Regulatoren rechnen."

Also ich frage mich da immer, wie sollte das Institut, also die Bank an sich, bestraft werden? Vor allem, wie? Durch Geldstrafen etwa? Also einer Bank, die eigentlich Pleite ist, eine Geldstrafe aufzuerlegen ist für mich das gleiche, als würde man einen toten Bankräuber zur Todesstrafe verurteilen.
Warum geht man nicht an die wahren Täter, die Manager, Verwaltungschefs, Aufsichtsräte und, nicht zu vergessen, die Aktionäre?
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11.10.2009 23:09 Uhr von NoPq
 
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@rolf.w: Also mit den Managern, Verwaltungschefs, Aufsichtsräten usw. hast du irgendwo schon recht würd´ ich sagen... aber die Aktionäre auf keinen Fall, auch wenn sie von den ganzen Machenschaften im Hintergrund solcher Banken profitieren...
Im Endeffekt sind Bestrafungen total sinnlos, weil die Banken nur Nutznießer eines maroden Systems sind, das im Grunde genommen das Übel derartiger Krisen sind. Man sollte erst an den Rahmenbedingungen was ändern, sonst wiederholt sich diese ganze Scheiße nochmal von vorn..

Einfach mal nen Blick auf Optionsgeschäfte und Derivate werfen. Das ist der Grund des Übels, die Banken sind nur halbverbrecherische Parasiten des Finanzsystems..

Das Problem ist nur, dass weder ich noch sonst jemand (wahrscheinlich^^) eine gute Lösung parat hat.. Mittlerweile hängt, wie wir ja alle täglich hören, sehen und spüren, viel zu viel von diesem künstlichen Konstrukt ab!
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12.10.2009 02:07 Uhr von MarcBoh
 
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und wieder die immobilien: meiner meinung nach wird sich der immobiliensektor die nachsten jahre eh nicht weiter erholen, aber das es weiter bergab gehen soll...
was ist das denn für ein ominöses blatt papier? wer hat das rausgefunden?


@hertle
muss man nicht zwingend wissen, aber die FEd ist das zentralbanksystem der usa (federal reserve system)
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12.10.2009 06:28 Uhr von FaithHammer
 
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hmm: Auch von der Finanzkriese werden wohl erst meine Kinder etwas merken wenn die Schulden das Land erdrücken.
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12.10.2009 07:34 Uhr von Smiling-Cobra
 
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@globi123: -Die FED ist wie die GEZ - hat ein paar scharfe PitBulls in Reserve, die raus geholt werden, wenn jemand Sie angreift - hält sich selbst für unfehlbar und handelt gegen die Interessen der Nation!-
Die FED handelt als das was sie ist:
Eine private Bank die für die Staatswährung verantwortlich ist.
Der größte Beschiss am amerikanischen Volk!
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12.10.2009 20:14 Uhr von tim111
 
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Die Amerikaner: sind selber schuld wenn sie zu dämmlich sind die Fed zu verstaatlichen!
Nungut die Kenndeys haben es vorgehabt doch seltsamerweis kommt dieser mysteriöser Fluch!

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