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Mehrheit wünscht, dass Internet-Nachrichtenportale kostenlos bleiben

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) eine Umfrage erstellt, in der die Bereitschaft zur Zahlung für Online-Nachrichten ermittelt wurde.

Demnach wären nur 16 Prozent der Internet-Nutzer bereit für "Nachrichten, Berichte und Reportagen im Internet" zu bezahlen. Von diesen 16 Prozent wären 93 Prozent bereit, bis zu 10 Cent für einen Artikel zu bezahlen. Bei einem Euro sind es immerhin noch 56 Prozent.

Die Bitkom empfiehlt den Online-Nachrichtenportalen: "Die Anbieter sind gefordert, mit intelligenten Geschäftsmodellen dazu beizutragen, dass auch im Internet nach und nach eine Bezahl-Kultur heranwächst."


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Mehrheit, Nutzer, Bitkom, Nachrichtenportal
Quelle: www.derwesten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2009 17:26 Uhr von XvT0x
 
+23 | -1
 
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ja ne is klar: sollten sich bezahlpflichtige nachrichtenportale durchsetzen mach ich n illegales auf, meine news könnt ihr dann über rapidshare beziehen ;D, oder nachrichtenfilesharing :D
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11.10.2009 17:29 Uhr von Darth Stassen
 
+11 | -1
 
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Bitcom lässt mir den Vorschlag auch eines außer acht: Wenn sich 2 von 3en für ihre Dienste bezahlen lassen, das dritte aber werbefinanziert bleibt, dann wird dieses werbefinanzierte Portal wahrscheinlich mehr Gewinn machen als die beiden anderen, da die Besuchter sich höchstwahrscheinlich zu 90% auf dem kostenlosen werbefinanzierten tummeln würden und dieses dann durch die Werbung mehr einnimmt als durch Artikelverkäufe möglich wären..
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11.10.2009 17:30 Uhr von Eras0r
 
+5 | -1
 
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Man zahlt: schon genug für Nachrichten. Gez Gebühren bei ARD und ZDF, und bei den Privaten muss man die Werbung ertragen. Meiner Meinung nach ist es schon gut so wie es ist.
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11.10.2009 18:01 Uhr von rolf.w
 
+4 | -1
 
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Nunja: Über die Sinnhaftigkeit solcher Umfragen braucht man eigentlich nicht lange nachdenken. Wer bezahlt schon gerne freiwillig etwas. Macht doch mal eine Umfrage zu den Themen kostenlos Bus und Bahn fahren, kostenlos Brot und Brötchen, kostenlos parken, kostenlos leben und es wird ein ähnliches Ergebnis dabei herum kommen.
Schon drastischer ist es, wenn die zu bezahlende Leistung vorher kostenlos war.
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11.10.2009 18:10 Uhr von fytn
 
+9 | -4
 
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shortnews: 95% der news hier sind keinen cent wert..
ach wie schön wars hier noch vor ein paar jahren, als keine blogs erlaubt waren..
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11.10.2009 18:12 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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Auf kostenlosen hat man leider sowas wie Pottschalk
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11.10.2009 18:13 Uhr von datenfehler
 
+3 | -8
 
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SUPER: Alles muss gratis sein und dann wird über mangelnde Unabhänigkeit gejammert, weil überall Sponsoren benötigt werden, die verständlicherweise Einfluss nehmen wollen.

Ich würde ein paar Bezahl-Nachrichtenportale, die unabhängig, meinungsfrei berichten und frei von Werbung, Lobbyismus und Sponsoreneinflussnahme ist, bevorzugen.
Am witzigstens sind aber immer noch die "Fachmagazine" in denen "Testberichte" über Produkte sind und die Testsieger gleich auf der nächsten Doppelseite eine Werbung geschaltet haben.
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11.10.2009 19:24 Uhr von El_kritiko
 
+2 | -1
 
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Bezahlseiten werden bald eingeführt: Der Springer Verlag wird seine Nachrichtenportale bald nur noch kostenpflichtig anbieten. Ob die Qualität der Berichte dadurch steigt ist fraglich, die meisten werden bei der DPA eingekauft.

Ein Gegenbeispiel zu diesem Trend ist spiegel.de , diese Seite verdient ihr Geld durch Werbeeinnahmen.
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11.10.2009 20:20 Uhr von Nethyae
 
+2 | -0
 
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WTF 1 Euro?? Da kauf ich mir lieber ne Zeitung...
Das lohnt sich selbst bei 10 Cent pro Artikel noch...
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11.10.2009 21:41 Uhr von casus
 
+0 | -0
 
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Mit der Qualität der Meldungen wirds wohl nichts: So wie das im Moment läuft, wird Werbefinanzierung wohl der einzige Weg sein.

Sachlich gut recherchierte Meldungen. Mit Fachwissen und nachvollziehbaren Quellennachweisen hinterlegt, sind eher selten.

Für neutralen Journalismus kann man kein Geld bezahlen. Nicht weil man nicht wollen würde, sondern weil es den zur Zeit wohl leider nicht wirklich gibt.

Bis dahin bleiben wohl eher solche Projekte wie Wikinews http://de.wikipedia.org/... oder Wikileaks http://de.wikipedia.org/... eine gute Anlaufstelle.

Oder auch Twitter *g* (*jehova*)

Erst wenn in den Schulen den Schülern auch endlich umfassend Medienkompetenz vermittelt wird, dann wird vielleicht auch der Qualitätsanspruch an journalistischer Arbeit wieder so hoch angesetzt werden, das man gegen Presse auf Boulevarniveau bestehen kann.

Ps.: Journalismus soll doch eigentlich auch helfen, die Politiker und deren Handeln zu überwachen. Korruption aufzudecken und sonstiges, was nicht mit rechten Dingen abläuft. Aber heutzutage eine freie, neutrale, kritische Berichterstattung? Schöne neue Welt ...
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11.10.2009 23:11 Uhr von kidneybohne
 
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ja und: betreibt man halt eine eigene seite und verschafft sich woanders die medien. manche im tv, manche aus den usa und manche aus nachbarstaaten. und manche halt kostenpflichtig, aber wozu gibts sponsoring und werbung auf inetseiten?
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12.10.2009 01:17 Uhr von dragoneye
 
+0 | -0
 
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Gratis Mentalität im Internet: Die Gratis Mentalität im Internet hat ja seinen Grund. Das Internet ist sowas wie wie eine riesige Informationsdatenbank und Information lässt sich im Internet beliebig kopieren, fast ohne Kosten. Man bekommt schliesslich keinen realen Porsche umsonst, sondern Informationen.
Der Wert von Informationen und Wissen wird umso größer je häufiger es geteilt wird.
Es wird hier schwer in Zukunft seinen Gewinn abzuschöpfen, ohne ein neues Konzept aufzuzeigen, das liegt an der Art der Sache.

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