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Herzgewebe aus Stammzellen gezüchtet

Wissenschaftlern an der Duke Universität in Durham, N. C., ist es nach eigenen Angaben gelungen, Herzgewebe aus Stammzellen zu züchten. Damit wurde ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Herstellung von "lebendigen Flicken", mit deren Hilfe defektes Herzgewebe repariert werden soll, geschafft.

Bei bisherigen Versuchen bildeten die Herzmuskelzellen nicht nutzbare Zellhaufen. Die Idee der Forscher, Herz-Fibroblasten beizufügen, die in der Mehrzahl aller menschlichen Herzzellen enthalten sind, brachte den Durchbruch.

Herz-Fibroblasten, spezielle Hilfszellen, ermöglichen das natürliche Wachstum der Zellen, wie in einem natürlichen Umfeld. Noch liegen viele Hürden vor einem tatsächlichen Einsatz solchen Herzgewebes. Bei den nächsten Versuchen sollen zum Beispiel stärkere und größere Gewebestücke gezüchtet werden.


WebReporter: sepultura
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Herz, Zelle, Gewebe
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2009 11:13 Uhr von sepultura
 
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Das genaue Versuchsmodell würde den Rahmen sprengen und ist in der Quelle zu finden. Für mich ist Stammzellenforschung, bei allem Positiven, immer noch "unheimlich". Es wird wohl eine Weile dauern, sich an deren Existenz zu gewöhnen.
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11.10.2009 12:24 Uhr von Fowel
 
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btw: gib scho ettliche Videos ect. pp wie es in der Zukunft aussehen wird....

hier mal ein kleiner Beitrag: http://www.zeit.de/... <--- Die Organe können in Zukunft mit einem Zellendruck gedruckt werden - nichts mehr neues!
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11.10.2009 12:48 Uhr von sepultura
 
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naja: einen wirklich durchbruch gab es bisher noch nicht, da vieles nur theorie und wunschdenken war. das war der forscher in deiner quelle in 5 jahren schaffen möchte, wurde in der anderen versuchsreihe gerade geschafft.

die theorie in die praxis umzusetzen ist das schwierigste und das wurde hier offensichtlich erstmals so erfolgreich getätigt.
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11.10.2009 17:40 Uhr von lina-i
 
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@ Fowel: Von der Vision, dass Organe mal gedruckt werden können, wie z.B. die Rekonstruktion von Lilu im Film "Das fünfte Element", davon sind wir noch sehr weit entfernt.

Die Natur hat sich selber viel besser im Griff und kann sich auch selbst organisieren. Noch fehlen aber viele kleine und große Schritte, und vor allem das Wissen, wie sich die Gewebediffernzierung funktioniert.

Sofern diese Nuss einmal geknackt ist, kann man mit Hilfe des Bauplans im Genom auch einmal ein komplettes Organ aus einer einzelnen Stammzelle züchten.

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