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Jugendliche Sexualstraftäter wurden in Kindertagesstätte therapiert

Das Gelsenkirchener Modell zur Therapie von Sexualstraftätern feiert Erfolge. Bei dieser Therapie werden Kinder und Jugendliche, die durch sexuelle Übergriffe oder Straftaten auffällig geworden sind, durch Einzel- und Gruppengespräche betreut. Weniger als zwei Prozent werden rückfällig.

Wie allerdings erst jetzt bekannt wurde, wird dieses Therapieprojekt seit 15 Jahren auf dem Gelände einer Kindertagesstätte, dem Schweizer Dorf, im Süden von Gelsenkirchen durchgeführt. Dabei wurden weder die Eltern, noch die KiTa-Leiterinnen genau über das Projekt aufgeklärt.

Jugendamtsleiter Alfons Wissmann räumt ein, dass versäumt wurde, über die anderweitige Nutzung der KiTa ausreichend aufgeklärt zu haben. Allerdings würden sich die zeitlichen Nutzungen nicht überschneiden, zusätzlich wäre geschultes Personal immer vor Ort. Eine Gefahr habe nie bestanden.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jugendliche, Therapie, Gelsenkirchen, Sexualstraftäter, Kindertagesstätte
Quelle: www.derwesten.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2009 14:43 Uhr von provocateur
 
+1 | -27
 
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09.10.2009 14:49 Uhr von AugenAuf
 
+16 | -3
 
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@provocateur: Erst lesen, dann schreiben

>>Allerdings würden sich die zeitlichen Nutzungen nicht überschneiden.

Wo ist also das Problem?
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09.10.2009 14:50 Uhr von rubberduck09
 
+14 | -2
 
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Solange es keine Überschneidungen gegeben hat: Sehe ich hier keinerlei Veranlassung für die Aufregung.

Es sind öffentliche Gebäude, die bestmöglich zu nutzen sind (Auslastung) um die Belastung der Kommune und somit Steuerzahler niedrig zu halten.

Einziges Problem bei der Sache ist wohl, daß man generell nichts verheimlichen sollte als öffentliche Institution.
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09.10.2009 15:30 Uhr von Sergray2
 
+0 | -12
 
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09.10.2009 15:41 Uhr von dr.b
 
+3 | -1
 
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...es wurde versäumt ich würde wetten, man hat es absichtlich nicht getan um Stress zu vermeiden...denn dann wären sie relativ schnell aus der Einrichtung rausgedrängt worden.
Natürlich ist die Einlassung es habe keine Gefahr bestanden grundsätzlich auch glaubhaft...und in der Situation mag es sogar nachvollziehbar sein, daß man es nicht an die große Glocke hängen wollte. Wenn man damit hausieren geht, dürfte es womöglich schwer sein eine Einrichtung zu finden und am Ende ist ja niemanden damit gedient, wenn keiner eine Therapie bekommt ( ob die was hilft steht auf einem anderen Blatt, aber so wenig wie 100% sicher, dürfte sie 100% unsicher sein).
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09.10.2009 16:14 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
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Sechs Kommentare und 50% davon schon wieder ohne jegliches Nachdenken in stumpfer Blödheit gepostet.

Danke an rubberduck09 und dr.b, die sich vorurteilsfrei und sachlich über die Angelegenheit an sich Gedanken gemacht und was Vernünftiges geschreiben haben.
(AugenAuf: Dein Kommentar zählt, wenn auch nicht zum Thema, doch zu den vernünfitgen 50%).


Eine solche Einrichtung ist doch sehr sinnvoll, wenn sie nach 15 Jahren eine (bislang) so positive Bilanz vorweisen kann. Aus sonst Vollpflegefällen werden arbeitsfähige, Steuern zahlende Menschen, die funktionieren, wie sie sollen! Das ist das Ziel, was der Staat, und damit wir Bürger verfolgen. Möglichst wenige, nicht funktionierende Menschen, die Kosten verursachen, anstatt Einkünfte zu bringen und die Ordnung stören.

Was nützen Knast und all die anderen drastischen Maßnahmen, wenn man dadurch einen lebenslang kostenden Fall verursacht? Nichts.


Dass das Ganze geheimgehlaten wurde, sehe ich auch als Absicht. Denn ohne die vorzeigbaren 15 Jahre mit entsprechender Bilanz hätte dem Ganzen niemand eine Chance eingeräumt und überängstliche Eltern hätten das Prokjekt gekippt, nicht aus faktischen, sondern rein aus gefühlsmäßigen Gründen.
Da ist es so schon besser.
Auch wenn ich es eigentlich hasse, sowas zugeben zu müssen, aber man kann den Leuten nicht alles erzählen, weil sie halt eher wie Vieh und nicht wie denkende Bürger reagieren.
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09.10.2009 16:53 Uhr von maretz
 
+1 | -0
 
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Ganz ehrlich: Was wäre denn gewesen WENN die das gleich von vornherein gesagt hätten?

Grad bei Sexual-Straftätern wäre das dann wohl kaum zum laufen gekommen - da notfalls die Eltern der Umgebung die Leute mit nem Knüppel vertrieben hätten (und ganz ehrlich: Wenn ich Kinder hätte würde ich ggf. genauso reagieren wenn ich wüsste das dort Menschen sind die sich bereits an Kindern vergangen haben!).

In diesem Fall war es aber so das eine Rückfallquote von 2% (zwar noch 2% zuviel, aber zumindest nen Anfang) erreicht wurde - d.h. schon ein Erfolg... Dieser wäre nie zustande gekommen wenn die Leute da "mit offenen Karten" gespielt hätten... In sofern: Zwar nicht richtig - aber in der Sache nachvollziehbar das die hier mal nix gesagt haben... Und solange die Leute da eben unter Bewachung stehen ist das Risiko auch vertretbar...
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09.10.2009 17:31 Uhr von esopherah
 
+1 | -0
 
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das geht die ja auch nichts an: wir sind hier ja noch nicht in den bescheuerten usa wo jeder straftäter der nachbarschaft gemeltet wird.
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09.10.2009 17:53 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
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98% Erfolgsrate sprechen für sich. Und ich glaube kaum, dass die Betreuten da über das Gelände streifen, um Opfer zu suchen. Die Ötlichkeit stand zur Verfügung und wurde genutzt. Was bitte ist daran so schlimm? Zeitliche Überschneidungen bestehen keine, damit ist auch Gefahr für die Kinder nicht gegeben. Keine weiteren Fragen^^
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09.10.2009 22:04 Uhr von acidburn76
 
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Ziemlich bedenklich... auch wenn sich die zeitliche Nutzung nicht überschneidet. Ist es wirklich so schwer vorstellbar, dass einer dieser Jugendlichen sich da was einfallen lässt, wie er an die Kinder rankommt? Da wäre ein anderer Therapieort sicher besser gewesen.
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12.10.2009 12:37 Uhr von wirbelwind1972
 
+0 | -1
 
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Pferd: Ironie an:

Das ist wie beim Reiten, fällt man runter muss man gleich wieder aufspringen.

Ironie aus:

Kann ja wohl nicht wahr sein
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12.10.2009 14:41 Uhr von numathelion
 
+2 | -0
 
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Sind jugendliche Kinderschänder weniger schlimme Kinderschänder als erwachsene Kinderschänder?

Lt Quelle sind sie nämlich durchaus Missbraucher von Minderjährigen gewesen!!!!
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16.04.2010 19:35 Uhr von Adekon
 
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Presserat spricht einstimmig Missbilligung aus: Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats hat in seiner Sitzung am 4. März 2010 einstimmig festgestellt hat, dass der WAZ-Artikel über die Beratungsstelle Gelsenkirchen presseethisch gegen publizistische Grundsätze verstößt. Er spricht der WAZ eine Missbilligung aus.,
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16.04.2010 20:16 Uhr von Adekon
 
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Presserat spricht Missbilligung aus. “Entscheidung des Beschwerdeausschusses 2 in der Beschwerdesache BK2-463/09
vom 4.3.2010

Presserechtlich bewertet der Ausschuss den Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze als so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung eine Missbilligung ausspricht.”.
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Wie zu erwarten hat die WAZ bzw. Frau Bucek bisher zur Missbilligung geschwiegen. Faire Berichterstattung kann man das nicht nennen.

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