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Klagenfurt: "Lügenpropaganda" - Nordkorea-Ausstellung sorgt für Eklat

Der österreichische Fotograf Wolfgang Bogner plant eine Fotoausstellung, die ab dem 21. Oktober in Klagenfurt stattfinden soll. In der Eröffnungseinladung wird die Aufdeckung der "imperialistischen Lügenpropaganda", die über Nordkorea verbreitet wird, angekündigt.

Nach den Aussagen des Fotografs sei die Darstellung Nordkoreas als abgeschottetes, chaotisches Land lediglich westliche Propaganda, gäbe es doch keine Ausländer, Asylanten, Arbeitslosen oder Betrunkene. Nordkorea sei somit ein besonders heimattreues Land.

Das Bild des nordkoreanischen Diktators betitelte der Fotograf mit dem Text: "Der große Führer Kim II Sung". Die SPÖ reagierte brüskiert auf die Aussagen Bogners und kritisierte die Verherrlichung des totalitären Regimes aufs Schärfste.


WebReporter: maude
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Nordkorea, Eklat, Lüge, Propaganda, Klagenfurt, Wolfgang Bogner
Quelle: www.kleinezeitung.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2009 20:08 Uhr von Dusta
 
+18 | -1
 
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"heimattreu": So kann man Grenzen mit Schießbefehl natürlich auch sehen. Der Garant für Heimattreue.
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08.10.2009 21:13 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -6
 
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Hat alles vor und Nachteile: Die ideale Lösung sind beide Systeme nicht. die Chinesen sind daher clever, haben beides gemischt.
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08.10.2009 21:26 Uhr von Dusta
 
+6 | -2
 
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cyrus2k1: "Die ideale Lösung sind beide Systeme nicht."

Sicherlich ist unser System ganz und gar nicht perfekt

Allerdings haben wir im Gegensatz zu den Nordkoreanern trotz Allem das Glück in der in allen Belangen besseren Lösung zu leben.

Alleine die Feststellung, Nordkoreas System ist keine "ideale Lösung", würde dort Strafen nach sich ziehen.
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08.10.2009 21:26 Uhr von Lmax1
 
+4 | -4
 
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Wenn man das so liest, vor allem die Zitate, scheint es so, als wäre Hitler seinerzeit nicht nach Argentinien geflohen (s. andere SN), sondern heim nach Österreich ;-)
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08.10.2009 21:33 Uhr von baze26
 
+4 | -1
 
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Sozialismus? Ich bin wahrlich kein Fan "unserer" westlichen Politiker oder dem hiesigen Verständnis von Demokratie. Aber Nordkorea als eine alternative zu präsentieren ist menschenverachtend.
Das nordkoreanische Klassensystem hat nichts mit Sozialismus zu tun. Die unterste Schicht, knapp 98% der Bevölkerung ist vollkommen auf sich allein gestellt.
Ganz im Gegensatz zu Touristen wie Herrn Bogner, schön ist die Google Werbung unter dem Artikel, die beschreibt das in lustigen Worten:"Nordkorea
Auswahl an individuellen Rundreisen mit Wagen, Fahrer und Reiseleitung"
WEn das Thema interessiert empfehle ich das Comic "Pjöngjang" von Guy Delisle, ein Reisebericht bei dem einem das Lachen im Hals stecken bleibt.
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08.10.2009 22:14 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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Wenns: ihm da so gut gefällt, kann er ja hin ziehen. Kim gibt ihm bestimmt nen schönen Posten im Propagandaministerium. Dann kann er den großen Führer so richtig schön in Szene setzen.
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08.10.2009 23:14 Uhr von Chag
 
+5 | -1
 
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Und als nächstes kommt von ihm wohl eine große Ausstellung über den großen Führer und wie er nach dem 2. Verteidigungsweltkrieg von den Allierten verunglimpft wurde... tzzzzzz Idioten gibts
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08.10.2009 23:48 Uhr von BennOhnesorg
 
+2 | -2
 
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will: ja den kim nicht verteidigen, aber was einige politiker absondern und die presse absondert an lügen über nordkorea würde alle propagandaminister die es je gab die tränen der rührung in die augen treiben.

viele behauptungen unserer presse sind so wahrheitshaltig, wie die aussage der iran unter sadam hätte biologische und chemische waffen.

haben sie alle brav nachgeplappert.

auf den fund der sachen warten alle heute noch gespannt.
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09.10.2009 03:35 Uhr von StYxXx
 
+2 | -1
 
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@Sir.Locke (Meinungsfreiheit): Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man jede Meinung toll finden muss. Im Gegenteil: Dazu gehört, dass man die ein oder andere kritisiert.
Der Unterschied ist nur, dass man die andere Einstellung grundsätzlich erlaubt. Und das wird ja getan. Verurteilen darf man sie trotzdem. Ein wichtiger Unterschied.

Wie passend, weil in Nordkorea diese Regeln eben nicht gelten.
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09.10.2009 09:25 Uhr von supermeier
 
+1 | -1
 
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"keine Ausländer, Asylanten, Arbeitslosen: oder Betrunkene"

Wie auch, wer nicht systematisch erschossen wird ist zu arm um sich was zu fressen zu kaufen, wo soll dann der Alk noch her kommen.

Haben die auch so was wie einen Reichsarbeitsdienst, oder wo sind die ganzen Arbeitslosen?
Sklaven bei der Politriege?
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09.10.2009 09:31 Uhr von Dusta
 
+1 | -0
 
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BennOhnesorg: "kim nicht verteidigen, aber was einige politiker absondern und die presse absondert an lügen über nordkorea würde alle propagandaminister die es je gab die tränen der rührung in die augen treiben."

Hast da mal ein paar aktuelle Beispiele?
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09.10.2009 09:35 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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Lobhudelei für eine Diktatur: Das Ganze erinnert mich an die rosaroten Brillen der Westeuropäer, mit denen sie wohlwollend die DDR betrachtet haben. Auch die damals tätigen Journalisten haben oft die Verhältnisse´in der DDR schön geredet. Noch heute ist mir gut in Erinnerung, welche Partei damals die Finanzierung der Erfassungsstelle für DDR-Verbrechen in Salzgitter streichen wollte. Auch hat diese Partei niemals wirklich die Einheit Deutschlands gewollt. Und heute wieder will diese Partei mit den Schergen von damals regieren.So in Potsdam ein Bündnis mit den Neobolschewiken angestrebt wird und dabei rund 8 stasibelastete Führungskräfte Posten in einer Rot-Rot Regierung erhalten sollen.

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