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Stahlindustrie mit 40 Prozent Produktionseinbruch - Kein Aufschwung in Sicht

In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 40,6 Prozent weniger Roheisen und 37,5 Prozent weniger Rohstahl produziert, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hervorgeht.

Und für die Zukunft sieht es laut dem Stahlkonzern Salzgitter nicht viel besser aus. Firmenchef Wolfgang Leese rechnet nach dem Nachfrageeinbruch infolge der Wirtschaftskrise nur mit einer langsamen Erholung der Stahlbranche. Aktuell erlebe man sogar nur ein Zwischenhoch.

Die Stahlkonjunktur werde wahrscheinlich erst frühestens 2012 wieder zu alter Stärke zurückfinden.


WebReporter: Weltwirtschaft
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Produktion, Konjunktur, Industrie, Eisen, Stahl
Quelle: www.ibtimes.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2009 15:48 Uhr von Weltwirtschaft
 
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Die Stahlindustrie zählt immer noch zu den fundamentalen Indikatoren der Wirtschaftsentwicklung. Einen derartig krassen realwirtschaftlichen Einbruch hat man historisch nur sehr selten gesehen. Daran lässt sich ablesen, dass die Aufschwungsphantasien schon sehr bald an der harten Realität zerplatzen werden.
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08.10.2009 16:06 Uhr von kingoftf
 
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Soviel: zum Gelabere der Politiker "Der Aufschwung ist da!"
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08.10.2009 16:16 Uhr von Realwirtschaft
 
+3 | -0
 
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Profitiert: Profitiert von der Bankenrettung und den Konjunkturprogrammen hat nur die obere Mittelschicht und die Superreichen in Städten wie Frankfurt, London, NY oder München.

Für die große Mehrheit der Weltbevölkerung geht es angesichts der Erosion der Wirtschaft bzw. der Produktivkraft, wie hier beim Stahl sichtbar, gen Null. Arbeitslosigkeit und Armut ist das langfristige Resultat, wenn die Realwirtschaft abstürzt.

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