08.10.09 12:55 Uhr
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Gericht: Nach Klaps auf Po darf Tagesmutter diesen Beruf nicht mehr ausüben

Das Verwaltungsgericht Münster sprach sich nun gegen eine ehemalige Tagesmutter aus, die während ihres Dienstes einem Kind auf den Po geschlagen hatte. Nachdem das Gericht die Erfolglosigkeit der Klage erklärt hatte, zog die ehemalige Tagesmutter ihre Klage zurück.

Dadurch bleibt das bestehende Berufsverbot durch den Kreis Warendorf bestehen. Der Kreis hatte der die Zusammenarbeit mit der Frau aufgekündigt, nachdem die Tagesmutter einem Zweijährigen beim Windel wechseln einen Klaps auf den Po gegeben hatte.

Das Gericht bewertete den "Klaps" als "Schlag" und sprach der Frau die charakterliche Eignung ab. Das Gericht erklärte: "In diesem Bereich ist die Toleranzgrenze ganz gering - und das ist auch gut so."


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Mutter, Beruf, Po, Tagesmutter, Klaps
Quelle: www.derwesten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2009 12:58 Uhr von EvilMoe523
 
+9 | -8
 
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Richtig so, aber da stellt sich mir promt die Frage, wieso in sehr ähnlichen Bereichen (bei leiblichen Eltern) die Toleranzgrenze immer so hoch ist. (Mit anderen Worten bis zum Tod des Kindes)
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08.10.2009 13:13 Uhr von skipjack
 
+27 | -5
 
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Da sind sie wieder: die alles versteher und verhaetscheler...

Erst wenn die Kids dann Meister im Koma-Saufen und Opas weg klatschen sind, kommen die entsetzten Fragen:

Warum???

Echt kein Freund von Gewalt...

Doch mit unserer bisherigen "(V)Erziehung", sind wir nicht nur PISA-Meister geworden, es werden auch Alte, Behinderte und andere Gruppen kaputt getreten...

Mangelde, bzw. mangelhafte Disziplin hat noch niemandem geholfen.

Doch wer "vernuenftig" erzieht, wird gefaelligst gefeuert...

Wo bitte soll das noch enden???
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08.10.2009 13:19 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Andreas.K: Naja, dass ist doch eine ganz legetime Frage oder?

Ich find es ja wie gesagt gut, dass in dem Fall sofort gehandelt wurde. Lieber wegen dem kleinsten Anzeichen sofort handeln bevor eventuell noch schlimmere Dinge passiert wären irgendwann. Drum frag ich ja, warum man nicht generell so übervorsichtig ist und teilweise eben bei deutlichen Anzeichen absolut NICHTS unternimmt... dass ist nun leider die bittere Kehrseite.
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08.10.2009 13:20 Uhr von dragonmaster2511
 
+18 | -3
 
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die sollen sich nicht so haben! also ein kleiner klapps auf den po hat noch keinem geschadet! klar sollte das recht den eltern vorbehalten sein und keiner tagesmutter aber ich finds übertrieben.

wenn ich als kind mist gemacht habe dann gabs hin und wieder auch mal einen "ordnungsklapps"...
ich bin jetzt 28 und wenn ich zurück denke wieviel respekt ich vor meinen eltern hatte (und ich weis das viele das jetzt als angst auslegen werden, das wars aber nicht!!!) und wenn ich mir anseh das heute teilweise eltern von den eigene kindern bedroht werden... ich weis ja nicht was da nun schlecht an einem ordnungsklapps ist...
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08.10.2009 13:54 Uhr von Newsfun
 
+6 | -3
 
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übertrieben? also ich finde die Reaktionen übertrieben sie hat bestimmt nur so aus fun halt bissel den babypopo getschreichelt, bzw nen kleinen klaps der dem kind bestimt nich mal wehtat... Und Eltern "dürfen" ihr Kinder schlagen? Da wird nicht direckt das Sorgerecht entzogen... Für mich hat das Gericht die Tat überbewertet
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08.10.2009 14:33 Uhr von Oberrehlein
 
+10 | -3
 
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Alles Blödsinn: Früher gab es aufs Maul oder auf den Arsch, von Eltern oder Erwachsenen.

Heute ist die Jugend ein Haufen Schiet wert, brutal, verroht, abgefuckt, faul, dreckig, nachlässig, fickrig, geil, fordernd, blöd, unfähig, unwissend.....

Welche Erziehungsmethode ist dann wohl besser?
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08.10.2009 14:35 Uhr von kingoftf
 
+5 | -6
 
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Und: der Paffe von der Kirche nebenan kann ungehindert weiter die Messdiener poppen.
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08.10.2009 14:39 Uhr von kirgie
 
+10 | -2
 
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@alle: wo ist der Unterschied ob die Eltern dem Kind einen Klaps auf den Po geben oder die Tagesmutter? Wenn man sein Kind der Tagesmutter anvertraut dan erwartet man doch das sie das Kind auch erzieht und dafür braucht sie die selben MIttel wie die Eltern! (zb einen Klaps auf dne po zur Straffe) Oder solle die einfach nur einpaar stunden Aufpassen das das Kind nicht Stirbt...
Und nein ich bin kein Freund von prügelnden Eltern aber was Antiautoritäre Erziehung bringt sieht man ja - die Kinder haben 0 Respekt - weder vor anderen Menschen noch vorm Gesetz oder der Polizei.
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08.10.2009 15:12 Uhr von a.maier
 
+4 | -1
 
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@Oberrehlein: Das sagten wohl schon die alten Grichen oder Pharaonen. Zwischen einen Klapps und Prügel liegen Welten. Das eine ist ein Hinweis, das andere eine Strafe. Die Gerichte heute verteilen doch auch nur noch Strericheleinheiten. Wohin das führt sehen wir. Wenn ein Schläger nur ein "Du Du" angedroht bekommt dann weiß er das seine Tat nicht so schlimm war. Er kann weitermachen. Wenn dieses Gericht über die heutigen U- und S- Bahnschläger urteilen müsste, könnte es eigendlich nur noch Todesurteile fällen. Jugendstrafrecht bis 18. Danach hat man alle Rechte und PFLICHTEN!
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08.10.2009 15:12 Uhr von anderschd
 
+1 | -3
 
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Stellt euch mal vor, man hätte früher darüber richten müssen. Dann würden die heute noch Fälle aus 1950 behandeln. Die Zeiten ändern sich. Man muß sich halt anpassen. Ich hätte der Tagesmutter auch nicht erlaubt, meine Kleinen zu klapsen. Ist halt so. Und ob es ein Zusammenhang gibt, zwischen Erziehung ohne "Poklapser" und späterer Respektlosigkeit usw. steht in den Sternen. Denn da seh ich die Ursache aber ganz woanderschd.
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08.10.2009 15:18 Uhr von Der Reisende
 
+3 | -3
 
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also auch Eltern dürfen ihre Kinder nicht schlagen!

Schläge sind keine Erziehungsmethode. Weder heute noch damals.

Kinder brauchen allerdings Grenzen und das überschreiten von Grenzen hat Konsequenzen.

ich grüße euch

Jürgen, der viel zu viel Schläge bekommen hat und es erheblcih besser gemacht hat - nicht perfekt - aber besser
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08.10.2009 15:37 Uhr von Balmung_of_the_Azure
 
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Kann auch leicht nach hinten losgehen Gibt auch genug Psychofritzen die behaupten das ein kleiner Klaps dann und wann, später aggressiv machen kann weil die Kinder dann denken das Gewalt die Lösung ist.
Man kann Grenzen sicher auch ohne Schläge aufzeigen, man muss nur wissen wie...
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08.10.2009 16:34 Uhr von Hanno63
 
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kein Verständnis für falsche interpretation, es wird so dargestellt als wenn Leute "dauernd" wegen
irgendeiner winzigen Sache Kinder halbtot schlagen und nur noch Gewalt ausüben. Es passiert und das ist schlimm, ja.!!
Es ist aber ein gewaltiger Unterschied wenn ein Kind direkt einen Klapps bekommt für irgendeine "Untat" = sofort geklärt, wird sich gemerkt . Beim Windeln = bisschen früh.
So machen es die Tiere auch :
Löwin :::Kleines beisst in die Nase,: ein Wischer mit der Pfote,::Kleines kullert ein paar Meter (in der Natur problemlos),:: ein Quiekser
"Alles in Ordnung", niemand verletzt.Instinktmässig alles O.K.
Niemand will normal seinen Kindern schaden!!
Dass es Menschen gibt die ausrasten liegt an schlechten Gegebenheiten und Umständen und niemand kann da Gewalt verhindern , da ist wichtig man macht direkt etwas.dagegen.
(genau das passiert heute ja selten oder immer erst wenn es zu spät ist) und aus Faulheit macht man ein Gesetz + fertig
Wenn ich bei einem Vorfall der "strafbar" ist, eine Standpauke halte und/oder eine stundenlange Erklärung ,warum ...oder doch nicht, "und Gewalt ist schlimm" , usw...
so ein Gerede kann man sich u 90 % sparen weil Wirkung gleich = 0 ,Debatten zum Erziehen alleine ,= wirkungslos
denn die Sache ist lange vorbei und kein direkter Zusammenhang mehr zum Gegenstand des Ärgers.
Es sollte auf jeden Fall keine gefährliche Situation daraus entstehen.
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08.10.2009 16:39 Uhr von mr.verzal
 
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@all die Gewaltfans: Eure Kommentare sind ein Paradebeispiel für die Geistesarmut die beim Pöbel herrscht. Ihr denkt wohl, eine gescheite Erziehung kann nur mit Gewalt als Druckmittel durchgesetzt werden, oder?

Liebe Freunde der lockeren Hand, Autorität ist das Stichwort, nicht Gewalt. Und Autorität kann man ohne Gewalt durchsetzen, wenn man min. über etwas Vernunft, Hirn und ein wenig Rhetorik verfügt.

Aber nein, stattdessen pflanzt sich der Pöbel fort wie die Karnickel, überlässt die Kinder sich selbst, schlägt zu wenn es knifflig wird und wundert sich, wenn dann am Ende kleine Soziopathen dabei rauskommen. Wunderbar.
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08.10.2009 16:43 Uhr von mr.verzal
 
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@hanno: Alter, du bist ja der Beste.

Habe noch nie so einen bescheuerten Erklärungsansatz gesehen, um Gewalt gegen Kids eine Legitimation zu verpassen. Vor allem das Beispiel aus Tierreich, Weltklasse. :D

Also, nochmal für dich: Gewalt bringt kein bisserl was. Ganz im Gegenteil, es ist kontraproduktiv.
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08.10.2009 18:02 Uhr von Hanno63
 
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erst lesen dann denken ,,..erst dann antworten wer spricht von Gewalt .
Ich schrieb von Wirkungen.
Gewalt ist tabu...wichtig direkte Reaktion.
nicht stundenlanges gesülze was absolut nichts bringt .
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08.10.2009 18:52 Uhr von Babykeks
 
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Eltern und Sozialarbeiter... ^^: Ein Beispiel ausm Leben:

Kind spielt im Supermarkt zwischen auf Paletten aufgestapelten Getränke-PET-Flaschen. Auf gut Deutsch: Der kleine Bengel turnt zwischen den in Folien verschweißten Türmen aus PET-Flaschen rum.

Die Eltern (beide Sozialarbeiter) stehen daneben und machen nix.

Kommt eine Mitarbeiterin des Supermarkts und sagt zum Kind: "Geh da raus. Das ist gefährlich." In normalem Ton, ruhiger Lautstärke und ohne Gewalt.

Die Eltern flippen aus. Wie kann sie nur Ihrem Kind Befehle erteilen. Blablabla. Riesenaufstand.

Währenddessen spielt das Kind weiter rum und es kommt wie es kommen muss: Es reißt einen Teil der Flaschen um, die fallen auf den Gang, verletzen eine Rentnerin am Fuss. Das Kind kommt mit dem Schrecken davon und fängt an zu heulen.

Die Eltern: "Wieso wird man da nicht gewarnt. Sie müssen da aufpassen, dass da keine Kinder reinkriechen. Da können Kinder sterben."



Und die Moral: Menschen sind peinlich. Oder als Zitat: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
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08.10.2009 19:42 Uhr von Hanno63
 
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noch´n Gedicht,nee Text,,es war einmal, ich Gast bei netten Leuten, an der Wand eine Gitarre...da ich so´n bisschen klimper , frage Gastgeberin "darf ich..??"
Alles klar ,,... ich stimme das Ding und ich klimper los.
kleiner Sohn kommt ins Zimmer kriegt Schreikrampf tobt los reisst mir die Gitarre aus der Hand und zertrümmert sie.
Mutter kommt , ich guck sie an erwarte Reaktion...nichts
"geh mal in dein Zimmer da kannst du spielen" ...Ende.
Ich frag was jetzt passiert .....entgeisterte Antwort :
Wieso was soll denn noch passieren ..????
"Und die Gitarre ..??"
Sie: "Muss ich wohl neu kaufen."
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08.10.2009 19:48 Uhr von Schreiraupe
 
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Was hat das glei mit Antiautoritärer Erziehung zu tun nur weil mein seine Kinder ni schlägt??..Vielleicht hams manche eltern au einfach drauf sich auch so durchzusetzen oder mit anderen konsequenten ihren kind zu zeigen wos langgeht??!! Schonmal daran gedacht?

Un wenn ich mein Kind genauso erziehen möchte will ich ja wohl au ni das ne Tagesmutter daherkommt un das tut!

Weils hieß warum nich die Tagesmutter wenn es die Eltern eh tun. Hat nunmal jeder andere Erziehungsmethoden oder schärt ihr alle über einen kamm??
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09.10.2009 07:24 Uhr von Hanno63
 
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Erziehung fängt sehr früh an und damit auch die Verantwortung.
Wenn ich einem Kleinkind z:B. auf den vollbestückten Windelpo "klatsche",
(= lautes Geräusch, 100 % Aufmerksamkeit und keinerlei Gefahr für´s Kind) ...da habe ich schon den Respekt der Aufmerksamkeit und kann "direkt" über den Klang der Stimme , Unwillen kund tun. Sehr einfach und sauber ohne Gewalt.
Ansonsten selber mit "viel" Aufmerksamkeit, den Lebensweg rechtzeitig rechts und links des Weges abstecken.....da..wo z:B. sittliche,menschliche oder andere Schmerzgrenzen überschritten werden.
Dann sind im Kinderalter schon die grössten Sachen , wie Respekt und Anerkennung ,im guten Sinn ohne "echte" Gewalt ,geklärt und alles viel harmonischer.
In 37 Jahren Erziehung keine (bzw. kaum) Probleme und hervorragendes Familienverhältnis.

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