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Deutsche sind ehrlich bei der Bewerbung

Laut einer Umfrage eines Karriereportals, sind 85 Prozent der teilnehmenden Personen bei der Bewerbung ehrlich und erfinden nichts dazu.

Zehn Prozent geben zu, dass sie ihre PC- und Fremdsprachenkenntnisse besser beschrieben haben, als sie wirklich vorhanden sind.

Und ganze fünf Prozent haben in ihrem Lebenslauf sogar ein Praktikum erfunden.


WebReporter: jonathanstv
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Karriere, Bewerbung, Lebenslauf
Quelle: www.presseportal.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2009 06:50 Uhr von jonathanstv
 
+0 | -0
 
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In der Quelle findet man auch die Ergebnisse für Österreich und Schweiz.
Ich würde bei sowas nicht schummeln, man will ja nicht gleich mit Lügen in die Arbeit gehen, oder?
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08.10.2009 08:39 Uhr von Power-of-OSX
 
+4 | -1
 
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Verständlich: Wenn da eine kleine Lücke im Lebenslauf ist wurde das bei uns in der Personalabteilung gleich auf den "Zurückschicken"-Haufen gelegt.
Ich kann gut verstehen, dass da einige Leute was dazu erfinden. Was heute so in Lebensläufen gefordert wird, Mutter, Vater etc. geht niemanden was an.
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08.10.2009 08:47 Uhr von Jaecko
 
+1 | -1
 
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Tja... nur blöd wenn der evtl. neue Arbeitgeber bei dieser angeblichen Praktikumsstelle nachfragt...
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08.10.2009 08:54 Uhr von execute.exe
 
+1 | -2
 
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@Jaecko: dass darf er nach deutschen Recht nicht. d.h. aber auch nicht, dass er es trotzdem macht.
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08.10.2009 08:58 Uhr von eagle_eye
 
+1 | -1
 
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naja: Lügen haben kurze Beine war schon immer so ...
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08.10.2009 09:09 Uhr von John2k
 
+4 | -0
 
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Hängt aber: auch bloß davon ab, wie viele Beziehungen man hat. Wenn man so irgendwo reinkommt, dann kommts auf nicht viel an. Es ist immer bloß der Ehrliche der Dumme.
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08.10.2009 09:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Dem dagegen steht eine Warnung die an die Arbeitgeber gerichtet ist. So sollen sich die Arbeitgeber unbedingt kurz die Originale vorzeigen lassen von den Zeugnissen und Unterlagen. Angeblich würden daraufhin viele ihre Bewerbung zurückziehen. Offenbar sind es nämlich gerade die verbleibenden 15% die in die engste Wahl kommen.
Meine Bewerbungen vor 8 Jahren hat kein Arbeitnehmer ernst genommen, da ich 3 Zeugnisse von 3 konkursen Firmen vorlegen musste. Konkurse Arbeitgeber schreiben ihren Mitarbeitern zum Schluss jedes beliebige Fantasie-Zeugnis.
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08.10.2009 09:29 Uhr von fortimbras
 
+2 | -1
 
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und wer dankt es einem? ehrlichkeit zahlt sich selten aus
ist zwar eigentlich gut ehrlich zu sein aber meistens wird man ja dafür bestraft indem der bessere lügner den job bekommt
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08.10.2009 10:46 Uhr von phoqueman
 
+3 | -1
 
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hab ich was verpasst: "Was heute so in Lebensläufen gefordert wird, Mutter, Vater etc. geht niemanden was an."

gerade das ist doch etwas was man meine eltern generation seinerzeit in den lebenslauf schreiben musste...
heutzutage steht das doch in keinem lebenslauf mehr drin..
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08.10.2009 10:59 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
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Ehrlichkeit: zahlt sich niemals aus. Bei der Bewerbung geht es lediglich um das Repräsentieren seiner Person. Und da wird derjenige bevorzugt, der sich besser präsentiert.
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08.10.2009 11:09 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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Wer was erreichen will muss heut zu Tage meist etwas auf die Kacke hauen um überhaupt die Chance zu erhalten. Mit besser angegebene PC-Kenntnissen hat man nunmal leichter Chancen als wenn man drauf schreibt ich kann damit nicht umgehen. Wird man erstmal angekommen, dann sollte man eben dafür Sorgen, dass man das Ding wenigstens einschalten kann und sich beweisen kann.

Auch in Bewerbungsgeprächen habe ich in meiner früheren Laufbahn auf Fragen wie "Beherrschen sie...XYZ" entweder geantwortet, "Ja selbstverständlich" um es mir selbstständig anzueignen oder die Antwort "Kann ich mir ohne Umstände aneignen"

Aber einfach voreilig zu sagen, "ne, kann ich leider nicht" ist ein NoGo, da braucht man gar nicht erst anzutreten :)
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08.10.2009 11:27 Uhr von TimG
 
+4 | -0
 
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hab ich was verpasst 2: "Was heute so in Lebensläufen gefordert wird, Mutter, Vater etc. geht niemanden was an."

Wer sowas in den Lebenslauf schreibt ist selber Schuld wenn er keinen Job bekommt. Es interessiert keinen was Vater,Mutter, Schwester oder der Hamster tun oder lassen.

Auch diese albernen Arbeitszeugnisse kann man sich fast sparen. Da die ja häufig selber geschrieben werden und der Chef nur seine Unterschrift drunter setzt ist der Sinn verloren gegangen.
Als ob ein Personlachef sich die Zeugnisse durchlesen würde. Er schaut ob Zeugnisse da sind und das war es dann...
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08.10.2009 13:33 Uhr von wordbux
 
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Deutsche sind ehrlich: Immer und überall.
Hat jemand was anderes erwartet ?
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22.02.2011 18:21 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -1
 
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Deutsche Untertanen auf der Karriere-Leiter? Wirtschaft ist kalter Krieg. Die Kleinen sollen sich an Regeln halten und die Grossen machen genau die Regeln, an die sie sich selbst kaum zu halten brauchen.

Das Ganze nennt man dann Politik, oder anders gesagt die Seilschaft der Hab- und Machtgier.

Rette sich wer kann, oder besser gesagt solange er noch kann -- Und der Zerfall unserer Gesellschaft ist perfekt; Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit: Imperfekt!

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