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Update: Bahn spendet die 400.000 gefundenen Euro

Ein Mann hatte 400.000 Euro auf einer Zugtoilette gefunden (SN berichtete). Nun einigte sich die Bahn mit dem Mann.

Der Rentner bekommt nun doch einen Finderlohn. Die Summe beträgt 25.000 Euro.

Da der rechtmäßige Besitzer des Geldes sich noch nicht bei der Bahn gemeldet hat, gehört das Geld nun der Bahn. Diese will die 375.000 Euro nun für die Einrichtung von KiTa-Lounges an Bahnhöfen spenden.


WebReporter: JonathansTV
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Bahn, Zug, Spende, Toilette, Lohn, Finder
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2009 21:53 Uhr von JonathansTV
 
+3 | -0
 
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Naja, was soll man davon halten. Vor allem: Wer braucht KiTa-Lounges an Bahnhöfen? Kein Wunder das wir in der Finanzkrise stecken. Wenn jeder sein Geld einfach so verpulvert.
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07.10.2009 22:04 Uhr von In extremo
 
+6 | -2
 
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Was hätten sie sonst machen sollen? Etwa dem Vorstand eine neue Limousine kaufen? Das wäre mächtig schlechte publicity gewesen, wobei "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert" ;)
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07.10.2009 22:22 Uhr von dr.b
 
+2 | -4
 
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@sir.locke: dazu gab es schon einige Beiträge und News....der Finde hat reichlich mehr bekommen als ihm gesetzlich zusteht ...der "feine Herr" ist auch grad im TV....komischer Finder, der die gefundene Kohle auch zunächst in seinem Schlafzimmerschrank versteckte bevor er sie weit später irgendwann mal zur Polizei brachte.
Wäre ich böse würde ich behaupten ihm fehlte einfach nur eine Geldwaschmaschine.....
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07.10.2009 22:24 Uhr von dr.b
 
+5 | -1
 
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Nachtrag: ha ha ha ....der feine Finder behauptete er wolle nur mehr Kohle um sie zu spenden......jetzt bietet die Bahn ihm mehr und ist bereit dieses Mehr wo auch immerhin zu spenden wo er will....und jetzt guckt er doof....*G* wie ungeschickt für ihn
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07.10.2009 22:38 Uhr von Angrynoodle
 
+3 | -0
 
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Sowas behält man doch wenn man wenigstens ein bisschen Anstand hat. Die letzte Organisation die Geld bekommen sollte ist nämlich die Bahn. Autofahren ist billiger.
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07.10.2009 22:53 Uhr von Jaecko
 
+4 | -0
 
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Ich spende ne ´0´ für den Titel...
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07.10.2009 23:08 Uhr von absolut_namenlos
 
+12 | -1
 
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Ist ja eine tolle Idee!

1. Jemand findet 400.000 Euro die nehme ich den ersmal weg
2. Auf Druck der Öffentlichkeit muss ich den nun doch einen Finderlohn geben! Mist!
3. Na gut bekommt der eben 25.000 Euro dafür stecke ich den Rest in mein eigenes Unternehmen
4. Die 375.000 Euro setze ich von der Steuer ab als Spende und habe mein Geld wieder.
5. Natürlich werden für die KITA von Fördergelder von EU und Staat beantragt.

Achja, sollte sich doch noch jemand melden kommt der ins Fundament der KITA schliesslich ist ja eh alles verplant!
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08.10.2009 00:05 Uhr von Zabos
 
+3 | -0
 
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soweit ich mich erinnern kann muss die Bahn in diesem Fall rechtlich gesehen keinen Finderlohn zahlen, da dass Geld in der Bahn gefunden wurde. Und ich kann mich auch entsinnen, dass es nie 10 % Finderlohn waren sondern nur 3 oder 5%.
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08.10.2009 00:08 Uhr von katja22
 
+6 | -0
 
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hmm: Ich finde es echt schlau von dem Finder sich im Fernsehen zu zeigen wo dann auch noch sein Name genannt wird, wenn das Geld wirklich aus Drogengeschäften stammen sollte (vermutet ja die Polizei) und vieleicht bewusst im Zug deponiert und nicht verloren wurde lebt er jetzt wohl sehr gefährlich :-/
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08.10.2009 00:43 Uhr von cheetah181
 
+6 | -0
 
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Sir.Locke & Zabos: Das folgende hab ich aus den Kommentaren der Ursprungs-News:

1. Der Finderlohn beträgt bei Summen über 500 Euro 3% des 500 Euro übersteigenden Betrags + 25 Euro (5% von 500 Euro)
2. Für Funde in öffentlichen Verkehrsmitteln und Behörden gibt es bis zu einem Wert von 50 Euro keinen Finderlohn, darüber hinaus nur die Hälfte des normalen Finderlohnes

Dem Mann hätten also etwa 6000 Euro Finderlohn zugestanden. Laut alter News hatte die Bahn ihm schon 9000 angeboten. Jetzt bekommt er "wegen seiner Ehrlichkeit" 25.000 Euro.
Das Rumgehacke auf der Bahn ist also ausnahmsweise mal nicht gerechtfertigt.
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08.10.2009 01:06 Uhr von radiojohn
 
+2 | -0
 
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An alle Nörgler: Eine wesentlich ehrlichere Quelle als "Bild" schrieb folgendes:

" Die übrigen 375.000 Euro gehen an die Bahnhofsmission, die das Geld zweckgebunden für den Ausbau sogenannter Kinder-Lounges einsetzen soll.

Dabei handelt es sich um kindgerecht ausgestattete Räume, in denen sich Kinder bis fünf Jahren von und nach Reisen mit ihren Eltern aufhalten können. Kinder von fünf bis zehn Jahren, die ohne Mutter und Vater Zug fahren, könnten dort ebenfalls vorübergehend betreut werden. Ein Bahnsprecher sagte, der Fund des Geldes ermögliche die Finanzierung eines Projekts, das man schon länger geplant habe. Drei große Bahnhöfe sollen solch eine Kinder-Lounge bekommen."

Alles klar?
http://www.n-tv.de/...

r.j.
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08.10.2009 07:52 Uhr von Katzee
 
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Ist es normalerweise: nicht so, dass Fundsachen ein Jahr lang im Fundbüro aufbewahrt werden müssen bevor über den Verbleib entschieden wird? DIese Ruck-Zuck-Entscheidung der Bahn kommt mir jedenfalls sehr fragwürdig vor.
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08.10.2009 08:52 Uhr von EvilMoe523
 
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Aber das Geld fehlt doch dennoch irgend Jemanden. Wie kann man bei soch einer Summe nach wenigen Tagen einfach sagenb: Keiner gemeldet, spenden wir das Geld...

Wie assozial ist dass denn von der bahn? Profitgier ohne Ende, hohe Preise aber wenn die bahn mal 400k Euro findet, spendet sie aufeinmal großzügig. Ich weiß nicht ob das so ruffördernd ist.

Zudem stellte sich offenbar noch keiner die Frage was 400.000 Euro in einem Plastiksack in der Bahn zu suchen haben. Erstens eine ungewöhnliche methode Geld zu transportieren und ein total auffälliger Ort Geld zu hinterlassen. Vielleicht war es auch eine Lösegeldübergabe die gescheitert ist?

Und noch was. Da die News ja rechtzeitig öffentlich wurde, wirkt die Aussage der Bahn "Der Besitzer hat sich nicht gemeldet" wie eine 9Live! Ansage von wegen "Warum ruft denn nur keiner an?"

Da werden sich Hunderte gemeldet haben mit irgendwelchen Stories, warum sie 400.000€ auf dem Klo vergessen haben, mit Sicherheit!
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08.10.2009 11:17 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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Katzee: soweit ich weiss, ist der fund schon 3 jahre her, war also zeit genug.
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08.10.2009 22:28 Uhr von jsbach
 
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So wie ich den: Sprecher der Bahn gestern bei Jauch in stern tv in Erinnerung habe, spendet das Geld die Bahn der Bahnhofsmission.
Bravo, den die arbeiten selbstlos, ehrenamtlich und ohne Vergütung.

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