07.10.09 16:21 Uhr
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Praktikanten streiken in Berlin für bessere Arbeitsbedingungen

Sofia Shabafrouz, die selbst als Praktikantin im creativevillage beschäftigt war, weist in diesem Interview auf den Prakti-Streik am 09.10. am Potsdamer Platz hin. In einer "taz"-Beilage starteten acht Praktikanten einen Aufruf zum Streik.

Die Forderungen der Streik-Organisatoren beziehen sich unter anderem auf eine gerechte Bezahlung und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Bei diesem Protest wirken auch Gewerkschaften, wie zum Beispiel Ver.di oder die GEW Berlin mit.

Der Prakti-Streik soll darauf aufmerksam machen, dass es noch immer Praktikanten mit Hochschulabschluss gibt, die zwar vollbeschäftigt sind, aber ihre Existenz dennoch nicht allein bestreiten können. Die Organisatoren erhoffen sich mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema und eine Verbesserung der Lage.


WebReporter: JuliaBerlin
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Streik, Praktikant, Arbeitsbedingung
Quelle: www.absolventa.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2009 15:49 Uhr von JuliaBerlin
 
+2 | -0
 
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Hochschulabsolventen die Praktika nach ihrem Studium machen sind keine Seltenheit. Das Interview verweist darauf, dass bei der Beschäftigung von Praktikanten, noch einiges im Argen liegt und sich einige Praktikanten Gehör verschaffen wollen. Es ist interessant, dass sich auch Gewerkschaften und Organisationen wie Fairwork e.V. an dem "Prakti-Streik" beteiligen.
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07.10.2009 16:56 Uhr von Allmightyrandom
 
+0 | -8
 
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selbst schuld ein Stück weit.

Solange einige so blauäugig sind und solche einen Praktikumsplatz annehmen, wird es eben solche geben.
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07.10.2009 18:14 Uhr von partyboy771
 
+1 | -4
 
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ja so ist es: ein sehr guter freund von mir hat auch eine firma. dort sind sehr viele praktikanten die ausgebeutet werden. find ich aber geschäftlich gesehen sehr gut. die arbeiten für teilweise 50 euro im monat, dafür aber vollzeit incl. ab und an überstunden. dürfen aber auch den letzten dreck machen. aber wozu bitte jemanden bezahlen wenn es ex-studenten gibt die sich dazu bewerben?
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07.10.2009 18:54 Uhr von holycheapshit
 
+4 | -0
 
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@allmighty: Selbst schuld? Blauäugig?

Ich weiß ja nicht in welchem Berufszweig du tätig bist, aber heutzutage muss man vielerorts in den fett mies sauren Apfel beißen, nur um seinen Lebenslauf etwas aufzubessern, oder Lücken aufzufüllen. Richtig schöne Erfahrung, nicht einmal zu wissen, ob man vom Betrieb übernommen wird oder ob man überhaupt nen Fuß in den Betrieb bekommt.


Letztens habe ich mitbekommen wie der Chef eines Betriebes alle seine Praktikanten morgens mit nem Bulli eingesammelt und zu sich nach Hause gefahren hat, nur damit sie seinen Garten pflegen. Alles während der regulären Arbeitszeit.


Dieser Arbeitsmarktbereich ist dermaßen kaputt, das geht gar nicht mehr klar.
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07.10.2009 19:52 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@partyboy771: "ein sehr guter freund von mir hat auch eine firma. dort sind sehr viele praktikanten die ausgebeutet werden. find ich aber geschäftlich gesehen sehr gut. die arbeiten für teilweise 50 euro im monat"

Dein Freund ist wirklich ein ganz toller Typ.
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08.10.2009 08:40 Uhr von fortimbras
 
+1 | -1
 
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sie müssen ja keine praktika machen: sie können auch in euin besseres land gehen und dort direkt nach dem studium einen vollzeitjob annehmen mit einer bezahlung die sie hier erst nach jahren bekommen würden.
wer ein praktikum annimmt unterstützt dieser verbrecherische system statt es zu fall zu bringen
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08.10.2009 08:46 Uhr von PhoenixW
 
+0 | -2
 
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Oooooh, die Armen...na gut, dann streiken sie eben, als wenn es nicht genug Praktikanten in Berlin geben würde.

Und die meisten dieser "Hochschulabsolventen" sind doch sowieso nur arbeitslose Besserwisser, die von Papi das Studium finanziert bekommen haben und nach 10 Jahren wieder in ihrer Provinz landen und schlußendlich eine Biographie schreiben mit dem Titel "Meine Berliner Jahre".

Ich weiß nicht, ob ich weinen, lachen oder kotzen soll.

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