07.10.09 09:09 Uhr
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Minijob Waffenkontrolleur

Der Rhein-Neckar-Kreis sucht nun "Waffenkontrolleure im Rahmen einer Nebentätigkeit". Grund dafür ist die Änderung des Waffengesetzes im Juli.

Es fehlt allerdings das nötige Personal dafür. Statt einer Vollzeitstelle, werden nun fünf Teilzeitstellen ausgeschrieben.

Die zukünftigen Kontrolleure sollen die Hausbesuche vor allem am Nachmittag und abends abstatten.


WebReporter: jonathanstv
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Personal, Waffengesetz, Minijob, Vollzeit, Hausbesuch, Waffenkontrolleur
Quelle: www.focus.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2009 09:04 Uhr von jonathanstv
 
+0 | -1
 
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Naja, es hätte bestimmt auch andere Wege gegeben um sowas zu besetzen, oder?? Jetzt mal ehrlich. Da hätten doch auch Beamte/Polizisten eingesetzt werden können. Aber mich fragt ja keiner ;-)
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07.10.2009 09:18 Uhr von schattenzirkel
 
+23 | -1
 
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Polizisten müssen doch jetzt die Bahnhöfe und Flughäfen bewachen ;)

Fragt sich nur, wie gut sich die Minijobber mit dem Waffengesetz auskennen.
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07.10.2009 09:42 Uhr von wordbux
 
+5 | -2
 
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EEJ: Warum nicht gleich EEJ nehmen ?
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07.10.2009 09:51 Uhr von schattenzirkel
 
+5 | -1
 
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Die müsste die ARGE ja umschulen lassen.
Was das wieder kostet...
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07.10.2009 10:08 Uhr von Python44
 
+16 | -10
 
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Super: und jeder muß so einen halbgebildeten Ex-HartzIV-ler ohne jegliche Kenntnisse der Materie in sein Haus und durch seine Sachen schnüffeln lassen...
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07.10.2009 10:09 Uhr von TheEagle92
 
+25 | -0
 
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Wenn: diesie kontrolleure nicht beamten sind und nicht vereidigt sind haben die nicht die befugnis dazu laut dem deutschen Gesatz.
Ausserdem sollte man diese leute erst richtig ausbilden und nicht einfach so einstellen
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07.10.2009 10:18 Uhr von eagle_eye
 
+4 | -19
 
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07.10.2009 10:24 Uhr von Generalissimus
 
+6 | -0
 
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Minijobber: Am besten nehmt doch ein Euro Jobber vom Amt für diese Aufgaben von Waffen müssen se nicht verstehe hauptsache sie kontrolliere nicht wahr
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07.10.2009 10:36 Uhr von xj12
 
+5 | -2
 
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Die: muessen sich auch gar nicht mit Waffen oder dem Waffengesetz auskennen. Das neue Waffengesetz sieht es vor dass die ordnungsgemaesse Lagerung/Aufbewahrung geprueft wird. Also die Leute muessen einfach nur schauen ob in dem zu pruefenden Haushalt ein Waffenschrank vorhanden ist - und dann noch zaehlen koennen - on auch die Anzahl der in der WBK eingetragenen Waffen mit derer in dem Schrank uebereinstimmt. Ist also net wirklich so schwer. Ach ja Sperrholz von Stahl sollten se vielleicht noch unterscheiden koennen- aber da kann ein kleiner Magnet helfen ;-)
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07.10.2009 10:36 Uhr von eagle_eye
 
+3 | -13
 
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07.10.2009 10:39 Uhr von kingoftf
 
+3 | -5
 
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Ist doch sowieso: Quatsch mit Sosse.
Diese Kontrollen müssen den Waffenbesitzern ja vorher angekündigt werden und finden nur nach Terminabsprache statt.
Also reine Augenwischerei, bei der die Kontrolle von Verstößen gar nicht stattfinden kann.
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07.10.2009 11:17 Uhr von temesvari
 
+7 | -0
 
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@kingoftf: Du hast Recht. Mit dem Quatsch.

Allerdings darf seit 1.9.2009 tatsächlich ohne Ankündigung und ohne Grund kontrolliert werden.

Ist aber trotzdem Unsinn: Wenn ich nicht zuhause bin, kann niemand kontrollieren. (Habe mein Haus abgeschlossen!) . Wenn ich zuhause bin, kann ich meine Waffen spazieren tragen, wie ich will, auf dem Schreibtisch liegen haben, etc.

Also das einzige, was effektiv kontrolliert werden kann, ist ob ich im Besitz eines ausreichenden (von der Norm her) Waffenschrankes bin.

Dem habe ich schon längst vorgesorgt, in dem ich der Waffenbehörde eine Kopie des Kaufbeleges des Tresors zukommen lies. Ist also in meiner Akte.
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07.10.2009 11:18 Uhr von bobbes-jakob
 
+3 | -2
 
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Geht gar nicht. Das können die mal vergessen. Bei mir kommt nur der Mitarbeiter vom Ordnungsamt rein der für mich zuständig ist, und sonst niemand. Von mir aus wann er will. Da könnt ja sonst jeder kommen und sagen er ist ein Mitarbeiter vom Ordnungsamt. Und alles wegen einem Depp aus Winnenden. Ist schon traurig genug was da passiert ist. Ich denke aber das in jeder Schule in Deutschland mehr Mordwaffen vorhanden sind wie bei ehrlichen Sportschützen legale Waffen verschlossen zu Hause. Und wenn ich lese das in Crailsheim ca. 100 Kilometer von Winnenden entfernt mehrere Schusswaffen mit Munition aus dem Ordungsamt gestohlen werden, frage ich mich schon bei wem man kontrollieren sollte. Naja wenn es intressiert, auf der Seite vom Deutschen Schützenbund steht alle ganz genau wie man sich zu verhalten hat. Hier der Link

http://www.dsb.de/...
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07.10.2009 11:46 Uhr von wordbux
 
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Kontrollen: Bitte nicht vergessen den Kontrolleuren eine Uniform zu verpassen, denn ein Deutscher ohne Uniform ist doch nichts.
Vielleicht auch noch ein Auto mit Blaulicht.

Ja, ich bin Deutscher.
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07.10.2009 11:50 Uhr von mrrattle
 
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die spinnen: die Behörden
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07.10.2009 13:53 Uhr von Axelwen
 
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@Autor: Also der Staat soll zigtausende von Euro´s in die Ausbildung von hochqualifizierten Beamtent investieren, damit diese dann (für sie unbefriedigende) Hilfstätigkeiten ausführen können??? :-D :-D :-D
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07.10.2009 14:17 Uhr von SehrSchwer
 
+3 | -2
 
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@python44: und wieder ein dummer kommentar von dir.
"ohne kenntnisse jeglicher materie"?
soll er waffenkunde studiert haben?

die bewerber bekommen wahrscheinlich einen schulung, was zu beachten ist, eine abgleichsliste der zu kontrollierenden umstände wie waffen und munition gelagert müssen ordnungsgemäß und fertig.

was brauchts da mehr? und das man keinen versoffenen hartz4 asi als kontrolleur einstellt, der eh nix mehr schnallt dürfte wohl klar sein.
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07.10.2009 14:29 Uhr von JonathansTV
 
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@Axel wen: Wieso Geld in Ausbildung investieren? Soweit ich weiß, werden Ordnungsämter etc. auch für kleinere Dinge eingesetzt. Wieso also nicht mal eben für das?

Ich denke das dürfte einen Ordnungshüter nicht überfordern...,

wobei in der heutigen Zeit ;-)
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07.10.2009 14:53 Uhr von uhlenkoeper
 
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@kingoftf: >>Quatsch mit Sosse.
Diese Kontrollen müssen den Waffenbesitzern ja vorher angekündigt werden und finden nur nach Terminabsprache statt.
Also reine Augenwischerei, bei der die Kontrolle von Verstößen gar nicht stattfinden kann.<<


He Junge, das sind verdachtsunabhängige Kontrollen. Also nix mit "vorher anmelden".
Das war bislang so, hat sich aber mit dem 1. Oktober geändert.

Zudem dürfte es ein riesiges Problem geben:
solche Aufgaben werden als hoheitlich definiert und dürfen nur durch verbeamtete Personen (also Personen, die einen Amtseid auf die Verfassung unseres Landes geleistet haben) durchgeführt werden. Kontrollen durch "400-Euro-Jobber" wären also jederzeit ablehnbar und dagegen klagbar.

Sieht aus und riecht nach mieser Finte, die Nummer. Nach dem Motto: schaut mal her, die haben abgelehnt sich kontrollieren zu lassen ....
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07.10.2009 15:44 Uhr von linuxu
 
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@ temesvari: das ist fast richtig was du geschrieben hast.Es fehlt aber was Wichtiges.
Der Artikel 13 aus dem Grundgesetz.
1) Die Wohnung ist unverletzlich.

(2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.

Einen Kontrolleure braucht niemand in die Wohnung/Haus reinzulassen.Auch nach dem 1.Oktober nicht.Das ist freiwillig.
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07.10.2009 16:02 Uhr von FredII
 
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@linuxu: Du hast Recht! Das neue Waffenrecht berechtigt nicht die Unverletzlichkeit der Wohnung außer Kraft zu setzen. Das Waffenrecht behält sich aber vor, jemand als unzuverlässig einzustufen, der sich einer Sicherheitsüberprüfung entzieht. D. h., wenn sich ein Waffenbesitzer letztendlich weigert, eine behördliche Person in seine Wohnung zu lassen, kann ihm die Waffenerlaubnis entzogen werden.
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07.10.2009 16:04 Uhr von temesvari
 
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@linuxu: Das ist schon richtig was du schreibst.

Wenn ich aber wiederholt die verdachtsunabhängige "Durchsuchung" ablehne, begründet sich aber durch mein Verhalten ein Verdacht. Und dann kommen die eben mit einem Durchsuchungsbeschluss!
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07.10.2009 16:05 Uhr von temesvari
 
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@Fredll: genau so ist das, hast das besser ausgedrückt als ich.
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07.10.2009 16:11 Uhr von linuxu
 
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@ temesvari,@ FredII: das ist völlig korrekt was ihr schreibt.
Es wurde hier aber so dargestellt das die Waffenbehörde einen
Kontrolleure einstellt der das Recht hat die Wohnung zu betreten.
Und so ist das nicht.Das wollte ich nur mal klarstellen.
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08.10.2009 01:18 Uhr von Python44
 
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@ SehrSchwer: Was meinst DU denn, was die Jungs, die dem Amt gerade mal 400 Euro monatlich wert sind, für eine hochwertige Schulung bekommen ???

Eine halbe Stunde in irgendeinem Hinterzimmer, von einem Sachbearbeiter, der sonst die die Sperrmüllabholungspläne für den Kreis erarbeitet...

Da ist der Ärger vorprogrammiert, weil das geschulte Auge des Ex-HartzIV-lers garantiert jeeeede Menge illegale Sachen im Keller der Kontrollierten wahrnimmt, die zwar völlig legal sind aber nicht Teil seiner Mini-Schulung waren...

Und wenn man sieht welche hochbegabten Menschen von den Städten als Fahrscheinkontrolleure - VOLLZEIT - eingestellt werden, braucht es wenig Phantasie um die Nobelpreisträger für diese Mini-Jobs zu erahnen !!!

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