07.10.09 08:54 Uhr
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Waffenhandel: Über 2 Millionen Tote in 3 Jahren

Die britische Organisation Oxfam hat einen Bericht veröffentlicht, nach welchem rund 2,1 Millionen Menschen seit 2006 wegen bewaffneter Konflikte starben.

Vor drei Jahren hatte Oxfam gemeinsam mit anderen Organisationen die Ausarbeitung eines Vertrags zur weltweiten Regulierung des Waffenhandels begonnen.

Neben den Menschen, die direkt oder indirekt durch Waffen verstarben, wurden im selben Zeitraum dutzende Millionen Menschen verletzt, vertrieben und sind verarmt.


WebReporter: 321news
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Jahr, Million, Waffenhandel, Oxfam
Quelle: www.dnews.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2009 09:09 Uhr von kommentator3
 
+4 | -2
 
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was haben diese toten: jetzt ganz konkret mit Waffenhandel zu tun?

Gäbe es sicher weniger tote bei weniger Waffenhandel?
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07.10.2009 09:14 Uhr von Cam0
 
+2 | -5
 
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gäbe es.
je weniger waffen verkauft werden, desto weniger menschen haben eine waffe in der hand.
je weniger menschen eine waffe in der hand haben, desto weniger gibts leute die mit auf ner waffe auf menschen feuern
je weniger es leute gibt die auf menschen feuern, desto kleiner is die chance dass viele getroffen werden.
je weniger getroffen werden, desto mehr überlebende gibt es!
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07.10.2009 09:21 Uhr von usambara
 
+1 | -2
 
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deutsche Waffen deutsches Geld morden mit in aller Welt
http://www.youtube.com/...
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07.10.2009 09:23 Uhr von kommentator3
 
+3 | -0
 
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@CamO: so einfach ist das nicht.
In den blutigsten und verlustreichsten Kriegen der letzten Jahrzehnte (Kongo,Ruanda) wurden die meisten Menschen noch immer mit Macheten und Speeren, also traditionellen Waffen umgebracht.

Ohne die abschreckende Hochrüstung wäre es in Europa meiner Meinung nach die letzten 65 Jahre nicht so friedlich geworden. Dann hätte der eine oder andere sicher mal nen Krieg riskiert.

Waffen sind nötig um aggressiven Kräften nicht hilflos ausgeliefert zu sein.
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07.10.2009 09:51 Uhr von IngoVonKnito
 
+0 | -3
 
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Ach: Macheten und Speere sind keine Waffen?!?!?!?
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07.10.2009 09:58 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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zumal Ruanda diese Macheten im großen Stil nachweislich vorher importiert hat und in den 90ziger Jahren drittgrößter Waffenimporteur Afrikas war.
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07.10.2009 10:29 Uhr von Python44
 
+3 | -0
 
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Wie kann man denn: indirekt durch eine Waffe sterben ? Herzkasper, weil jemand auf einen zielt ?
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07.10.2009 10:30 Uhr von kommentator3
 
+1 | -1
 
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@Ingo: aus Wiki:
>>In ihrem häufigsten Gebrauch ist die Machete ein Werkzeug besonders in der Rohrzuckerproduktion. Sie wird dabei sowohl zum Schneiden des Zuckerrohrs kurz oberhalb der Wurzel als auch zur Säuberung des Stängels von den Blättern eingesetzt. Auch bei der Entfernung von Unkraut wird die Machete auf den Zuckerrohrfeldern wie in der Gartenarbeit verwendet. Darüber hinaus wird sie als Buschmesser verwendet<<

Natürlich könnte man den Handel mit allen Dual-Use-Produkten unterbinden...
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07.10.2009 11:04 Uhr von Dr.G0nz0
 
+4 | -0
 
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also waffen allein sind nicht das problem.

das sieht man recht schön, wenn man sich nordamerika anschaut:
in den usa gibts jede menge waffen und jede menge opfer von waffengewalt.
schaut man aber nach kanada, dann sieht man, da gibt es auch jede menge waffen, aber die zahl der opfer von waffengewalt ist verschwindend gering.

es stimmt also schon, wenn ein waffenbefürworter sagt, dass waffen niemanden umbringen, sondern menschen.

grundsätzlich ist das ein kompliziertes thema, aber dieses politisch korrekte "wuuaaahh .. waffen sind böse weil siehe usa" geht mir mittlerweile etwas auf den keks.

wenn die leute keine schusswaffen haben um sich gegenseitig umzubringen, dann nehmen sie halt messer. und wenn man ihnen die messer wegnimmt, dann morden sie im zweifel mit bloßen händen. und dann?

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