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Raubkopierte Hörbücher können jetzt im Internet aufgespürt werden

Online vertriebene Hörbücher, die mit einer unverwechselbaren Eigentümersignatur in Form eines Audio-Wasserzeichen versehen wurden, können ab sofort mittels spezieller Suchtechnologie im Internet ermittelt werden. Die so markierten Schwarzkopien werden ebenfalls aufgespürt.

Mit diesem Prinzip von Kopierschutz kann jeder eingetragene Käufer eines Hörbuches identifiziert und bei Missbrauch, wegen Verteilung illegaler Plagiate, durch Schadensersatzforderungen haftbar gemacht werden. Dabei bleibt das Recht auf eine eigene Kopie unberührt.

Die entsprechenden Markierungen werden beim Kauf eines heruntergeladenen Hörbuches implementiert. Mit der so eingearbeiteten "Mediasearch-Framework"-Technik kann das vom Fraunhofer-Institut ausgegliederte Unternehmen CoSee Tauschbörsen, Youtube und andere Internetseiten nach Raubkopien absuchen.


WebReporter: FredII
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Buch, Raubkopie, Urheberrecht, Hörbuch
Quelle: www.golem.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2009 20:38 Uhr von gmaster
 
+35 | -3
 
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wird nicht viel bringen...
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06.10.2009 20:42 Uhr von 1001_Schlacht
 
+6 | -8
 
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...Die entsprechenden Markierungen werden beim Kauf eines heruntergeladenen Hörbuches implementiert...
a) wird das in Zukunft dann jeder machen können wie z.b. einen Crack oder Serial zu benutzen.
b) warum nicht gleich dann diese sogenannten "Originale" kopiern?
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06.10.2009 20:53 Uhr von Extron
 
+10 | -5
 
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Wo kriege ich das Programm das vereinfacht alles :o)
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06.10.2009 20:57 Uhr von Erikdwi
 
+26 | -4
 
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Und bei verlorenem MP3 Player ist man dann der Dumme?
Das wird nichts bringen.
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06.10.2009 21:13 Uhr von Taigrah
 
+12 | -1
 
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hmmm und wo genau hilft das jetzt dagegen dass man das ganze mit nem kabel im lautsprecherloch und im line-in selbst nochmal aufnehmen kann? nicht? achso. Wer kopieren will findet immer einen weg.
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06.10.2009 21:18 Uhr von supermeier
 
+9 | -2
 
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Selbst wenn, werden ZIP´s und ähnliche ebenfalls durchsucht und erkannt?
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06.10.2009 21:21 Uhr von savra
 
+7 | -0
 
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5 Jahre zu spät: Die Meldung kommt fünf Jahre zu spät, digitale Wasserzeichen sind doch ein alter Hut. (Und mit Technologie kann man selbstverständlich nicht ausspüren, nur mit Technik.)

Allerdings stellt sich die Frage, wie beweissicher sie sind. Das Wasserzeichen an sich ist fälschungssicher, nur sagt es lediglich aus, wer der Käufer und damit ehrlicher Kunde ist, nicht aber, wer die bezahlten Hörbücher verteilt hat. Eine Sicherheitskopie auf DVD kann gestohlen werden, eine Audio-CD fürs Auto kann verliehen werdend und, wie es mit verliehen Sachen so ist, taucht nie wieder auf. Über Trojaner lassen sich Dateien kopieren, und auch im LAN sind viele Rechner ungeschützt.

Bei Wasserzeichen geht es ja eigentlich nur um Kontrolle und Beobachtung, weshalb ich Geschäften wie Soforthoeren.de eher skeptisch gegenüber stehe oder, anders gesagt, dort lieber und mehr kaufte, wenn die Dateien ohne Wasserzeichen verkauft würden.
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06.10.2009 21:35 Uhr von kingoftf
 
+16 | -1
 
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die Wand mit diesen Raubkopierer / Kinder******--Steuerflüchtlings / Massenmörder...........
Die sind Schuld am Hungertod der Popstars, am Klimawandel, an der Urananreicherung des Irans, an 9/11, an der Ermordung von MJ, an den nur noch 1-stelligen Milliardengewinnen der MI und überhaupt....





Was nützt das, wenn man das Format ändert?

Und wo ein Wasserzeichen, gibt es auch bald was von Ratiopharm, um das zu entfernen. Wie bei allen Kopierschutzmassnahmen.
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06.10.2009 21:52 Uhr von mould
 
+0 | -8
 
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tja, konvertieren eines files bringt defenitiv nix, weil das "wasserzeichen" mit konvertiert wird.
you tube lässt grüßen.

außerdem, wenn ich den unbedingt ein hörbuch haben wollte, (das für mich nicht in frage kommt), dann ist es wohl sinnvoll, es lieber sich auf legalen weg zu besorgen.
ich kann mir nicht vorstellen, das sich crack-spakos wirklich für sich selbst was besorgen wollen.
die wollen nur durch die bekanntheit ihres "angeblichen cracks bzw leek" einen namen machen.

urheberrechte sind zu schützen, sofern es der urheber es für notwendig erklärt. da hat sich jeder drann zu halten.

ich bin pirat

lg mould
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06.10.2009 21:58 Uhr von dinexr
 
+6 | -1
 
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Mal weider gesponnen: Mal angenommen, es wäre erlaubt, "Raubkopierer" zu erschießen. Weiter angenommen, das würde auch durchgezogen werden und alle "Raubkopierer" wären tot.

Wäre damit das Problem der Musikindustrie gelöst ?

Wenn die Jungs aus der Branche das glauben, wirds weitergehen wie bisher und irgendwann sind die Labels tot.
Woran das wohl liegen wird.
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06.10.2009 22:03 Uhr von mould
 
+2 | -0
 
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nennt sich dann wohl endlos "evolutions-bzw. generationsschleife" ^^
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06.10.2009 22:13 Uhr von smogm
 
+10 | -0
 
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Die Markierung (eindeutige Identifizierungs Nummer) wird anhand von Tönen außerhalb unseres Hörbereichs stattfinden, welche dann von speziellen Programmen wieder als akkustische Datensignale (ala Faxgerät) wieder hergestellt werden können.

Was passiert aber mit Codecs wie MP3, die genau diesen nicht vom Menschen hörbaren Frequenzbereich "wegschnippeln" um die Datenmenge zu reduzieren?
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06.10.2009 22:26 Uhr von Kincaid
 
+6 | -1
 
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Wenn die Frequenzen von Software erkannt werden können kann man auch ein Programm schreiben das diese Frequenzen entfernt. Genauso sinnvoll wie ein Kopierschutz bei Spielen oder DRM, klappt ja auch alles so gut.

Warum das nur bei Hörbüchern funktionieren soll ist mir auch ein Rätsel, wenn das doch so ne tolle Technik ist kann das doch genausogut auch bei normaler Musik angewendet werden.
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06.10.2009 22:58 Uhr von miramanee
 
+2 | -1
 
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Klar: Der ultimative Kopierschutz also?! Ist sicherlich nicht sonderlich schwer das auszuhebeln, wenn man das Teil einfach unterschiedlich hin und her konvertiert.
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07.10.2009 00:53 Uhr von phonk
 
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frage: wenn ich mir ein hörbuch legal kaufe, und dann auch höre, darf ich es doch danach weiter verkaufen
behalte doch auch net alle bücher
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07.10.2009 05:29 Uhr von Pitbullowner545
 
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Kinofilme: haben diese markierungen schon seit längerem, und zwar in Ton und Bildspur, die groups wissen genau wie man die rausfiltert

das system hier funktioniert nach dem selben prinzip, und ich fette drauf es gehen sogar die selben tools
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07.10.2009 07:03 Uhr von John2k
 
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Da muss ich euch enntäuschen: diese Wasserzeichen wurden so entwickelt, dass konvertierungen überleben und genauso Aufnahmen über Mikrofone und Audioausgänge, denn sie sind einfach mit in den Datenstrom integriert. Wenn man wüsste, wo die sind, könnte man diese Signale sicher hörbar machen.
Um sie zu entfernen, müsste man die Audiodatei in der Bitrate schon extrem verkrüppeln und dann ist immer noch fraglich, ob die Wasserzeichen es nicht doch überleben.
In wieweit es wirklich so ist kann ich nicht bestätigen, da ich mich nicht so enorm damit auseinandergesetzt habe.
Ohne der Spezialsoftware lässt sich das Wasserzeichen aber wahrscheinlich nicht entfernen oder lokalisieren.

http://www.netzwelt.de/...
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07.10.2009 07:11 Uhr von Tobi1983
 
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Hätte von der FDP kommen können: Absoluter Schwachsinn, bringt genauso viel wie Schilder vor Kpo Seiten zu machen!
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07.10.2009 08:34 Uhr von theG8
 
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@Kincaid: Das ist leider faktisch falsch, denn nach Deiner Theorie wäre es ja dann auch möglich, eine einzelne Spur aus einem Song zu isolieren (z.B. Gitarrenspur oder den Gesang). Und das funktioniert definitiv nicht.

Und John2k muß ich absolut zustimmen. Ein sog. Wasserzeichen wird nun mal mit der Vorgabe entwickelt, dass es eine Formatkonvertierung überlebt (zumindest in einem Umfang, der das eindeutige identifizieren noch erlaubt). Es wäre deshalb gerade im Audiobereich sehr interessant zu wissen, wie das gelöst wurde, ohne das Musikmaterial hörbar zu beeinflussen. Ich werde mal ein paar Infos sammeln...
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07.10.2009 08:35 Uhr von U.R.Wankers
 
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containerbasiertes Wasserzeichen: http://www.sit.fraunhofer.de/...

durch symmetrische Verschlüsselung unsichtbar im Datenstrom eingebettet. Es überlebt angeblich auch bei digital-analog Wandlung und zurück. In wieweit das zuverlässig funktioniert, ist die Frage. Dafür müssen schliesslich die Audio-Informationen selbst modifiziert werden:

"Die Wasserzeichen-Technologie des Fraunhofer SIT für Hörbücher und Musikstücke basiert auf nicht hörbaren Differenzen bei Lautstärke und Tonhöhe, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen und ohne Kenntnis des Einbettungsalgorithmus und des Wasserzeichencodes auch mit Computerhilfe nicht festgestellt werden können – und was nicht messbar ist, kann auch nicht zielgerichtet entfernt werden. Eingebettete Wasserzeichen verschlechtern nicht die hörbare Tonqualität. Entsprechende Wasserzeichen-Versionen für Bilder und Videos sind ebenfalls verfügbar
Digitale Wasserzeichen generell sind auch nach Meinung unabhängiger Fachleute in der Praxis nicht zu entfernen, ohne die Qualität der Trägerdatei so zu schädigen, dass sie praktisch unbrauchbar wird. Dann ist das Produkt jedoch auch uninteressant für illegale Nutzer, richtet also keinen wirtschaftlichen Schaden mehr an.."
Quelle: http://www.cosee.biz
http://www.sit.fraunhofer.de/...
http://tinyurl.com/...

Ich habe noch keine Hörspiele als MP3 gekauft. Die kostenlosen Hörspiele die ich mir angesehen habe, waren von der Qualität her allesamt Schund und DRM verseucht. Da kauf ich lieber die CDs im Angebot und mach mir die MP3s selbst, da weiss man was man hat.
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07.10.2009 10:45 Uhr von John2k
 
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@Klaus Ch. Wein: Ich denke nicht, dass die diese Möglichkeit außer betracht gelassen haben.
Eventuell kann man da etwas über ein natürliches Rauschen eine Varianz erstellen, sodass du es ohne dem eigentlichen Tool nicht mehr lokalisieren kannst.
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07.10.2009 11:21 Uhr von Feuerfaenger
 
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Wer zum Henker kauft den Hörbücher in einem Download-Portal. Viel zu teuer. Lieber günstiger auf CD kaufen und nach dem "Hören" wieder verkaufen. Wer ernsthaft Hörbücher hört, sollte auch ein paar Euro dafür ausgeben.
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07.10.2009 12:16 Uhr von TheManneken
 
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Nur einfache MP3s: Ich frage mich, wo jetzt die Neuerung ist? Ein Hörbuch wird genau wie ein normales Musikstück als mp3-Datei verbreitet, also muss dieser neue Schutz zwangsläufig auf alle mp3-Dateien anwendbar sein und hat mit dem Hörbuch ansicht überhaupt nichts zu tun. Und da der Schutz nicht lange sicher bleiben wird, weiß jeder. Das weiß auch das Fraunhofer.
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07.10.2009 12:23 Uhr von vmaxxer
 
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der Nachweis fehlt aber: Denn was soll man machen wenn man seinen Mp3player verloren hat bzw er gestohlen wurde?
Die Beweisführung dürfte hier etwas schwer sein das der Eigentümer des Hörbuchs das ins Internet gestellt hat.
Und ohne den Nachweis dürfte kaum eine Anklage zu realisieren sein...
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07.10.2009 13:43 Uhr von Feuerfaenger
 
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Das Märchen mit dem verlorenen MP3-Player wird nicht funktionieren. Bevor du die Geschichte erzählen kannst, haben eine handvoll Beamte schon deine Bude in einen Mannschaftswagen geräumt. Und die Jungs sind so gewieft, die suchen sogar nach gelöschten Dateien auf der Festplatte. Wenn Du jemals eine Urheberrechtsverletzung begangen hast, die finden Sie.

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