06.10.09 20:18 Uhr
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Bis zu acht von 17 Atomkraftwerken in Deutschland sind meistens abgeschaltet

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Gruppe ".ausgestrahlt", hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass im Jahr 2009 oft fünf bis acht der 17 deutschen Atomkraftwerke wegen Störfällen und anderer Zwischenfälle außer Betrieb waren.

Die Aktionsgruppe möchte darauf hinweisen, dass die von einigen Unions- und FDP-Politikern geforderte Laufzeitverlängerung überflüssig sei, da Deutschland trotz der ausgefallenen Reaktoren immer wieder Rekorde beim Stromexport aufstelle.

Stay warf den Energiekonzernen vor, nur wegen des Profits eine Laufzeitverlängerung zu verlangen, obwohl ansonsten keine Notwendigkeit bestehe. Er kündigte weitere Proteste an.


WebReporter: hertle
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Strom, Atom, Kraftwerk, Versorgung, Abschaltung
Quelle: www.dailynet.de

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06.10.2009 20:13 Uhr von hertle
 
+0 | -0
 
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Unter folgendem Link kann man sich ansehen welche Atomkraftwerke wann in Deutschland still stehen.

http://www.contratom.de/...
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06.10.2009 20:27 Uhr von Aether
 
+12 | -33
 
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06.10.2009 20:30 Uhr von kommentator3
 
+18 | -12
 
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besser den strom: sicher hier erzeugen und dann exportieren als dass unsere östlichen Nachbarn denselben Strom gefährlicher und klimaschädlicher an unserer Grenze selbst produzieren.
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06.10.2009 20:33 Uhr von Spafi
 
+4 | -13
 
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lächerliche Überschrift: meisten, bis zu....

also sind manchmal aber nicht immer maximal 8 nicht am Netz, wobei 8 natürlich der Maximalwert ist. Je größer die Zahlen, desto mehr Klicks?

Und AKWs werden nicht abgeschaltet. Man kann einen bereits gestarteten Kernteilungsvorgang (mir fällt gerade das Wort nicht ein) nicht stoppen und würde man die Kiste wirklich einfach abschalten, wäre es ohne Kühlung und Sicherheitsmechanismen. Da wäre ein neuer GAU schon vorprogrammiert
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06.10.2009 20:34 Uhr von Benno1976
 
+10 | -11
 
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Genau, die AKW´s werden: wenigstens bei jeder kleinen Panne vom Netz genommen. Auserdem sind in dieser Liste ja auch alle AKWs aufgezählt die in Revision sind und das kann je nach Umfang der Arbeiten 2-3 Monate im Jahr sein.
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06.10.2009 20:37 Uhr von Benno1976
 
+11 | -11
 
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Und noch was zum Thema, erst wenn kein Strom mehr aus deutschen AKWs kommt und ihr jeden Monat Unsummen für Atomstrom aus Frankreich oder Norwegen bezahlen müsst, werdet Ihr erkennen das hier was falsch läuft.
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06.10.2009 21:12 Uhr von supermeier
 
+9 | -5
 
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So lange: 30 - 50 % der Windkraftanlagen wegen Stromüberschuss stillstehen kann mir keiner den Sinn einer Laufzeitverlängerung glaubhaft machen.
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06.10.2009 21:16 Uhr von kommentator3
 
+2 | -3
 
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@supermeier: könntest du diese Behauptung bitte belegen?
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06.10.2009 21:57 Uhr von supermeier
 
+6 | -3
 
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Ich muss nur: aus dem Fenster schauen, werde aber bei Gelegenheit die Quelle dazu posten.
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06.10.2009 22:05 Uhr von kommentator3
 
+2 | -1
 
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mich: würde es echt interessieren, kann selbst aber nichts dergleichen ergoogeln.
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06.10.2009 22:08 Uhr von dr.b
 
+3 | -3
 
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@supermeier: Tja wenn Du nur schaust und nicht pustest...was soll sich da drehen?
Nein, aber ganz ernsthaft....Strom kann man nicht speichern (Pumpspeicher etc...lächerlich geringe Kapa). Und wenn zu Zeiten wo wenig Bedarf herrscht, die grundlastfähigen Kraftwerke schon alle deutliche runter gefahren hat...ausserdem den privaten Solarstrom & co muß man ja immer abnehmen....super teuer....superfragwürdig.... subventioniert. Da macht es im Zweifel für einen Versorger weit mehr sinn einen Windpark mal wochenweise komplett still zu legen. Mit konventionellen Kraftwerken kann er die Last einfach viel besser und schneller aussteuern.
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06.10.2009 22:12 Uhr von usambara
 
+8 | -2
 
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zur Info mindestens 3 deutsche Atomkraftwerke produzieren ausschließlich für das Ausland (laut Stromwirtschaft).
Zur Sicherheit: Biblis A und B, Neckarwestheim und Brunsbüttel
würden als Neubauten keine Betriebsgenehmigungen mehr bekommen.
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06.10.2009 22:22 Uhr von Generalissimus
 
+5 | -4
 
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Stabile deutsche: Technik der Marke Kaputtnick.
Sollten nicht die deutschen Atommeiler zu den sicheresten der Welt gehören datt war wohl ne Märchenstund, nicht wahr!
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06.10.2009 22:34 Uhr von datenfehler
 
+6 | -6
 
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ein Schuss in den Ofen für die Gegner Diese News zeigt nur, dass wir die alten Schinken endlich abschalten müssen, um neue Anlagen zu bauen, die störungsfrei den Großteil der Zeit laufen.

Fakt ist (und das können irgendwelche Ökos nicht weg diskutieren), dass wir KKWs brauchen, um die Energiemengen zu erzeugen, die wir in Europa benötigen. Und ich sehe lieber 3 KKWs in meiner Nachbarschaft, als ein weniger sicher betriebenes KKW in Osteuropa.

Anti-Atom-Gruppen sind jetzt sehr "in" in Deutschland, aber genauso unsinnig und realitätsfern. Wir können nunmal nicht sagen: "Ich mag keine Kohlekraftwerke, keine Kernkraftwerke und auch keine Wasserkraftwerke, weil die zerstören Flusslandschaften, auch mag ich keine Windräder, weil da mal ein Vogel drauf geht..." und gleichzeitig dann nen Mega-Plasma an der Wand und im ganzen Haus die Glühbirnen-Beleuchtung laufen haben. Das ist irgendwo ziemlich hirnrissig.

Ihr Atomgegner und Ökos; hier ein guter Rat: Lasst die Träumereien und akzeptiert die Fakten, wie sie sind.
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06.10.2009 22:41 Uhr von supermeier
 
+6 | -4
 
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@dr.b: Natürlich ist es einfacher ein Windrad abzustellen als ein AKW runter zu fahren, deshalb stehen ja auch die Windparks während die AKW´s weiter laufen.
Das Dumme ist nur, dass dann mit der Windkraft kein Gewinn erzielt werden kann was widerum Investoren abhält weiterhin in ernuerbare Energien zu investieren, was sich um so mehr auswirken würde bei einer Laufzeitverlängerung.

Hinzu kommt dass Atomstrom in keinster Weise günstig und sauber ist.
Günstig nur weil die Endlagerkosten vom Steuerzahler getragen werden und nicht vom Energiversorger und es gab mehr wie eine Untersuchung die belegt dass ein AKW vom Baubeginn über Anreicherung bis zur Endlagerung und Entsorgung mehr an CO² verbraucht als manches Kohlekraftwerk.
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06.10.2009 23:58 Uhr von Gorli
 
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wenn Atomstrom nicht so massiv durch den Staat subventioniert wertden würde, wären die AKWs schon längst wegen Unrentabilität geschlossen worden. Glaubt mir es ist das beste, dass wir bald keinen Atommüll mehr produzieren. Unsere Enkel werden uns danken während sie den Franzosen und Russen zuschauen, wie die verzweifelt versuchen ihre Unmassen an radioaktivem Abfall zu verscharren.
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07.10.2009 00:02 Uhr von Scy
 
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Grundlast: Ich hör immer erneuerbare Energie. Das hört sich ja ganz toll an, aber wie kann man damit die Grundlast decken?

Diese Frage konnten mir selbst die Grünen am Wahlstand nicht erklären.

Das ist eine ernsthafte Frage würde mich echt interessieren
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07.10.2009 07:08 Uhr von Tobi1983
 
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Wie dumm hier manche sind. Viele haben überhaupt keine Ahnung, welche Probleme uns die Entsorgung des Atommülls noch beschert. z.B. Uran im Trinkwasser http://foodwatch.de/... Was meint ihr denn was passiert, wenn eine Endlagerung mal überschwemmt wird oder wenn Terroristen so ein Endlager in die Luft jagen. Schon mal dran gedacht? Nein, natürlich nicht. Hauptsache günstigen Strom, was aber eigentlich auch nicht stimmt, da Atomstrom subventioniert wird bis zum geht nicht mehr. Und dann immer dieses Argument: "Wenn wir Atomkraftwerde abschalten geht das Licht aus". Wir sind Exportweltmeister bei Atomstrom. Wir verkaufen Jahr für Jahr Millionen KwH ins Ausland! Denkt mal drüber nach!
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07.10.2009 07:23 Uhr von Raidri
 
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Einfach abschalten ist falsch, aber unnütze Verlängerungen auch! Durch die festgesetzten Fristen sind die Energieversorger gezwungen an Alternativen zu arbeiten. Hochmoderne Kohlekraftwerke (die ja trotzdem von realitätsfremden Ökos boykottiert werden) sind genauso nötig, wie die jetzt noch laufenden AKW´s. Wobei AKW´S, wie einige schon sagten, auch extrem suventioniert wurden. Erst beim Bau und danach dadurch, dass für die Entsorgung (naja.. es gibt ja nichtmal nen Endlager) grösstenteils der Steuerzahler aufkommt.
Wir müssen jetzt, solange wir noch Kohle, Öl und Uranvorkommen haben, anfangen auf regenerative Techniken umzusteigen, damit diese effizienter werden. Und dafür trag ich auch gerne als Steuerzahler bzw. Stromkunde die Subventionen mit.
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07.10.2009 08:01 Uhr von dex1280
 
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Atommüllager sehe ich ja auch kritisch, aber wer sich auch nur mal n bisschen auskennt informiert und nicht direkt mit halbwissen... protzt!!

Ohne Atomstrohm geht es uns schlechter als. mit... früher als ich ncoh nicht so viel wusste, weil ich nicht informiert war, hab ich auch noch solche Sprüche gebracht wie "NEIN, bloß raus mit dem Atomstrom"

Fakt ist:

a) es gibt keine alternative
b) es gibt THH (Thorium Kugel Reaktoren)
das ist ein Gau auf Grund des Aufbaus NICHT MÖGLICH!!!
Auch der Atommüll hält sich stark in grenzen... ist überall in Wikipedia Nachzulesen!!
c) Deutschland ist ein Exportland, wenn wir nix mehr exportieren sind wir Tod!!! Energie ist eine unserer hauptwaren die wir Exportieren...(sichert unseren Wohlstand)

Irgendjemand anderer Meinung?
Irgedjemand gegen Atomkaft?

Wir müssen eben nur neue Kraftwerke wie in Jülich bauen... oder auf unser EU Projekt warten und bald mit Kernfusion heitzen...

Ps: ich bin weder von der Atomlobby noch in irgendeiner weise von dieser abhängig.
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07.10.2009 08:22 Uhr von Raidri
 
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@dex1280: zu a) Wenn es keine Alternative gibt, haben wir aber bald nen Problem.. weil Uran ist auch nicht unendlich vorhanden (dass du mit ITER selber ne Alternative noch nennst, lass ich mal aussen vor, bei dem muss erst noch erforscht werden, ob Fusionsreaktoren eine positive Bilanz haben)

zu den Hochtemperaturreaktoren:
Nunja perfekt sind die auch nicht, insbesondere da man die Brennelemente direkt einlagern müsste. Also wäre nichtmal Aufbereitung möglich. Das würde ich nicht als "hält sich stark in Grenzen" bezeichnen.

zu c) Deutschland ist wirklich ein Exportland... also warum erforschen wir nicht dann auch die Energieträger der Zukunft, dann können wir Energie UND die dazugehörige Technik exportieren ;-)

PS: Trotzdem brauchen wir die AKWs die im Moment noch stehen, weil einfach so abschalten geht eh nicht.
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07.10.2009 09:27 Uhr von uss_constellation
 
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@supermeier: nette Behauptungen, die Du da aufstellst. Kommt das CO2 bei nem Kernkraftwerk von den pupsenden Mitarbeitern oder vom verdampfenden Kühlwasser :))?
Aber sagen wir mal so, beim Bau eines KKWs entsteht bestimmt CO2, schon mal allein von den Lastwägen, die den ganzen Beton herfahren. Aber wenn wir das mit einbeziehen, dann sieht die Bilanz bei der Photovoltaik und der Windkraft plötzlich ganz schlecht aus. Aber die Gesamtbilanz ist ja irgendwie nie ein Thema, siehe Abwrackprämie.

Und an den Rest der Behaupter:
Der weltweit größte Exporteur von Atomstrom ist Frankreich. Meine Behauptung ist nämlich genau so viel wert wie Eure, ätsch.
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07.10.2009 10:40 Uhr von questchen999
 
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@uss: nur so als Anhang:

Atomstrom ist nicht CO2 neutral, weil man ja Uran braucht. Um dieses zu gewinnen verbraucht man Unmengen an CO2. Da es immer schwieriger wird Uran zu fordern, wird die Umweltbilanz von KKW immer schlechter aussehen.

Ansonsten finde ich Atomstrom gut. Man sollte ihn so lange betreiben bis gute Alternativen auf dem Markt sind. Lieber Geld in die Forschung reinpumpen als in irgendwelche Gaskombikraftwerke, die man in 20 Jahren sowieso stilllegen muss.
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07.10.2009 17:28 Uhr von supermeier
 
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