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Schwarz-Gelb will Familien mit Kindern stärker "entlasten"

Die künftige Koalition will möglichst schon Anfang 2010 Familien mit Kindern stärker als geplant entlasten. Der Kinderfreibetrag bei der Einkommenssteuer soll von 6.024 auf 8.004 Euro angehoben werden.

Darüber könnten sich allerdings nur die "besser Verdienenden" freuen, denn ob gleichzeitig das Kindergeld mit angehoben werden kann, ist völlig offen.

CDU-Wirtschaftspolitiker Michael Fuchs bezeichnete die Überlegungen zu den Kinderfreibeträgen als "Weihnachtsgeschenk" der schwarz-gelben Koalition.


WebReporter: biernuss89
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, CDU, Familie, FDP, Schwarz-Gelb
Quelle: www.n-tv.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2009 19:16 Uhr von biernuss89
 
+0 | -0
 
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Wenn man jetzt weiß, dass ein zusammen veranlagtes Ehepaar mit 2 Kindern mind. 75000 Euro verdienen muss damit der Freibetrag anstatt des Kindergeldes greift, dann ist schon wieder Spaß in der Bude. Auf deutsch: die Familien, die die Kohle wirklich brauchen könnten gehen leer aus!
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06.10.2009 19:29 Uhr von kommentator3
 
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06.10.2009 20:04 Uhr von dr.b
 
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kleiner Tipp der Wähler hats anders bestimmt, es wird keine nächste "große Koalition" geben. Hats der Newschecker oder die Biernuss verbrochen?
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06.10.2009 20:42 Uhr von Benno1976
 
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Dolle Wurscht, welches Ehepaar mit Kindern verdient bitte soviel? Mag ja im Westen eventuell noch ein paar Leute geben, die das kriegen, aber im Osten?! Da werden gerade mal 1000-1400 Brutto verdient! Aber was solls.. Ihr hattet ja die Wahl....
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06.10.2009 20:50 Uhr von selphiron
 
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Da werden die Araber die Brutmaschinen wieder anschmeissen würde Sarrazin jetzt sagen.
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06.10.2009 21:12 Uhr von kommentator3
 
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@selphiron: nein,
denn die Araber verdienen nicht so viel.
Das ist ja das gute an diesem Gesetz, dass es nicht das Kinderkriegen bei der Unterschicht, sondern bei der Mittelschicht anregt.
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06.10.2009 21:46 Uhr von kommentator3
 
+4 | -4
 
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@musili: nee, danke.
Das was ich bisher dort gesehen habe reicht mir.
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06.10.2009 22:16 Uhr von Darth Stassen
 
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Also ich finde es gut, dass auf diese Weise besserverdienende Akademiker zum Kinderkriegen animiert werden. Denn so, wie die Unterschicht derzeit vorlegt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Dummheit das Land vollends im Würgegriff hält.
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06.10.2009 22:17 Uhr von usambara
 
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@kommentator3: na, hoffentlich vermehrst du dich nicht und deine rassistischen
Grunzkommentare.
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06.10.2009 22:49 Uhr von xjv8
 
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Leute, dass ist doch alles nur heisse Luft. Woher sollen denn die Kohlen kommen. Ich werde seit Kohl regelmässig entlastet, und wenn ich dann am Ende des Jahres meine 3 Kröten zusammenzähle sehe ich, dass ich jedes Jahr weniger im Geldbeutel hatte. Ich verdiene nicht schlecht, aber 75000?
Es greift halt das Prinzip 50 € in die linke Tasche stecken und 75 € aus der rechten Tasche ziehen. Die Reichen zahlen nichts, die H4 Empfänger können nicht zahlen, wer bleibt? Der sogenannte Mittelstand der den Karren zieht. NOCH!!
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06.10.2009 23:03 Uhr von kommentator3
 
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@usambara: tut mir leid, aber das habe ich bereits.
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07.10.2009 03:42 Uhr von NightWolf.Alpha
 
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Das nennt man dann Natürlich Auslese !

Schmunzel

Ja , ich schmunzel immer noch !
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07.10.2009 07:55 Uhr von banera
 
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Der Staat sollte mehr Geld für/oder Förderungen bieten um den wirklich gewilligten Schülern ein Studium zu ermöglichen.

Es gibt viele Kinder denen ein Studium verwehrt wird weil die Eltern weder die Studiengebühren / Semesterbeitraege zahlen können noch für die Kids die in einer anderen Stadt wohnen müssen die Unterhaltskosten aufbringen können.
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07.10.2009 08:52 Uhr von Madchaser
 
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Völliger Quatsch Wer damit denkt, dass nun die Oberklasse (ich verdiene auch ganz gut aber noch laaange keine 75000€) mehr Kinder kriegen wird, dem hat ein selbiger wohl "in den Kopf geschissen".

Die meisten in der Oberklasse, die keine oder wenige Kinder haben, haben keine weil sie keine Zeit dafür haben oder keine wollen ("Karriere ist alles").

Da hat das doch bei denen mit Geld nichts zu tun.

Natürlich finde ich auch, dass es ebenfalls nicht gut wäre, wenn man die Unterschicht in der Hinsicht weiter finanzieren würde, sodass die dann auf den Trichter kommen "och ich krieg ja jetzt mehr Geld..., eines geht dann noch" ... und letztendlich gehts dann weniger oder genauso wenig wie vorher.

Vielleicht brauchen wir einfach mal eine ganz neue Art von Rechenmodel. Nix so simples und fixes, dass sich nur auf Einkommensgrenzen bezieht.
Wenn man schon Kinder und Geld so sehr miteinander verbindet, dann sollte man auch Leuten, die eben nicht das Geld haben für sich und Kinder zu sorgen, verbieten Kinder zu haben und nicht überlegen ob man denen mehr oder weniger Geld gibt.
Sollte dabei ja auch um das Wohl der Kinder gehen.

Eine sinnvollere Entlastung wäre im Bereich der Mittelschicht anzusetzen. Getrennte Berechnungen nach Paaren und Alleinerziehenden. Förderung (Kindergeld/Kinderfreibetrag) sollte sich parabelförmig auf das Einkommen beziehen:

wenig zusätzliches Geld im untersten Einkommensbereich (sonst wird wieder nur vom Staat gelebt), stark ansteigend mit stärker werdendem Einkommen (mittlerer Einkommensbereich wird stark gefördert) bis zum Scheitelpunkt der bei einem jährlich neu errechneten Einkommen liegen sollte. Ab diesem Wert nimmt die Förderung wieder genauso stark ab wie sie zugenommen hatte.

Man bringt also Personen mit wenig Einkommen eher dazu, sich mal Gedanken zu machen was sie anstellen können, um Geld zu verdienen/einzusparen, fördert das unentschlossene Mittelfeld, also diejenigen die sich Kinder leisten könnten, sich aber noch nicht entschieden haben weil man schon umdenken müsste, und gibt denen, die eh mehr als genug Geld haben wieder weniger.

So wäre es wohl für die Masse am gerechtesten, oder nicht?!
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07.10.2009 09:12 Uhr von PeterLustig2009
 
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Also ich finde es erschreckend: dass hier mehr oderw eniger die Meinugn vertreten wird, sind die Eltern arbeitslos kann aus den Kindern nichts werden.

Mein Vater war Berufskraftfahrer (war damals noch ein Ausbildungsberuf) meine Mutter hat sich um die Kinder gekümmert. Danach war meine Mutter arbeitslos und mein Vater wurde es später auch.

Trotzdem habe ich eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker gemacht, mein Abi gemacht und ein Studium selbst finanziert abgeschlossen.

Mittlerweile habe ich ein kleines IT-Unternehmen mit 5 Programmierern und lebe nicht schlecht.

Also erzählt mir nicht, dass man nur wei die Eltern arbeitslos sind, nichts erreichen kann. Wer will der schafft!!

Sollte das mit den 75000 € stimmen wäre das allerdings viel zu hoch. Das wären ja knappe 3200 € die jedes Elternteil monatlich nach Hause bringen müsste
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07.10.2009 09:25 Uhr von Madchaser
 
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Das freut mich: wirklich für dich PeterLustig, dass du diesen Sprung geschafft hast.

Da gehört echt viel selbstbewustsein zu, in einer Situation in der die Eltern nichts verdienen, sich selbst durchzukämpfen, Abi zu machen und fürs Studium jobben zu gehen.

Nur sein wir mal ehrlich... das was du geschafft hast, gelingt den wenigsten, die bereits in einer Situation geboren werden, in der die Eltern langzeitarbeitslos sind und in erster Linie vom Staat leben. Meist landen die Kinder (wegen wenig Selbstbewustsein der Eltern und eines selbst) nur in Hauptschulen, schaffen gerade so den Abschluss und werden faul, wenn die Eltern es einem vorleben.

Geht doch nicht um Arbeitslose allgemein, sondern in erster Linie um diejenigen, die lieber vom Staat leben als was aus sich zu machen. Diejenigen sollen nicht noch zusätzlich dazu ermutigt werden Kinder zu bekommen, weil es dann in erster Linie wegen weiterem Geld vom Staat geschieht.

Genauso verkehrt wäre es halt, Leuten das Geld für Kinder zu erhöhen, die eh schon sehr gut verdienen. Die brauchen keinen finanziellen Anreiz, um mehr Kinder zu bekommen.
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07.10.2009 09:33 Uhr von Madchaser
 
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@ banera: Und dem muss ich dabei auch zustimmen!!!

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