06.10.09 17:34 Uhr
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Mann fand im ICE 400.000 Euro, übergibt sie der Polizei und ist von Bahn enttäuscht

Als Fahrgast musste Purenda G. das WC eines ICE-Zuges aufsuchen. Was er dort vorfand, ließ ihn verdutzt und ungläubig seine Augen reiben: Er fand eine Plastiktasche, in der sich 400.000 Euro befanden und er überlegte, was er jetzt tun sollte.

Er suchte vorher seinen Rechtsanwalt auf und entschied sich kurzerhand, Tüte samt Inhalt der Polizei zu übergeben und erlebte eine herbe Enttäuschung in der Hoffnung auf einen entsprechenden Finderlohn.

Von der Bahn bekam er sinngemäß zu hören: "Vielen Dank, aber was in einem Zug der DB gefunden wird, steht uns zu." Man bot G. 9.000 Euro an. Warum die Bahn so kleinlich ist und ob er den Fund nochmals zurückgeben würde, wird der Finder am morgigen Mittwochabend in der Sendung "stern TV" erzählen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Polizei, Euro, Bahn, ICE, Finderlohn
Quelle: www.stern.de

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77 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2009 17:29 Uhr von jsbach
 
+1 | -1
 
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Normalerweise geht man von zehn Prozent Finderlohn aus. Aber ich glaube gehört zu haben, dass dies auch prozentmäßig auf die Höhe des Fundes ankommt. Ob der Besitzer gefunden wurde, geht aus der Meldung nicht hervor. (Symbolbild)
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06.10.2009 17:42 Uhr von anderschd
 
+17 | -9
 
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Wieso soll die Bahn Finderlohn zahlen? Das muß wohl der Besitzer übernehmen.
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06.10.2009 17:44 Uhr von Heuwerfer
 
+78 | -2
 
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Falscher Titel: Titel: Kein Finderlohn von Bahn
Text: Man bot G. 9.000 Euro an.

Wenn 9000 Euro kein Finderlohn sind, dann möchte ich auch gerne mal keinen Finderlohn bekommen.

Ansonsten sieht man hier aber mal wieder sehr schön die Raffgier der Bahn.
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06.10.2009 17:47 Uhr von jsbach
 
+9 | -7
 
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@anderschd dass habe ich mir auch überlegt. Aber wie in der Meinung geschrieben, wenn sich der Verlierer (Drogengeld etc) nicht gemeldet hat?
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06.10.2009 17:51 Uhr von Barni_Gambel
 
+139 | -21
 
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Was für ein Idiot!!!! Findet in einem Zug der DB eine mit Plastiktüte 400.000 € !!!!

Und gibt sie der Bahn zurück....

Wer so doof hat es nicht anders verdient kein Finderlohn zubekommen.
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06.10.2009 17:51 Uhr von w0rkaholic
 
+57 | -0
 
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Oh Mann, da werden aber irgendwo Köpfe rollen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass keiner die 400.000 EUR vermisst!
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06.10.2009 18:35 Uhr von Realist92
 
+66 | -5
 
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Dumm =D: wenn ich die 400.000 gefunden hätte gäbe es diese news hier sicher nicht
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06.10.2009 18:36 Uhr von black_eminenz
 
+14 | -1
 
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Bahn und Geld: Da kann ja die Managerriege wieder Party feiern auf Kosten Anderer, besser wär es aber die Preiserhöhung zurück zu nehmen welche für Dezember geplant ist. Aber bei der Gier dieses Vereines ist das ja wohl eher unwahrscheinlich.
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06.10.2009 18:51 Uhr von Mi-Ka
 
+12 | -3
 
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Finderlohn: er hat Anspruch auf knapp über 6000€.
Also hat er schon mehr bekommen als ihm per Gesetz zusteht.
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06.10.2009 18:52 Uhr von Darknostra
 
+11 | -1
 
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Finderlohn: laut Wikipedia:

Finderlohn kann nach deutschem Recht (§ 971 BGB) verlangen, wer eine verlorene Sache an sich nimmt und sie dem Verlierer oder Eigentümer herausgibt, sofern er seine gesetzlichen Pflichten als Finder erfüllt hat. Der Finderlohn bemisst sich nach dem Wert der gefundenen Sache:

bis 500 €: 5 % des Wertes,
über 500 €: 25 € (5 % von 500 €) plus 3 % von dem über 500 € hinausgehenden Wert.
Wenn die Sache nur für den Verlierer einen Wert hat, so ist der Finderlohn nach billigem Ermessen festzusetzen.

Bei gefundenen Tieren ist der Finderlohn auf 3 % festgesetzt.

Für Funde in öffentlichen Verkehrsmitteln und Behörden gibt es bis zu einem Wert von 50 € keinen Finderlohn, darüber hinaus nur die Hälfte des normalen Finderlohnes (§ 978 BGB).

http://de.wikipedia.org/...
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06.10.2009 19:32 Uhr von wordbux
 
+3 | -2
 
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Die Bahn: Die Bahn ist doch angeblich so in den Miesen, da kommt jeder Cent wie gerufen.
Die Kohle wird wohl im Bahnsumpf untergehn wenn sich niemand meldet.
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06.10.2009 19:48 Uhr von dr.b
 
+13 | -4
 
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Was will er denn er findet Geld...und entschließt sich nach anwaltlichen Rat es ordnungsgemäß abzugeben.
Also unterstelle ich mal , wenn ihm das ein Anwalt raten mußte, er schon eine gewisse kriminelle Energie hatte es evtl. doch zu behalten.
Und dann bekommt er von der Bahn sogar einen Finderlohn, der oberhalb dessen liegt, was man ihm geben müßte.
Will er uns jetzt in Stern TV mitteilen, wie "dumm" er war das nicht das komplette Geld zu behalten? Oder das er den Hals nicht voll bekommt und 9000 Euro dafür bekommen hat über eine Plastiktüte zu stoplern?
Sorry, wenn jemand in der Kneipe seinen Kumpels erzählt, scheiße hätte ich es behalten oder so...meinetwegen. Wenn jemand aber öffentlich seinen Unmut darüber bekundet nicht genug für diese "Leistung" zu bekommen...sollte er gar nicht bekommen.
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06.10.2009 19:53 Uhr von Pielach
 
+5 | -7
 
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Verlorenes: 10 und 5 Prozent: Dem Finder gebührt Finderlohn, und zwar 10 Prozent des Wertes. Bei einem Wert von mehr als 2000 Euro gebührt ein Finderlohn von 200 Euro (10 Prozent) plus 5 Prozent des darüber hinausgehenden Wertbetrages. Handelt es sich bei der Uhr also um eine Rolex im Wert von 4000 Euro, kann der Finder mit 300 Euro rechnen.
Konsument.at

so ises halt in Österreich, ich glaub des währen dan so 60.000€
(is auch kompliziert geschrieben)
Das Geld wird eh die Bahn verloren haben, wahr sicher das Jausengeld
eines Bahnmanagers
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06.10.2009 19:57 Uhr von ylarie
 
+6 | -1
 
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Wirklich beneidenswert, der Mann. Ich muss ja zugeben dass ich schwächer wäre und das Geld behalten hätte. ;-)

Andererseits allerdings weiß man ja auch nicht von wem das Geld ist und was für Schwierigkeiten man damit vielleicht noch bekommen hätte. Zum Beispiel bei Falschgeld.
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06.10.2009 19:59 Uhr von Pielach
 
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edit hab mich verrechnet ich glaub jetzt hab ichs verstanden also in AT währen es 20.100€ also ich würde bei so einem fund auch einen Rechtsbeistand beziehen, damit ich gleich weis wieviel Finderlohn mir zuhsteht und die Geldsäcke mich nicht übers Ohr hauhen :-)
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06.10.2009 20:00 Uhr von napster1989
 
+11 | -4
 
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IDIOT: Warum hast du dich damit nicht abgesetzt!! DIE Gelegenheit raus aus Deutschland zu kommen ^^ ...
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06.10.2009 20:06 Uhr von dr.b
 
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@Pielach: ja stimmt die Österreichische Regelung is ja auch für einen deutschen, der in einem Zug der deutschen Bahn etwas findet, extrem relevant. ;-)
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06.10.2009 20:16 Uhr von kommentator3
 
+12 | -10
 
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erschreckend: wie viele Foristen das Geld einfach behalten würden.

Schon mal an den Eigentümer / Geldboten gedacht?
Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass es legales Geld war.

Was habt ihr zu Hause nur für Werte beigebracht bekommen?
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06.10.2009 20:20 Uhr von Bernd_Berndsen
 
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Verdammt. Ich fahre zu selten Bahn.
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06.10.2009 20:23 Uhr von Acidflyer
 
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Ehrlichkeit währt am längsten was lernt man davon?

Ist man ehrlich ist man der Depp... traurig aber wahr
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06.10.2009 20:24 Uhr von dr.b
 
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@kommentator3: Werte die man im Elternhaus vermittelt bekommen hat:

- Auf sein Zeug aufpassen
- Nix rumliegen lassen
- Auch Plastiktüten ordentlich aufräumen
- Keine großen Geldsummen per Postverschicken oder ungesichert transportieren, dafür gibt es Banken und Dienstleister
- wenn einem was aus eigener Unachtsamkeit weg kommt, net jammern sondern fürs nächste mal schlauer sein

ergänzend:
Ich denke man muß differenzieren zwischen dem Geldbeutel von Lieschen Müller, den Koffer von Hans Meiser ...und einer namenlosen Plastiktüte offensichtlichem Schwarzgelds
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06.10.2009 20:35 Uhr von kommentator3
 
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@dr.b: wenn jeder so denkt wie du, dann gute Nacht.

Eine Zivilisation ist zumindest zu einem gewissen Maße auf Ehrlichkeit und Anstand seiner Mitglieder angewiesen. Ansonsten läuft es nicht.

Selbst wenn es Schwarzgeld wäre, gehört es dem Staat (uns allen) und nicht dem Finder.
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06.10.2009 20:44 Uhr von Lenzilein009
 
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06.10.2009 21:21 Uhr von pigfukker
 
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depp! 400k liegen lassen? doppeldepp!

nennt mich asoziales arsch, aber ich wäre ein 400k reicheres asoziales arsch!
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06.10.2009 21:24 Uhr von delicious
 
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Fragst Du Dich jetzt auch "Fck, warum passiert mir das nicht?"

Du fährst nicht mit dem Zug!

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