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Hamburg: Wegen 2,06 Euro verweigert Arge Umzug

Weil sie von ihrem Vermieter die Kündigung wegen Eigenbedarf erhielt, will die Hartz IV-Empfängerin Sabine-Louise S. (49) von Großhansdorf in die Hansestadt umziehen. Dort wird sie zur Steuerfachangestellten umgeschult.

Im Stadtteil Eilbek könnte sie eine Wohnung mit einer Grundmiete von 279,06 Euro bekommen. Ihre bisherige Arge in Ahrensburg stimmte dem Umzug zu. Nur die Arge Warnsbek stellt sich quer, da die Grundmiete maximal 277 Euro betragen darf.

Auf das Angebot, dass sie die 2,06 Euro selbst übernimmt, ging man nicht ein. Auf Anfrage bei der Arge-Zentrale sagte eine Sprecherin: "Wir müssen uns an die Fachanweisung halten. Aber grundsätzlich können Hartz-IV-Empfänger die Mehrkosten selbst übernehmen."


WebReporter: baerliner
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, Hamburg, Miete, Umzug, ARGE
Quelle: www.bild.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2009 09:07 Uhr von baerliner
 
+1 | -0
 
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Bitte unbedingt in die Quelle schauen,da mangels Platzgründen nicht alles wichtige unterzubringen war.
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06.10.2009 09:20 Uhr von Chaoscats
 
+18 | -3
 
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OMG: und davor hab ich die News wegen Guido´s HartzIV abbaus gelesen.
Irgendwie wieder typisch, für D, Ämter und Behörden.

ich könnte kotzen und das schon am Morgen.
Chaos
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06.10.2009 09:22 Uhr von wohlstandskind1983
 
+10 | -1
 
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menschenskinder: man kann sich aber auch kleinlich anstellen
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06.10.2009 09:23 Uhr von Hawkeye1976
 
+38 | -4
 
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Und da wundern sich die Leute wirklich noch darüber, dass ab und an ein ALGII-Empfänger bei der ARGE austickt und evtl. auf einen Sachbearbeiter losgeht?

Man sollte sich eher wundern, dass sowas nicht tagtäglich geschieht.
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06.10.2009 09:33 Uhr von w0rkaholic
 
+27 | -1
 
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Auf der einen Seite, klare Grenzen wie die 277,-: EUR müssen dann wohl eingehalten werden, sonst werden die Grenzen ja immer weiter ausgehöhlt. Bei einem sind´s 2,77 EUR beim nächsten 5 EUR usw.

ABER, wenn die Frau doch den Aufpreis selbst bezahlen will, ja wo zum Geier ist denn das Problem???
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06.10.2009 09:35 Uhr von quade34
 
+6 | -6
 
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Arge: Irgendwie stimmt der Behördentitel" Arg". Die deutsche Bürokratie müßte mehr Flexibilität erhalten, weil es so nicht weitergehen kann. Aber wenn die Roten erstmal regieren, ist die Kontrolle und die Starrheit das Dogma aller Verwaltung. Für jeden Vorgang eine bis ins Kleinste ausgearbeitete Vorschrift und dann die Berichte und Erfassungen aller Vorgänge.
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06.10.2009 09:43 Uhr von hugrate
 
+6 | -5
 
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allein schon weil es die bild: geschrieben hat, glaub ich nicht dass das zu 100% stimmt. fertig aus. erst einmal selbst recherchieren und sich dann (ggf.) das maul darüber zerreißen ;)
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06.10.2009 09:45 Uhr von Marky
 
+5 | -2
 
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Leute bei der ARGE laufen nicht umsonst so viele leute vom Security rum ! ;o)
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06.10.2009 09:48 Uhr von mrshumway
 
+20 | -1
 
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Das ist doch idiotisch: Zunächst einmal versteckt sich die Behörde hinter einer Sachentscheidung und handelt nach Fachanweisung. Und dann plötzlich, wenn Medien den Fall aufgreifen, gibt es die grundsätzliche Möglichkeit, daß der Leistungsempfänger die Mehrkosten übernimmt!?!?!? Ich frage mich manchmal echt, was in den Köpfen von Sachbearbeitern vorgeht, wenn solche Entscheidungen wegen Prinzipien getroffen werden.

HALLO SACHBEABREITER: Diese Frau will nicht mehr als eure 277 € die ihr zusteht!!!! Sie will die 2,06 € selbst zahlen!!!! Nicht weil sie in ein Penthouse mit Whirlpool und Wäscheservice zieht, sondern weil sie FORTBILDUNG macht und euch so schnell wie möglich nicht mehr auf der Tasche liegen will!!!! Sie steht nicht morgens auf, nimmt ein Bier aus dem Kühlschschrank, setzt sich auf die Couch und furzt sich erst mal die Polstermulde warm!!!! Wie wäre es denn mal mit der Begrüssung "ich finde das klasse was sie tun, selbstverständlich dürfen sie umziehen" anstatt dem geistigen Dünnschiß "nein wir entscheiden da aus Prinzip", wenn sie bei euch vorm Schreibtisch steht.

Und positives Feedback gerade eben bei solchen Menschen, die weg wollen von euren Leistungen, führt im Endeffekt dazu, daß eure Behörde weniger zu zahlen hat insgesamt. Was ist euch lieber: Sachentscheidungen für Sesselfurzer, die gerne die Hand aufhalten oder Ermessensentscheidungen für Leute, die froh sind, wenn sie wieder arbeiten dürfen. Ahja Entschuldigung ich war provokant: Ermessensentscheidungen setzen ein gewisses Maß an Intelligenz, vor allem emotionaler, voraus. Da ist es natürlich einfacher, Sachentscheidungen aus Tabellen heraus abzulesen, äh ich meine natürlich, zu treffen.
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06.10.2009 10:06 Uhr von ideefixx
 
+5 | -1
 
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der Dumme ist immer der Selbe: egal, ob die gequirrlte Kacke vom Sachbearbeiter kommt, der sich auf seine Vorlagen beruft die heute schon wieder eine Sache von gestern sind, da nichts von bestand ist, oder die Leute, welche Tage und Nächte damit beschäftigt sind, solchen Schwachsinn immer wieder neu erfinden was zur Folge hat, das Links nicht weiß, was Rechts tut. Da die Gelder eh ausgehen, werden die Rotstifte unter den Deckmantel der wirtschaftlichkeit dieser Behörde, absolute Priorität haben denn es sind ja schließlich Steuergelder die nicht mehr bereitstehen um zu verteilen.
Leute zieht euch warm an! Dieser Winter könnte etwas länger dauern.
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06.10.2009 10:15 Uhr von eagle_eye
 
+6 | -2
 
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Wenn: die Menschen sowas schon auf die Spitze treibt (berechtigter Weise) dann können sich so einige Menschen verdammt warm anziehen in Deutschland denn es wird kalt ...bitterkalt
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06.10.2009 10:55 Uhr von Baerliner
 
+0 | -0
 
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@ NAO2K2: Danke für den Hinweis,war mein Fehler.Weiß nicht wie das passiert ist.In der Quelle steht es schließlich richtig.
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06.10.2009 10:57 Uhr von botcherO
 
+0 | -12
 
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06.10.2009 11:03 Uhr von Baerliner
 
+8 | -0
 
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@ botcherO: Es geht hier nicht um die Mietgrenze.Die Frau wollte die 2,06 Euro die über der grenze liegen von ihren Regelsatz bezahlen.Das wurde aber von der Arge abgelehnt und das ist Schwachsinn.
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06.10.2009 12:54 Uhr von blumento-pferde
 
+3 | -1
 
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@Baerliner: Selbst wenn es nur 2,06 EUR oder meinetwegen bei einem anderen 10 EUR sind.
Hartz4 ist so bemessen, dass der Empfänger gerade eben seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
Ich sag es deshalb mal übertrieben:
Die 2,06 EUR fehlen ihr rechnerisch gesehen wieder an einer anderer Stelle (Essen, Kleidung etc.).

Andersrum kann es sich bei der Wohnung auch um das Eigentum einer Wohnungsbaugesellschaft handeln, welche den Mietzins extra über den H4-Regelsatz gelegt hat um ebensolche nicht in ein Mietverhältnis zu bekommen.
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06.10.2009 13:37 Uhr von danim1980
 
+1 | -4
 
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Hmm: Auch wenn ich mir jetzt einen haufen Minuspunkte einhandle, irgendwo gibts halt Grenzen und wenn diese erreicht sind ist es halt Essig mit der Förderung, selbst wenn es nur ein Euro gewesen wäre, und ausserdem sagte ja die Sprecherin der Arge das die junge Dame die Mehrkosten selbst übernehmen kann, und wenn das nicht so wäre kann man sicher mit dem Vermieter sprechen das dieser die Miete um die paar Euro runtersetzt.
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06.10.2009 14:15 Uhr von mrshumway
 
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@danim: Für Dich und viele anderen nur einen einzigen Satz aus der Originalmeldung:

„Ich war entsetzt, habe angeboten, dass ich die 2,06 Euro selbst übernehme. Keine Chance, hat man mir gesagt: Es geht ums Prinzip!“

Es geht hier nicht darum, daß die Frau etwas übernehmen KANN. Es geht darum, daß trotz ihrer Aussage "ja ich zahle 2,06 € selbst" das Amt immer noch ablehnt, den Umzug zu genehmigen.

Ich gäbe Dir recht, wenn Du sagst daß ein Einzelfall, zugunsten der Frau entschieden, hier erhebliche Kosten für die Behörde bedeuten würde, weil dann jeder sagen "hey ich auch". Aber darum gehts nicht in diesem Fall. Sie bekommt den Regelsatz, will selbst etwas zuzahlen. Aber nur weil die Miete für die Wohnung über dem Regelsatz liegt, lehnt die Behörde den Umzug ab.

Und glaubst Du allen Ernstes, daß ein Vermieter sich darauf einläßt, die Miete zu reduzieren?
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06.10.2009 14:40 Uhr von BalloS
 
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ungaublich: Wenn sie den Rest übernehmen will, dann lasst sie doch verdammt.

Da sie ja gerade umgeschult wird, ist es ja auch gut möglich, dass die Arge nach der Umschulung nichts mehr bezahlen muss, weil die Gute Frau wieder ein Job hat.

So eine Paragraphenscheisserei ist echt das allerletzte.

Wenn sie nun keine Wohnung mehr hat und auf der Straße sitzt kann sie die Umschulung nicht mehr machen und liegt der Arge auch weiterhin auf der Tasche.

So ein kurzsichtiges Denken passt zu den Ämtern.
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06.10.2009 15:22 Uhr von mahoney2002
 
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@Baerliner: Aber das sie 20km oder meinet wegen noch mehr jeden Tag zur Umschulung fahren muss, kostet weniger ?
Das ist willkür der Behörden, der Mann von meiner Schwester bekam 6 Monate kein Geld, immer waren die Kontoauszüge weg oder etwas vom Antrag fehlte.
Ein Kumpel da war es fast genau so, der war aber 7 Monate am Kämpfen.
Erst als er einen Richter eingeschaltet hat, den sein Vater kannte wurde es plötzlich ernst, und selbst dem Richter wurde gesagt die Sachbearbeiterin wäre nicht im Hause, erst als er sich als Richter ausgab und sagte das er ihr Auto vor dem Amt stehen sieht und das er unverzüglich durchgestellt werden will, da war sie plötzlich da ;-)
Willkür mehr sag ich nicht, doch, lasst euch jedes Dokument was ihr abgebt bescheinigen!!!
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06.10.2009 15:33 Uhr von Großunddick
 
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Lächele, es wird noch schlimmer kommen!
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06.10.2009 16:27 Uhr von Baerliner
 
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@ mrshumway: Danke das dies nochmal mit einen Satz aus der Quelle erklärt wurde,darum hab ich extra geschrieben auch nochmal die Quelle zu lesen.
Andererseits dachte ich schon,alles wichtige in die News reingebracht zu haben damit sie für jeden verständlich ist.

@ mahoney2002
Wie darf man den Kommentar verstehen?Mir erschließt sich kein Zusammenhang!
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06.10.2009 18:12 Uhr von mrshumway
 
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@Baerliner: Keine Ursache :-) Für mich war Deine News mit den wichtigsten Informationen formuliert. Ich glaube das ist eher ein individuelles Problem der einzelnen Kommentatoren, zu erkennen, daß die Frau keinen höheren Regelsatz, sondern im Prinzip das agree haben will zum Umzug.
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06.10.2009 20:03 Uhr von brainbug1983
 
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Nix neues auf den Ämtern. Was mich hier nur stört ist die Tatsache das die Frau ne Fortbildung machen will um eben wieder Arbeit zu bekommen, und trotzdem son Stein in den weg gelegt bekommt. Klar müssen Grenzen gezogen werden, auch ohne Ausnahme, aber wenn die Frau den rest schon selbst übernehmen will, wo ist dann das Problem? Laut aussage der ARGE scheint das ja auch kein Problem zu sein, warum also kriegt die Frau die Wohnung nicht? Arge sagt bei 277,- ist schluss, Frau sagt sie zahlt den rest selbst, ARGE lehnt ab, sagt aber gleichzeitig das es kein Problem wäre den Differenzbetrag selbst zu übernehmen? Bei solchen verhältnissen wunderts mich echt nicht mehr wenn manche H4-Emüfänger gar nix mehr tun, man bekommt da echt eine reingewürgt wos nur geht!
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06.10.2009 21:45 Uhr von CHR.BEST
 
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ARGEs sind nur dazu da, Steine in Wege zu legen ... spreche da aus eigener Erfahrung.

Sollten sie darüber hinaus auch noch einen weiteren Existenzgrund haben, so hat sich mir dieser bislang leider noch nicht erschlossen.
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06.10.2009 21:48 Uhr von Zako123
 
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Den Menschen das Leben noch schwerer machen als es ist, das ist das Ziel.

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