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DIW: Rentengarantie soll abgeschafft werden

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, fordert die Abschaffung der Rentengarantie, da sie "unbezahlbar" und "unnötig" sei.

Klaus Zimmermann sagte: "Es ist finanzpolitisch sinnvoll, sich dieser Altlast so schnell wie möglich zu entledigen, sonst wird die Sanierung der Rentenkassen nicht gelingen." Die Rentengarantie soll die Kürzung der Renten verhindern, auch wenn das Lohneinkommen sinkt.

Der DIW-Präsident erneuerte zudem die Forderung zur Erhöhung der Mehrwertsteuer. Diese solle auf 25 Prozent angehoben werden (SN berichtete). Spätestens in zwei Jahren käme die Regierung nicht an Steuererhöhungen vorbei.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Rente, Sanierung, DIW, Rentenkasse, Rentengarantie
Quelle: www.derwesten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2009 12:01 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -0
 
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Ja klar - aber einzahlen soll ich weiterhin wie ein blöder.

Welche Pfosten kommen denn immer auf solch Glorreiche Ideen?
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05.10.2009 12:02 Uhr von usambara
 
+5 | -2
 
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DIW sponsored by Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
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05.10.2009 12:06 Uhr von Travis1
 
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Absolute: Frechheit!!!

Letztendlich wird man ja gezwungen in ein Rentensystem zu investieren das einen hinterher im Regen stehen lässt.

Lieber mal bei den Pensionsansprüchen kürzen! Die dürfen nähmlich alle Zahlen!
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05.10.2009 12:11 Uhr von MasterM
 
+6 | -2
 
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Dann will ich aber meine Beiträge wieder haben. Außerdem sollte dem Typen mal der Begriff "Versicherung" erklärt werden.
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05.10.2009 12:11 Uhr von Marky
 
+6 | -0
 
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Solche sprüche kommen immer von den leuten, die schon genug kohle auf der hohen kannte liegen haben!
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05.10.2009 12:20 Uhr von PakToh
 
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Differenziert sehen: Wenn die Reallöhne sinken sollten auch die Renten sinken, da gebe ich ihm Recht denn es ist nur fair gegenüber den Arbeitnehmern, aber im Gegenzug sollten auch anständige Renten ausgezahlt werden, so dass die Rentner nicht zu Harz IV Fällen werden - einfach ne Mindestrente von 1000 Euro Netto festlegen, wenn man seine 40 Jahre eingezahlt hat - Egal wie hoch der Verdienst war, wer genug verdient hat kriegt halt später mehr. - Wer 30 Jahre lang arbeitslos war kriegt halt dann knapp mehr als Harz IV satz, meinetwegen 400 - 500 Euro, das ist zum Teil mehr als manche Rentner momentan kriegen, die 40 Jahre lang gearbeitet haben!.

Vor allem sollten die ganzen Bonzen stärker besteuert werden, die im Jahr mehrere Millionen verdienen, aber da traut sich keiner dran, es ist ja einfacher das Volk zu schröpfen...

PS: Mir ist auch klar, dass obiger Vorschlag nicht das Optimum ist, aber zumindest ein Anfang auf dem ich selber anfangen würde Vor- und Nachteile zu diskutieren.

Unser Rentensystem ist besser als die Meisten sagen, das Problem ist nur, dass man bei der Wiedervereinigung Geld aus den Kassen genommen hat, anstatt es aus dem Steuertopf zu nehmen - dann hätte die Bevölkerung ja gemerkt wie teuer es war... (Ich bin für die Wiedervereinigung, aber gegen die Augenwischerei die dabei betrieben wurde) - Für das großzügige Zulangen in Renten- und Krankenkassen noch mal einen großen Dank an Horst Köhler, der das veranlasst hat: Vielen Dank! - Die Berufsunfähigkeit wollen die jungen Leute ja nicht mehr in ihrer Pflegeversicherung drin haben, wozu auch...
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05.10.2009 12:27 Uhr von vmaxxer
 
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Janee, Is klar: Genauso könnte man auch sagen das der komplette sozialstaat abgeschafft wird... behindert die Wirtschaft ja nur der Mist.
Das Volk ist ja nur zum Wohle der Wirtschaft da.


.. irgendwie habe ich immer öfter das Gefühl das da mal wieder kräftig aufgeräumt werden muss.
Sonst enden wir irgendwann darin das eine Private Firma den Staat kauft und die Bewohner zu Leibeigenen gemacht werden.

25% MwSt? Gerne, aber dann auch nur noch die hälfte der Lohnnebenkosten.
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05.10.2009 12:42 Uhr von PakToh
 
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@vmaxxer: "25% MwSt? Gerne, aber dann auch nur noch die hälfte der Lohnnebenkosten."

Dir ist schon klar was Lohnnebenkosten sind?!?
Das sind die Kosten die Der ARBEITGEBER zusätzlich zum Lohn noch zahlen muss.

Also bitte nicht mit Stammtischparolen kommen sondern nachdenken und dann reden. Ich gebe dir inhaltlich voll und ganz Recht, aber hilft es nicht einfach los zu posaunen, man sollte es auch vernünftig und richtig zu Wort bringen.
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05.10.2009 12:48 Uhr von fortimbras
 
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ganz unrecht hat er nicht: das rentensystem steht schon seit seiner einführung vor dem aus
und wenn die löhne sinken sinken zwangsweise die beiträge so dass noch mehr geld in den kassen fehlt

irgendwie werden wir vom generationenvertrag wegkommen müssen, so dass jeder für sich selbst einzahlt

übergangsweise gibt es aber dringenden reformbedarf
zum beispiel muss man unbedingt auch beamte und ko in die kassen mit einzahlen lassen und deren beträge so berechnen wie die rentenbeträge
das entlastet vorübergehend die rentenkasse und setzt ein zeichen für gerechtigkeit
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05.10.2009 13:12 Uhr von Herr_Gott
 
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Die Herren in der Regierung sollten einmal davon Abstand nehmen, Dinge aus der Rentenkasse zu bezahlen die mit der Rente gar nichts zu tun haben. (Das sollten sie übrigens bei jeder Kasse in die die Bürger geschlossen einzahlen) dann hätten wir Überschüsse in allen Kassen, wetten dass?
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05.10.2009 14:58 Uhr von vmaxxer
 
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PakToh, fortimbras: PakToh:
Ok, die genaue Definition ist mir nicht geläufig, zugegeben. Was ich meinte sind die Abgaben die vom Bruttolohn abgezogen werden. ;)


fortimbras:
Neja, so ein bischen Sinn hat die Rentenkasse schon, ein bedarf an einer Gemeinschaftlichen Kasse besteht definitiv.
Nur warum müssen die Renten sinken wenn die Löhne sinken?
Das ist irgendwie verkehrt herum gedacht. Sinniger wäre es dafür zu sorgen das die Löhne nicht weiter absinken sondern steigen um eben auch wieder mehr Geld in die Kassen zu spülen.
Da führt irgendwie kein Weg dran vorbei wenn wir ein Sozialstaat bleiben wollen.
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01.11.2009 19:46 Uhr von Wacht_auf
 
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Zimmermann, du hast das Loch vergessen: Das kann nur einem entspringen, der die Probleme des "kleinen Mannes" nicht kennt. In welcher Welt lebt der eigentlich. In der Welt der oberen "Zehntausend"?

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