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DGB warnt Schwarz-Gelb: "Wir können Hunderttausende mobilisieren"

Zum heutigen 60. Geburtstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) signalisiert der Chef der Gewerkschaft in einem Interview mit der "Bild" der Koalitionsregierung, dass nicht akzeptiert werde, wenn deren zukünftige Politik die Arbeitnehmerrechte kürzen sollte.

"Ich drohe nicht mit Massendemonstrationen. Aber wir werden eine Politik, die wir für falsch halten, nicht akzeptieren. Und wir können hunderttausende Menschen mobilisieren und auf die Straße holen", so DGB-Chef Sommer.

Mit Bezug auf die schrumpfenden Mitgliederzahlen ist Sommer davon überzeugt, dass der Abwärtstrend bald aufgehalten werden könne. In letzter Zeit würden sich vermehrt junge Arbeitnehmer als Mitglied einschreiben.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewerkschaft, Arbeitnehmer, Schwarz-Gelb, DGB, Koalitionsregierung
Quelle: www.bild.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2009 08:28 Uhr von clericer
 
+19 | -12
 
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mobilisierung: es wird zeit das wir zeigen das es so nicht weiter geht, der dgb waere dafuer ideal denn er hat die massen und moeglichkeiten die menschen zu mobilisieren. und ich denke das die schwarz-gelbe politik uns sehr bald dazu bringen sauer zu werden.
mfg
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05.10.2009 08:32 Uhr von usambara
 
+14 | -9
 
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der Generalstreik ist ja hierzulande illegal
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05.10.2009 08:51 Uhr von EvilMoe523
 
+26 | -1
 
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Hätte er mal 100.000de Nichtwähler mobilisiert ihren Hintern ins Wahllokal zu schieben. :)
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05.10.2009 08:55 Uhr von Baptus
 
+16 | -7
 
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das hört sich an wie: Miau miau...

meine Partei wurde nicht gewählt. ALso macht das was meine Partei gemacht hätte (oder auch nicht). Auf jeden Fall das was ICH will sonst ärgern wir euch....

Man man man... Das Volk hat sich nun mal demokratisch für diese Regierung entschieden und in 4 Jahren kann man das wieder ändern. Nur weil es einem nicht passt muss er ja nicht alle aufstacheln und nen riesen Unmut in Deutschland provozieren...
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05.10.2009 08:56 Uhr von usambara
 
+10 | -8
 
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@hostmaster: da die Unternehmen immer mehr auf Zeitarbeiter zurückgreifen,
wird die Stammbelegschaft auch immer kleiner und somit auch
die Gewerkschaftsarbeit/ Betriebsräte untergraben.
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05.10.2009 09:00 Uhr von Suppenhund
 
+15 | -5
 
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Wir sind von der Regierung enteignet worden: Viele Bürger werden ihre Jobs, oder ihre Existenz verlieren.

Die Banken haben die Zeche zu bezahlen, nicht wir!
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05.10.2009 09:05 Uhr von La_Voce
 
+17 | -11
 
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SEHR SCHÖN: endlich mal wieder tacheless ..die sollen plündernd durch die straßen ziehen ......DAS PROBLEM IST NUR das

"´dieLeute im Bundestag" den besagten Vertrag von Lissabon unterschrieben haben das heisst wenn die Aufstände zu wild werden ....wird EINFACH UND LEGAL in die Menge geschossen ...und dann lösen sich solche streitereien von ganz alleine :-))

mehr hier:
http://www.youtube.com/...
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05.10.2009 09:19 Uhr von fortimbras
 
+10 | -9
 
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er kann hunderttausende mobilisieren aber nur wenn er mit geld lockt das wetter gut ist es freibier gibt und grade nichts im fernsehen läuft.

wenn ers dann tatsächlich schafft die leute auf die straße zu holen (auf der autobahn im urlaubsverkehr zählt nicht) gibts halt wieder zufällig eine pandemiewarnung und eine warnung vor akuter terrorgefahr und schon verschwinden die leute alle verängstigt in ihren häusern

demonstrieren wird eh nicht viel bringen
die politik interessiert sich zwischen den wahlen nicht für den volkswillen
wenns hart auf hart kommt bleibt uns nur die regierung zu stürzen aber das sollte das äusserste mittel bleiben
wegen arbeitsrechtskürzungen fänd ichs etwas übertrieben
wenn merkel uns aber in den irankrieg führt fänd ichs wieder gerechtfertigt
lieber ein paar politiker töten als tausende zivilisten und soldaten in einem sinnlosen krieg sterben zu lassen
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05.10.2009 09:41 Uhr von zocs
 
+9 | -3
 
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DAS ECHTE PROBLEM ist ... das es in Kürze wahrscheinlich total egal sein wird, welche Gewerkschaft oder auch welche Partei was sagt, DENN

die EU, bzw. deren diktatorische und NICHT vom Volk gewählte Kommisare, wird alles mögliche bestimmen.

Das bisschen "Begleitgesetze" sind pure Makulatur.
Genauso lächerlich ist das sogenannte "EU-Parlament".
Ein "Parlament" ist von Bürgern gewählt, ich kenne keinen Bürger der diese Leute gewählt hat.

Das ist alles Verarsche und eine reine Diktatur.

Belest Euch mal, nicht nur Schachtschneider, auch zig andere, haben dazu schon was geschrieben und gesagt.
Aber die gleichgeschalteten üblichen Medien bringen sowas natürlich nicht. Gut das es noch spezielle und gute Bücher gibt und auch das Internet.
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05.10.2009 09:46 Uhr von Schisma
 
+6 | -2
 
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ololol@kommentar: du hast bei einem vorstellungsgespräch die frage nach der gewerkschaftszugehörigkeit zu schweigen oder sogar zu lügen!! dein arbeitgeber darf dich nicht einzig und allein feuern oder nicht einstellen nur weil du in einer gewerkschaft bist. auch bei streikfällen darf man dich nur des streikes wegen nicht feuern....
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05.10.2009 10:07 Uhr von Deniz1008
 
+3 | -1
 
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"Ich drohe nicht mit Massendemonstrationen"...? wenn ein gewerkschaftsboss so etwas sagt, denn nimmt die union gar nicht mehr ernst.

deutschen gewrkschaften ist die luft ausgegangen*

ironie off*
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05.10.2009 11:01 Uhr von pitufin
 
+2 | -0
 
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hier wird: schon wieder geheult bevor etwas passiert ist.
Na Herr Sommer, denn mal los
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05.10.2009 11:10 Uhr von Mario1985
 
+2 | -2
 
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Den: Arbeitgeber will ich sehen, der keine Leute aus der Gewerkschaft einstellt. Denn das kommt dem Arbeitgeber verdammt teuer, wenn da mal ein Gewerkschafter gegen klagt.
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05.10.2009 11:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Gewerkschaften gibt es nur bei den Jobs wo die Arbeitnehmer oft die sichersten Jobs und die höchsten Gehälter haben. Aber die meisten Jobs gibt es in mehr kleineren Firmen, wo die Angestellten in keinem Tarifvertrag sind, nirgendwo organisiert und am meisten Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen, dabei oft wenig verdienen.
In den Genuss der Gewerkschaften kommt eben auch nur ein Teil der Bevölkerung.
Früher war es oft so, dass sie für mehr Löhne gestreikt haben und schon gingen die Preise hoch. Die andere Hälfte der Bevölkerung hat nicht mehr Geld bekommen.
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05.10.2009 12:14 Uhr von MOTO-MOTO
 
+3 | -1
 
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Viel heisse Luft: seit der Opel-Aktion, wo die Gewerkschaft mal so garnix gerissen aht, nimmt die doch keiner mehr ernst.
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05.10.2009 12:24 Uhr von Smiling-Cobra
 
+3 | -2
 
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Würden die Gewerkschaften: statt für höhere Löhne -die nur die Preise nach oben treiben-
für niedrigere Abgaben und Steuern streiken und / oder protestieren würde das den Mitgliedern weitaus mehr bringen.
Das bringt dann auch der Wirtschaft was man kann nur das Geld ausgeben was man m e h r hat.
Mehr Lohn heißt im allgemeinen höhere Preise!
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05.10.2009 13:59 Uhr von J-o-h-a-n-n-e-s
 
+3 | -2
 
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Zum Nachdenken Jetzt aber mal ganz langsam.
Wo leben wir denn bitte?
Wie schlecht geht es uns denn?

Nähen wir jeden Tag für ein paar Groschen Klamotten zusammen, damit sie dann um den Globus in Länder geschickt werden, wo sich die Menschen darüber beklagen, dass sie für ihrer fünf Tage Woche zu wenig Geld bekommen?

Warum muss ich denn bitte Angst vor einem gelockerten Kündigungsschutz haben, wenn ich meine Arbeit anständig erledige?
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05.10.2009 14:16 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+3 | -5
 
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@ Johannes: Weil Du Heute eine Kündigung schneller bekommen kannst als eine Erkältung.
Deswegen!
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05.10.2009 14:22 Uhr von J-o-h-a-n-n-e-s
 
+3 | -0
 
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@Wurstwasserpfeiffe: Eine Erklärung gibt es immer.
Wenn die Arbeit in Ordnung ist und man trotzdem fliegt wird es wohl an irgendwelchen Einsparungen liegen.

Und jetzt erkläre mir mal, inwiefern Lohnerhöhungen dazu beitragen können, den Firmen Geld zu sparen, damit sie dich nicht raus werfen...
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05.10.2009 15:22 Uhr von spamsucks
 
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Der DGB ist ein zahnloser Tiger, genauso wie Ver.di. Viel schwafeln den lieben langen Tag, aber wenns hart kommt, dann fallen sie schnell um. Deren "Proteste" werden ein Witz, weil sie gar nicht willens sind Forderungen energisch durch zu setzen. Der Arbeitgeber könnte ja zu Schaden kommen.

In dem Sinne: Vorwärts zur modernen Sklavengesellschaft! :-)
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05.10.2009 19:19 Uhr von Ursusmaritimus
 
+1 | -3
 
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@ Johannes: Deine Arbeit wird nie in Ordnung sein.

Spätestens nach zwanzig, dreißig Jahren wird deine Arbeitskraft sinken oder du bist zu teuer und kannst dann nach deiner eigenen Logik von einem jüngeren, billigeren ersetzt werden.

Na ja, Ansprüche an die Gesellschaft (Arbeitslosenversicherung, Rente etc) kannst du an die Gesellschaft jedoch nicht stellen da die nach dir Gekommenen weniger verdienen und so das soziale Rad nicht am laufen halten.

Aber der Arbeitgeber macht "steigende" Gewinne.... wer soll allerdings die produzierten Waren oder Dienstleistungen bezahlen?

Persönlich erschließt sich mir diese Logik nur aus Sicht eines Unternehmers, nicht jedoch aus der Sicht eines Teilnehmers an der Gesellschaft.

MfG Ursusmaritimus
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05.10.2009 19:21 Uhr von Ursusmaritimus
 
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@ spamsucks: Es liegt auch an dir und an vielen Anderen ob Gewerkschaften nur zahnlose Tiger oder starke Verhandlungspartner sind.

Bist du Mitglied? Wer vertritt deine Interessen? Du selbst?

MfG Ursusmaritimus
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06.10.2009 12:54 Uhr von Leodavin
 
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ist der DGB nicht für Löhne zuständig?Warum haben sie sich bisher nicht um Mindestlöhne bemüht?Wenn die Politik sich um die Festsetzung der Löhne und Arbeitsbedingungen kümmert,braucht man keine Gewerkschaften mehr,dann sind sie überflüssig!
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07.10.2009 21:06 Uhr von Raginmund
 
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Aja sonst gebe es doch kein Grund für einen: Innerdeutschen Einsatz der Bundeswehr.

So lange es den meisten "fetten" Deutschen noch zu gut geht passiert gar nichts.
Wenn das nicht mehr ist, ist es egal was eine Gewerkschaft oder Kirche ... sagt, dann steht wieder ein Macht auf die man bei den Deutschen so fürschtet.
Das wissen auch die Partein darum doch all die Terror und Internetkristallnächte, so gibt jeder schnell noch sein private Waffe ab und erlaubt die Totale Überwachung. Das ist schon so alt das es schon echt traurig, das es immer noch funktioniert.

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