04.10.09 17:08 Uhr
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Tag der Organspende

Obwohl allein in Deutschland 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan warten, standen 2008 nur 4.000 Organe zur Verfügung. Am heutigen Sonntag, am Tag der Organspende, werden die Menschen dazu aufgerufen, durch einen Organspendeausweis Leben zu retten.

Insgesamt finden 80 Prozent der Deutschen Organspenden gut, aber nur 17 Prozent besitzen dafür einen Ausweis. Deshalb kommt ein Großteil der gespendeten Organe von Verstorbenen, die zu Lebzeiten nicht festgelegt haben, ob sie nach ihrem Tod Organe spenden oder nicht.

In diesem Fall müssen die Verwandten darüber entscheiden, ob der Tote künstlich am Leben gehalten wird, damit die Organe bei einer Transplantation noch voll funktionsfähig sind.


WebReporter: brimberry
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tag, Organ, Organspende
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2009 17:07 Uhr von brimberry
 
+0 | -0
 
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Es wäre sinnvoller, wenn diejenigen, die sich sicher sind, Organe spenden zu wollen, einen Ausweis besitzen, denn so wird den Angehörigen von plötzlich Verstorbenen die Entscheidungslast abgenommen und man könnte den Organempfängern Sicherheit geben, dass mehr Organe zur Verfügung stehen.
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04.10.2009 17:25 Uhr von Dennis2140
 
+12 | -7
 
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Ich habe mir schon mit 18 einen Organspenderausweis zugelegt. Mich können sie im Falle des Todes bis auf´s letzte Teil ausschlachten. Bevor der biologische Abfall dann in der Erde verrottet, soll jemand anderes damit glücklich werden!
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04.10.2009 17:37 Uhr von Hingucker77
 
+7 | -2
 
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Ich habe seit 6 Jahren eine neue Niere, und ich bin froh dieses Geschenk erhalten zu haben. Ein Organspendeausweis ist schon eine gute Idee, es müsste in Arztpraxen bloss mehr darauf hingewiesen werden, und das nicht erst, wenn man älter ist.
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04.10.2009 17:46 Uhr von Nicki197
 
+7 | -10
 
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Hätte Angst: Mir ist bei dieser Geschichte nicht immer wohl.
Was ist wenn man in Komma liegt und doch nicht richtig tot ist, schließlich sind auch schon welche aus den Komma erwacht wo man es nicht erwartet hätte.
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04.10.2009 18:10 Uhr von alphanova
 
+8 | -3
 
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bisschen offtopic..

mir gehts mittlerweile ziemlich aufs gemächt, dass es für jeden müll einen extra hochstilisierten tag gibt.. tag des mannes, tag der frau, tag des kindes, tag des vegetariers, tag des nichtrauchers, tag des dochrauchers, tag des fleischfressers, tag der organspende, tag des baumes, tag der blume, tag des durchfalls vom meerschweinchen der tochter des zahnarztes der kanzlerin... zum kotzen...
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04.10.2009 18:46 Uhr von sternsauer2009
 
+0 | -5
 
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@alphanova: und alphanova nicht zu vergessen ist der tag der idioten!
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04.10.2009 19:13 Uhr von w0rkaholic
 
+1 | -2
 
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@sternsauer2009: Der fällt jedes Jahr auf mein Geburtstag - muss ein Zufall sein!
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04.10.2009 19:35 Uhr von supermeier
 
+1 | -7
 
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Ich habe drei: und das hirnlose Gebrabbel über den angeblichen Organmarkt mit den zu verdienenden Millardensummen einfach nicht mehr hören. Solche Leute waren wohl schon bei der Hirnspende und haben es noch nicht gemerkt.
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04.10.2009 19:43 Uhr von katja22
 
+4 | -4
 
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Organspende = Nein Danke: Für mich kommt Organspende nicht in Frage es gab schon genug Fälle von Patienten bei denen der Hirntod fälschlicherweise diagnostiziert wurde. Ich jedenfalls möchte nicht an einen Arzt geraten der mich für Hirntod erklärt und ausschlachtet obwohl ich noch lebe, ob jetzt mit Absicht oder nicht sei mal dahingestellt, solche Fälle sind zwar selten aber es kommt immer mal wieder vor, nur um mal ein Beispiel zu nennen:

http://www.abc.net.au/...
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04.10.2009 19:46 Uhr von KingPiKe
 
+6 | -5
 
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Allgemein: Imho sollte man eine allgemeine Organspendepflicht einführen, wenn man sie nicht schriftlich verweigert.
Dann gäbe es sozusagen "Nicht-Organspender-Ausweise".

Die meisten sind wohl einfach zu faul, um sich so ein Ding zuzulegen. Darunter zähle ich mich auch selbst. Ich habe auch noch keinen aus Faulheit.
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04.10.2009 20:17 Uhr von Numanoid
 
+5 | -4
 
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@katja22: Sehe ich genauso. Ich traue unseren Ärzten nur so weit, wie ich sie werfen kann ;)
Wenn jemand genug zahlt, wird man u.U. etwas schneller für tot erklärt, wenn man gerade als Spender in Frage kommt.
Für Johannes von Thurn und Taxis (damals 74 Jahre alt) waren auch innerhalb weniger Monate 2 Spenderherzen verfügbar, während der Ottonormalsterbliche meistens stirbt, während er auf ein Organ wartet.
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04.10.2009 22:50 Uhr von Krebstante
 
+2 | -2
 
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Wer nicht bereit ist zu spenden, sollte auch kein Organ erhalten, wenn es mal notwendig werden sollte.
Das sollte eingeführt werden, zentrale Erfassung der Einstellung zur Organspende und konsequent durchziehen. Vielleicht würden dann einige Leute ihre Einstellung ändern. Oder auch nicht, dann müssen sie aber mit den Konsequenzen leben.
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04.10.2009 22:51 Uhr von supermeier
 
+0 | -7
 
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Ich hoffe für die Zukunft: dass man alle die nicht zur Spende bereit sind sowie deren Angehörige und Kinder auf eine Liste setzt und sie im Falle einer entsprechenden Krankheit wegen Anspruchsverlust auf eine Organspende elendig verrecken lässt.

Dann bleiben die verfügbaren Organe wenigstens in dem Personenkreis wo sie hingehören und werden nicht an paranoide Egoisten und deren Anhang verschwendet.
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05.10.2009 01:44 Uhr von nrtm
 
+0 | -0
 
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@ Numanoid: Und diese Tatsache ist bestimmt auch nur bekannt geworden weil er ein "VIP" war.
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05.10.2009 01:52 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Man sollte einfach das Gesetz ändern. Jeder ist Spender bis er wiederspricht. Ich glaube wir könnten unseren Bedarf schnell decken.

Ich selber habe keinen Spenderausweis, weiss aber das meine Familie jederzeit meine Organe freigeben wird. Dazu gibt es bei uns in der Familie seit jeher die Regel:" Wern Motorradführerschein macht hat ab dann einen Organspendeausweis". Klingt Makaber, aber find ich gut.
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05.10.2009 10:10 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
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ich spende GAR NICHTS: nicht, solange sich irgendwelche firmen daran dumm und dämlich verdienen.
spender sollten angemessen am gewinn beteiligt werden.

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