04.10.09 15:51 Uhr
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Plante die SED den Mauerfall der DDR?

Die Berliner "Tageszeitung" (Taz) berichtete nun, dass der Mauerfall der DDR am 9. November 1989 bereits im Oktober durch die SED angedeutet wurde.

SED-Politbüromitglied Günter Schabowski habe bereits am 29. Oktober 1989 dem Oberbürgermeister von West-Berlin, Walter Momper, die Möglichkeit der Grenzöffnung angekündigt. Schabowski habe eine Liste mit möglichen Grenzübergängen, für einen reibungslosen Ablauf des Grenzverkehrs, erhalten.

Durch einen unbürokratischen Austausch sei es am 9. November möglich gewesen, die Massen der West-Berlin aufsuchenden DDR-Bürger und die Auszahlung des Begrüßungsgeldes von je 100 D-Mark zu bewältigen.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Plan, DDR, Wende, Mauerfall, SED
Quelle: www.rp-online.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2009 16:10 Uhr von pantherchen1
 
+34 | -7
 
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Natürlich: und im Himmel ist Jahrmarkt..... nur konnte den leider kein Ostdeutscher aufgrund des Mangels an Rolltreppen dorthin erreichen.

Auch die Montagsdemos in Leipzig waren vom Politbüro der SED gegen den Willen der Bürger inzeniert. Solche Volksmassen gab es doch auch sonst nur auf erzwungenen Politveranstaltungen.

-ironie off
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04.10.2009 17:15 Uhr von hofn4rr
 
+33 | -17
 
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Plante die SED den Mauerfall der DDR? ich bin davon überzeugt.
und die gegenwart ist zeuge.

die ddr hat uns übernommen, und nicht umgekehrt.

1989 hat merkel zum ersten mal ein richtiges auto gesehen, heute ist die ehemalige agitationsbeauftragte unser staatsoberhaupt.

angesicht des überwachungswahns und der gleichschaltung von medien und parteien, von 1989 an, habe ich keinen zweifel mehr, dass der mauerfall von der sed (pds/linke) authorisiert von moskau, gewollt war.
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04.10.2009 17:50 Uhr von Jerry Fletcher
 
+30 | -11
 
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ja natürlich: natürlich hat die SED das geplant.. alles.. die wollten die BRD systhematisch zerstören.. und so wie es aussieht scheint der plan auch bestens zu funktionieren... leider..
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04.10.2009 18:03 Uhr von misantrophe
 
+14 | -18
 
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einer: musste ja die BRD vor dem Untergang retten!
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04.10.2009 18:54 Uhr von fallobst
 
+9 | -7
 
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@ misantrophe: ich wette, das meinst du sogar ganz ernst und ohne ironie.
und ich wette, das werden dir hier sogar ein paar leute glauben.
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04.10.2009 19:06 Uhr von maki
 
+15 | -9
 
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1984: Egal, ob diese Meldung ne Ente ist oder stimmt - mit den Demos haste voll recht. :-)

Solch staatsfeindliche Demonstrationen wie unsere damals wären in Westdeutschland mit brutaler Gewalt niedergeknüppelt (oder noch härter bekämpft) worden.
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04.10.2009 19:18 Uhr von Jummi
 
+18 | -7
 
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@1984: Ja, deinem Beitrag kann ich als Ossi nur zustimmen!

Was würde denn passieren, wenn heute Hunderttausende in Berlin eine friedliche Revolution einläuten und die Abschaffung des Kapitalismus fordern würden!?
Ich denke mal, das Großkapital, mit seinen Marionetten aus der Politik, würde ganz schön dazwischenkloppen lassen.
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04.10.2009 19:27 Uhr von Jummi
 
+18 | -6
 
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@Jerry Fletcher: Da bitse auf dem Holzweg.
Nicht die ehemalige DDR zerstört die Gesellschaft, es ist die neokapitalistische Richtung in die wir steuern, dank der Politik durch Schröder und Merkel.
Diese Politik hat die große Krise erst möglich gemacht.


Im übrigen war der Westen schon 1989 in der Krise und pleite, durch die Öffnung des Ostens als Absatzmarkt wurde dem Westen ein Aufschub gewährt.
Die große Krise konnte dadurch 18 Jahre verschoben werden.
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04.10.2009 20:44 Uhr von In extremo
 
+2 | -2
 
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Mein Geschichts Prof: Hat mir ezählt, dass die DDR wirklich plante die Mauer zu öffnen, allerdings nur wenn die BRD der DDR 100 Mrd. D-Mark geben würde.
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04.10.2009 21:09 Uhr von fannyyy
 
+4 | -6
 
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SPD und Grüne wollten die Wiedervereinigung NICHT: http://www.bz-berlin.de/...

Wenn die an der Macht gewesen wären, wären die "Ossis" für die "Wessis" immer noch Ausländer.
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04.10.2009 21:14 Uhr von fallobst
 
+6 | -19
 
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04.10.2009 21:36 Uhr von fallobst
 
+3 | -5
 
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@ fannyyy: sie haben halt vor den unglaublichen kosten der wiedervereinigung gewarnt. und zwar zu recht.
wobei auf der anderen seite das historische zeitfenster (sprich zustimmung von usa und udssr), und somit die chance auf wiedervereinigung, auch eine rolle gespielt hat. man (kohl etc.) hatte angst die chance später nicht mehr zu bekommen.
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04.10.2009 21:40 Uhr von Macholiday
 
+4 | -4
 
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gefickt eingeschädelt: na ja, wer weiß schon was hinter den Kulissen wirklich läuft.

Da fällt irgendwo in einem russischem Provinzort jemand aus dem Fenster und keiner erfährt etwas davon.

Tatsache ist das der Osten momentan brutal ausblutet.

Hier muß gegen gesteuertert werden.

Genau so wenig wie ich Bock darauf habe das irgendwer aus der der Sahel-Zone bei mir auf der Terasse campiert, möchte ich nicht das Herbert aus Schkeuditz bei mir einfällt!
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04.10.2009 21:44 Uhr von JustRegistered
 
+3 | -1
 
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dass die sed bonzen: alles gemacht hätten, um irgend möglich ihre macht zu erhalten ist doch bekannt. allein deswegen wurde doch der todesstreifen errichtet.

wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätte man sicher auch über durchlässige grenzen sprechen können, wenn der politische fortbestand gesichert worden wäre. war doch auch bei der demontage der selbstschussanlagen so (im gegenzug für viel geld und damit einer gesicherten zukunft auf geraume zeit hin).

deswegen zweifel ich auch nicht daran, dass beratungen à la wie können wir wohl wieder mal ein paar mrd. für unser politbüro abzocken stattgefunden haben. sie waren nur diesmal zu spät für die geschichtliche entwicklung! dennoch zugeständnisse nur aus eig. interesse heraus.
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04.10.2009 22:13 Uhr von maki
 
+14 | -4
 
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*lach*: "wer hat dabei denn abkassiert? sicher nicht die brd."

Der von Springer & Co. hirnpürierte "die armen Brüder und Schwestern in der Zone tun uns sooo leid"-Bundeswessi hat über seine Steuern gezahlt und das hinter Springer & Co. steckende dreckige Pack hats einkassiert.

Wie bei Kriegskosten: das Geld ist nicht weg, es hat jetzt nur ein Anderer (ist vom Dummvolk in die Taschen der nutzniessenden Organisatoren geflossen).

PS: Und ich erwähne es immer wieder gern - die BRD hatte 1989 bereits mehr Zinsen für ihre Schulden zu zahlen als die DDR überhaupt an (DM)-Schulden hatte. *fg*
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05.10.2009 01:02 Uhr von BlackAngel28
 
+6 | -8
 
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@BastB: Ganz genau so sieht es aus...Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen...

Schickt Eure Kinder mal in die Schule und lasst das Kind einen politischen Witz erzählen...Was passiert?Nichts...

Und nun der Fall,wie es meinem Bruder damals passiert ist. Es ging um einen simplen Witz, denn er als Kind aufgeschnappt hatte,erzählte das in der Schule und am Abend stand die Stasi vor der Tür...

Es beschweren sich Leute, die in Hamburg oder sonstwo " geprügelt" werden, nur der Unterschied ist, das alle beiden Seiten sich dermassen hochpuschen und gerade die Demonstranten alles dafür tun,auch mit Gewalt und Zerstörung,die der Steuerzahler zahlen muss,sollten sich darüber nicht beschweren.

Es ist totaler Schwachfug, das die SED den Mauerfall gewollt und vorbereitet hat. Das die Demos nicht solche Ausmaße angenommen haben wie in China,Tchechei oder auch der erste Aufstand in der DDR, hat die Bevölkerung den alten Greisen von der Partei und dem Einfluss der Devisen und den Russen unter Gorbatschow zu verdanken,da Gorbatschow sagte, das die Panzer in den Kasernen bleiben und keiner von den Genossen, die Verantwortung übernehmen wollte. So geschehen in Dresden und in Leipzig.

An alle, die immer noch den alten Zeiten in der Form etwas Gutes abgewinnen können, denen wünsche ich mal 2 Wochen im Roten Ochsen oder im Bautzen...
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05.10.2009 01:51 Uhr von ringelling
 
+6 | -5
 
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Guck mal - da sind se wieder: Maki und die anderen mit dem defekten Langzeitgedächtnis.

Ne watt war dat doch so herrlich in de DDR - alle hatten Arbeit, die Wohnungen waren billig, und alles war organisiert.
Naja, wir bekamen nur selten Südfrüchte und konnten nur zu unseren sozialistischen Brüdervölkern fahren.
Und wenn man Richtung Westen wollte, dann knallte es!Entweder verbal - oder richtig mit der Kalaschnikow an der Grenze!

HALLO - SCHON ALLET VERJESSEN?

Manchmal kommen mir solche "Ostalgiker" vor wie einige,die nach dem Krieg sagten: "Also das war ja alles nicht so schlimm, Arbeit gab´s, die Strassen waren sicher und es wurden Autobahnen gebaut - nur det mit den Juden, det hätten se nich machen sollen"

Sch.....e, wenn man aus der Geschichte nichts gelernt hat und den alten Mist heute noch glaubt!
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05.10.2009 07:01 Uhr von Jummi
 
+9 | -2
 
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Alles Käse: was ihr schreibt!
Es gab nicht die "böse DDR" und die "gute BRD", wer sowas schreibt vergißt die Ursachen, die zur Grenzziehung zwischen Ost und West führten!

Und wenn hier jemand den 2.Weltkrieg, das 3.Reich mit der DDR vergleicht, dann sollte dieser jemand, den ich für einen politischen Tiefflieger halte, auch sagen, was zum 2.Weltkrieg geführt hat, nämlich die Krise, vom Kapital selbst verursacht.
Dieses Großkapital hat den Nazis zur Macht verholfen, weil man in ein paar Idioten suchte, die dumm genug waren einen Krieg anzufangen.
Dieser Krieg diente dem weltweiten Großkapital dazu, Kapital zu vernichten um einen Neubedarf zu schaffen.
Dieser Neubedarf entstand natürlich, das Kapital konnte neu investieren, das verkaufte man dem "dummen" Volk als Wirtschaftswunder!
(Die Abwrackprämie ist nichts anderes, nur eben Kapitalvernichtung mit friedlichen Mitteln, aber auch bezahlt vom "kleinen Mann", dem Steuerzahler)

Heute haben wir auch wieder eine Kapitalismuskrise, verursacht von den Kapitalisten selbst, den Schaden gleicht auf jeden Fall der "kleine Mann" aus, wie auch immer der Ausgleich aussehen wird.

Im Osten wurde versucht ein anderes Gesellschaftsmodell aufzubauen, da der Kapitalismus schon zu zwei Weltkriegen geführt hat und zur Verarmung großer Teile der Bevölkerung geführt hat.
Daß dies nur zum Teil gelungen ist, lag auch am Wettrüsten zwischen dem kapitalistischen und sozialistischen Lager.

Ich bin in der DDR aufgewachsen und kann sagen, es war nicht alles gut und richtig, dafür gabs dann auch die Revolution.
Die Nächste, das steht fest, wird kommen, da der Kapitalismus sich immer wieder in Krisen festfährt und die Gefahr, daß dies wieder auf dem Schlachtfeld ausgeglichen wird, heute auch besteht.
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05.10.2009 08:10 Uhr von maki
 
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Bastblöd: "Damals hätte ein Befehl genügt und die Demos wären mit Panzern niedergeschlagen worden..."

Ach Gottchen, na und? Da genügt in JEDEM Land ein Befehl...

Und gabs den Befehl? Kann mich nicht erinnern, Schiessereien, Wasserwerfer, Tränengas und voll vermummte Schlägertrupps gesehen zu haben.

Stattdessen plant die CDU, im glorreichen Westen demnächst diesen Befehl gegen vergleichbare Demonstrationen ganz offiziell zu geben - und ich hoffe, Du stehst dann in der ersten Reihe der Demonstranten. :-P

China ist ein Scheissbeispiel, denn mangels jahrzehntelangem Polizeistaatsauftreten ist die Situation ungewollt eskaliert - die hatten einfach keine Erfahrungen und Ausrüstung, um Demonstranten in Nazimanier vom Platz zu prügeln.
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05.10.2009 10:11 Uhr von Nothung
 
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war doch schlau von denen: die wußten, dass die grenzöffnung Westdeutschland riunieren würde.
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05.10.2009 10:49 Uhr von iszueinfach
 
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@hofn4rr: nene, kohl hat dem gorbi die DDR für 1 Million ostmark abgekauft.
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05.10.2009 12:48 Uhr von B.Tiedtke
 
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Da ist was dran! Junge SED-Funktionäre hatten schon Anfang 1989 div. Denkmodelle für die "Widervereinigung" entwickelt und strittig erörtert. Im Nov. 1989 war der Ostblock um die DDR herum bereits in der Auflösung begriffen. General Kessler sagte zu mir, dass die WENDE zwar so nicht gewollt, aber auch kein Irrtum des ZK war. Die alte Garde der DDR mußte allerdings von den jungen Kardern der SED überrumpelt werden. Die alten Herren klebten an den Sesseln als sie schon den "Strick um den Hals" hatten.
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05.10.2009 13:03 Uhr von maki
 
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Suchbilder:
http://pic.srv104.wapedia.mobi/...

http://pic.srv104.wapedia.mobi/...

http://pic.srv104.wapedia.mobi/...

http://www.n-tv.de/...

Finde die Wasserwerfer und sonstige im Westen übliche Unterdrückungsmittel. :-D

Und komm nicht mit Lächerlichkeiten wie der hier:
http://www.mdr.de/...

Nur nochmal zum Vergleich ein Bild aus jüngster BRD-Vergangenheit, wie es unter der Knute der Kapitalistenschweine sicherlich fast wöchentlich zu sehen ist:

http://dic.academic.ru/...
Und da demonstrierte man nichtmal gegen den Staat...
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05.10.2009 15:39 Uhr von Kotnik
 
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Sagt mal tickt ihr noch sauber? Die SED die BRD übernommen? Klar, die sind sicher schuld an der neoliberalen Politik der letzten Jahre...
Du meine Güte, wie verblendet und dumm können Hetze gegen links und stumpfe Ressentiments gegen den osten denn noch sein?
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05.10.2009 15:46 Uhr von Kotnik
 
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Nachtrag: Zumal DAS wirklich keine Wiedervereinigung war. Die DDR wurde einfach aufgekauft, angeschlossen, annektiert. Das war die größte feindliche Übernahme seit dem Anschluss Österreichs.
So sehr ich es einerseits verstehen kann, aber ich nehme den DDR-Bürgern schon etwas übel, wie sehr sie sich von unserem Konsumdreck haben locken lassen, dessen wir schon lange überdrüssig gewordenwaren und daher froh waren, einen neuen Markt mit "Konsumstau" aufgetan zu haben. Reiner PRodukt-Kolonialismus war das, nicht mehr. VOn Firmen diktierte Erschließung von Wirtschaftsraum im Osten!

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