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Ehemaliger Kopf der Neonazi-Szene ist Mitglied der Piratenpartei geworden

Der Landesverband der Piratenpartei Niedersachsens hat vor kurzem das früher als Anführer der Neonazi-Szene Sachsens geltende Mitglied Udo H. in seine Reihen aufgenommen. Der jetzige Pirat war bis vor einigen Jahren Kopf und Mitglied verschiedener neonazistischer Vereinigungen.

So ist der jetzige Pirat beim brandenburgischen Verfassungsschutz kein unbeschriebenes Blatt. Dabei wurde der frühere Neonazi auch im Zusammenhang mit einem vorbestraften Szenekameraden genannt, der wegen gleichgesinnter Umtriebe von einer Universität in Rheinland-Pfalz verwiesen wurde.

Der frisch gebackene Pirat war ebenfalls in der rechten Esoterikbewegung bekannt. Wie der Chef der niedersächsischen Piraten berichtet, ist Udo H. ein sehr engagiertes Mitglied, das sich vorbildlich am Wahlkampf der Piratenpartei beteiligt haben soll.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kopf, Nazi, Neonazi, Mitglied, Szene, Piratenpartei, Neonazi-Szene
Quelle: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2009 15:00 Uhr von hofn4rr
 
+22 | -30
 
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lol: sowas nennt man wohl einen gutmenschenschock
=>
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04.10.2009 15:01 Uhr von Antispasti
 
+62 | -20
 
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Quelle beachten! !!!!!
Das sagt doch alles.
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04.10.2009 15:07 Uhr von OJOL
 
+152 | -13
 
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Vor allem Autor beachten...
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04.10.2009 15:08 Uhr von Joker01
 
+75 | -15
 
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ein gutes Beispiel dafür, dass man auch einen Neonazi zum Umdenken bewegen kann. ;)
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04.10.2009 15:12 Uhr von anderschd
 
+37 | -61
 
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04.10.2009 15:20 Uhr von OJOL
 
+48 | -6
 
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@anderschd: Beim Autor geht es eher darum, dass man den Artikel positiv/neutral/negativ zusammenfassen kann. Grundsätzlich geht man davon aus, dass man es neutral macht. Beim Autor ist die Tendenz allerdings sofort klar... da reicht es Name und Schlagzeile zu lesen.

Ansonsten stimme ich dir zu, dass die Piratenpartei vorsichtig sein muss.
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04.10.2009 15:27 Uhr von dinexr
 
+25 | -2
 
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Bin da auch skeptisch, ob der sich wirklich "resozialisiert" hat.
Naja, abwarten, wie sich das entwickelt.

Generell sollte man Leute, die aus solchen Kreisen aussteigen, aber immer ne Chance geben und nicht von vornherein auf Lebenszeit als Arsch abstempeln (denn so wird man die rechte Szene ganz sicher nicht los).
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04.10.2009 15:28 Uhr von Tobi1983
 
+53 | -6
 
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@Fredll: Was meinst du, wieviele "versteckte" Nazis in der FDP sind?
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04.10.2009 15:28 Uhr von KiLl3r
 
+15 | -5
 
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ich finds gut die rechten machen das ja auch

"egal welcher partei ihr vorher angehört habt, ihr könnt euch unseren reihen anschliessen" oder so ähnlich...

gibt auch schlaue menschen mit rechtem gedankengut, auch wenns manche nich glauben mögen ;)

und je mehr der npd abgeworben wird , umso besser... nur sollte man die entscheidung der piraten auch tolerieren und nich wieder so rumheulen... oooh ein nazi... bla bla bla
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04.10.2009 15:30 Uhr von cefirus
 
+25 | -2
 
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Und? Wieviele Nazis nach dem Krieg in die CDU/CSU eingegangen sind und heute noch dort tummeln und Verbindungen zum rechtsradikalen Lager bestehen...
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04.10.2009 15:31 Uhr von FredII
 
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04.10.2009 15:32 Uhr von Tobi1983
 
+22 | -1
 
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CDU Nazis in der Politik: Hans Globke war Staatssekretär unter Adenauer. Während der NS-Zeit hat er als Jurist an den Nürnberger Rassengesetzen mitgewirkt.

Hans Speidel wirkte am Aufbau der Bundeswehr und an der Eingliederung in die NATO mit.

General Gerhard Graf von Schwerin war unter Adenauer Berater für Sicherheitsfragen.

Kurt Georg Kiesinger war Bundeskanzler. Er war vorher im Aussenministerium unter Ribbentrop für die Verbindung zu Goebbels zuständig.

Hanns Martin Schleyer war Arbeitgeberpräsident, in der Nazizeit hatte er Funktionen bei Studentenverbindungen, er ist durch üblen Rassismus aufgefallen, bewohnte eine Villa, die Juden gehört hat, welche im Konzentrationslager ermordet wurden. Weil er noch jung war, wurde er von den Amerikanern als minderbelastet eingestuft. Damit gab er sich nicht zufrieden, bis man ihn als Mitläufer einstufte.

Reinhard Gehlen war erster Chef des Bundesnachrichtendienstes. Er missbrauchte seinen Einfluss in der Bundesrepublik Deutschland, um gesuchten Nazis zur Flucht zu verhelfen.

Hans Filbinger war Ministerpräsident von Baden-Württemberg, obwohl er als Marinerichter an Todesurteilen beteiligt gewesen war. Erst der Schriftsteller Rolf Hochhuth hat dies in den Achtziger Jahren der Öffentlichkeit bewusst gemacht.
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04.10.2009 15:33 Uhr von Tobi1983
 
+8 | -1
 
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Gibt sogar ne Liste: http://de.wikipedia.org/...
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04.10.2009 15:34 Uhr von ohne_alles
 
+9 | -2
 
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04.10.2009 15:37 Uhr von FredII
 
+6 | -36
 
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04.10.2009 15:41 Uhr von Tobi1983
 
+26 | -3
 
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@Fredll: Er will doch nur Mitglied der Piraten werden oder nicht? Würde er sich der CDU (wie viele rechtsradikale) anschliessen würde niemand darüber berichten. Fredll was meinst du denn, wieviele braune Spinner in der FDP sind? Es werden hunderte sein!
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04.10.2009 15:43 Uhr von FredII
 
+6 | -37
 
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04.10.2009 15:47 Uhr von Doug90
 
+6 | -19
 
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04.10.2009 15:49 Uhr von FredII
 
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04.10.2009 15:50 Uhr von datenfehler
 
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04.10.2009 15:51 Uhr von Tobi1983
 
+13 | -4
 
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Gemeinsame Aktion als Zeichen gegen Rechts: http://web.piratenpartei.de/...

Nur mal so
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04.10.2009 15:52 Uhr von Baerliner
 
+14 | -2
 
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@ Tobi1983: Merkste was? War klar das sich Herr FredII mit "das war ja früher,das ist schon vorbei aber die Piraten nehmen JETZT ein Nazi auf"-Geschwafel rausredet!
Herr FredII,noch nie was davon gehört das schon Leute aus der rechten Szene ausgestiegen sind?
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04.10.2009 15:54 Uhr von Tobi1983
 
+14 | -3
 
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Mal eine Feststellung an alle PP Kritiker: JEDE deutsche Partei hätte diesen Nazi als Mitglied aufgenommen! 100%tig. Was kann denn die Piratenpartei dafür, dass solche Leute Mitglied sein wollen. Lass Ihn den Jahresbeitrag bezahlen und fertig. Wo ist das Problem? Wenn jeder einschlägig bekannte Nazis in der CDU, FDP in der Zeitung stehen würde, dann hätten wir aber viel zu lesen.
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04.10.2009 15:59 Uhr von qouvadis
 
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Fredll: du als rechtskonservativer teibst dich bei solchen seiten rum? was n los?
geht die munition aus?
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04.10.2009 16:01 Uhr von Reunion
 
+10 | -3
 
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@Fredll: 1933 wurden alle unliebsamen Nachrichten gegen die Rechte als Hetzerei abgetan, wenn sie sich kritisch über die Partei äußerten...


Was soll uns das sasgen? Ziehst du vergleiche mit der Ereignissen 1933 als Vergleich heran?

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