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Familie zu Guttenberg "enteignet" sich selbst

Die Familie des Wirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg hat nun das oberfränkische Schloss, mit Inventar und den Forstbetrieben, in eine eigens dafür gegründete österreichische Privatstiftung übertragen.

Laut Philipp zu Guttenberg, dem Bruder des Wirtschaftsministers, geschah dies nicht aus steuerrechtlichen Überlegungen, sondern um den Vermögenskern vor möglichen Erbstreitigkeiten zu schützen.

Wirtschaftsminister zu Guttenberg ist von dieser Stiftung nur bedingt betroffen. Bereits vor Jahren hatte er Teile des Vermögens erhalten, das Schloss ging dabei an seinen Bruder. Auf Ansprüche des Vermögens, das sein Vater in die Stiftung einbringt, habe er bereits verzichtet.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Familie, Karl-Theodor zu Guttenberg, Wirtschaftsminister, Streitigkeit
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2009 14:36 Uhr von lecteos
 
+24 | -15
 
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und jetzt? manchmal tun mir die Politiker echt leid... die müssen sich für alles, selbst für dinge, die sie nicht direkt betreffen, rechtfertigen.
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04.10.2009 15:33 Uhr von maki
 
+12 | -10
 
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Wissen die dank familiärem Anschluss an die: Regierung bereits was, was der Rest des Volkes noch nicht wissen darf?
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04.10.2009 16:13 Uhr von Großunddick
 
+23 | -2
 
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So werden doch nur Steuern gespart.
Oder, besser gesagt, offiziell hinterzogen.
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04.10.2009 22:01 Uhr von kommentator3
 
+8 | -6
 
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der loddar: wieder mit seinen "visionen".

Du glaubst auch alles was SPD und Linke im Wahlkampf an Schmutz über zu Guttenberg verbreitet haben.
Erinnert irgendwie an die abartige Schmutzkampagne gegen Kirchhoff vor 4 Jahren.
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04.10.2009 22:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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In Deutschland ist es meines Wissens nach nicht erlaubt, das eigene Vermögen in eine Stiftung umzuwandeln, dessen einziger Nutzniesser man selbst ist. Das ganze wäre sonst ein riesiger Steuerbetrug. Alles was man zu Geld machen kann, wurde aber vorher verteilt.

Spiegel: Das Schloss solle als Kulturgut "vor den erbrechtlichen Unwägbarkeiten in Deutschland geschützt werden".
Da hat aber jemand, der eigentlich die Politik für unser Land gestaltet, sehr viel Vertrauen in die Politik seiner Kollegen.
Man könnte diese "Vorhersicht" sogar als intelligent auslegen.
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04.10.2009 23:35 Uhr von Dlotan
 
+0 | -1
 
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heutzutage normal: damit spart man halt steuern und sie sind sicher net die einzigen die das machen.....
der europapark war bis vor ein paar jahren auch im familienbesitz und ist jetz inner stiftung wegen der erbschaftssteuer.....
ob das jetz gut oder schlecht ist sei dahingestellt da ich sonst wieder von den linken vermienust werde
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05.10.2009 09:08 Uhr von Baptus
 
+1 | -2
 
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irgendwie aber auch verständlich STellt euch mal vor euere Eltern haben ein Haus, selbst gebaut oder gekauft oder was weiß ich. Dieses Haus ist 1,4 Mio Wert. jetzt versterben diese und nur weil man selbst das haus behalten will muss man 27% Erbschaftssteuer bezahlen.

1,4 Mio - 0,4 Mio Freibetrag weil Kind = 1 Mio

das bedeutet nur weil man das behalten will was sowieso im Familienbesitz ist muss man 270.000 Euro zahlen...

(oder habe ich bei der Erbschaftssteuer jetzt was nicht ganz richtig verstanden)
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05.10.2009 09:20 Uhr von La_Voce
 
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jaja der: gute alte guttenberg...

http://www.youtube.com/...
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05.10.2009 14:47 Uhr von Slippy01
 
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@ThomasHambrecht: Nicht ganz richtig.
Eine Stiftung ist zunächst einmal eine rein gesellschaftrechtliches Bilde. Einfach gesagt, gehört sich eine Stiftung selbst und hat genauso Körperschaftssteuer zu zahlen wie z.B. eine Kapitalgesellschaft.
Erst im "zweiten Schritt" kann sich eine Stiftung von der Steuer befreien, d.h. wenn sie gemeinnützig tätig ist. Wie das nun genau mit den Destinatären ist, hab ich allerdings vergessen.
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05.10.2009 14:50 Uhr von Slippy01
 
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@Baptus: Bei Stiftungen gibt es allerdings eine sogenannte Erbersatzsteuer.

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