04.10.09 14:03 Uhr
 2.557
 

FDP kündigt möglichen Atomausstieg an

"Wenn die Stromkonzerne sich gegen unsere Bedingungen sperren, bleibt es eben beim geltenden Ausstiegsgesetz", so der stellvertretende FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart. Damit reagierte er nun auf Forderungen aus der Energiewirtschaft, Laufzeitverlängerungen schnell umzusetzen.

Der FDP-Politiker will, dass die Laufzeiten der 17 Atomkraftwerke in Deutschland einzeln geprüft werden. Selbst eine vorzeitigere Stilllegung einiger Atomkraftwerke ist für ihn vorstellbar. Angela Merkel hatte sich zuvor für die Ausarbeitung eines "Energieszenarios für Deutschland" ausgesprochen.

Darin solle der Bedarf an Atomstrom und mögliches Potenzial von erneuerbaren Energien ermittelt werden. Die Koalitionsparteien hatten sich vor der Wahl klar für die Verlängerung der Laufzeiten ausgesprochen, fordern im Gegenzug aber finanzielle Zugeständnisse der Energiewirtschaft.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Strom, Energie, Konzern, Atom, Atomausstieg
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Donald Trump will jetzt Lehrer bewaffnen
US-Schüler für neues Waffenrecht
Deutschland: Kampf gegen Korruption lässt nach

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.10.2009 14:25 Uhr von Quotendepp
 
+23 | -7
 
ANZEIGEN
wow: Mal was positives von der FDP, wobei ich nicht wirklich glauben kann was der Mann da von sich gibt...
Kommentar ansehen
04.10.2009 14:52 Uhr von MeisterH
 
+23 | -38
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
04.10.2009 14:58 Uhr von Passek
 
+27 | -19
 
ANZEIGEN
Jaja der Atomausstieg! Genaaau, wir steigen aus der Atomenergie aus!
Dann haben wir zu wenig Energie für den Eigenbedarf.
Also kaufen wir Strom aus Frankreich!
Welcher in Atomkraftwerken produziert wird.

Achja. Immer dieses wunderprächtige dummgerede...
Kommentar ansehen
04.10.2009 14:59 Uhr von U.R.Wankers
 
+12 | -4
 
ANZEIGEN
"gefährlich ohne Ende"? Meinst du jetzt die Atomkraft? ;)
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:02 Uhr von Tobi1983
 
+28 | -7
 
ANZEIGEN
Wir brauchen nicht mehr viel Atomkraft! Deutsche Energieriesen verkaufen pro Jahr ohne Ende Strom ins Ausland. Dass in Deutschland ohne Atomkraft die Lichter ausgehen ist eine absolute Lüge!
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:02 Uhr von Sonny61
 
+7 | -5
 
ANZEIGEN
Abwarten was die deutschen Wendehälse machen. Der machtgeile Guido blabbert ja immer mit dem Wind und wenn der dann aus der entgegengesetzten Richtung kommt...!
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:02 Uhr von Faceplant
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
Was ist denn mit der Idee des Kraftwerks für Zuhause?

http://www.stromtip.de/...

Ich finde das höchstinteressant und könnte vielleicht sogar die Energieriesen zerschlagen.
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:03 Uhr von Andreas-Kiel
 
+7 | -5
 
ANZEIGEN
Ich finde den Mittelweg am Besten. Der Mittelweg ist für mich eine Verlängerung der Laufzeiten, wenn die Energiekonzerne gleichzeitig verpflichtet werden, einen Teil der zusätzlichen Einnahmen in die Erforschung von alternativen Energien zu stecken.

Damit ist unsere Stromversorgung, der Preis und die Zukunft gesichert.
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:35 Uhr von Draw
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
Die Zukunft der Energie liegt ganz gewiss nicht im Atomstrom. Atomstrom ist einfach zu gefährlich und wenn ich mir das Endlager Asse oder andere anschaue wird mr schlecht. Mit diesen Problemen muss sich dann mal wieder die nächste Generation rumschlagen. Im Übrigen liegen Millionen von Arbeitsplätzen in erneuerbaren Energien. Dass bei uns die Lichter ausgehen ohne Atomstrom ist im Übrigen eine dreiste Lge, so kommen doch nur 18% unseres Stroms aus der Atomkraft.
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:48 Uhr von Reunion
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Der Ausstieg aus der Atomkraft ist erstrebenswert und sollte weiterbetrieben werden, zumal wir genug Energie produzieren, so das wir es verkaufen ins Ausland.

Nur das Problem wird sein, das die Stromkonzerne das dazu benutzen, höhere Stromkosten zu rechtfertigen.
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:48 Uhr von datenfehler
 
+7 | -7
 
ANZEIGEN
keine Lösung Den Stromkonzernen mit Laufzeitverkürzungen drohen ist keine Lösung.

Fakt: Der riesige Energiebedarf ist vorhanden.
Fakt: Kohlekraftwerke sind global gesehen viel gefährlicher als KKWs.
Fakt: Wir können mit alternativen Energiequellen den Bedarf mittelfristig nicht decken. In vielen Jahrzehnten sieht das sicherlich anders aus und dann können wir auch dem Atomstrom bye bye sagen.
Fakt: Wir brauchen diese KKWs und sollten dringend überlegen, neue zu bauen, denn es kann nicht angehen, dass wir Ostblockstaaten den Bau neuer KKWs überlassen und den Strom dann importieren. Die Betriebssicherheit ist in Deutschland weitaus höher! Und Tschernobyl hat zumindestens eines sicher gezeigt: WIR haben das KKW zwar nicht vor der Nase, aber die Radioaktivität kann, unter ungünstigen Bedingungen, auch uns erwischen.

Alle Träumereien von wegen Ausstieg sind unsinnig, vor allem wenn jeder einen Mega-High-Endcomputer, GLÜHBIRNEN und einen riesen Flatscreen-TV braucht. Auf Stand-By verzichten reicht nämlich hinten und vorne nicht! Das ist ein Witz von realitätsfremden Ökofreaks!
Kommentar ansehen
04.10.2009 15:49 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -11
 
ANZEIGEN
Omg, wie dämlich: Atomausstieg? Was für ein Unsinn!

Was passiert denn, wenn wir unsere Atomkraftwerke abschalten? Dann fehlt uns Energie. Die müssen wir dann aus dem Ausland zukaufen. Und woher beziehen die (z.b. Frankreich) ihren Strom? Richtig, aus Atomkraftwerken.

Und würden wir einfach weltweit die Atommeiler abschalten, dann wärs halt insgesamt ne Runde dunkel...

Würde so viel Geld in die Forschung im Bereich der Kernenergie gesteckt werden, wie es bei den tollen "regenerativen" Micky-Maus-Energien der Fall ist, dann hätten wir schon längst kalte Fusion oder etwas in der Richtung. Aber nein.... alles was mit "atom-..." zu tun hat ist abgrundtief böse. Meine Güte...


- PRO ATOMSTOM! -
Kommentar ansehen
04.10.2009 16:04 Uhr von Andreas-Kiel
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
@Draw: lt. Focus liegt der Atomstromanteil bei: rund 26%. Den der regenerativen bei gerade mal 14%.

Quelle: http://www.focus.de/...

Der Anteil von Kohelkraftwerken und Gasanlagen beträgt 57% und die sind auch nicht gerade umweltfreundlich (Feinstaub, CO2 etc.).

Es kann aber einfach nicht sein, daß wir unsere recht sicheren Atomkraftwerke abschalten, unsere ganzen Nachbarn damit anfangen oder erweitern (Frankreich, Italien, Polen, Finnland etc.) und wir den Atomstron womöglich dort importieren. Es ist ja unstrittig, daß es einen Atomausstieg geben muß, aber man kann die jetztigen Atomkraftwerke doch weiter laufen lassen, solange sie sicher sind, wenn ein Teil der Gewinne in die Erforschung von alternativen Energien geht.
Kommentar ansehen
04.10.2009 16:31 Uhr von flokiel1991
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Was? Was erzählt der Typ da? Ist schon wieder Wahlkampf?
Kommentar ansehen
04.10.2009 17:23 Uhr von bluecoat
 
+2 | -10
 
ANZEIGEN
...atomausstieg um gottes willen nein? welcher idiot sowas von sich gibt sollte auf der
volkshochschule zwangsgeschult werden, um geistige defizite zu beheben auf jedenfall sollte man solche knaller
aus allen ämtern entheben !

..wenn man vom ende der kernspaltung redet ok !
..aber eine energieplanung ohne kernenergie und
ich rede von kalter kernfusion ist absolutes schwachmatentum und nicht umsetzbar! es sollte
gefördert werden! es ist das einzige bezahlbare verfahren was langfristig
den enegiebedarf decken kann
Kommentar ansehen
04.10.2009 17:25 Uhr von fridaynight
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
witzig ;): wenn die CDU und FDP das machen würde, was hätten die Grünen dann noch für Themen? ;) keine mehr?
Kommentar ansehen
05.10.2009 12:17 Uhr von elknipso
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@MeisterH: Ernsthaft, BITTE informiere Dich mal richtig bevor Du ungefiltert Stammtisch Gespräch wiedergibst. Das ist doch einfach nur peinlich.
Kommentar ansehen
05.10.2009 13:57 Uhr von Lachkrampf
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
hau drauf methode ? was wollt ihr denn mit dem spaltbaren Material jetzt anfangen ? Ein Spaltung kann man nicht einfach aus und einschalten wie eine Lampe...ob man mit der Energie jetzt Wasser zum überhitzen bringt und Strom erzeugt, oder obs sich in den nicht vorhandenen Endlagern die Umgebung erwärmt.

Die Überproduktion, die verkauft wird, sind vorallem auch Nachtstrom, weil der einfach nicht verwendet wird, man kann Kraftwerke nicht so einfach zu und abschalten, wenn wir diesen Puffer zu Hochzeiten abschalten, müssen aber auch Stromausfälle in Kauf genommen werden, auch die Möglichkeit dass Strom in Zukunft wieder richtig teuer wird, sind jetzt schon wieder 20% hoch.

Auch der Ökostrom ist einfach noch teuer, Windkrafträder haben sich so langsam durch die Masse und Subventionen auf die Rentable Seite katapultiert. Das durch Werbung gepredigte Gezeitenkraftwerk hat immer noch Probleme wegen Umgebungsparametern, das läuft nicht auf Jahre und Kostet unendlich viel, so dass dieser Strom ein vielfaches von heutigem Kosten wird...

Und was mir jetzt noch nach Künast einfällt, wir sparen durch Atomausstieg kein CO2 :) Wir werden eher noch erzeugen ;) also bestrahlen den planeten mit ungespaltenem Uran, knallt noch ein bissel hitze raus und halten das noch a bissel in der Atmosphäre weil wir noch ein bissel co2 in die Atmosphäre knallen...supergrün ;)
Kommentar ansehen
06.10.2009 03:08 Uhr von StYxXx
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Kohlekraftwerke: Was irgendwie vergessen wird: Man baut fleißig an Kohlekraftwerken. Und das auch von Rot-Grün schon kräftig unterstützt. In wiefern das öko sein soll, wenn bereits wenige soviel Treibhausgase erzeugen wie alle Fahrzeuge zusammen...
(übrigens werden dadurch auch Isotope freigesetzt, nur mal so am Rande)

Aber immer nur geht es um AKWs oder "alternative" Energiemethoden (die oft nichtmal ansatzweise öko sind - siehe Palmöl - und wofür ebenfalls inzwischen eine riesen Lobby existiert).
Kommentar ansehen
06.10.2009 16:40 Uhr von miramanee
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Gut: Stellt sich nur die Frage wie sie die fehlenden Energiemengen kompensieren wollen. Alternative Energiequellen sind noch nicht ausreichend erschlossen. Darum kosten diese auch entsprechend mehr. Was der gebeutelte Endverbraucher sicher nicht begrüßen wird. Nicht zuletzt, da einfach zu viele schwachsinnige Abgaben in die Kosten eingewoben wurden.

Ein Ausstieg wird schon seit Jahrzehnten gefordert aber nichts wird aktiv bewegt. Wenn die Erschließung alternativer Energiequellen nicht gesetzlich voran getrieben und staatlich reguliert wird, passiert einfach nichts. Es ist an der Zeit, dass man die Sache in erforderliche Bewegung versetzt und nicht immer nur versucht mit hohlen Phrasen sein Ego zu polieren.
Kommentar ansehen
06.10.2009 16:48 Uhr von miramanee
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@StYxXx: Kohlekraftwerke machen den Kohl nicht fett. Alle Vulkane der Welt erzeugen jährlich 150-200mal mehr Abgase als alle Autos der Welt zusammen.

Ich empfehle jedem sich ein einfaches CO²-Messgerät zuzulegen und es mit in den Urlaub zu nehmen. Außer in den Ballungszentren wird man ganz natürliche Werte messen. In weiträumig ländlichen Gegenden glaubt man sogar das Ding sei kaputt.
Kommentar ansehen
06.10.2009 19:49 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Umweltschutz ist ein Faktor. Ein anderer ist der, daß an Großkraftwerken generell sich die Stromlobby eine goldene Nase auf unsere Kosten verdient. Und wir alle müssen uns dann für Jahrtausende mit strahlendem und hochgefährlichem Atommüll rumschlagen während die Herren Kraftwerksbetreiber mit dem vielen Geld, daß sie sich von uns ergaunert haben, dorthin ziehen, wo die Welt noch einigermaßen in Ordnung ist.

Außerdem pustet auch so ein AKW durch seine Kühltürme jährlich mindestens genausoviel Wärmeenergie sinnlos und ungenutzt in die Gegend, wie es in Form elektrischer Energie in das Netz speist.
Das wäre genauso, als wie wenn man im Winter bei offenem Fenster die Heizung voll aufdreht damit man es warm hat.

Daher plädiere ich für kleine, dezentrale Kraftwerke, deren Strom- und Wärmeabnehmer in unmittelbarer Umgebung sind. Das ist wesentlich effizienter, denn die Wärme läßt sich aufgrund der kurzen Weg leichter nutzen.
Wenn wir dies gleichzeitig mit einer umfassenden Isolierung der Gebäude in Angriff nähmen, könnte Deutschland locker auf viele Kraftwerke verzichten.

Aber dagegen wehren sich natürlich EON, Vattenfall & Konsorten mit Händen und Füßen. Ja, sie greifen sogar zu dreisten Lügen wie z. B. daß in Deutschland die Lichter ausgehen würden, wenn man keine neuen Kraftwerke baute etc.

Nur daß erst vor einiger Zeit - ich glaube drei - AKWs gleichzeitig aufgrund technischer Mängel längere Zeit abgeschaltet waren ohne daß deshalb auch nur eine Lampe in Deutschland flackerte.

Das ist alles längst bekannt, das Problem ist nur - es geschieht politisch nichts ...

@miramanee: "Kohlekraftwerke machen den Kohl nicht fett." - Sag das mal den Australiern. Einerseits gehören die zu den größten Kohleexporteuren, andererseits leidet man dort unter ständig wachsenden Dürreperioden und Wasserknappheit.
Du darfst nicht vergessen, dort wo sich Menschen breitmachen gibt es auch immer weniger Natur und Wälder, die überschüssiges CO2 binden könnten.

Refresh |<-- <-   1-22/22   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Paramount beendet "Transformers"-Reihe für Neustart
USA: Donald Trump will jetzt Lehrer bewaffnen
Gegen die zehn Gebote verstossen: Margot Käßmann geht in Rente!


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?