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Konzertreise nach Kuba muss von New Yorker Philharmonikern abgesagt werden

Ursprünglich wollten die berühmten New Yorker Philharmoniker Ende Oktober nach Kuba reisen, um dort zwei Konzerte zu geben. Leider werden diese Konzertreisen hinfällig, da sich die US-Behörden weigern, die kubanischen Sponsoren zusammen mit dem Orchester auf die Karibikinsel reisen zu lassen.

Die Kubareise hätten etwa 150 Mäzene finanziert, die zum Teil mit dem Symphonieorchester gereist wären. Da die USA den Inselstaat weiterhin boykottiert, gestatten die Behörden zwar dem Orchester die Reise, da sie Künstler sind, den Gönnern aber wird sie verweigert, da sie als normale Touristen gelten.

Auch die "New York Times" berichtete über den Fall, und untermauerte die Aussage, dass Touristen die Einreise verweigert wird. Der Präsident des Orchesters, Zarin Mehta, sagte, dass er schon 2010 einen neuen Versuch für die Einladung der kubanischen Regierung zu diesem Gastspiel unternehmen werde.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Reise, New York, Konzert, Kuba, Philharmoniker
Quelle: www.codexflores.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2009 12:52 Uhr von jsbach
 
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Kuba hat zwar die Philharmoniker eingeladen, aber das arme Land kann die Kosten dafür nicht aufbringen. In anderen Quellen ist zu lesen, dass dafür die 150 Gönner erforderlich sind, um die 1,5 Millionen Dollar für die Gesamtkosten aufzubringen. (Bild zeigt Mitglieder des Orchesters)
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04.10.2009 14:04 Uhr von Perisecor
 
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@ jsbach: Das kann gar nicht sein!

Maki und andere hier erzählen einem doch immer, wie toll der Sozialismus ist und überhaupt ist Kuba viel toller als alle anderen Staaten zusammen!

Und jetzt können sie nicht mal 1,5 Mio Dollar lockermachen?

Unglaublich!

:)
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04.10.2009 15:35 Uhr von maki
 
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@ jsbach: Das kann gar nicht sein!

Perisecor und andere hier erzählen einem doch immer, wie toll der Kapitalismus ist und überhaupt ist Amiland viel toller als alle anderen Staaten zusammen!

Und jetzt haben die nichtmal das bisschen Reisefreiheit übrig?

Unglaublich!

:)
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04.10.2009 15:46 Uhr von maki
 
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Der Dummbatz versteht doch keinerlei Zusammenhänge: z.B. dass man ein paar Probleme damit hat, an 1,5 Mio $ Spassgeld zu kommen, wenn man fast vollständig vom Welthandel abgetrennt ist (dank des glorreichen Amipacks).
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04.10.2009 17:04 Uhr von Perisecor
 
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Genau, und jetzt geht es den Kubanern natürlich viel besser. Immerhin darf dort jeder Oldtimer fahren. Und manche haben sogar einen Computer oder gar ein Handy.
Da herrscht auch der generelle Luxus an Nahrungsmitteln und überhaupt ist es da richtig toll, seit Fidel an die Macht kam.
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05.10.2009 13:42 Uhr von Perisecor
 
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@ 1984: Achso. Ich dachte immer, Kuba wäre aufgrund der eigenen Taten vom Handel ausgeschlossen worden.

Ist aber auch seltsam. Da hatte die US Führung einen Tag so richtig Langeweile - und plopp war Kuba am Arsch.

Aber auch schön ist, dass ich nicht mal nach Kuba reisen muss, um mit Kubanern zu reden. Immerhin flüchten die nicht nur alle nach Florida, sondern erst Mitte des Jahres sind in Deutschland wieder einige Mitglieder einer kubanischen Delegation nicht zum Rückflug angetreten.

Es muss also wirklich ein tolles Land sein... wenn schon die privilegierten nicht mehr zurück wollen.


Und, übrigens: Wenn ich mir so ansehe, was in Afrika teilweise dafür getan wird, um ein Auto zu erhalten... hui.
Des Weiteren gibt es natürlich zwischen totaler Ausbeutung und dem totalen Kommunismus auch noch Zwischendinger. Aber ich mag jetzt mal nicht überfordernd werden.
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10.10.2009 20:50 Uhr von Perisecor
 
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@ 1984: Enteignung aller westlichen Firmen und Bürger, sozialistische Revolution, Anbiederung an die Sowjetunion, andauernde lustige Drohgebärden der Castros und die allgemeine Menschenrechtssituation auf Kuba.

Es ist ja nicht so, als ob die USA das Embargo für immer aufrecht enthalten wollen. Was Kuba tun muss, um wieder mit den USA handeln zu dürfen, ist quasi seit dem ersten Tag bekannt.
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14.10.2009 19:20 Uhr von Perisecor
 
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@ 1984: Und die kommunistische Revolution brachte ihnen die Freiheit und Frieden und Wohlstand?

Du musst ein anderes Kuba kennen, als ich letztes Jahr kennenlernen durfte/musste.

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