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Jelmstorf/Uelzen: Tödliche Vollbremsung vor Radarfalle

In Jelmstorf bei Uelzen ist eine 20 Jahre alte Frau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Laut Polizei hatte sie aufgrund einer Vollbremsung in Höhe der Radaranlage die Kontrolle über ihren Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn verloren.

Dabei geriet ihr Fahrzeug in den Gegenverkehr und stieß mit einem Kleinbus zusammen. Die Autofahrerin verstarb noch an der Unfallstelle, wobei der Fahrer des Kleinbus nur leichte Verletzungen erlitt.

Es entstand an beiden Fahrzeugen ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro.


WebReporter: Joker01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unfall, Radarfalle, Vollbremsung, Uelzen, Jelmstorf
Quelle: www.reportnet24.de

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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2009 12:05 Uhr von Joker01
 
+3 | -0
 
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Wieder einmal hat sich gezeigt, dass solche Radaranlagen sehr gefährlich für den Straßenverkehr sind und gehören daher verboten!
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04.10.2009 12:22 Uhr von fannyyy
 
+26 | -41
 
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04.10.2009 12:29 Uhr von wyatt.cx
 
+24 | -5
 
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@fannyyy: Deine Alternative sollte keine Alternative sondern die Regel sein,
unabhängig von Radarfallen !
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04.10.2009 12:38 Uhr von Arigato
 
+72 | -9
 
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Blitz: Ich bin letztes Jahr von Braunschweig mit meiner Tochter nach Hause gefahren.
Es war spät, ca. 23.00 Uhr und somit dunkel.
Irgendwann kam auf der Bundesstrasse ein Schild mit 70 fahren.
Habe ich gemacht - wenige Momente später wurde ich geblitzt, dieser Blitz war dermassen grell so das ich fast geblendet war und beinahe das Lenkrad verrissen hätte.
Ich hatte das 50 Schild nicht gesehen, aber egal.
Ich finde diese grelle Blitzerei in der Dunkelheit eine Unverschämtheit - wie schnell kann man dann das Lenkrad verreissen.
Es war eine festinstallierte Blitzanlage.
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04.10.2009 12:51 Uhr von MOTO-MOTO
 
+29 | -3
 
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Ich finde . . . . . . das Hinweisschilder auf eine mögliche Radaranlage auf der gerade befahrenen Strecke solche Vollbremsungen verhindern könnten.

Die Sicherheit auf der Strecke wäre gewährleistet und selbst wenn dort keine Radaranlage gerade steht, werden die Verehrsteilnehmer nach so nem Warnschild eher auf ihre Geschwindikeit achten.

Solche Schilder gibt es schließlich schon häufiger (zumindest in Düsseldorf und Umgebung)
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04.10.2009 12:53 Uhr von provocateur
 
+18 | -30
 
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04.10.2009 12:54 Uhr von John-Lee
 
+18 | -10
 
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Blitz: Lieber es blitzt als das man gefilmt wird und nichts merkt bis man Post bekommt.
Ohne Kontrolle geht es nunmal nicht weil sich dann keiner mehr an Regeln hält.
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04.10.2009 13:03 Uhr von U.R.Wankers
 
+28 | -5
 
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wer so Auto fährt: ist eine Gefahr für die Öffentlichkeit, bei aller Tragik.
Man muss wissen wie man bei Nässe bremst, wenn man ein Kraftfahrzeug bedient. Das gleiche hätte bei einer Gefahrensituation passieren können.
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04.10.2009 13:04 Uhr von svenna80
 
+17 | -21
 
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Gegenteil bewirkt: Die, die diese Blitzanlage aufstellen lassen haben, sollte man bestrafen.
Ihre, für Sicherheit sorgende, Blitzanlage hat genau das Gegenteil bewirkt. Ein Mensch ist gestorben.
Es geht bei den Blitzanlagen nicht um Sicherheit. Hinter diesen Anlagen stecken rein finanzielle Absichten.
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04.10.2009 13:15 Uhr von Jaschiii
 
+11 | -8
 
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jetzt tut mal nicht so scheinheilig als wenn sie es nicht selber schuld ist. Jeder der zu schnell fährt und dann in einen Unfall baut, ist auch selber schuld. Wäre sie nicht zu schnell gefahren und hätte sich an die Geschwindichkeitsvorgabe gehalten, wäre ihr nichts passiert. Klingt zwar hart, ist aber so!
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04.10.2009 13:17 Uhr von svenna80
 
+9 | -16
 
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Man kann es sich auch einfach machen: Wenn man sich die original Quelle durchliest, liest man dass sie vorher ein Auto überholt hat, wieder eingescherrt ist und dann der Blitzer plötzlich vor ihr war.
Jeder normale Mensch bremst dann ab. Das ist ein Reaktion, die kann man kaum unterbinden.
Würde der Blitzer dort nicht stehen, hätte sie auch nicht so stark abbremsen müssen und es wäre nichts passiert.
Der Blitzkasten unterscheidet leider nicht, ob man vorher überholt hat und deswegen etwas schneller ist (was übrigens kurzzeitig erlaubt ist), oder ob man einfach aus Unachtsamkeit schneller ist und blitzt...
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04.10.2009 13:18 Uhr von L.o.D
 
+6 | -2
 
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infrarot? moderne anlagen blitzen nurnoch im Infrarotbereich. da sieht man nur ein leichtes rotes licht aufleuchten.
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04.10.2009 13:22 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -10
 
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Jaja solche Anlagen dienen nur zur Sicherheit bla bla

Jeder den es schonmal erwischt hat, weiss wie ein Blitz besonders nachts wirkt.

Unabhängig von diesem Thema wäre ich dafür Fahrsicherheitstrainings als Pflicht vor dem Führerschein abzuhalten. Wer lernt denn in der Fahrschule richtig bremsen etc.
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04.10.2009 13:27 Uhr von bluecoat
 
+12 | -5
 
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man sollte nicht rasen wenn man sein fahrzeug nicht im griff hat!
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04.10.2009 13:28 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -8
 
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@nikonx: Und mit hoher wahrscheinlichkeit würde alle beteiligten noch Leben und wären nicht verletzt.

Sie kam aus einem Überholmanöver und da hier jetzt schon das "was wäre wenn" Spiel gespielt wird will ich mitmachen.

Hätte der Blitzer da nicht gestanden hätte sie normal auf 60 abgebremst und nichts wäre passiert.
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04.10.2009 13:41 Uhr von dr.b
 
+14 | -5
 
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An alle "der böse Blitzer"-Meinungen: Bei dieser Frau war der Tod offenbar schon Dauergast auf dem Beifahrersitz....wer so fährt...der provoziert es. Zu sagen, der Blitzer ist am Unfall schuld ist ungefähr so sinnig, wie zu behaupten der Apotheker sei der Mörder, wenn jemand eine Packung Schlaftabletten frisst.
Wäre eine News, 20jährige fährt mit Tempo 120 in Ortschaft und tötet Familie...so viel besser gewesen?
So abgleitet bin ich davon überzeugt, Blitzer minimieren die Unfalltoten auf deutschen Straßen massiv.
Ja, aber auch ich fahre gerne zügig und bremse vor Blitzern....nur macht es einen Unterschied ob man leicht antippt und statt 65 dann halt 55 fährt..oder ob man die zulässige Höchstgeschwindigkeit um das Doppelte fährt und offenbar generell nicht sein Fahrzeug und sich selbst im Griff hat.
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04.10.2009 13:42 Uhr von Lord Cybertracker
 
+3 | -4
 
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Also das mit den Ortsschildern ist aber meist echt nur abzocke. Direkt dahinter Blitzen. Bremsen sind teuer lasse da auch meist ausrollen bis auf der erlaubten Geschwindigkeit bin.

Die Blitzer im Infrarot Bereich sind vollkommen OK da blendet nichts. und man merkt es.

Leider stejt nichts im Bericht wie lange die Frau schon den Führerschein hatte. Ich denke mal noch keine 2 Jahre oder wenig Fahrerfahrung.

Aber was anderes wollen wir wetten das Ihr auto 4 Sterne im Crash Test hatte.
Schon zu oft gelesen das der eine Fahrer Stirbt der andere leicht verletzt ist.
Gerade bei den Asiatischen und Französischen Modellen. Obwohl im Crash Test klasse abgeschitten haben,

Ist mir selber passiert. Ist mir einer Frontal rein mit einem Toyota. der 4 Sterne hatte. Ich leicht verletzt sie mit Hubschrauber in die Klinik.
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04.10.2009 13:45 Uhr von uhlenkoeper
 
+15 | -1
 
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@Autor: >>Wieder einmal hat sich gezeigt, dass solche Radaranlagen sehr gefährlich für den Straßenverkehr sind und gehören daher verboten! <<


Es sei Dir verziehen, dass Du die Örtlichkeiten nicht kennst.
Ich kenne sie, weil ich täglich an dieser Stelle vorbeikomme.
Nur zur Info:
der besagte Blitzer steht etwa 500m vor dem Ortseingang der kleinen Ortschaft Jelmstorf (wo es u.a. viele Kinder und einen Kindergarten gibt) in einer Tempo-100-Zone (also normale Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften).
Vor der Installation dieses Blitzers gab es mehrere schwere Unfälle mit Todesopfern dort, weil Autofahrer viel zu schnell durch den Ort brausten. Z.T. mit weit über 100km/h.
Das hat sich erst geändert, nachdem dieser Blitzer dort stand. Seither gab es keine Unfälle in diesem Ort mehr !
Insofern sehe ich den Blitzer mehr als gerechtfertigt. Du nicht ?

Was den Unfall selbst angeht:
so traurig es um das Leben einer jungen Frau ist, aber an einem Blitzer auf regennasser Fahrbahn so scharf zu bremsen, dass man die Kontrolle über das Fahrzeug verliert heißt, dass die Fahrerin mehrere eklatante Fahrfehler gleichzeitig begangen hat. Der grundlegenste daran dürfte wohl sein, dass sie für die Witterungsverhältnisse (Dämmerung, nasse und kalte und damit rutschige Fahrbahn, 500m vor dem Ort offensichtlich noch viel zu schnell unterwegs) unangepaßt gefahren ist. Für den tragischen Unfall nun den Blitzer verantwortlich zu machen, ist etwa so sinnvoll, wie wenn ich meinen Herd dafür verantwortlich machen würde, wenn ich mich verbrenne ......

Dieser Unfall eignet sich nun leider beim besten Willen nicht für eine Diskussion über die Notwendigkeit bzw. den Unsinn von Radarfallen.
An DIESER Stelle steht er aus gutem Grund und vollkommen richtig.

Übrigens:
am gleichen Tag des Unfalls mußte sich der Ex-Trainer des VfL Wolfsburg , Felix Magath, persönlich vor dem Amtsgericht Uelzen verantworten, weil er im Frühjahr nur knapp 3 km vom jetzigen Unfallort entfernt mit 146km/h geblitzt worden war.
Diese Strecke ist berühmt-berüchtigt für seine Raser, das hohe Verkehrsaufkommen und die lebensgefährlichen Überhohlmanöver.
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04.10.2009 13:47 Uhr von dr.b
 
+3 | -3
 
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@Lord Cybertracker: Tipp....es gibt keine Regel erst auf Höhe des Ortsschilds vom Gas zu gehen...
Zum Fahrzeug der Frau...naja meiner Erfahrung nach sind diese Langstraßenraser und wild-überholer...sowohl weiblich+männlich in aller Regel Kleinwagenfahrer....
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04.10.2009 13:48 Uhr von svenna80
 
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Allheilmittel Starenkasten: Es ist falsch zu glauben, Blitzer würden die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern.
Und es ist falsch zu glauben, dass diese Anlagen nur an Stellen aufgestellt werden, wo ein erhöhtes Unfallrisiko herrscht.
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04.10.2009 13:49 Uhr von uhlenkoeper
 
+3 | -0
 
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@MOTO-MOTO: >> . . das Hinweisschilder auf eine mögliche Radaranlage auf der gerade befahrenen Strecke solche Vollbremsungen verhindern könnten.<<

Kurz vor dem betreffenden Blitzer steht genau so ein Schild, das auf die Radarmessung aufmerksam macht !


@ Arigato
Wenn Blitzanlagen des Nachts grell blitzen, kann man dagegen klagen. Das ist inzwischen nämlich durch einschlägige Gerichtsurteile verboten. Nächtliche Anlagen dürfen nicht zu einer Sichtbeeinträchtigung und damit zu einer Unfallgefahr führen.
Die Radaranlage vor Jelmstorf ist allerdings eine hochmoderne Anlage, die nicht mehr grell blitzt. Da diese Anlage im letzten Jahr durch Unbekannte abgesägt wurde, wurde im Frühjahr dort eine Radarsäule installiert, die den neuesten Vorgaben entspricht, also auch nichr grell blitzt.
Aber sie ist eben sehr auffällig, wenn man daran vorbeifährt. Und kann jemanden, der meint, zu schnell unterwegs zu sein, schon mal erschrecken .....
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04.10.2009 13:51 Uhr von anderschd
 
+6 | -4
 
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Was für ein sinnfreier Kommentar: des Autors. Ich glaub, dass Radarfallen mehr Leben retten als vernichten.
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04.10.2009 13:54 Uhr von uhlenkoeper
 
+7 | -1
 
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@bluecoat: >>man sollte nicht rasen wenn man sein fahrzeug nicht im griff hat<<


Man sollte besser gar nicht rasen, weil man weiß nie, ob die anderen Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge im Griff haben.
Wer schon einmal erlebt hat, wie eine junge Mutter ihr Auto verreißt, weil ein entgegenkommendes, überhohlendes Fahrzeug erst kurz vor ihr wieder auf seine eigene Fahrspur einbiegt, wer erlebt, wie dieser Mensch dann schwerstverletzt wird, der ist kuriert von sämtlichen Rasern dieser Welt. Egal, ob dieser Raser sein Fahrzeug unter Kontrolle hat oder nicht.

Übrigens hat auch ein Raser sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle, wenn ihm plötzlich ein Stück Wild ins Auto springt. Fast 450.000 Wildunfälle hierzulande jährlich (mit über 2000 Toten) sprechen da eine erschreckende Sprache.
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04.10.2009 13:56 Uhr von Casamana
 
+2 | -3
 
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ich: bin letztens auch durch eine radarfalle gefahren ... allerdings isset mir egal ob ich geblitzt werde oder net ... ich hab ne vollbremsung gemacht, weil ich mich erschrocken habe weil es auf einmal geblitzt hat ... also nicht immer sagen, das man "geheizt" hat wenn man bei sowas ums leben kommt .. kann auch durch den schreck passiert sein
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04.10.2009 13:57 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Lord Cybertracker: Sicherlich kann man saen dass Blitzen direkt nach Ortseinfahrten ABzocke sind, aber wer sich nciht an Regeln hält gehört bestraft.

Lt. Staßenverkehrsordnung muss man am Ortsschild auf 50 sein. Wer sich reinrollen lässt, ist selber schuld wenn er geblitzt wird.

Bei diesem Unfall, war die Blitze aber nicht zur Abzocke sondern zur Unfallverhütung gedacht. Und das tut sie bisher perfekt. Und wenn ein/e Fahrzeugführer/in meint kurz vor der Ortschaft noch zu überholen und dann ne Vollbremsung zu machen, gehört ihm bei derartigen Witterungsverhältnissen eine hinter die Ohren. Der Tod ist tragisch, aber schon sehr fahrlässig bei regennasser Fahrbahn und schmierigen Straßen (bin da gestern selber hergefahren) derart zu fahren.

Wer meint Blitzer gehören verboten sollte mal überlegen wieviele Leben dadurch jedes Jahr gerettet werden

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