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Rheinland-Pfalz: Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden

In der Eifel bei Hillesheim wurde eine V1-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Sie soll noch "scharf" sein und einen Sprengkopf mit 600 Kilogramm besitzen.

Am Montag soll dieser dann vom Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz entschärft werden, bis dahin macht die Polizei keine Angaben zum Fundort, um keine Schaulustigen anzulocken. Auch sei eine Evakuierung der Anwohner nicht nötig, denn der Fundort ist außerhalb von bebautem Gebiet.

Die Rakete wurde früher gegen London und Antwerpen eingesetzt und in Deutschland zwischen Juni 1944 und März 1945 mehrfach gebaut.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rakete, Rheinland-Pfalz, Evakuierung, Zweiter Weltkrieg, Räumung
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2009 21:39 Uhr von ringella
 
+0 | -0
 
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Ich möchte nicht wissen, wie viele "Blindgänger" immer noch in Deutschland herumliegen. Diese sind vor allem für Kinder die damit "spielen wollen" sehr gefährlich.
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02.10.2009 22:17 Uhr von HeeHoo
 
+3 | -11
 
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Viele: Es wird sicherlich noch sehr viele geben, aber wieviel Gefahr geht heut noch davon aus ich mein die Teile rosten bald mehr als 60 Jahre bei Wind und Wetter, oder in der feuchten Erde glaub kaum das wirklich noch eine Große gefahr davon ausgeht.

btw auch interessant das letzten glaub hier in München eine gefundene Brandbombe, nur abgedeckt wurde da man keine Zeit zum entfernen hatte und am nächsten Tag war sie verschwunden.
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03.10.2009 00:18 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -2
 
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hehoo: Du irrst dich gewaltig.

Gerade WEIL die Dinger or sich hinrosten, werden sie immer gefährlicher.

Sicherungen, die usprünglich dazu gedacht waren, die Sprengsätze vor unbeabsichtiger Detonation zu schützen sind nur noch ein bisschen Roststaub.
Gehäuse, die Feuchtigkeitsempfindliche Sprengstoffe (wie z.B. TNT) geschützt haben, haben Löcher, durch die Munter Wasser eindringen kann.
Zünder, die dazu gebaut sind, bei Aufschlägen mit einer Kraft von soundsoviel Newton zu zünden gehen hoch, wenn man sie nur berührt...

Soll ich noch mehr aufzählen?

Wenn ich das von ne Doku, die vor Jahren mal lief, richtig behalten habe, liegen noch mehrere 100.000 Tonnen Raketen, Bomben und ähnliches in deutschen Böden...
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03.10.2009 00:38 Uhr von FranzBernhard
 
+8 | -7
 
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Vielleicht kann man die nochmal gebrauchen ;-): Sie soll ja einen geilen Sound haben, wenn sie nach England fliegt.
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03.10.2009 00:45 Uhr von JustRegistered
 
+2 | -5
 
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dann wirds ja doch noch was: mit der vergeltung hehe :D
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03.10.2009 01:36 Uhr von Benno1976
 
+2 | -0
 
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Frag mich wie die da hinkommt, sowas vergisst man ja nicht einfach so auf dem Feld oder verliert sie. Haben die Engländer zurückgeschossen?? Und die wurden ja meisst auch nicht von Deutschland aus abgeschossen ,sondern von der Kanalküste. Wird wohl "entsorgt" worden sein...
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03.10.2009 09:19 Uhr von 08_15
 
+3 | -0
 
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Die Unwissenheit hier ist erschreckend: @ Jlaebbischer
Warum Du rot gemacht worden bist verstehe ich nur so: Der Rest hat gar keine Ahnung ;)

@Benno
Die Fertigung war dezentral und die wurden zum Abschussort transportiert.

Zur "Rakete":
Das war eher ein Marschflugkörper. Die wirkliche Rakete war dann die V2

Zum Zünder allgemein: Viele Bomben hatte Säurezünder. Und eben weil das alles gammelt ist die Gefahr um so größer. Wie ich hörte kann die Entschärfung bis 3 Tage dauern.
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03.10.2009 09:24 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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Benno, es gab auch Raketenrampen in der Eifel, und von einer dieser Rampen soll die Rakete stammen.
Anwohner haben sie dort damals niedergehen sehen.

Die V1 war nicht sehr zielgenau und stürzte meist vor ihrem Ziel ab- das war ja eine ganz neue Technologie, und wenn man das dann auch noch von halbverhungerten KZ-Häftlingen zusammenbauen läßt...tja...dann wirds nix mit der Wunderwaffe.

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