02.10.09 16:33 Uhr
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Elch "Knutschi" ist tot

Der Elch wurde im Reinhardswald (Nordhessen) von Pilzesammlern tot aufgefunden.

Bekannt wurde das Tier durch mehrere Sichtungen in Nordhessen und eine Annäherung an die Autobahn A7. Die Autobahn wurde daraufhin gesperrt und der Elch betäubt und in das größte zusammenhängende Waldgebiet Hessens gebracht.

Die genaue Todesursache ist noch unbekannt, es soll aber eine genauere Untersuchung geben, meldete das hessische Umweltministerium.


WebReporter: kingsoft
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tod, Ursache, Wald, Elch, Knutschi
Quelle: www.stern.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2009 16:31 Uhr von kingsoft
 
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Irgendwie haben es Wildtiere in Deutschland nicht so leicht. Erst der Problembär, dann ein Wolf, nun ein Elch.
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02.10.2009 17:53 Uhr von Soulfly555
 
+16 | -3
 
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R.I.P.
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02.10.2009 18:14 Uhr von fannyyy
 
+7 | -6
 
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Naturkundemuseum Kassel
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02.10.2009 18:15 Uhr von DajanaNixe
 
+7 | -6
 
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Nicht das sie ihm ausversehen eine Überdosis verpasst hatten? :( Armer Elch!
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02.10.2009 18:49 Uhr von absolut_namenlos
 
+7 | -7
 
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Immer diese drogensüchtigen Elche! Vielleicht wurde er auch von einer A-Klasse angefahren.
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02.10.2009 19:32 Uhr von Moppsi
 
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Oooochh: Armer Knutschi
Schnuff
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03.10.2009 00:38 Uhr von La_Voce
 
+3 | -2
 
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betäubt ? eingeschläfert ham die wi* den damit er nicht zurückkommt in unserer gesellschaft sind tiere tabu..... mit dem einzigen braunbär wars doch auch so ähnlich
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03.10.2009 11:54 Uhr von uhlenkoeper
 
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@cryx: >>Hat sowieso wieder so ein arschloch abgeschossen...

Schweinerei !<<


Meinst Du nicht, dass selbst Pilzesammler und schon erst recht die Mitarbeiter der Umweltministeriums eine Schußverletzung auf den ersten Blick erkennen können ?

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass so etwas nicht als erstes mit roter Donnerbalkenschrift in der Zeitung mit den 4 Buchstaben veröffentlicht worden wäre, wenn "Knutschi" (was für ein saublöder Name) erschossen aufgefunden worden wäre ?

Ehrlich: mal etwas weniger polemisch wäre gut !


Anbei:
der Elch hatte ein massives Problem mit unserem dichtbesiedeltem Land. Elche haben einen enormen Einzugsbereich und wandern hunderte von Kilometern. Da ist jede (Schnell-)Straße ein echtes Problem. Die fehlenden Rückzugsmöglichkeiten aufgrund stetig wachsenden Bau- und Freizeitdrucks mal ganz zu vernachlässigen .....

Schweden ist -vor allem in den Gebieten, wo Elche vorkommen- weitaus dünner besiedelt und bebaut. Schon mal darüber nach gedacht, warum es dort -trotz jährlich hoher Abschußquoten durch JEDEN Schweden, der eine Jagdlizenz erwirbt- immer noch wachsende Elchpopulationen gibt und hier nicht ?
Das hat wenig mit de "arschlöchern" zu tun, die sie "abschießen".
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03.10.2009 12:00 Uhr von uhlenkoeper
 
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Umsiedlung des Elches: Es ist durchaus sehr gut möglich, dass "Knutschi" die Behandlung und Umsiedlung mittels Betäubung nicht überstanden hat.
Dieses Tier ist im Gegensatz zu Zoo- oder Tierparktieren freilebend und daher auch einer solchen Streßsituation weitaus weniger stabil gegenüber, als es seine Artgenossen aus dem Tierpark sind. Und selbst bei denen ist ein solcher Transport immer mit erheblichen Risiken verbunden, die genau abgewägt werden müssen.
Mal ein anderes Beispiel ?
Bei uns kommt es im Sommer öfter mal vor, dass junge Wildhasen von Spaziergängern in ihrer Sasse (das sind die oberirdischen "Nester" der Hasen) gefunden und zum Tierarzt verbracht werden. Diese Jungtiere überleben allein die Aufregung durch den Transport in weit über 95% aller Fälle nicht. Extremer und andauernden Streß ist für Wildtiere nicht selten tödlich.

Schade um das Tier, aber wir sollten uns schon klar darüber sein, dass es für so ein großes Wildtier eben nicht grade einfach ist, in unserer dichtbesiedelte Landschaft zu überleben.
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03.10.2009 12:31 Uhr von Lupan
 
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omg: wer giebt nur tieren solche namen ???
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03.10.2009 12:42 Uhr von uhlenkoeper
 
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Wurde der Elch nicht in den: Reinhardswald umgesiedelt ? Ist "Knutschi" dort etwa auf "Reinhard" getroffen ? http://www.faz.net/...~E17704A2E9C7F4C69A3128C2F09D803D6~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Aber mal Spaß beiseite:
dass nach Angaben der Pressestelle des Umweltministeriums das tote Tier keine äußerlichen Verletzungen aufweist deutet eigentlich stark darauf hin, dass er entweder den Streß und/oder die Medikation bei der Umsiedlung vor 4 Tagen nicht vertragen hat oder dass er unter Parasitenbefall oder einem Erreger litt, der tödlich war.
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03.10.2009 12:45 Uhr von uhlenkoeper
 
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Zusatz/Erklärung : Da sich mal wieder der in den Text hineinkopierte Link aus mir unerfindlichen Gründen nicht öffnen läßt kurz zur Erklärung :
"Reinhard" ist ein Wolf, der letztes Jahr in den Reinhardswald einwanderte.
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03.10.2009 14:07 Uhr von mod667
 
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am transport: oder einer überdosis kanns nicht gelegen haben. Gestern hab ich im HR in den Nachrichten einen Bericht über den Fang und die Umsiedlung gebracht und wie sie ihn freigelassen haben. Da war er noch quicklebendig.
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03.10.2009 14:32 Uhr von uhlenkoeper
 
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@mod667: Spätwirkungen von fehlberechneten Narkotika oder verschleppter Streßsymptomatik schließt Du ernsthaft aus ?

Zwar ist mir nicht bekannt, welches Mittel zum Einsatz kam, aber eines der am meisten eingesetzten Mittel im Bereich der Narkosegewehre ist die sog. "Hellabrunner Mischung", benannt nach seinem "Erfinder", dem Direktor des Tierparks München-Hellabrunn, Henning Wiesner. Es enthält Xylazin und Ketamin.

Schwere Nebenwirkungen von Xylazin, das neben Medetomidin das am häufigsten eingesetzte Narkotikum bei Betäubungsgewehren ist, sind nicht selten.U.a. wirkt es häufig vor allem besonders auf Herz- und Atmungsfunktion, was bis zur Bradykardie und Herzblock 2. Grades reichen kann. Die Überleitung vom rechten Vorhof zum Ventrikel ist dann gestört. Hypotension und Sensibilisierung des Herzens für Adrenalin die Folge. Adrenalin aber ist ein natürliches Streßhormon. Streß hatte der Elch aber vermutlich genug, auch Tage nach dem Aufwachen.
Neben dem Herzen ist auch die Atmung betroffen, da eine Atemdepression und eine Zyanose der Schleimhäute unvorhergesehen und zeitversetzt auftreten kann.
Bei Widerkäuern (Elche sind meines Wissens solche) besteht zudem durch die erhöhte Speichelproduktion die Gefahr der Aspirationspneumonie (platt gesagt: sie ersticken am eigenen Speichel).

Grade für "Risikopatienten" (war das Tier vorher untersucht und gesund ?) sind Narkotika daher extrem gefährlich.
http://www.vetmed.de/...

Mit diesen Risiken ist Xylzin nicht allein. Fast alle Narkotika im Tiermedizinbereich (grade in der Wildbiologie) sind nicht risiko-einstufbar. Nicht zuletzt deshalb, weil der wirkliche Gesundheitszustand oder evtl. gesundheitliche Vorbelastungen der Tiere vor der Narkose oft nicht bekannt sind. Kontrainidziert sind viele dieser Mittel z.B. bei Herzproblemen, Blutvolumenmangel, Austrocknung, Zuckerkrankheit und Nieren- und Leberschäden.


Daher nochmal meine Frage:
Du schließt verzögerte Reaktionen auf das Narkosemittel wirklich aus ?
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04.10.2009 15:00 Uhr von uhlenkoeper
 
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Knutschi wurde NICHT erschossen ! Nach Angaben des hessischen Umweltministeriums steht inzwischen zweifelsfrei fest, dass der Elch NICHT erschossen wurde :

>>Mit Ergebnissen, die Aufschluss über die Todesursache geben, sei nicht vor Donnerstag zu rechnen, sagte Christoph Zörb, Sprecher des hessischen Umweltministeriums am Samstag. An den wilden Spekulation über die Ursachen des plötzlichen Todes will sich Zörb nicht beteiligen. Klar allerdings sei: "Der Elch wurde nicht erschossen." <<
http://www.hna.de/...

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