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Fällt der Kündigungsschutz mit der neuen Regierung? (Update)

Bundeskanzlerin Merkel hatte zwar den Gewerkschaften zugesichert, den Kündigungsschutz nicht ändern zu wollen, aber die Parteiprogramme der Regierungsparteien fordern anderes. Das Leipziger Programm der CDU fordert die Abschaffung des Kündigungsschutzes bei Betrieben unter 20 Beschäftigten.

Die FDP fordert außerdem, dass der Kündigungsschutz erst nach zwei Jahren greife, für Ökonom Hilmar Schneider ist diese Forderung "Substanzlos". Diese Änderungen würden 190.000 Betriebe mit 2,5 Millionen Beschäftigten betreffen. Die Parteien begründen dies mit einem positiven Beschäftigungseffekt.

Kritiker bezweifeln diesen Effekt, zumal die wirtschaftliche Situation nun vermehrt Kündigungen erwarten lässt. Selbst Arbeitgeberverbände fordern diese Änderungen derzeit nicht, da durch Zeitarbeit und befristete Arbeitsverträge der Kündigungsschutz umgangen wird.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Schutz, Kündigung, Verband, Arbeitgeber, Kündigungsschutz
Quelle: www.derwesten.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2009 11:44 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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Es ist mir leider nicht möglich gewesen alle Zahlen und Aussagen in der News unterzubringen. Ich kann daher nur empfehlen, sich die Quelle auch durchzulesen.
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02.10.2009 12:22 Uhr von soundslogic
 
+36 | -3
 
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Hauptsache: unsere verehrte Kanzlerin sichert wieder Dinge zu, die sie (bewusst) nicht einhalten kann. Aber Deutschland hat entschieden und nun können wir uns auf weitere vier Jahre Chaos einstellen.
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02.10.2009 12:23 Uhr von fortimbras
 
+18 | -2
 
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ich zweifel an vielen neueinstellungen: beim wegfall des kündigungsschutzes

wenn ich als arbeitgeber dringend leute brauche, stell ich die auch mit dem risiko die nur schwer wieder loszuwerden ein.

wenn ich keine brauche stell ich die auch dann nicht ein wenn ich sie unproblematisch entlassen kann.

das ist die gleiche falsche denkweise wie bei der abwrackprämie
nur weil die leute ein auto jetzt billiger kaufen können heisst das noch lange nicht, dass nun alle die vorheitr kein auto gebraucht haben, nun eins kaufen

das wäre so als ob alle jugendlichen zum volksfest der volksmusik gehen weil sie 10% ermäßigten eintritt bekommen
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02.10.2009 12:30 Uhr von realCaleb
 
+4 | -4
 
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kündigungsschutz also wenn selbst die arbeitgeberverbände da kein interesse haben, dann weiß ich gar nicht wieso die käse-fdp das umsetzen will.
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02.10.2009 12:42 Uhr von Totoline
 
+14 | -2
 
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Klaro: "Bundeskanzlerin Merkel hatte zwar den Gewerkschaften zugesichert[..]"
Diese "Frau" sichert so vieles zu. Meistens vor der Wahl - leider glauben ihr so viele Deppen, das es für einen weiteren Wahlsieg und ein trauriges Kapitel deutscher Geschichte reicht.....
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02.10.2009 12:45 Uhr von artefaktum
 
+7 | -5
 
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Positiver Beschäftigungseffekt durch Erleichterung von Kündigungen.

Das ist mal wieder Orwell´sches Doppeldenk und Neusprech vom feinsten.
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02.10.2009 12:51 Uhr von chip303
 
+15 | -2
 
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Cool also stell ich billige Kräfte ein, lass die sich einarbeiten, nach eineinhalb Jahren ihren billigen Nachfolger anlernen und schmeiss den alten raus... so halte ich die Löhne auf Hartz IV - Niveau..
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02.10.2009 14:08 Uhr von sno0z
 
+9 | -2
 
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Selbst schuld! Die Mehrheit wollte diese Regierung. Und ich dachte bei der letzten Wahl hätten die Deutschen was dazugelernt.
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02.10.2009 14:20 Uhr von fallobst
 
+3 | -5
 
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@ fortimidas: "wenn ich als arbeitgeber dringend leute brauche, stell ich die auch mit dem risiko die nur schwer wieder loszuwerden ein."

blödsinn, wie dringend ist denn dringend? was ist mit halb-dringend? gibts bei dir nur schwarz und weiß???
eine einstellung ist wie eine ehe: wenn man sich trennen will oder muss, dann wirds teuer. zu teuer für einige, sodass sie lieber darauf verzichten und kein risiko eingehen.

pro: leute werden vermehrt und schneller eingestellt
contra: kann ggf. vom arbeitgeber missbraucht werden, um druck aufzubauen, allerdings wird das durch die schnellere und vermehrte einstellung wieder mehr als wett gemacht.

müsste sich ein mittelding finden lassen...
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02.10.2009 14:40 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -2
 
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"Arbeitsplätze sichern!": hing ja überall, aber wen interessiert schon
das Geschwätz von gestern?
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02.10.2009 14:43 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -1
 
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ach: macht doch alles nix, wir sind flexibel, denn wir sind deutschland -.-
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02.10.2009 14:45 Uhr von John2k
 
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Einstellung hin oder her: ich möchte SIcherheit haben. Ich will nicht ständig in Angst leben müssen nächsten Monat wieder gekündigt zu werden um dann das aufzugeben, was man sich mit Mühe aufgebaut hat.
Mir braucht auch keine mit dem Qualifikationsgerüchten zu kommen, denn selbst Akademiker werden bei uns nur befristet eingestellt.
Selbst in der Chefetage wird meist bloß befristet eingestellt. Warum? VIelleicht damit man kein Verantwortungsbewusstsein aufbauen kann und sich nicht zu doll mit dem identifiziert, was man erreicht hat?
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02.10.2009 15:32 Uhr von datenfehler
 
+3 | -3
 
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@soundslogic: "Aber Deutschland hat entschieden und nun können wir uns auf weitere vier Jahre Chaos einstellen."
Nene... Keine weiteren vier Jahre Chaos. Diesmal wird die Bevölkerung gezielt ihrer Sozialleistungen und Arbeitsplätze beraubt. Aber hey... Vom Volk gewählt. Was will man machen? Die Leute wollen es so. Es gibt ja auch Menschen, die stehen auf Schmerzen. *g*
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02.10.2009 15:35 Uhr von ralf.h1974
 
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Die Jugend sind die Verlierer der Wahl. Sollte das so kommen hangeln sich die Berufseinsteiger von einem Job zum nächsten ohne zu was zu kommen, Arbeit um jeden Preis. Also bitte nicht wundern liebe CDU und FDP Wähler wenn Euch dann auf dem Bahnhof diese Jugendlichen die Fresse eintreten, man muss ja irgendwie Geld "verdienen" um zu überleben.
Sozialstaat iss ja nicht mehr nach Guidos wille.
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02.10.2009 15:55 Uhr von unomagan
 
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Also: Ich bin der Meinung, das bei der Wahl, weniger Arbeitnehmer, und dafür mehr Arbeitnehmer wählen gegangen sind.

Selber schuld :|
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02.10.2009 16:08 Uhr von MrFloppy89
 
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Tja: Moderne Sklaverei: für einen Hungerlohn arbeiten.
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02.10.2009 16:16 Uhr von ishariot
 
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Natürlich werden dadurch Arbeitsplätze enstehen aber halt keine neuen.

"Entweder du akzeptierst die Lohnkürzung oder ich such mir jemand der für das Geld arbeitet" :) /schwarzmalen off
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02.10.2009 17:16 Uhr von FaithHammer
 
+3 | -2
 
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Mensch = Ware? Der Mensch verkommt unter der FDP immer mehr zu einer Ware die man kauft wenn er benötigt wird und wieder rausschmeißt wenns grad nicht so gut läuft. Solln sich die Normalos doch kümmern wie sie ihre Familen ernähren, hauptsache der Oberschicht gehts gut.
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02.10.2009 18:03 Uhr von unomagan
 
+1 | -2
 
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Oh shit! Sorry!

Hab mich verschrieben :)

Meinte natürlich:

Ich bin der Meinung, das bei der Wahl, weniger Arbeitnehmer (und arbeitslose) , und dafür mehr Arbeitgeber wählen gegangen sind.

Selber schuld :|
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02.10.2009 18:19 Uhr von Reunion
 
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Die lockerung des Kündigungsschutzes ist ein weiterer Weg in die Sklaventreiberei.

Der Arbeitgeber kann so viel einfacher mehr vom Arbeiternehmer fordern und wenn der Arbeiternehmer das nicht macht, wird er gekündigt.
Stehen genug andere parat die das dann machen.

Deutschland wird noch weiter in den Niedriglohnsektor abfallen wenn das so weitergeht. Mittlerweile arbeiten weit über 3 Millionen Menschen in diesem Sektor und müssen Hilfe vom Amt beantragen, weil der Lohn zum Leben nicht ausreicht.

Und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer weiter, weil unser Staat dazu beiträgt das der normale Bürger, trotz Arbeit, arm wird.
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02.10.2009 18:58 Uhr von rolf.w
 
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Abfindungen: Statt den Kündigungsschutz generell zu vereinfachen, würde ich eher die Handhabung bei Abfindungen anders gestalten. Denn es ist so, will ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer, zB.aus betrieblichen Gründen, entlassen, scheut er zuerst vor der zu zahlenden Abfindung und findet zig "halblegale" Mittel, den Arbeitnehmer los zu werden. Die entsprechenden Meldungen sind jede Woche hier zu finden.
Meiner Meinung nach würde das sehr viel mehr bringen, als jede Hire and Fire Version.
Es würde zudem auch die Gerichte entlasten und dem Arbeitnehmer kann ein ordentliches Zeugnis ausgestellt werden. Aber was für ein Zeugnis stellt man jemandem aus, der wegen 1,30 Unterschlagung oder einem gegessenen Brötchen fristlos entlassen wird und der dann noch vor Gericht zieht?
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03.10.2009 03:18 Uhr von RycoDePsyco
 
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Nichtwähler: Ich sehe das Problem beim Nichtwähler.

Hätten die 2Mio. mehr Nichtwähler dieses Jahr z.B. die Piratenpartei gewählt, dann hätte die Partei 7% und die anderen rund 4% weniger. So hätte die CDU z.B. nur 29% (so ungefähr).
http://www.CustomMaps.de
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03.10.2009 14:13 Uhr von Joker01
 
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tja das dumme Wahlvolk läßt sich halt von der CDU gerne verarschen:
http://www.youtube.com/...
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03.10.2009 17:02 Uhr von chaoslogic
 
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70,8 % Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitslosigkeit haben aber sehr große Verwandschaft mit dem Ausgang der Bundestagswahl.

70,8 % von 62,2 Millionen Wahlberechtigten haben gewählt und Schwarz-Gelb kommt dabei raus mit CDU 27,3 % und FDP 14,6 %.
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12.10.2009 16:35 Uhr von BoltThrower321
 
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Ach alles mist..die Politiker sollten mal auf echte Experten hoeren und nicht so einen Mist fordern.

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