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Gouverneur Arnold Schwarzenegger möchte keine Begnadigung für Roman Polanski

Nachdem das Auslieferungsbegehren um den Filmregisseur Roman Polanski weltweit Wellen schlug, hat sich nun der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger in das Geschehen eingeschaltet. Der US-Politiker möchte keine gerichtliche Extrawurst für den in der Schweiz inhaftierten Franzosen.

Schwarzenegger befürwortet eine Auslieferung des in Hollywood umschwärmten Regisseurs an die kalifornische Staatsanwaltschaft und würde einer Begnadigung nicht zustimmen. Polanski dürfe sich einer fairen Gerichtsbarkeit nicht entziehen, meinte der US-Politiker.

Roman Polanski flüchtet seit 32 Jahren vor der US-Justiz, nachdem er 1977 Sex mit einem 13-jährigen Mädchen gehabt hatte. Arnold Schwarzenegger, der selbst als Filmstar Weltruhm erlangte, würdigt zwar Roman Polanskis Arbeit, will ihm aber keinen Freibrief für eine Sonderbehandlung geben.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Roman, Arnold Schwarzenegger, Gouverneur, Roman Polanski, Begnadigung
Quelle: www.focus.de

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53 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2009 10:26 Uhr von FredII
 
+0 | -0
 
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Ich begrüße Schwarzeneggers Einstellung, denn Recht darf keinesfalls für prominente Personen gebeugt werden.
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02.10.2009 10:53 Uhr von Allmightyrandom
 
+17 | -53
 
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02.10.2009 10:59 Uhr von La_Voce
 
+24 | -17
 
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@Allmightyrandom: Normalerweise habe ich deine Kommentare gerne gelesen

aber EINVERNEHMLICHEN SEX mit einer 13 jährigen !?!?!?!?!?? bin ich prüde oder ist das einfach nur krank ...ist doch shiceegal was er gemacht hat danach oder wie lange es her ist ..... Da geb ich Conan dem Barbaren Recht


mit 13 weiss man nichts ....oder würdest DU wollen das ICH mit DEINER TOCHTER wenn sie 13 ist einvernehmlichen Sex habe !`? ich denke nicht.......und wenn dann jemand kommt und dir geld gibt damit du dabei bleibst das es einvernehmlich war ist das auch ok oder was !?

verdrehte Welt...wenn dem sowas durchgehen gelassen wird FOLGEN NOCH WEITERE versteht ihr das nicht !?!?!?!? präzedenzfall schon ma gehört ...
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02.10.2009 11:01 Uhr von Python44
 
+12 | -4
 
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Wenn Arni: den begnadigt, kann er seine Wiederwahl in den USA grad beerdigen. Politischer Selbstmord par excellance !
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02.10.2009 11:02 Uhr von _valparaiso_
 
+27 | -3
 
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Mal ganz abgesehen davon, dass sie 13 Jahre alt war, sie hat mehrmals "Nein!" gesagt. Was auch immer daran einvernehmlich gewesen sein soll!?! Wohl eindeutig nichts.
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02.10.2009 11:24 Uhr von Yoshi_87
 
+13 | -5
 
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Wenn es einvernehmlich war sollte er frei kommen, klar.
Aber dies war wohl eindeutig NICHT der Fall!
Von daher fände ich es beschämend ihn zu begnadigen.
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02.10.2009 11:36 Uhr von rolf.w
 
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Mhh: Ich finde es auch nicht richtig, den Herrn einfach so davon kommen zu lassen. Ich glaube aber eher, hier liegt ein "Vergessen" der Justiz vor. Ich vermute, man hat vergessen den Haftbefehl außer Kraft zu setzen und ist nun nicht wirklich glücklich über seine Inhaftierung.
Warum ich das denke will ich auch gerne erklären. Herr Polanski ist ein Promi, ein sehr bekannter Promi. Mir kann niemand erzählen, dass man seiner nicht in den letzten 32 Jahren hätte habhaft werden können, wenn man es gewollt hätte.
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02.10.2009 11:37 Uhr von nrtm
 
+3 | -1
 
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Als Gouverneur: gibt es glaube ich genau wie beim US Präsidenten nur 2 Amtszeiten. Und der Schwarzenegger ist doch glaube ich schon in seiner Zweiten.. Also keine Widerwahl..
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02.10.2009 11:38 Uhr von rolf.w
 
+5 | -1
 
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@1984: Er hat keinen Sonderstatus, sondern ist französischer Staatsbürger, von daher kann die franz. Justiz ihn nicht abschieben. Viel wichtiger wäre die Frage, wie kam er überhaupt aus der USA heraus.
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02.10.2009 11:52 Uhr von Abortiono
 
+3 | -11
 
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..means Yes!
Its not rape if you shout "Surprise Buttsecks!"
Intolerantes Volk jagt Menschen die vor mehreren Dekaden Kavalliersdelikte begangen haben (Hey, es waren immerhin die wilden 70er)
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02.10.2009 11:54 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -5
 
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@1984: Nein, nach unseren Gesetzen hat er sie nciht vergewaltigt in dem Sinne, sondern nur ungesetzlichen Sex mit ihr gehabt. Lediglich wenn die Drogen sie so außer Kraft gesetzt hätten, dass sie nciht mehr hätte widersprechen können, wäre es eine Vergewaltigung auch in unserem Sinne.
Hier würde er also nur für Sex mit Minderjährigen angeklagt werden.
Nach den kalifornischen Gesetzen gilt aber meines (mittlerweilen) Wissens wohl schon der Sex mit Minderjährigen automatisch als Vergewaltigung.

Das er der Wahrscheinlichkeit eines fairen Prozesses nicht traut, war ja damals erst der Grund für seine Flucht.
Udn wenn man die Aussagen des damaligen Staatsanwaltes z.B. mit denen des Staatsanwaltes im Fall Jackson vergleicht, dann hatte er durchaus Grund zu der Annahme, keinen ungefärbten Prozess zu bekommen.

Ob das heute so viel besser ist, weiss ich nicht.


Aber vor Gericht muss die Sache, weil eben der Sex nicht so 100% einvernehmlich war, auch wenn das damalige Opfer mittlerweile ausdrücklich keine Verfolgung Polanskis mehr wünscht, weil sie selber wohl auch endlich die Sache abschliessen möchte.
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02.10.2009 12:01 Uhr von FredII
 
+9 | -1
 
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@rolf.w: Polanski ist zwar französischer Staatsbürger, wird aber in einem Nicht-EU-Land festgehalten, dass mit der USA ein Auslieferungsabkommen hat. Weil Polanskis Tat in der Schweiz wie auch in den USA nicht verjährt ist, steht einer Auslieferung juristisch nicht im Wege.

Als Polanski 1977 der Tat überführt wurde - er soll Oral-. Vaginal u. Analsex mit dem Kind gehabt haben - drohten ihm bis zu 50 Jahren Haft, weil die Tat juristisch als Vergewaltigung eingestuft wurde. Um der 13-Jährigen das Trauma einer öffentlichen Gerichtsverhandlung zu ersparen, was der Berühmtheit Polanskis unausweichlich gewesen wäre, gingen Verteidiger und Staatsanwaltschaft auf einen Deal ein, die Anklage in einen minderschweren Fall umzuwandeln. Polanski stand damit nur noch eine Haftstrafe von einigen Monaten in Aussicht. Also bekannte Polanski sich nach 42 Tagen Untersuchungshaft für schuldig, worauf er auf freien Fuß gesetzt wurde. Polanski zweifelte aber an den Justizdeal, bekam kalte Füße, weil er an eine langjährige Haftstrafe glaubte und setzte sich auf einen Flieger nach Europa, um sich dem Gerichtsverfahren zu entziehen.

Dass Polanski heute noch auf der Interpol-Liste steht hat er vielleicht sich selbst zu verdanken, weil seine Anwälte in den USA seit vielen Jahren versuchen das Verfahren einzustellen.
So hat er sich bereits mit dem Opfer außergerichtlich geeinigt (Entschädigung), wonach das Opfer selbst einen Antrag beim zuständigen Gericht stellte man möge von einer Strafverfolgung absehen, da es Polanski verziehen habe.
D.h. er selbst legte immer wieder seine Hand in die eigene Wunde.
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02.10.2009 12:03 Uhr von rolf.w
 
+3 | -1
 
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@1984: Es ist völlig irrelevant, was Deutschland in so einem Fall tun würde. Wenn das franz. Recht es verbietet, die eigenen Staatsbürger einer anderen Gerichtsbarkeit zu unterstellen, dann hat der franz. Staat sich daran zu halten.
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02.10.2009 12:11 Uhr von FredII
 
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@1984: Ein deutscher Staatsbürger darf nicht gegen seinen Willen in ein anderes Land ausgeliefert werden, weil er dort strafrechtlich verfolgt wird (Ausnahme -> EU-Land, wenn dort rechtsstaatliche Verfahren gewährleistet sind): Art. 16 II S. 1 GG. Satz 2
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02.10.2009 12:17 Uhr von Matt-Auriga
 
+2 | -0
 
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Warum der Aufstand? Jeder andere würde ohne großes Aufsehen eingesperrt werden. Er hatte doch in den letzten Jahren genug freie Zeit.
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02.10.2009 12:17 Uhr von FredII
 
+2 | -0
 
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@1984: Du hast ja Recht. Ein in Thailand straffällig gewordener duetscher Staatsbürger, der nach Deutschland hat fliehen können, wird hier vor ein Gericht gestellt.
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02.10.2009 12:17 Uhr von mustermann07
 
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Sie hat nein gesagt und er hat es trotzdem gemacht: somit ist es Vergewaltigung und er wurde außerdem verurteilt und hat sich der Strafe entzogen...

Die Schweiz scheint sich zu einem Vorzeigeland zu entwickeln... Sie sind nicht in der Eu, haben eine direkte Demokratie und Straftäter werden eingesperrt, egal ob sie prominent oder wohlhabend sind...
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02.10.2009 12:25 Uhr von _valparaiso_
 
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@ Schwertträger: "Lediglich wenn die Drogen sie so außer Kraft gesetzt hätten, dass sie nciht mehr hätte widersprechen können, wäre es eine Vergewaltigung auch in unserem Sinne."

In welchem § steht das bitte?
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02.10.2009 13:05 Uhr von rolf.w
 
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@1984 @Fredll: Würde das auch geschehen, wenn er bereits in einem anderen Land vor Gericht stand, bzw. dort ein Strafverfahren anhängig ist? Ist es nicht eher so, dass dann auch im entsprechenden Zufluchtsland erst einmal Anzeige erstattet werden muss?
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02.10.2009 13:09 Uhr von MOTO-MOTO
 
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Finde ich gut. Kein Promibonus für Straftäter.

Wenigstens er, der er selber auch als Promi zu bezeichnen ist, belibt standhaft.

Ich finde es beschämend, dass nun nach mehreren Jahrzente die Tat als "nicht ehr so schlimm" angesehen wird.
Egal ob das Opfer im verziehen hat, die Tat war rechtswidrig.

PUNKT!
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02.10.2009 13:15 Uhr von Dr.Avalanche
 
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@1984: prinzipiell hast du recht, da aber im falle von polanski bereits ein fast kompletter prozeß in amiland stattfand konnt er gar nicht nochmal in frankreich ohne seperate anzeige angeklagt werden.
Erinnere dich an den Fall Marco, da wurde auch diskutiert in welchem land der prozeß stattfinden sollte, wäre es nicht in der türkei dazu gekommen, hätte man ihm hier den prozeß gemacht.
Thailand schickt die kifis wohl gleich hierher weil sie keinen bock auf den juristischen teil haben.
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02.10.2009 13:22 Uhr von numathelion
 
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Schweiz & USA: "Die Schweiz scheint sich zu einem Vorzeigeland zu entwickeln... Sie sind nicht in der Eu, haben eine direkte Demokratie und Straftäter werden eingesperrt, egal ob sie prominent oder wohlhabend sind..."

Das möchte ich unterschreiben! Und auch die USA haben mit dieser Aktion bei mir extrem an Sympathie gewonnen. Traurig dass Politiker in Ländern wie Deutschland oder Frankreich im Gegensatz dazu sich nicht schämen sogar öffentlich für Kinderschänder Partei zu ergreifen. Wenn man dann noch in Betracht zieht wie lasch unsere Gesetze sind, und zwei und zwei zusammenzählt, muss man ja fast auf den Gedanken kommen dass hier Leute an der Macht sind die gezielt darauf hinarbeiten dass Pädophile auch weiterhin ungestraft andere schädigen dürfen.
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02.10.2009 13:22 Uhr von Nethyae
 
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Ich versteh´s irgendwie nicht Wie können den alle in Schutz nehmen? Andere "Stars", normale Bürger und teils sogar Politiker. Er hat ein 13jähriges Mädchen vergewaltigt! Da gibt´s nichts zu verzeihen, zu verjähren oder zu begnadigen, egal wieviel er in seinem Leben schon erleben musste.

Echt abartig...
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02.10.2009 13:30 Uhr von volpe
 
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interessant, dass so viele das recht über den willen des opfers stellen und irgendwie auch... traurig.
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02.10.2009 13:42 Uhr von numathelion
 
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Wille des Opfers: Der Wille des Opfers ist dass ihr das nie passiert wäre und dass es anderen Mädchen heute auch nicht passiert.

Und eine Massnahme ist nunmal das Wegsperren von solchen Leuten.

Sie hat NICHT etwa Sympathie für Polanski. Sie will nur dass das Trauma weggeht. Dass Leute das so interpretieren als wollte sie dass er straffrei ausgeht ist für mich kaum zu glauben

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