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eBay steht vor drastischem Stellenabbau in Deutschland

Noch sind in der deutschen Niederlassung von eBay in Dreilinden nahe Berlin 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. 400 von ihnen steht nun die Kündigung bevor. Nach Gesprächen mit dem Betriebsrat soll es betriebsbedingte Kündigungen geben.

Um weiterhin Wettbewerbsfähigkeit zu garantieren, sei dieser Schritt notwendig geworden. "In einer wirtschaftlichen Notsituation" befinde man sich aber nicht, so ein eBay-Sprecher. Bis Mitte nächsten Jahres soll die Umstrukturierung beendet sein.

eBay sieht sich einer immer größeren Konkurrenz ausgesetzt, weswegen auch der Gewinn zuletzt eingebrochen ist. Ein geplanter Verkauf des Internet-Telefonanbieters Skype vor dem Hintergrund der Bilanzen scheiterte bereits.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, eBay, Telefon, Kündigung, Stellenabbau, Skype
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2009 19:51 Uhr von miramanee
 
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Erst der Anfang, denn bei derartigen Bedingungen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Händler abziehen. Was will man dort auch noch, wenn es kaum noch Kunden gibt?! Der optimale Zeitpunkt für die Konkurrenz nach vorne zu stürmen.
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01.10.2009 20:00 Uhr von Benno1976
 
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Ja so läuft das: wenn man sein Kerngeschäft aus den Augen verliert und glaubt als Online-Anbieter das große Geld zu scheffeln. Davon gibt es schon genug und bessere sowieso. Vielleicht schafft es Ebay sich ja noch einmal um zu besinnen und wieder an die Leute zu denken die das Unternehmen groß gemacht haben, und das sind nicht die Shop-Besitzer. Gerade jetzt in der sog. Krise, wo keiner so richtig Kohle locker hat sollte das Geschäft mit den Jedermann-Auktionen boomen, aber Ebay hat es sich leider mit zu vielen Kunden versaut und dabei vergessen das nur Leute die angemeldet und zufrieden sind auch mal was teureres oder Neuware über Ebay kaufen.
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01.10.2009 22:03 Uhr von Hoschman
 
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hihihi: endlich bekommt ebay das was es verdient!

schade um die mitarbeiter, aber war ne logische konsequenz.

wenn man mehrmals im jahr die gebühren ins unermessliche steigert, dazu noch, das verkäufer auch die versandkosten tragen sollen... das konnte nur nach hinten los gehen.

ist doch jetzt schon so, das man auf ebay rund 75 % händler anteil hat.
verkäufe lohnen sich nicht mehr, weil nur noch wenige auf ebay handeln.
vor 2 jahren hat man für gebrauchte ware, fast den neupreis bekommen, heute sehen die beträge ganz anders aus... 30 oder 40 % vom neupreis bekommt man.

dann soll man noch 8 % gebühren abdrücken, die versandkosten tragen und auch noch eventuelle einstellgebühren.

tjo wer den hals nicht voll genug bekommt, erstickt irgendwann an seiner gier.

bye bye ebay, ich hab ne neue handelsplattform, wo man noch geld verdient!
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03.10.2009 00:28 Uhr von wiwowow
 
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ebay stellenabbau: richtiger bockmist... wir sollten allen mal sagen, was ebay für ein arbeitgeber ist. mein tip: http://www.bizzwatch.de ...
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03.10.2009 00:46 Uhr von wiwowow
 
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Mitarbeiter jetzt am zug: auf http://www.bizzwatch.de sagen mitarbeiter jetzt ihre meinung und bewerten ebay als arbeitgeber. bin gespannt, wie viele mitmachen...

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