01.10.09 12:32 Uhr
 738
 

Kehrtwende bei Westerwelle: "Welcome" für Journalisten

Guido Westerwelle hat sich offenbar über Nacht eine andere Politik gegenüber internationalen Journalisten zurecht gelegt.

Der FDP-Chef begrüßte die Journalisten am Donnerstag demonstrativ mit "Welcome" und sogar " Bienvenue".

Westerwelle hatte für seine Zurechtweisung eines englischen Journalisten, in Deutschland spreche man Deutsch, viel Medienschelte erhalten.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Guido Westerwelle, Journalist
Quelle: www.dnews.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Leben von Guido Westerwelle wird verfilmt
Guido Westerwelle wurde beigesetzt: Angela Merkel wird ihn vermissen
Köln: Guido Westerwelle wird beigesetzt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.10.2009 12:36 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
+8 | -6
 
ANZEIGEN
2. vorname: guido kehrtwende schwesterwelle
Kommentar ansehen
01.10.2009 12:36 Uhr von Darrkinc
 
+9 | -9
 
ANZEIGEN
ist und bleibt ein id..t
Kommentar ansehen
01.10.2009 12:36 Uhr von typek
 
+7 | -9
 
ANZEIGEN
Wow: vielleicht überlegt er sich das Schwulsein nochmal...
Kommentar ansehen
01.10.2009 12:58 Uhr von flokiel1991
 
+5 | -10
 
ANZEIGEN
@H311dr1v0r: nein, sondern weil er einer ist^^
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:17 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Na siehst´e! Geht doch! Und anschliessend macht man auf deutsch weiter und alle sind zufrieden.

Wenn dann einer auf englisch eine Frage stellen möchte, kriegt er eine kurze Antwort auf englisch und den (englischen) Hinweis, dass man ausführlichere Antworten mit Hinblick auf die Anwesenden, die sonst eventuell nichts verstehen, dann doch lieber auf deutsch geben möchte, Entschuldigung.

Und das ist dann eine höfliche Entschuldigung. Keine, mit der man irgendwie kriecht, oder irgendeine diffuse, geschichtliche Schuld zugibt, wie einige immer befürchten.





Westerwelle wird das neue Verhalten übrigens nicht auf Druck der internationalen Reaktion an den Tag legen, sondern auf Druck der eigenen Leute im Hintergrund.
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:17 Uhr von EvilMoe523
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ flokiel1991: Ja genau... und du willst und jetzt mitteilen, dass du das Paradebeispiel für Intelligenzbestien bist?
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:21 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Landschaftsarchitekt: Wenn er einen Fehler zugibt, begeht er keine Kehrtwende.

Mag sein,d ass er sonst ein ziemliches Wendefähnchen ist, aber in diesem Fall kann man ihm das nicht vorwerfen.
Eher würde ich ihm andersrum vorwerfen, wenn er aus jener PK nichts gelernt hätte.
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:22 Uhr von Loxy
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
"Welcome! My name is Guido Westerwave. Please follow me to the Presskonferenz..."
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:24 Uhr von Yes-Well
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
Da macht er mal was richtig und was passiert? Die Scheiß Medien reiten auf ihm rum. Ich mag den Typen auc nicht, ich habe die auch nicht gewählt und bin überhaupt extrem unzufrieden mit der neuen Regierung, aber:

ER HAT RECHT!

In Deutschland spricht man deutsch. In England englisch.
Das er jetzt einen Rückzieher macht finde ich scheiße, das sieht man auf jedenfall, er steckt im falschen Körper, ihm fehlen die Eier!

Nur weil englisch die Internationale Sprache ist, muß die doch nicht jeder können, verstehen und auf Pressekonferenzen in Deutschland benutzt werden.
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:32 Uhr von Babykeks
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Die FDP wie sie leibt und lebt... ^^: Wie war das noch vor der Wahl? "Welche Politik wir verfolgen hängt von unserem Koalitionspartner ab."


Also war wohl die Mehrzahl der in der Demokratie wichtigen Personen ( = PRESSE) für eine englischsprachige deutsche Regierung.
Kommentar ansehen
01.10.2009 13:57 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
@ schwertträger: und nur auf das wendefähnchen wollte ich anspielen

@ yes-well: es hat sich keiner drüber aufgeregt, dass er deutsch reden möchte, man kann sich aber richtig drüber aufregen WIE er es rübergebracht hat

und ein aussenminister muss nicht nur inhalte rüberbringen sondern gerade der posten verlangt nach dem richtigen tonfall, und der war scheisse, nun hat er auf die nase bekommen, mal schauen ob er es demnächst besser macht
Kommentar ansehen
01.10.2009 14:05 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Stichwort "Eier in der Hose": > er steckt im falschen Körper, ihm fehlen die Eier!<


Wenn wir schon bei "deutsch" und "nicht deutsch" sind, heisst das "Mumm in den Knochen", "Mut im Balge", "Standfestigkeit" etc..

Die mittlerweile viel benutzten "Eier in der Hose" stammen aus Spanien und anderen südländischen Ländern. Hier in Deutschland war/ist die Formulierung nicht üblich.
Die deutsche Sprach-Terminologie ist historisch nicht sexbasiert.

Sollte man wissen, wenn man sich auf typisch Deutsches beruft.
Kommentar ansehen
01.10.2009 14:10 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: Du hast echt ein Problem mit Höflichkeit.
Du erwartest immer, dass Dir/uns die Höflichkeit als erstes entgegengebracht wird, ehe Du/wir höflich bist/sind.
Dabei machst Du den Fehler, nicht zu bemerken, dass wenn der andere genauso denkt wie Du, es nie zu Höflichkeiten kommt.

Einer muss den Anfang machen.
Und den macht eigentlich meist der Ausgeglichenere, der Überlegene.

Angst vor Anbiederei haben eigentlich immer nur die Schwachen.




Und nochmal: Es ging um den Tonfall, um die Miene, um den Zeitpunkt, um die piefige Formulierung, in der Westerwelle das gemacht hat.
Es hätte hundert Möglichkeiten gegeben, auf Deutsch als Sprache zu beharren und trotzdem die Sache eleganter, höflicher und weltoffener zu handhaben, als es jetzt geschehen ist.
Kommentar ansehen
01.10.2009 14:59 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: Genau das meine ich doch! >....aber die unfreundlichkeiten hat der BBC Reporter angefangen in dem er einen deutschen Politiker angesprochen hat in englisch und eine englische antwort verlangt hat!<

Muss man als anständiger Deutscher eine Unhöflichkeit mit einer Unhöflichkeit beantworten??



Natürlich wird hier deutsch gesprochen!
Aber muss man darauf herumreiten?
Nein, würde ich sagen.
Darauf herumzureiten signalisiert nämlich, dass man es nötig hat. Und das haben wir definitiv nicht! Nicht als moderne, weltoffene, gewandte und erfolgreiche Deutsche des Jahres 2009!


Und der Typ hatte keine Dolmetscherin dabei.
Eine Reporterin, die beide Sprachen konnte und in der Nähe stand, ist netterweise eingesprungen, um weiteres Hickhack zu vermeiden.

Englisches Überlegenheitsdenken?
WO nimmst Du das her?
Solches ist mir nie begegnet (außer vielleicht bei ein, zwei Ausnahmen, aber die gibt´s auch in Deutschland).

Und wieso sollten sich die Engländer, deren Wirtschaft stark gebeutelt ist und deren Weltreich zerfallen ist, überlegen fühlen?
Im Gegenteil, die kämpfen mit einer ernsten Krise ihres Selbstwertgefühls, ....u.a. deshalb, weil Deutschland in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich an Einfluss gewonnen hat und vieles besser läuft als in England.
Kommentar ansehen
01.10.2009 15:06 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Und wieso ist es frech, jemanden in Deutschland auf englisch anzusprechen?

Ein japanischer Geschäftsreisender, der überraschend nach Deutschland muss, hat wohl kaum eine andere Möglichkeit.

Auch ein australischer Tourist, der mit viel Mühe eine Europarundreise zusammengespart hat und in jedem Land gerade mal zwei Tage verbringt, lernt wohl kaum in jeder europäischen Sprache, wie er Leute anspricht.
(Es ist schön, wenn er´s tut, aber es wäre kleinlich und unhöflich, ihm das anzukrieden. Unhöflicher als seine Ansprache in englisch).

Von "frech" kann also keine Rede sein.
Allenfalls von "ungeschickt".


Wenn ich jede Unhöflichkeit mit Unhöflichkeit beantworten wollte, würde ich in Deutschland wohl mit Maschinenpistole Amok laufen müssen.
Kommentar ansehen
01.10.2009 15:45 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
guido: hat sich einen rock angezogen mit einer gelben fahne in der rechten hand, die sich nach dem wind ausrichtet.

ich habe ehrlich gesagt nichts anderes erwartet von dem typen.

das er offenbar ein homo ist und in der öffentlichkeit steht kann man aktzeptieren.
trotzdem finde ich seine neigung ekelhaft, genauso seine verbückbeugerische rückgratlose haltung.
Kommentar ansehen
01.10.2009 17:09 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: >wieso sollte man dann Arroganten Engländern nicht mal dieses gefühl in Deutschland schmecken lassen.<

Weil´s billige Rache wäre?
Und weil Rache das Werkzeug der Dummen ist?

Un wie schon gesagt, mir sind massenwiese NICHT arrogante Engländer begegnet.

Dafür musst eich schon ebenso massenhaft arrogante Deutsche im Ausland ertragen, deren kleinstes Vergehen das provokative Nichtsprechen der jeweiligen Fremdsprache war.


>Es ist mir auch egal das dieser Engländer dann ein schlechtes Bild über die deutschen bekommt und nie mehr nach Deutschland kommt, wir sind nicht auf sie angewiesen!<

Nein?
Hmmm.... ich kann Dir aus dem Stand etliche Touristenorte nennen, die sehr wohl auf jeden einzelnen englischen Touristen angewiesen sind, und viele Steuergelder ausgeben, um auch für englische Touriten Sympathiewerbung zu machen.

Geschäftlich genau das Gleiche.
Wir sind ein Exportland, und wir exportieren auch nach England. Wäre morgen im Tage Schluss damit, hätten wir arge Schwierigkeiten.


Ich weiss nciht, wo Du in England warst, und mit wem Du dort in Berührung gekommen bist, aber als Nazi wird man dort nicht so häufig beschimpft, wie Du das hier darstellst. Ich hatte erst zwei Fälle.
Der eine war der übliche soziale Bodensatz. Er war schlicht zu dumm, um was anderes zu sagen.
Der andere Fall sprach gut deutsch, belegte seine Beleidigungen mit Berichterstattungen über Neonazivergehen und machte nur den Fehler, alle Deutschen mangels Widerstand gegen die NPD über einen Kamm zu scheren. Mit dem kam ich hinterher gut aus, nachdem ich ihm das ausgeredet hatte.

Das war aber auch schon alles in der Richtung.

Alte Damen und auch Männer z.B., die vielleicht noch direkten Grund gehabt hätten, Deutsche nicht toll zu finden, gaben sich Mühe deutsche Sätze zu verwenden und waren super freundlich.
Kommentar ansehen
01.10.2009 18:07 Uhr von Z-4195
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: Sag mal, was hast denn Du für ein Problem?

Erstens mal sind die meisten Engländer kein bisschen arrogant, sondern ziemlich lustige, nette Leute mit einem ziemlich coolen Humor. Mich hat da drüben auch noch nie jemand dumm von der Seite angemacht nur weil ich Ausländer oder gar Deutscher bin, und ich schätze mal, ich habe insgesamt ein Jahr meines Lebens oder so auf der Insel verbracht. In Deutschland hab ich so etwas dagegen schon ziemlich oft mitbekommen. Dass sie ziemlich oft keine anderen Sprachen können, liegt einfach daran dass sie es nicht brauchen, weil sie überall mit ihrer Muttersprache durchkommen. Schön für sie. Blöd für uns... obwohl, übrigens bedauern sie das teilweise selber, weil ihnen klar ist dass ihnen die Einsichten über Kultur und Psyche anderer Völker entgehen, die man beim Lernen einer fremden Sprache bekommt. Aber die meisten Leute scheuen halt, hier wie dort, den Aufwand eine fremde Sprache zu lernen, wenn sie nicht dazu getreten werden. Die Briten werden wenig getreten, weil sie egal wo sie hinkommen, auch im hintersten Provinznest, üblicherweise jemanden finden der Englisch kann. Das hat nichts mit Arroganz zu tun. Deutsch spricht dagegen ausserhalb von D, CH, AU, ein paar Grenzregionen und Touristen-Hochburgen kaum jemand, auch wenn wir das gern anders hätten. Finde Dich damit ab. Ist halt so. Immerhin kommst Du in den meisten Fällen dann auch mit Englisch durch und musst nicht noch mehr Sprachen lernen.

Zweitens hat nicht nur "dieser Engländer" ein schlechtes Bild von den Deutschen bekommen, sondern eine ganze Menge mehr Leute -- und das nicht nur in England (in Holland, den skandinavischen Ländern usw. ist ein gutes Englisch so normal, dass kein Mensch auch nur einen Gedanken daran verschwendet). Danke, Herr Westerwelle. Grosses Kino. Jetzt wirken wir wie die Franzosen. Englisch ist keine Zumutung, sondern eine unheimlich flexible, dynamische und vergleichsweise leicht zu lernende Sprache, auch wenn Du das vielleicht anders siehst. Gut dass es sie gibt.

Drittens sind wir sehr wohl auf die Briten angewiesen, genau wie auf unsere anderen Nachbarn und sonstigen Handelspartner. Wenn Du mit Polen geschäftliche Kontakte hast, findet das meistens auch auf Englisch statt. Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist, wir sind eine Exportnation.

Viertens gibt es noch andere deutsche Wörter als "Nazi", die die Engländer und Amis kennen: Bratwurst, Schnaps, Sauer-(Kraut), Angst und Kindergarten zum Beispiel ;-).

Und zu guter Letzt ist es eine Frage dessen wie man als Land im Ausland wirken will. Englisch IST die Weltsprache, obs Dir gefällt oder nicht, und ob Dus kannst oder nicht. Ein ranghoher Politiker, auf jeden Fall ein Minister auf Bundesebene sollte sie im Schlaf beherrschen. Er kann sich nicht auf Dolmetscher verlassen; erstens mal fliegen beim Simultandolmetschen gerne Nuancen aus dem Fenster (es gibt halt ziemlich viele Dinge die sich nicht so ohne weiteres übersetzen lassen, und die Dolmetscher haben keine Zeit es zu erklären), zweitens kann man per Dolmetscher keine persönlichen Beziehungen aufbauen, und drittens hat er spätestens beim Abendessen, abends beim Bierchen an der Hotelbar, beim Bankett nach dem Gipfeltreffen, oder am Waschbecken auf dem Klo keinen Dolmetscher in der Hosentasche. Er muss aber immer noch bei allen diesen Gelegenheiten meintetwegen mit den britischen, italienischen oder portugiesischen Kollegen vom EU-Ministerrat Konversation machen können, nach Möglichkeit ohne wie der letzte Hinterwäldler dazustehen. Und das bedeutet: entweder die jeweilige Landessprache sprechen, oder eben Englisch als kleinsten gemeinsamen Nenner. Englisch ist keine Zumutung, sondern der Notanker, der einem das Leben leicht macht. Als (insbesondere Außen-, aber auch sonstiger) Minister kein Englisch zu können, oder sprechen zu wollen, ist als würde ein Schreiner nicht hobeln wollen. Wenn ich aber Englisch kann, gibt es für so eine Nummer keinen Grund, auch wenn mich in meinem eigenen Land jemand auf Englisch anspricht. Mal ganz abgesehen von Westerwelles Auftreten, dem Tonfall und dem ganzen Verhalten.

Nope, Westerwelles Auftritt war ein Epic Fail.
Kommentar ansehen
01.10.2009 18:28 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: Haben wir Dich überzeugt? Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Dachte aber, dass Du wenigstens erzählen würdest, wie Du auf diese negative Meinung über Engländer gekommen bist.

Naja, immerhin hast Du zugegeben, dass Westerwelle unfreundlich war. Das ist ja schon mal was.
Kommentar ansehen
01.10.2009 19:10 Uhr von Z-4195
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: Deutsch mag hier Amtssprache sein, aber wir sind ja nicht allein auf der Welt.

Ein deutscher Aussenminister ist, wie andere Minister auch, Mitglied im Rat der Europäischen Union (=EU-Ministerrat). Steinmeier sitzt da seit Anbeginn der Großen Koalition drin -- bzw. in dem Ausschuss der für Aussenpolitik zuständig ist. Treffen finden wenn ich mich recht erinnere monatlich statt (wobei ich mich da irren mag). Wenn er an allen Sitzungen teilnimmt, trifft er mindestens einmal im Monat seine Kollegen. Mit denen er entweder Englisch spricht, oder sich auf Dolmetscher verläßt. Telefonieren wird er mit ihnen noch öfter. Und wie gesagt, ein Dolmetscher ist okay wenns nicht anders geht, aber sich direkt mit den Leuten unterhalten können ist eine gute Idee.

Wieviele Engländer Deutsch sprechen ist angesichts der Zahlenverhältnisse Deutschsprachig:Englischsprachig vollkommen unerheblich. Englisch IST die Weltsprache. Deutsch ist nicht mal in Rufweite.

Sieh es doch wirklich mal so: kannst Du Englisch, kannst Du dich überall verständlich machen. Bist Du Engländer, okay, dann musst Du dafür nicht mal ne Fremdsprache lernen. Kannst Du nur Deutsch, versteht Dich in Feuerland, Nepal und Timbuktu keine Sau. Bei Englisch sieht das anders aus.
Kommentar ansehen
01.10.2009 19:32 Uhr von Z-4195
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@USB-Stick: An und für sich spricht gar nichts dagegen, wenn Touristen ein paar Brocken Deutsch lernen, wenn sie hierher kommen. Nur kann man das nicht erwarten.

Fass Dir mal an die eigene Nase: lernst Du Türkisch wenn Du in Beldibi Urlaub machst, Spanisch wenn Du nach Malle fliegst, und Italienisch für den Urlaub in Venedig? Du schnappst wahrscheinlich ein paar Brocken auf, wenn Du dort bist, aber ich bezweifle doch stark, dass Du Dich vorher drum kümmerst.

Und selbst wenn Du das machst, dann nimmst Du wahrscheinlich die paar Phrasen im Polyglott-Reiseführer und lernst sie auswendig. Damit kannst Du keine höflichen Fragen stellen. Du kannst vielleicht sagen: "ich spreche kein Japanisch" oder was auch immer wenn Du nach Tokio fliegst, aber mehr Vokabular hast Du nicht. Mir geht das jedenfalls so, ausser in Ländern, deren Sprachen ich sowieso schon beherrsche.

Und Englisch ist der leichte Weg nach draussen. Das spricht schon jeder, oder zumindest findest Du überall jemanden der es kann. Dass die Engländer es dabei ein wenig leichter haben, ist ja unbestritten. Aber das ist kein Grund sie zu dissen.
Kommentar ansehen
01.10.2009 19:56 Uhr von Z-4195
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Keine Ahnung: also, ich kenne eine Menge Engländer, denen vollkommen klar ist, dass sie was Fremdsprachen angeht ein Defizit haben. Sie haben aber wenig Leidensdruck was daran zu ändern. Was etwas anderes ist als sich zu "verweigern".

Nichtsdestotrotz kommt beim Frühstück ein "Guten Morgen" oder "Hast Du gut geschlafen", und Abends ein "Gute Nacht, schlaf gut", meistens mit einem Augenzwinkern.

Das ist etwa das Niveau, das ich auf Türkisch habe, nicht mehr, nicht weniger. Und das letzte mal als ich das hatte war beim Bed&Breakfast in Cornwall.
Kommentar ansehen
01.10.2009 22:02 Uhr von Totoline
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Sorry das ich mich hier einmische....(USB und Z)
Aber wozu gibt es Übersetzer??? Wenn irgendwo auf der Insel ein Interview (klar auf Englisch, da es sonst ja keine Sprachen gibt...) geführt wird und das hier in DE ausgestrahlt wird, ist es gleich Übersetzt worden, damit es hier jeder versteht.
Warum sollte das andersherum nicht auch funzen? Ein deutscher Journalist stellt ja auch seine Fragen in der entsprechenden Sprache. Wenn die aber so arrogant sind und es bewusst verweigern, kann ich die Reaktion vom Westerwelle mehr als Gut verstehen!
Kommentar ansehen
02.10.2009 06:15 Uhr von Z-4195
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Totoline: Übersetzungen sind ganz oft ziemlicher Müll. Sie geben sehr oft nicht den vollen Sinngehalt des Originals wieder, oder verfälschen ihn sogar. Das Schlimme ist, der Übersetzer macht das weil er teilweise die eine Sprache vergewaltigen muss um sie in die andere umzusetzen, und derjenige für den übersetzt wird merkt das nicht mal. Das ist auch keine Unfähigkeit des Übersetzers, sondern liegt einfach in der Natur der Sache, denn es gibt in jeder Sprache Dinge, die sich nicht gut in andere Sprachen übertragen lassen. Dagegen hilft nur, eine Sprache gut genug zu beherrschen, dass man diese Dinge mitbekommt. Kein Übersetzer kann das leisten. Deswegen ist so gut wie jeder Film der jemals gedreht, und jedes Buch das jemals geschrieben wurde im Original wesentlich besser als in der Übersetzung. Egal welche die Ursprungssprache war.

Und Englisch IST halt nun mal die Weltsprache. Das Wissen, dass ich a.) irgendwo auf der Welt hinkommen und mich zumindest verständlich machen kann und b.) mich überall mit Leuten die gut genug Englisch können ohne Hemmungen völlig entspannt über fast egal was unterhalten kann ist in meinen Augen Gold wert. Das nimmt bei Auslandsreisen jede Menge Streß weg und vermeidet Komplikationen und Missverständnisse. Und die sind ganz sicher keine gute Idee in der Politik. Engländer und Amis (und, wenn wir schon mal dabei sind, viele Kanadier, Aussies usw. -- die neigen auch nicht dazu Fremdsprachen zu sprechen) haben da sicher einen Vorteil, weil die verbreitetste Sprache der Welt halt nun mal ihre Muttersprache ist und sie den Aufwand sie zu lernen schon als Baby betreiben. Aber das ist nicht ihre Schuld.

Ein deutscher Journalist, der mal eben aus aktuellem Anlass, weil niemand vor Ort ist, nach Libyen geschickt wird weil Ghaddafi sich wieder irgendeinen Unsinn hat einfallen lassen, kann nicht unbedingt die Landessprache und stellt seine Fragen weder auf Arabisch noch auf Deutsch. Er stellt sie auf Englisch. Ebenso wie sein italienischer, japanischer und jo, auch sein britischer Kollege. Aber sie alle werden verstanden. In wie fern bitte hat denn Deutschland gegenüber Libyen eine Sonderbehandlung verdient, auf dass alle Journalisten hier Deutsch können müssen? Die Journalisten, die meinetwegen Deutsch, Afrikaans oder Arabisch können, das sind die die jahrelang vor Ort sind. Und das ist nicht die Mehrzahl. Die anderen werden einfach irgendwo hingeschickt, und behelfen sich mit Englisch -- und das ist keine Unverschämtheit. Auch nicht von einem Briten.
Kommentar ansehen
02.10.2009 10:15 Uhr von ai-privat
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Kehrtwende Nummer EINS und eine zweite Kehrtwende wird einschlagen, wenn es um die Einhaltung seiner Wahlversprechen geht.

Refresh |<-- <-   1-25/27   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Leben von Guido Westerwelle wird verfilmt
Guido Westerwelle wurde beigesetzt: Angela Merkel wird ihn vermissen
Köln: Guido Westerwelle wird beigesetzt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?