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Scharfe Kritik an Linken

In einem Interview behauptet der Buchautor Jan Fleischhauer, dass das Feuilleton der FAS eine Bastion der Linken sei, wo jeden Tag versucht werde das konservative Politik-Ressort anzugreifen.

Die Bundestagswahl habe gezeigt, dass nun wieder eine klare Lagerunterscheidung zwischen links und rechts bzw. konservativ möglich sei und dass das Links-Rechts-Schema immer noch oder gerade wieder funktioniere.

Vor allem Studenten der Geisteswissenschaften würden Die Linke wählen, weil sie so gefühlsmäßig auf der ehrenhaften Seite stünden, links sei assoziiert mit "moralischer Superiorität".


WebReporter: BuecherSonne
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Wahl, Bundestag, Die Linke, Geisteswissenschaft
Quelle: www.buchtest.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2009 11:25 Uhr von BuecherSonne
 
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Ich denke Jan Fleischhauer, der ja das Buch "Unter Linken" geschrieben hat, macht sich nicht gerade Freunde in der Politik, vor allem, wenn diese und die Kulturlandschaft wirklich so links geprägt sind, wie er behauptet. In jedem Fall ist sein Buch lesenswert.
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01.10.2009 11:41 Uhr von Ned_Flanders
 
+13 | -13
 
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Ich habe Herrn Fleischhauer zur Kenntnis genommen, werde sein Buch allerdings boykottieren.

Eine Opposition muss angreifen !
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01.10.2009 11:46 Uhr von MeinUsername
 
+5 | -2
 
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einseitig? Medien sollten eigentlich objektiv sein, aber wo sind sie das heute tatsächlich noch.

Jeder schiebt doch Zeit, ZDF und co. in ne politische Ecke, die Medien selbst unterstützen dies ja sogar noch, indem sie sich zB nicht distanzieren.

Und es gibt meiner Meinung nach Schlimmeres, als wenn nen Feuilleton politisch orientiert ist.

Aber ich denke, ich werde das Buch lesen, damit ich herausfinde, wieviel schlimmer die Linke sein soll, als andere Parteien in diesem Zusammenhang
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01.10.2009 11:46 Uhr von Newsfun
 
+6 | -20
 
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01.10.2009 11:59 Uhr von stitch
 
+6 | -3
 
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@meine Vorredner: Hat jemand von euch gemerkt, daß es hier nicht um die Partei "Die Linken" geht sondern um (Zitat):"...fasst er unter „Linken“ alles zusammen, was ihm im Leben und in den Büchern über den Weg gelaufen ist: Das ist an erster Stelle der „frühgrüne Fundamentalist, Sozialtheoretiker, dilettierende Theaterautor“ Jean-Jacques Rousseau. Es sind natürlich und immer wieder die 68er, es sei denn, sie sind zu Renegaten geworden. Es ist das Feuilleton, die „Taz“, die „Zeit“, das Links-Bürgertum, Psychologen, Esoteriker, Enthusiasten, „Die Linke“, Frank-Walter Steinmeier, Karl Marx, Hausbesetzer, Sozialarbeiter, messianische Klimaeiferer, Israel-Kritiker, die RAF oder Attac-Leute.
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01.10.2009 12:02 Uhr von Nightfire79
 
+9 | -2
 
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Und wo ist da jetzt eine Kritik? Verstehe die News nicht, aber es geht wohl eh nur darum das Buch des "Autors" zu bewerben.
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01.10.2009 12:29 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -1
 
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"Villenviertel-Jan": vom Spiegel mit seinem "mutigen" Bekenntnis,
nicht mehr links, sondern konservativ zu sein.
Von einem, der aus Versehen konservativ wurde...
Altbachkenes Linken-Bashing, ganz grosses Kino.
Über eine linke Kindheit und Jugend in den 60er und 70ern mit Brokdorf-Demos und Birkenstöcken kann Fleischhauer zwar launig erzählen. Woher der Autor die Idee einer politischen Dominanz der Linken oder ihres fortwährenden schlimmen Dogmatismus´ nimmt, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Und also nicht den Furor, die Argumentation und nicht einmal Fleischhauers Definition davon, was das ist, links. Richtig gut ist der Autor nur, wenn er anekdotenhaft dem Zeitgeist nachspürt, dem "linken Gefühl". Doch das ist eben schon verdammt lang her.
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01.10.2009 12:40 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+2 | -0
 
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wo is´n nun die kritik? ich hab mir die quelle durchgelesen aber ausser das es dort um einen menschen geht der ein langweiliges buch geschrieben hat und ein paar aussagen welche menschenschicht wem wählt hab ich nix gefunden

also äh kritik?
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01.10.2009 12:52 Uhr von La_Voce
 
+3 | -1
 
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eure medien: belügen euch ....A L L E

das kann ein noch so halbwegs seriöses intervies sein ..ob beckmann, mayschberger und wie se alle heissen


LERNT ZWISCHEN DEN ZEILEN ZU LESEN
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01.10.2009 12:56 Uhr von claeuschen
 
+1 | -7
 
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Leider: gibt es in Deutschland wieder die so genannten Randerscheinungen. Das gilt für Links wie für Rechts. Beide sind im Grunde genommen überflüssig, weil sie zur wirklichen Lösung unserer Probleme (die haben wir zweifellos) nichts, aber auch rein gar nichts beitragen können.

Die Linken spielen ein großes Wunschkonzert, weil sie unser System in eine zentrale Verwaltungswirtschaft umbauen wollen, in der jede Eigeninitiative abgewürgt wird. Als ob die Deutschen vergessen haben, dass die DDR genau daran untergegangen ist. Und die Rechten wollen die Probleme unserer heutigen Gesellschaft (sind es Luxusprobleme?) auf die Ausländer schieben. Das versteht (leider) der Dümmste und auch hier gibt es Zulauf.

Jan Fleischhauer weiß, wovon er spricht. Schließlich ist er beim Spiegel in leitender Position tätig und für mich einer derjenigen, die eine sehr sachliche und dezidiert neutrale politische Position vertreten. Wie arm muss dieses Land sein, wenn die linken und rechten Honks mit ihren simplen Parolen über einen demokratischen Kritiker herziehen und dabei auch noch Applaus vom Mob erhalten.

Deutschland, traurig Vaterland!....
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01.10.2009 13:13 Uhr von spacerader73
 
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mmhh: Typisch versteckte Faschos....

@claeuschen: Die DDR ist nicht mangels" Eineninitiative" untergegangen, sondern an die korrupte Elite. Was ähnliches droht uns auch hier! Dazu kamen die enormen Kosten für die in der Tat unmenschliche Grenze. Das kann auf Dauer kein rel. kleiner Staat finanzieren!
Und sachlich-dizidiert neutrale politische Situation sieht bei mir völlig anders aus!
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01.10.2009 13:23 Uhr von Amalia
 
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wie seid ihr denn drauf? Wenn ich mir hier so die Kommentare durchlese, frage ich mich doch, warum die alle gleich Fascho und Linken-Bashing schreien? Habt Ihr das Interview mal gelesen? Oder das Buch? Ist doch alles halb so schlimm, der Mann argumentiert sauber, deswegen muss ich ihm aber noch nicht zustimmen. Ihn deswegen gleich so zu diffamieren finde ich schwach. Geht doch mal auf seine Argumente ein...
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01.10.2009 13:36 Uhr von JesusSchmidt
 
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das sind keine "news" zumal gar keine "scharfe kritik" (genaugenommen überhaupt keine kritik) zu lesen ist.
einfach nur peinlich geschrieben. 1 stern.
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01.10.2009 13:37 Uhr von Floppy77
 
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@claeuschen: Dafür geht die BRD jetzt an der Misswirtschaft zugrunde die schon zu Kohls Zeiten herrschte und bei Schröder ist es auch nicht besser geworden. Der Ausverkauf der DDR hat den Fall noch etwas gebremst und jetzt gehts trotzdem abwärts.

Randparteien werden gerade gebraucht, sonst machen SPD und CDU erst recht nur was sie wollen.
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01.10.2009 13:53 Uhr von Schischkebap69
 
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LOL: "Vor allem Studenten der Geisteswissenschaften würden Die Linke wählen, weil sie so gefühlsmäßig auf der ehrenhaften Seite stünden, links sei assoziiert mit "moralischer Superiorität"

Genau aus diesem Grund seh ich Geisteswissenschaft nicht als Wissenschaft an. Es gibt nur die Naturwissenschaft. Die Gesetze gehorchen der Physik usw. und hatten schon vor dem Menschen ihre Gültigkeit. Geistes"wissenschaften" hat der Mensch erfunden-somit keine Wissenschaft aufgrund der Naturgesetze. Nur weil der Mensch entschieden hat dass es so ist, heisst es nicht das es so sein muss.

In diesem Sinne
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01.10.2009 15:42 Uhr von Mond-13
 
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Ich kenne den Buchautor Jan Fleischhauer nicht und auch nicht das Buch. Aber ich finde es berechtigt, das vermehrt versucht wird, das konservative Politik-Resort anzugreifen. Damit immer wieder klar gemacht werden muss, das es mit dem Sozialfeindlichen Neoliberalismus seitens Schwarz-Gelb so nicht weitergehen kann. Denn eine Opposition muss es immer geben!

Und den Titel der News finde ich etwas unpassend zum Gesamtthema.
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01.10.2009 15:45 Uhr von artefaktum
 
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@ claeuschen: "(...) und für mich einer derjenigen, die eine sehr sachliche und dezidiert neutrale politische Position vertreten."

Es gibt in der Politik keine neutralen und sachlichen Positionen, da alle Politik immer auf den subjektiven Wert- und Interessenvorstellungen des Einzelnen beruht. Und die können von der Natur der Sache her nie neutral und objektiv sein. Gleiches gilt übrigens für die Wirtschaftswissenschaften (genau wie die Politik eine Gesellschaftswissenschaft).
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01.10.2009 17:43 Uhr von mort76
 
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Supi! Wo liegen denn die Verdienste der Konservativen?
In der Lobbyarbeit?
Im Schuldenmachen?
Im Sozialabbau?
Im verstrahlen des Landes?
Oder dadurch, daß sie unser Geld an die Konzerne verschenken?
In der Totalüberwachung?
Im Verschleppen von Reformen?
In der Blockade wichtiger Reformen, wenn sie mal zufällig selber in der Opposition sind?
In der Kriegstreiberei?
In US-Hörigkeit?

Da würde mich jetzt mal interessieren, in was die Konservativen denn nun so bedeutend besser sind als die Linken...

Die Konservativen hatten schonmal 16 Jahre lang Zeit, um zu zeigen, daß sie es besser könnten, und was war das Resultat? 16 Jahre verkohlung, aussitzerei, Lügen und Korruption.

Nein, diese Herrschaften sind keinen Deut besser, es sei denn,. man ist reich...
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01.10.2009 20:52 Uhr von mort76
 
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umgekehrt Das funktioniert ja auch andersrum:
wer war für die größten Krisen verantwortlich?
Für die momentane Krise- die Neoliberalen (auch aus der SPD, aber die ist ja nunmal unbestreitbar nicht mehr Links).
Davor: die CDU, der wir das größte Problem Deutschlands verdanken: unsere Schulden. Schon Kohl hat nur auf Pump regiert.
Und davor waren es die Nazis.

Also: wo liegen die großen Verfehlungen der Linken?
in der AKW-Verhinderung?
Im Aufbrechen der verkrusteten Strukturen der 60er Jahre?
In der Umweltpolitik?

Ist halt schon doof für die konservativen, wie sich das entwickelt hat...die jammern ihrer alten, verlorenen Autorität hinterher.

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