Auch Tiere kommen durch Koalitionen zur Macht
Wahlkämpfe, und Bündnisse - dies sind menschliche "Erfindungen". Was sich allerdings wie ein Witz anhört, ist keiner: Auch im Reich der Tiere wird sich verbündet, um die Machtverhältnisse zu ändern oder um Schutz für alle Beteiligten zu gewährleisten.
Dabei sind Intrigen nicht unwahrscheinlich, wie Patricia Backwell und ihre Kollegen von der Australian National-Universität in Canberra wissen. Entdeckt wurde dieses Verhalten bei Affen, Pinguinen, Raben und Krabben. So sind es auch schon kleine Dinge, bei denen Bündnisse geschlossen werden.
Wenn beispielsweise der schwächere Nachbar gefährdet ist, riskiert der Helfer schon mal sein eigenes Zuhause um zu Hilfe zu eilen. Dabei will er vermeiden, dass ein eventuell unangenehmer Nachbar nebenan einziehen könnte. Ein solch strategisch komplexes Verhalten ist bei Krebsen besonders erstaunlich.