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56 Prozent schneller bootende Rechner von Lenovo

Lenovo will sowohl mobile Rechner als auch Desktop-PCs anbieten, die mit Windows 7 deutlich schneller als unter XP und Vista starten.

Eine Erhöhung der Startgeschwindigkeit von maximal 56 Prozent soll möglich sein.

Die schnellere Startzeit soll dadurch erreicht werden, dass sowohl Treiber als auch Startvorgang optimiert wurden. Es werden auch Systeme mit identischer Ausstattung verkauft, die nicht genauso schnell starten. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass spezielle Optimierungen stattfinden.


WebReporter: Session9
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Prozent, PC, Start, Erhöhung, Rechner, Treiber, Desktop, Lenovo, Booten
Quelle: www.hardware-praxis.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2009 10:31 Uhr von Session9
 
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Ein schneller startendes System dürfte ein gutes Verkaufsargument sein. Leider hat Lenovo noch keine Verkaufspreise genannt.

In der Quelle gibt es noch einige Infos mehr.
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30.09.2009 10:55 Uhr von kingoftf
 
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Vermutlich: mit SSD und BIOS-Optimierung.
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30.09.2009 11:17 Uhr von DerRazor
 
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Erst lesen identische Ausstattung. Also fällt SSD schon mal weg.
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30.09.2009 11:50 Uhr von Raptor667
 
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also Dies deutet darauf hin, dass Lenovo in erster Linie die vorinstallierte Software bzw. das Betriebssystem für den schnelleren Start optimiert. Auch die Treiber wurden überarbeitet, sodass beispielsweise die Treiber für die Mainboard-Hardware nicht mehr zur Systembremse werden soll.

Die vorgenommenen Optimierungen können auch von Profis und leidenschaftlichen Tunern kaum vorgenommen werden: Neben optimierten Treibern und einem optimalen Abarbeiten der geladenen Dateien beim Systemstart wurde auch die Power-Management-Software verbessert.
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30.09.2009 12:20 Uhr von rolf.w
 
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Mhh: Ich frage mich da allerdings ernsthaft, was der schnellere Startvorgang für ein besonderes Verkaufsargument sein soll. Selbst wer beruflich mit seinem Rechner arbeitet startet den nicht ständig neu und ob der Rechner nun 30 oder 90 Sekunden zum Hochfahren braucht ist nicht weiter von Belang.
Was ich meine ist, der Vers.Vertreter startet seinen Laptop vor Ort, während er mit einem spricht. Selbst das ältere Win 2000 war schon längst bereit, bevor der Rechner benutzt wurde. Oder auch im Büro, reinkommen, Rechner an, Jacke aufhängen, Papiere sortieren/durchsehen und der Rechner wartet schon darauf, benutzt zu werden.
Ein vernünftig eingerichteter und gewarteter Rechner braucht auch unter Win 98 keine 5 Minuten um zu starten.
Hier habe ich eher den Eindruck, es soll dem Anwender ein Mehrwert eingeredet werden, den er selbst nie bemerken aber dennoch bezahlen wird.
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30.09.2009 12:25 Uhr von rolf.w
 
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Nochwas: Es ist natürlich auch eine Version von Kundenbindung. Denn wenn wirklich die Treiber selbst optimiert werden, wobei ich nicht glaube, dass jeder Hersteller seinen Treibersourcecode zur Verfügung stellt, reicht ein einziges Treiberupdate vom eigentlichen Hardwarehersteller ev. schon aus, um den Vorteil wieder zunichte zu machen. bzw es gibt auch jede Menge Software, die in den Bootprozess eingebunden wird und dann ist der vermeintliche Vorteil auch wieder passe.
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30.09.2009 14:55 Uhr von damagic
 
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mittlerweile kann man auch selbst: mit den bereits erhältlichen tuningtools und systemtweaks noch gut was rausholen aus win 7, vllt. nich ganz 56%, aber mein system bootet nach meiner optimierung bereits 8 sekunden schneller...also nicht wirklich ein verkaufsargument.
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30.09.2009 15:18 Uhr von omar
 
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@Rolf W. +@damagic: Nicht jeder hat Zeit und Kenntnisse und auch ein Tuningtool (meist kostenpflichtig) um alles zu optimieren.
Zudem wollen viele Andwender nicht an Ihrem PC "rumdoktern" sondern einfach damit arbeiten (es soll einfach nur schnell und stabil laufen).
Für solche Anwender ist das doch ein Mehrwert und ergo sehr wohl ein Verkaufsargument.
Ich finde es spricht für einen Hersteller, wenn er sich Gedanken bei der Treiberunterstützung macht.

Zudem gibt es bei Lenovo noch einige weitere Verkaufs-Argumente, als nur dieses eine Feature...
Also cool bleiben...

Ich find es interessant, was durch solche Optimierungen erreicht werden kann. Interessant wäre es auch zu erfahren, ob diese Optimierungen sich auch auf die Gesamtperformance auswirken.

Daher gute News: Daumen hoch, 5 Sterne.
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30.09.2009 15:45 Uhr von damagic
 
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@omar: da gebe ich dir nur bedingt recht, falls es wirklich 2 versionen (optimiert u. standard) vom hersteller geben sollte, denn, wie rolf schon treffend bemerkte kann jedes weiter update den vorteil zunichte machen, geschweige denn die zusätzliche hard- u. software, die viele user nachträglich installieren.

da reicht ein blöder tv-tuner, und alles is wie immer...und somit trifft der "mehrwert" dann vllt. noch auf 30 % aller käufer zu, der rest wird es über kurz oder lang ebenso als augenwischerei empfinden, sollte der preisunterschied der systeme gravierend sein.

da wäre es von lenovo wesentlich "fairer", seine systeme generell zu optimieren, das würde den verkauf wohl eher ankurbeln.

abgesehen davon ist ein gutes defrag-programm schon fast die halbe miete beim systemstart, diese gibt es kostenlos und sollten eh immer mal zum einsatz kommen...auch bei nicht-versierten benutzern ;o)
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30.09.2009 16:13 Uhr von omar
 
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@damagic: Das Argument eines Updates ist zweifelhaft.
Lenovo verteilt Treiberupdates über ein eigens "System-Update-Tool". Das ermöglich durch Auslesen des Gerätetyps, daß die richtigen Treiber aufgespielt werden.
Bei den "enhanced" System soltlen dann demzufolge auch die passenden Treiber angeboten werden. Wenn ein User generische Treiber verwendet, dann auf eigene Gefahr.
Zudem ist ein großteil der Lenovo Kunden im Business Segment. Hier werden selten Treiber aktualisiert.
Wenn die Kisten laufen, dann lässt man diese meist so wie sie sind (außer Patches usw.).
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30.09.2009 19:40 Uhr von rolf.w
 
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@omar: "Nicht jeder hat Zeit und Kenntnisse und auch ein Tuningtool (meist kostenpflichtig) um alles zu optimieren."

Zumal mir kein Tool bekannt ist, welches den Treiber an sich optimiert. Wenn überhaupt, wird die Treiberreihenfolge geändert.

Bei den Updates kommt es darauf an, wie schnell und wie lange der Hersteller diese bereitstellt. Im Normalfall sind die Treiber der Rechnerhersteller nicht die aktuellen des Hardwarehersteller. Das muss zwar kein Nachteil sein, stimmt, könnte aber einer werden.

Aber nochmal zum Mehrwert. Du selbst schreibst, Lenovo Kunden findet man vermehrt im Businessbereich und was macht man im Büro? Eben, morgens den Rechner einschalten und wenn man dran denkt, schaltet man ihn abends wieder aus. Für die vielleicht 20-40 Sekunden am Tag mehr bezahlen? Na, ich glaube nicht, dass dieses Argument im realen Leben zieht.
Ich will diese Optimierung nicht als Gimmick abtun, aber ich denke hier müsste erstmal ein Bedarf geweckt werden, denn ehrlich gesagt, in meinem Umkreis ist keiner, der mit der Stoppuhr misst, wie lange sein System startet und sich wirklich daran stört.

Für mich ist das eher ein Luxus, wie ein diamantbesetztes Handy. Kann zwar auch nicht mehr als telefonieren, sieht aber schick aus.

Ich überlege da gerade so, ob wohl auch Autohersteller irgendwann auf die Idee kommen und erklären, ihr Motor würde schneller starten als der von der Konkurenz und dies wäre dann ein Mehrwert weil Zeitersparnis.

Ich erkenne es sehr wohl voll an, dass Lenovo hier mehr macht, als einfach nur Hardwarekomponente zu verbauen und auf Standarttreiber zu setzen. Die angepasste Modifikation der Treiber ist sicherlich eine Innovation. Ich sehe es, solange es nur den Startvorgang betrifft, aber nicht als solch einen großen Mehrwert an, den man bereit sein wird auch zu bezahlen.
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30.09.2009 22:02 Uhr von omar
 
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@Rolf W. Zugegeben, bei nem Büro-PC ist der Vorteil nicht wirklich oft zu spüren.
Bei einem Notebook aber schon eher.
Wenn man im Außendienst ist, muss man die Kiste öfter mal starten, und will den Kunden z.B. nicht länger als nötig warten lassen.
Natürlich tut es auch ein Bootvorgang von einer Minute. Aber 30 Sekunden fühlen sich doch angenehmer an.
In wie weit sich dies kostenmäßig niederschlagen wird, weiß ich nicht, allerdings ist mir Lenovo nicht als teuer bekannt... Im Gegenteil, oft sind Lenovo Geräte m.E. sogar preiswerter als vergleichbare Modelle des Wettbewerbs oder zumindest im gleichen Preis-Range.
Aber da dieser "Geschwindigkeitsvorteil" nur bei ausgewählten Modellen vorhanden sein wird, muß man das ja nicht kaufen, wenn es auch ne normale Variante tut.
Man kann natürlich diesen geringen Mehrwert als Luxus betrachten und Luxus kostet halt nun mal Geld.
Um auf dein Auto-Beispiel zurück zu kommen:
Einen Regensensor halte ich auch für Luxus, und dennoch gibt es Leute, die sowas kaufen...
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30.09.2009 22:23 Uhr von rolf.w
 
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@omar: "Wenn man im Außendienst ist, muss man die Kiste öfter mal starten, und will den Kunden z.B. nicht länger als nötig warten lassen."

Klar, sehe ich ein, allerdings redet der Aussendienstler erst einmal mit dem Kunden und da mal eben den Knopf drücken kostet effektiv kaum Arbeitszeit.

Ich habe die Quelle nochmal überflogen und dabei fiel mir etwas auf, dass hier bis dato kaum erwähnt wurde. Man vergleicht die Zeiten von XP und Vista mit der von Win 7. Subjektiv betrachtet startet 7 von vornherein schon schneller, als die beiden anderen Systeme, so dass ich fast davon ausgehe, der Lenovo-Vorteil liegt nur im einstelligem Prozentbereich. Es ist keineswegs gemeint, dass das Lenovo Win 7 im Vergleich zur Standartversion um bis zu 56% schneller startet. Auf diese Feinheit habe ich selbst auch erst gar nicht geachtet.
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01.10.2009 11:05 Uhr von omar
 
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@Rolf W. Im Internet gibt es für das sog. "Enhanced Experience" mehr und teilweise bessere Quellen (z.B. http://winfuture.de/...)
Dieser Quelle zu Folge soll es Laien/Anwendern nicht möglich sein, ein noch besseres Tuning durchzuführen.
Um die "Enhanced Exprience" zertifizierung zu bekommen, braucht es noch einige Features mehr, als nur den schnelleren Bootvorgang (für den primär Treiber- und Bios-Optimierungen verantwortlich sind). Aber im Prinzip ist der Großteil der Vorteile auf Windows 7 selbst zurückzuführen.

Ich hab mir mal den offiziellen Text dazu durchgelesen.
(http://www.lenovo.com/...
und http://shop.lenovo.com/... Experience/Business)

Das sind im Wesentliche die Vorteile:
• Schnellere Boot- und Shutdownzeiten (33% hoch, 50% runter, bei identischer Hardware-Konfiguration als ohne Optimierung unter Windows 7. Die oben genannten 56 % beziehen sich anscheinend auf XP und Vista).
• Garantierte Eignung für HD Grafik, DirectX 10 und verbesserte Soundleistung (enhanced digital audio).
• Schnellere Sicherung und Wartung
(OneKeyTM Rescue System 7.0 and Lenovo Rescue System 3.0 can backup and recover data two times faster than previous versions and feature improved anti-virus and system repair functions for added peace-of-mind. In addition, users can perform an anti-virus scan at the press of a button on their Enhanced Experience Idea PCs – even before Windows loads – to repair critical system files and quickly backup or restore personal data.)

Alles andere sind nur die Standard-Vorteile von Windows 7 und daß die Hardware eben besonders gut für Windows 7 geeignet ist.

Mir fiel ein kleiner Argument ein, das nirgends steht! ;)
Wenn ich jeden Tag 35 Sekunden an Zeit spare (30sec beim Booten, 5sec beim Runterfahren), dann summiert sich das auch...
Beispielrechnung:
35sec x 220 Arbeitstage/Jahr x 3Jahre Nutzungsdauer des PC = 23100 sec = 385min = 6,42h Zeitersparnis :)

Jetzt die Gretchenfrage:
Wieviel sind die 6,42h deines Lebens wert?

Im Endeffekt sind die Vorteile nicht so riesig. Wem es das Wert ist, der soll zuschlagen. Wem das egal ist, der soll nen normalen PC kaufen.
Ich vermute, daß über kurz oder lang alle Lenovo-PCs dieses Feature bekommen werden... Ohne Aufpreis!

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