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Toyota muss 3,8 Millionen Fahrzeuge wegen Fußmatte zurückziehen

Der japanische Autokonzern Toyota muss die größte Rückrufaktion seiner Firmengeschichte in den Vereinigten Staaten von Amerika durchführen.

Grund ist bei mehreren Modellen die Tatsache, dass sich die Fußmatte mit dem Gaspedal verhaken kann.

Nach einem Unfall mit Todesfolge in Kalifornien sieht sich der Konzern zu diesem drastischen Schritt gezwungen.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Tod, Million, Unfall, Toyota, Kalifornien, Fahrzeug, Matte
Quelle: www.dnews.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2009 09:21 Uhr von TheDeadPan
 
+10 | -6
 
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"Nach einem Unfall mit Todesfolge in Kalifornien sieht sich der Konzern zu diesem drastischen Schritt gezwungen."

Hört sich so an, als ob Toyota von dieser Sache wusste, es aber nicht für wichtig hielt, das zu tun, was sie jetzt nach dem Tod eines Menschen tun...
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30.09.2009 09:33 Uhr von Johnny_Chimpo
 
+4 | -1
 
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naja ob sie es wussten sei mal dahin gestellt, denn ich konnte nix lesen was darauf schliessen lassen könnte.

Bin jedoch mal gespannt ob da sofort wieder auf "Mailliarden" geklagt wird.
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30.09.2009 09:52 Uhr von XvT0x
 
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krass: ist mir bei unsrem renault twingo auch schon mal passiert, weil die schei* fußmatte die zwei halterungsknöpfe nicht mehr dran hatte. ( haben wir verschlampt, selber schuld ;D )
zum glück nur in ner 30er zone, hab dann gleich ausgekuppelt und die fußmatte per hand zurückgezogen.

mein beileid an die familie.
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30.09.2009 10:14 Uhr von aktiencrack2009
 
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Bei Mercedes: das gleich diese scheiss Fussmatten haben Druckknöpe aber der Fahrzeugboden keine bei manchen Modellen .hatte selber schon so einen Unfall.
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30.09.2009 10:17 Uhr von spl4t
 
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es ist halt wie es immer ist: es muss erst was passieren, damit gehandelt wird!
vor allem wenn es um so etwas unwichtiges geht wie menschenleben*ironieAUS*
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30.09.2009 10:51 Uhr von ylarie
 
+2 | -2
 
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@TheDeadPan: Sowas ist heutzutage leider ein Standardverfahren, gerade bei großen Unternehmen.
Es wird immer geschaut ob ein Rückruf oder ähnliches günstiger ist, oder ein Gerichtsverfahren.

Mir hat auch mal ein Freund von der Firma erzählt in der er arbeitet. Da werden Forderungen der Kunden, egal ob gerechtfertigt oder nicht, oft eingegangen da ein Vergleich vor Gericht teurer kommen würde.
Dort ist es also quasi ein Gegenbeispiel.
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30.09.2009 10:54 Uhr von kingoftf
 
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Bei: unserem Honda Jazz werden die Fussmatten mit 2 massiven Haken an der Sitzschiene befestigt, da kann nix rutschen. Sehr gut durchdacht.
Bei anderen Fahrzeugen habe ich das auch schon oft bemerkt, wie doll da die Matten rutschen.

Ist natürlich Sch**** wenn es dadurch zu einem Unfall mit ernsthaften Schäden kommt.

Aber wieso Rückruf?
Wenn die ein paar Befestigungsklammern oder so was in der Art bereitstellen würden, wäre das Problem doch gelöst.
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30.09.2009 12:01 Uhr von utnapistim
 
+3 | -2
 
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kostenlos ?? ist das "zurückziehen" kostenlos, oder wird man dafür bezahlt? Denn Toyota hat ja nicht soviele Mitarbeiter, dass jeweils einer einen Toyota "zurückziehen" kann. Und stell Dir vor .... wenn der Toyota von genau der anderen Erdenseite "zurückgezogen" werden muss......
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30.09.2009 12:06 Uhr von Python44
 
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Titel falsch !!! Da wird kein einziges Auto zurückgezogen ! Eine Rückrufaktion bedeutet, dass die zum Austausch von serienweise defekten Teilen ausserplanmässig in die Vertragswerkstatt "zurück" sollen. Das Werk nimmt aber kein einziges Auto vom Käufer zurück !!!
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30.09.2009 13:56 Uhr von Schwertträger
 
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Wie sind wir bloß all die Jahrzehnte zurechtgekommen, ehe es Befestigungssysteme für Fußmatten gab?

Ich erinnere mich, dass in den Achtzigern der erste Griff nach dem Einsteigen der nach der Fußmatte war, um sie zurückzuziehen, weil sie sich beim Einsteigen nach vorne schob.
Das haben wir sogar in der Fahrschule gelernt.

Ist zwar schön, dass wir heute Befestigungssysteme haben (teils auch sehr pfiffige und zuverlässige), aber deswegen eine Rückrufaktion starten zu müssen, ist übertrieben.
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30.09.2009 13:59 Uhr von GayfredJudokusSpuack
 
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twingo: ist bei dem twingo meiner mutter genauso, musste dann während die karre vollgas gib erst immer runter greifen um die matte zurückzuziehen damit sie das pedal wieder freigibt...
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30.09.2009 14:03 Uhr von Schwertträger
 
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@spl4t: NATÜRLICH! Erstens kann man nciht an alles vorher denken, und zweitens lohnt es sich oft einfach nicht.

Wenn man sich anschaut, wie viele Millionen Menschen täglich mit dem Auto unterwegs sind und trotz rutschender Fußmatten nicht verunglücken, dann herrscht kein wirklicher Zwang, deswegen etwas zu unternehmen.
Noch dazu, wenn man bedenkt, dass die Verunglückten it gewisser Wahrscheinlichkeit noch selber Schuld sind, weil sie die Matte nicht regelmässig zurückgezogen haben.

Es ist zwar schön, wenn man eine günstige Lösung dafür findet (bzw. ja längst gefunden hat), aber das ist mehr Komfort als alles andere.


Und nein, es kommt nicht auf jedes Menschenleben an. Auch auf meins nicht, falls Dir das jetzt auf der Zunge liegen sollte, dass ich mir vorstellen sollte, dass ich es wäre, dem das passiert.
Außerdem passiert´s mir nicht mehr, weil ich das olle Ding in unserem Kleinwagen regelmäßig zurückziehe und in einem anderen Wagen selber eine Befestigung gebastelt habe.
Eigenverantwortung und so....

Früher ist´s mir einmal passiert, und es war 100%ig meine eigene Schuld.
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30.09.2009 17:11 Uhr von spl4t
 
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mein gott schlägt mein Kommentar Wellen -.-

ich gehe davon aus, dass es schon etwas gravierenderes sein muss wenn toyota diese menge an fahrzeugen zurückzieht (was sie im endeffekt laut anderen kommentaren ja nicht tun)

des weiteren bin ich davon ausgegangen, dass die matten während der fahrt verrutschen und so das/die Pedale blockieren

@ schwertträger: danke für die PNs, aber mein Beitrag war viel zu kurz, um ihn so ernst zu nehmen, wie du es anscheinend tust, dafür entschuldige ich mich einfach mal ;-)

grüße
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30.09.2009 17:17 Uhr von Prototype08
 
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ich glaube: das jedem dieses Problem einmal passiert ist. Das sind dann richtige Schockmomente. Muss man aber dann die Ruhe bewahren, was nicht immer einfach ist. Schön ist´s aus persönlicher Erfahrung auch, wenn man abbiegt und die Kupplung loslässt, diese aber leider hängen bleibt und gaaar nichts passiert während Autos auf einen zu kommen. Spaßige Angelegenheit. Musste rechts ran und erstmal 5 min durchatmen..
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30.09.2009 20:45 Uhr von datenfehler
 
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hab keinen Toyota, aber meine Fußmatte rutscht auch. Aber sollte sie tatsächlich mal in so eine Lage kommen, dass sie das Gaspedal blockiert (so dumm hab ich mich bisher nichtmal annähernd angestellt, aber wenn ich mal alt und senil werde?), dann nehm ich den Gang raus oder schalte den Motor aus und trete die Bremse oder wenn ich auf das nicht komme, schramme ich die Leitplanke und schleife solange dran bis die Kiste steht...
Aber hey! Das ist weit hergeholt. Das nächste was man macht, wenn man merkt, dass das Gaspedal hängt und man immer schneller wird, ist: NICHTS! pfff
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30.09.2009 20:48 Uhr von FaithHammer
 
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die alltäglichen gefahren im Straßenverkehr: Hätte der Amerikaner überlebt wäre Toyota jetzt mehrere hundert millionen Doller ärmer: Schadensersatz.
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01.10.2009 11:39 Uhr von MeinUsername
 
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hat jetzt weniger mit Toyota zu tun Ich glaube, in Amerika sieht die Sachlage ein wenig anders aus. Insgesamt wird den Menschen dort weniger Eigenverantwortung zugetraut, weshalb es ja regelmäßig in den kuriosesten Fällen zu Millionenklagen kommt.

Hat für die Amerikaner aber sicher den Nachteil, dass sie für viele Dienstleistungen und Produkte mehr bezahlen oder fürs selbe Geld weniger bekommen - schließlich denke ich, dass jeder Konzern das Geld für Klagen beim Verkauf schon einnimmt, so à la Rücklage für Schadenersatzklagen.

Aber es ist nur eine Vermutung von mir.

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