29.09.09 11:40 Uhr
 325
 

Zwei Millionen Deutsche würden Stammzellen spenden

Wie die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) nun bekannt gab, wurde Ende diesen Monats der zweimillionste Stammzellenspender registriert. Für Leukämiepatienten bedeutet dies neue Hoffnung im Kampf gegen die Krankheit.

Claudias Rutt, Sprecherin der DKMS, meinte hierzu: "Wenn man uns 1991, als wir als Bürgerinitiative starteten, gesagt hätte, dass wir es bis 2009 schaffen, zwei Millionen Menschen zu motivieren, hätte dies keiner geglaubt".

Im Gründungsjahr der Initiative erklärten sich lediglich 3.000 Deutsche bereit, Knochenmark zu spenden. Zwölf Jahre später stieg die Zahl der Freiwilligen bereits auf 68.000.


WebReporter: maude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Million, Stammzelle
Quelle: www.aerzteblatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: 19-Jähriger stirbt zwei Monate nach Mordversuch selber
Hohes Krebsrisiko durch verarbeitete Nahrung
Gesundheitsausgaben: Eine Milliarde Euro pro Tag

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.09.2009 11:52 Uhr von Katzee
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Es könnten unzähliche: Stammzellen zur Verfügung gestellt werden, wenn das Nabelschnurblut nach jeder Geburt automatisch eingefroren würde. Dann müßte man nicht extra auf erwachsene Spender warten. Leider wird das nur selten gemacht, die die meisten jungen Eltern gar nicht daran denken, dass diese Möglichkeit besteht.
Kommentar ansehen
29.09.2009 12:22 Uhr von G.ott
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Katzee: Informiere Dich bitte bevor du den Werbescheiß der Anbieter nachbrabbelst!
Kommentar ansehen
29.09.2009 13:34 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ G.ott: Argumentiere doch einfach mal, bevor Du einfach nur irgendwelche Leute anscheißt.

Deine Bedenken oder Argumente, sofern es sie gibt, würden sicher nicht nur mich brennend interessieren. Denn mit dem Thema kenne ich mich kaum aus, finde es aber interessant.
Kommentar ansehen
01.10.2009 00:10 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Perisecor: Ich kenne mich auch nicht gut mit dem Thema aus, aber ein Nachteil ist zum Beispiel, dass die Gendefekte die eventuell zu Leukämie geführt haben eben auch in den eingefrorenen Stammzellen vorhanden sind.
Die meisten Vor- und Nachteile kannst du auf Wikipedia nachlesen. ;)
http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
01.10.2009 00:26 Uhr von Katzee
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Risiko: der Übertragung von Gendeffekten besteht leider bei allen Fremdzellentransplantationen. Das betrifft nicht nur Stammzellentransplantate sondern auch ganze Organtransplantate, denn jede Zelle trägt ihren genetischen Code in sich - und jede Zelle kann den Code zur Vervielfältigung eines Gendeffektes tragen. Wollte man alle Risiken ausschließen, dürfte man keine Transplantationen durchführen - und dann sterben die Menschen halt an Leukämie, ähnlichen Krankheiten oder schlichtweg an Organversagen. Es geht ganz einfach darum, welche Risiken für das (Über)Leben des Patienten größer sind.
Kommentar ansehen
01.10.2009 00:35 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Katzee: Ich vermute aber, dass Stammzell- und vor allem Organ-Spender vorher auf sowas getestet werden.

Versteh mich nicht falsch: In vielen Fällen wären Stammzellen aus Nabelschnurblut sicher sehr nützlich. Nur ob die Transplantation von defekten Stammzellen um defekte Stammzellen zu ersetzen soviel bringt ist fraglich.
Aber vielleicht lebt derjenige dann ja ein paar Jahre länger, wäre ja auch schon mal ein Vorteil.
Kommentar ansehen
02.10.2009 10:19 Uhr von Nicki197
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Alternative: zur Rückenmarkspende. Viele haben Angst eine Rückenmarksspende zu machen. Dies ist nun viel leichter in dem man von seinen Baby die Nabelschnur spendet. Finde ich gut. Daumen hoch für Fortschritt.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?