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Guido Westerwelle beantwortete auf Pressekonferenz nur auf deutsch gestellte Fragen

"Wir sind hier in Deutschland", lautete die Antwort des FDP-Vorsitzenden und möglichen Außenministers Guido Westerwelle auf einer Pressekonferenz am gestrigen Montag, als ein Reporter der britischen BBC seine Frage auf Englisch stellte.

Westerwelle fügte hinzu, dass in Großbritannien auch üblich sei, Fragen auf Pressekonferenzen in der dortigen Muttersprache zu stellen. Auch als der BBC-Reporter die Frage über eine Dolmetscherin auf deutsch stellte, blieb die Antwort Westerwelles schwammig.

Im Gegensatz zu Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), welcher auf Pressekonferenzen mit fließendem Englisch brilliert, ist in einem YouTube-Video dokumentiert, dass Westerwelles Englisch noch deutlich ausbaufähig ist.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Presse, Frage, Guido Westerwelle, Pressekonferenz
Quelle: www.spiegel.de

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134 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2009 10:12 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -0
 
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Bravo, da hat Westerwelle eine tolle Empfehlung für sich als künftigen Chef des Auswärtigen Amtes abgegeben, wenn man sich weigert, auf Pressekonferenzen Englisch zu sprechen.
Der Link zum erwähnten YouTube-Video steht in der Quelle - ist sehr lustig, oder besser, peinlich...!
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29.09.2009 10:20 Uhr von Kelso
 
+99 | -46
 
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als aussenminister sollte man der englischen sprache schon mächtig sein. echt peinlich vom guido
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29.09.2009 10:20 Uhr von chip303
 
+30 | -11
 
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das fährt ja wieder dicke Pluspunkte ein....
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29.09.2009 10:21 Uhr von EvilMinded
 
+147 | -27
 
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Naja ob das jetzt so gut ist, das er kaum Englisch kann sei mal so dahin gestellt, aber...

...in der Situation hat er schon recht, finde ich. Von den deutschen wird immer alles verlangt, und wehe die machen das dann nicht auch so, aber wenn andere Länder so handeln ist das anscheind völlig OK.

Anders sieht die sache natürlich auf internationaler Ebene aus, aber das ist n anderes Thema...
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29.09.2009 10:27 Uhr von Kirifee
 
+66 | -9
 
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Naja recht hat er schon... in Spanien spricht man einen Spanischen Politiker auch eher auf Spanisch an, darum haben unsere Sender ja überall Reporter die auch die Sprachen der Länder in denen sie Arbeiten beherschen.

Und die Sache mit dem Aussenminister ist bisher nur eine Vermutung. Weil es eben die Jahre über Üblich war das der Koalitionspartner den Aussenminister stellt. Aber das heisst nicht das es wieder so sein muss. Vielleicht wird die Tradition gebrochen und er wird Wirtschaftsminister oder der gleichen. Ist auch möglich.
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29.09.2009 10:30 Uhr von mcbeer
 
+24 | -19
 
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Ja unser Guido: So viel ich weiss, ist Englisch eine internationale Sprache. Bei den Englischkenntnissen wird das wohl nichts mit dem Posten als Außenminister. Ist sowieso besser wenn man den Guido nicht in die große weite Welt hinaus schickt.
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29.09.2009 10:36 Uhr von Katzee
 
+73 | -17
 
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Haben schon einmal: Gordon Brown (GB) oder Barack Obama (USA) auf einer Pressekonferenz auf eine in deutsch gestellte Frage in deutsch geantwortet? Ihr fordert von unseren Politikern etwas, was einem ausländischen Politiker gar nicht in den Sinn kommen würde. Also bleibt mit Eurem Gemecker mal auf dem Teppich.
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29.09.2009 10:37 Uhr von realCaleb
 
+7 | -42
 
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29.09.2009 10:38 Uhr von Deniz1008
 
+13 | -37
 
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29.09.2009 10:39 Uhr von kingoftf
 
+17 | -29
 
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29.09.2009 10:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -22
 
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In Frankreich wäre das gleich passiert da man im eigenen Land die französische Sprache hegt und pflegt. Da man allerdings in Deutschland ganz besonders "einen auf EU" macht sollte die internationale Sprache in diesen Fällen auch gesprochen werden, BBC ist ja nicht irgendjemand.
Wenn sich in Wirtschaftskreisen Chinesen und Deutsche treffen reden die ja auch meist englisch.
Ehrlich wäre es gewesen, wenn Westerwelle einfach zugegeben hätte, dass er mit der englischen Formulierung überfordert ist und lieber politisch korrekt in Deutsch bleiben möchte. Das hätte man verstanden.
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29.09.2009 10:44 Uhr von J-o-h-a-n-n-e-s
 
+44 | -8
 
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Genau genommen Ich finde er hat recht. Das hat weder mit Patriotismus oder gar Rassismus zu tun, sondern ist in meinen Augen eine Sache der Höflichkeit.

Wenn ich irgendwo zu Gast bin, passe ich mich halt den Gegebenheiten und der Kultur an. Die Sprache ist nun mal ein Teil der Kultur.

Und ich würde fast jede Wette eingehen, dass diejenigen die hier am lautesten bellen, direkt anfangen würden zu beißen, wenn er sich mit seinem zweifelsohne Lückenhaften Englisch geäußert hätte...
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29.09.2009 10:44 Uhr von Deniz1008
 
+12 | -16
 
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@Katzee deutsche journalisten müssen englisch kenntnisse vorweisen. das hat sich nun mal so etabliert und ist einer der vorausetzungen heutzutage um journalist zu werden.
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29.09.2009 10:47 Uhr von LoneZealot
 
+7 | -13
 
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übel: Das Video auf youtube ist ja schockierend, nahezu unerträglich.

http://www.youtube.com/...

Zuende ansehen fällt schwer ...
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29.09.2009 10:47 Uhr von HowardBeale
 
+9 | -13
 
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@antispasti: Ich finde zwei italienische Ausdrücke bei dir:
"Basta", das du mit "so sei es" hättest übersetzen können. Und dann "Antipasti", das Du mit dem Fremdwort "Spasti" zu deinem Spitznamen verwoben hast. Das "Antispasti" in hohem Maße beleidigend gegenüber Menschen ist, die unverschuldet mit dieser Krankheit leben müssen, stell ich mal hinten an.
Du schreibst jedoch "wer in Deutschland leben will, sollte auch perfekt Deutsch sprechen können". Ich glaube nicht, dass der BBC Reporter dauerhaft in Deutschland leben will. Ich denke er macht hier nur seine Arbeit für seinen englischen Arbeitgeber. Da Englisch mittlerweile wohl die Weltsprache geworden ist sollte man gerade von einem Politiker, der sich als kommender Aussenminister sieht eine andere Reaktion erwarten, als diese piefige, überhebliche und vollkommen überzogene Antwort. Aber mit England hatten wir ja schon immer so unsere Probleme, nicht wahr?
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29.09.2009 10:55 Uhr von Katzee
 
+25 | -7
 
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@ ThomasHambrecht: BBC ist nicht irgendjemand. Damit hast Du recht. Und dementsprechend müsste es der BBC-Journalist wissen, dass es in einem fremden Land unhöflich ist, auf einer Pressekonferenz Fragen nicht in der Landessprache zu stellen. Die anderen Journalisten halten sich daran - nur dieser Gimpel bestand auf englisch? Schlicht und ergreifen unhöflich - auch den anderen ausländischen Journalisten gegenüber.

Was glaubt Ihr eigentlich, was es für ein Theater gäbe, wenn ein deutscher Journalist in einem fremden Land darauf bestünde, seine Fragen in deutsch zu stellen? Dann hiesse gleich wieder: "Ja, ja, die arroganten Detuschen ..." Aber anstatt sich hier über die Arroganz und Unhöflichkeit des englischen Journalisten aufzuregen, regt Ihr Euch darüber auf, dass Herr Westerwelle nur Fragen in deutsch beantworten will. Ist Euch die deutsche Sprache so wenig wert? Oder braucht Ihr einfach mal wieder jemandem, auf dem Ihr herum trampeln könnt?
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29.09.2009 10:55 Uhr von Sir_Cumalot
 
+7 | -10
 
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nix gegen AntiSpasti: bester Kommentar, lol.

Guido hätte ja freundlicherweise ein "please, speak deutsch" sagen können statt dieses: "wir sin´ hier nich´ auf eurer Insel" rüberwachsen zu lassen. Tsss.
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29.09.2009 10:58 Uhr von kingoftf
 
+10 | -15
 
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Hui, bei den ganzen Minus, die hier verteilt werden, hat SN wohl viele FDP-Wähler....
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29.09.2009 11:03 Uhr von RU-Wolf
 
+9 | -9
 
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@AntiSpasti: Wer in deutschlan leben will muss perfekt Deutsch können?

Okay, schmeißen wir die Schwaben, Bayern, hessen, Friesen und alle anderen sonstwie Dialekt sprechenden raus.
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29.09.2009 11:05 Uhr von schnittgemuese
 
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Dafür kann die Kanzlerin Englisch und Russisch :-): Und hey sorry...aber den dicken grauen Bär genannt EX-Aussenminister Steinmeier hab ich NIE Englisch im Ausland sprechen hören.

Ich finds toll wie Westerwelle und die FDP als das personifizierte Böse dargestellt wird.
Wer mal genau hinsieht hat die FDP nämlich das wesentlich sozialere Programm als CDU und SPD zusammen.
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29.09.2009 11:05 Uhr von La_Voce
 
+6 | -14
 
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HAHA: wie arm ist das denn bitte ..ich lach mich über den clip schlapp


ein politiker der weder englisch spricht noch politik machen kann krankes land hier ey was ihr so wählt...
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29.09.2009 11:06 Uhr von Katzee
 
+4 | -2
 
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@ kingoftf: Es ist mir egal, welcher Politker ungerechtfertigt angegriffen wird, nur weil einigen Leuten hier seine Nase nicht passt. Für die Herren Gysi, LaFontaine oder Steinmeier hätte ich d genau das gleiche geschrieben. So etwas ist eine Frage des Anstands - aber der Begriff geht im Internet immer mehr verloren. "Draufschlagen" und diffamieren macht den meisten Leuten einfach mehr Spaß. Wirklich armselig.
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29.09.2009 11:07 Uhr von Slaydom
 
+4 | -2
 
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stellt: euch nicht so an. Dafür gibts Dolmetscher^^
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29.09.2009 11:07 Uhr von Rocky-Maivia
 
+4 | -11
 
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was ein Spast
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29.09.2009 11:08 Uhr von seehoppel
 
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Ich weiß gar nicht was das Theater soll! Die Pressekonferenz war eine Stellungnahme zur Wahl und war an ein deutsches Publikum gedacht. Ich finde es ziemlich unverschämt von den Reportern überhaupt eine Frage auf Englisch zu stellen! Eine innenpolitische Pressekonferenz MUSS auf Deutsch abgehalten werden, denn es gibt immerhin noch sehr viele Deutsche, die kein Englisch verstehen. Außerdem gibt es selbst in den UN Dolmetscher, sodass jeder in seiner Landessprache reden kann.

NOCH ist Westerwelle kein Außenminister, sondern einfach nur Parteivorsitzender der FDP, in deren Namen er eine Stellungnahme zur (innenpolitischen!) Wahl gegeben hat. Die Vorwürfe der "schwammigen Antwort" sind auch hinfällig, denn es wurde danach gefragt, wie die Außenpolitik in Zukunft mit Westerwelle als Außenminister aussehen werde. Da es noch nicht zu 100% feststeht (bzw noch nicht offiziell ist), dass er wirklich Außenminister wird, ist es doch ganz klar, dass er auf so eine hinterlistig gestellte Frage nicht antwortet! NIEMAND beantwortet offiziell Fragen zu noch internen Themen.

Und dass er nicht Minuten lang erklärt warum er nicht auf Englisch antwortet ist doch wohl auch klar. Auf Pressekonferenzen herrscht wie überall Zeitdruck.

Mal ganz im Ernst: Es wäre doch ein totales Armutszeugnis, wenn Westerwelle hier zum einen schon im Vorfeld Interna aus der Koalitionsverhandlung ausplaudert und zum anderen das deutsche Zielpublikum einen Übersetzer braucht, weil er Fragen in einer Konferenz zur Partei- und Koalitionspolitik auf Englisch beantwortet.

Die die jetzt ganz laut "Westerwelle ist unfähig" schreien wären wohl auch ganz vorne dabei gewesen, wenn man hätte dagegen hetzen können, dass Westerwelle in einer Stellungnahme mit deutschem Zielpublikum Englisch redet!

Hier gehts doch ausnahmslos darum, Haare in der Suppe zu finden. So kann das mit der Politik in Deutschland einfach nichts werden! Wir sollten endlich mal anfangen zusammen zu arbeiten! Und bevor jetzt einer denkt er muss mich aufgrund seiner politischen Meinung angreifen: Ich persönlich finde Westerwelle auch nur mindermäßig für die Außenministerrolle geeignet und ich bin alles andere als rechts gesinnt (falls jemand auf die Idee gekommen sein sollte es geht mir um Abgrenzung der Ausländer). Trotzdem finde ich, dass man fair bleiben sollte! Westerwelle hat meiner Meinung nach das richtige getan.

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