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Bahn-Privatisierung wieder in Reichweite

Am Tag nach der Bundestagswahl ist die (Teil-)Privatisierung der Deutschen Bahn wieder politisches Gesprächsthema. Die Verkehrsexperten der Union und FDP sind sich einig: "Wir wollen die Privatisierung".

Aus den Reihen des bisherigen Koalitionspartners SPD gab es ja zuweilen großes Skepsis und Kritik gegenüber einer geplanten Privatisierung.

Die Union und FDP nannte jedoch noch keinen genauen Zeitplan, vor 2013 oder 2014 wäre ein Börsengang jedoch unrealistisch.


WebReporter: mierenneuker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Reich, Reichweite
Quelle: www.dnews.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2009 20:38 Uhr von Travis1
 
+15 | -2
 
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Hat: der Ausverkauf der Republik schon begonnen?
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28.09.2009 20:41 Uhr von In extremo
 
+5 | -0
 
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Vor 2013-2014 wäre ein Börsengang unrealistisch, wenn ich mich nicht ganz inne, wäre bis dahin eh eine Bundestagswahl und dann kann sich wieder alles ändern.
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28.09.2009 20:55 Uhr von User129
 
+0 | -3
 
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das wichtigste: für mich ist, dass die Preise wieder auf ein akzeptables niveau fallen. Auf Service kann ich gut verzichten.
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28.09.2009 20:55 Uhr von fortimbras
 
+16 | -2
 
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gewinnmaximierung: das ist das eine und einzige ziel bei den privaten unternehmen
die müssen permanentes wachsum vorweisen sonst springen denen die anleger ab
also werden die preise ständig steigen und weniger befahre strecken dicht gemacht und der wenig lukrative nahverkehr reduziert
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28.09.2009 21:01 Uhr von spitfire2k1
 
+6 | -2
 
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@BastB: Wenn die das toll findest, dann darfst du dich in Zukunft aber nicht über zustände wie in UK aufregen, viel spaß dann.

http://www.3sat.de/...
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28.09.2009 21:07 Uhr von fallobst
 
+1 | -1
 
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@ spitfire: das schienennetz soll aber in der hand des staates bleiben, also werden solche zustände nicht eintreten.
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28.09.2009 21:14 Uhr von spitfire2k1
 
+4 | -1
 
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Privatisierung ist kein Allheilmittel: Ändert aber nichts daran, dass auf Biegen und Brechen dann gewinne gemacht werden müssen und sowas geht nie gut aus. Privatisierung hat bis jetzt nur 1x vernünftige funktioniert, beim Telefonnetz. Bei allen anderen trieb es die Preise nur in die Höhe und brachte dem Kunden 0 Vorteile.
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28.09.2009 22:11 Uhr von RycoDePsyco
 
+1 | -3
 
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NEIN: NEIN um Gottes willen.



PS.) (Nebeninformationen)
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/...
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28.09.2009 22:17 Uhr von Mi-Ka
 
+2 | -0
 
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So so, das Chaos in Berlin war also nicht abschreckend genug.

Na ja, das Volk hat gewählt und will es so. Muss man dann wohl akzeptieren, egal wie schwer es fällt.
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28.09.2009 22:36 Uhr von fuxxa
 
+1 | -2
 
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Privatisierung ja: ABER so, dass keine unwirtschaftlichen Verbindungen geschlossen werden dürfen, an denen Arbeitsplätze hängen und der Staat am Ende wieder für Sozialleistungen aufkommen muss. Ebenso sollte das Unternehmen, dann zerschlagen werden oder ne neue Gesellschaft gegündet werden, so dass Wettbewerb entsteht.
Aktien würde ich mir allerdings davon auf keinen Fall kaufen.
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28.09.2009 22:49 Uhr von Benno1976
 
+4 | -1
 
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Das Schienennetz, die immobilien und den Fuhrpark, haben die Steuerzahler bezahlt und jetzt soll das Staatseigentum verscherbelt werden?! Mit welchem Recht denn bitte??!! Ist Euch klar das es hier um Milliarden geht? Allein die Immobilien sind Milliarden wert - wo ist der Bahnhof in der Stadt? Richtig ! Meisst in der Mitte, also in bester und teuerster Lage. Die Strecken werden als unrentabel bezeichnet und stillgelegt, dann braucht man auch keinen Bahnhof mehr, also wird er verkauft , für sehr viel mehr Geld als man dem Staat bezahlt hat. Die Daten über den Wert der Bahn werden übrigens immer zu niedrig angesetzt um die Käufer nicht zu verschrecken.
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28.09.2009 23:47 Uhr von In extremo
 
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@spitfire2k1: Das mit dem Telefonnetz stimmt nicht ganz. Diese Privatisierung hindert die Telekom auf der andern Seite dran ihr DSL Netz schneller auf VDSL auszubauen. Denn die Telekom würde das nur machen wenn sie 2 Jahre das Monopol darauf hätte, dagegen ist aber zurecht die EU Kommision. Man hätte das Telefon Netz wohl eher in öffentlicher oder zumindest neutraler Hand halten sollen.
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29.09.2009 00:01 Uhr von no_trespassing
 
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So wird´s kommen: 25% bekommen Hedge Fonds
25% bekommen Araber aus Saudi-Arabien und Katar
25% gehen an einen russischen Investor

Von den restlichen 25% hat man dann nichts mehr.

Die neuen Investoren werden dann erstmal darauf drängen, dass unrentable Strecken gestrichen und Bahnhöfe mit schwacher Frequentierung stillgelegt werden. Freie Marktwirtschaft eben.

In Großbritannien hat man längst erkannt, dass die Privatisierung ein Fehler war. Aber die will man ja partout durchsetzen.
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29.09.2009 00:50 Uhr von lina-i
 
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@ In extremo: Warum soll die EU Kommission ZURECHT dagegen sein?

Das ist das gleiche, wenn du ein Auto kaufst und jeden damit fahren lassen musst, weil die Straßen mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden.

Nur weil man der Telekom die Kabelwege "geschenkt" hat, darf sie keine eigenen Kabel mehr besitzen, obwohl die Kabel nach der Schenkung mit hohem finanziellen Aufwand verlegt wurden. Andere Firmen dürfen diese Kabelwege (gegen reguliertes Entgeld) nutzen, müssen aber ihr Eigentum nicht teilen...

Unter diesen Bedingungen würde ich nichts investieren. Wenn ich mir dagegen den Strommarkt ansehe, ist das eine reine Gelddruckoase, da dort kaum eine Regulierung greift und die Verbraucher abgezogen werden dürfen.
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29.09.2009 02:44 Uhr von Hawkeye1976
 
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Tatta! Und schon wird das Tafelsilber verscherbelt. Wozu das führen wird, haben hier schon andere klar dargestellt.

Dann können wir uns ja auf weitere Arbeitslose freuen, wenn Lieschen Müller ihre Arbeitsstelle nicht mehr erreichen kann, weil die unrentable Strecke dorthin stillgelegt wurde oder nur noch zweimal am Tag bedient wird.

Erst durften wir Steuerzahler damals noch Mehdorns Trümmertruppe ihre Prachtbauten mitfinanzieren und jetzt soll alles verramscht werden ohne die, die es bezahlt haben - wir alle als Steuerzahler - zu fragen. Hoch lebe die schwarz-gelbe "Demokratie".
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29.09.2009 12:51 Uhr von fallobst
 
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@ 127.02261654: ja sag mal kannst du nicht lesen oder wieso postest du denselben artikel, den spitfire schon verlinkt hat und den ich schon beantwortet habe.

"Seither bedienen 25 Betreibergesellschaften jeweils einzelne Strecken"

ich wiederhole: das deutsche schienennetz soll unter keinen umständen verkauft werden!!!!!
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29.09.2009 13:33 Uhr von Schwertträger
 
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@BastB: Dass jemand, der angst vor Linken hat, eine staatliche Bahn nicht geheuer ist, ist mir ja klar, aber einen gesunden Menschenverstand hat doch auch ein konservativ Rechter, oder?!

>"gut, denn ein privates Unternehmen kann sich dann nicht mehr solche Sachen leisten, wie sie bei der Bahn in der Vergangenheit vorgekommen sind".<

Was hat sich denn die Bahn geleistet, was Dir so sauer aufgestoßen ist?

Die Dinge, die am meisten negativ auffielen, waren die Streiks, als Reaktion auf Mehdorns Aktionen. Und Mehdorns aktionen zielten nur auf eins, nämlich die Privatisierung und den Börsengang.

Ich frage mich, warum die Infrastruktur eines Landes an die Börse soll, wo der einzige Zwecke einer Aktiengesellschaft der Gewinn ist, der einzige Zweck einer Infrastruktur jedoch die sozialverträgliche Beförderung möglichst vieler Bürger?

Mit der gleichen Logik könnte man dann ja auch unser soziales Netz (inkl. HartzIV) an die Börse bringen.


Selbst Dir muss doch klar sein, dass die Preise, wenn die Bahn privatisiert wird, nicht sinken, sondern steigen!!

Auf den Prestige-ICE-Strecken hätte die private Bahn keine Konkurrenz und würde auch nie welche bekommen (man kann schliesslich nicht parallel ein weiteres ICE-Streckennetz für Konkurrenten bauen). Einzige Alternative wäre der Flieger, und der kommt für Berufsbahnfahrer nicht in Frage, weil er zuviel Zeit kostet und unsicherer/unpünktlicher ist als die Bahn.

So rechts-konservativ kann man gar nicht sein, als dass einen diese Argumente nicht überzeugen würden.

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