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Weiden: Chirurg operierte Patienten 17 Kilogramm schweren Tumor aus dem Bauch

Der 48-jährige Peter W. sagte zu seinem Arzt, dass er keine Schmerzen oder Beschwerden habe, denn man würde im Alter eben bauchmäßig etwas an Umfang zulegen. Der Irrtum trat zu Tage, als er im Klinikum der Max-Reger-Stadt untersucht wurde. Man stellte einen wuchernden, riesigen Tumor fest.

Bei der Operation im Mai 2009 sah man das Monstrum von Tumor. Es hatte 17 Kilogramm Gewicht, war 40 Zentimeter lang und 30 Zentimeter dick. Der erfahrene Chefarzt der Allgemeinchirurgie, Professor Dr. Dietl, und ein Ärzteteam operierten rund sechs Stunden, bis sie das Liposarkom entfernt hatten.

Der Professor sagte zur Kräfte zehrenden Operation: "Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater". Ob noch "etwas nachkommt", muss durch halbjährliche Untersuchungen überwacht werden. Der Chirurg ergänzte noch: "Ich wüsste nicht, dass es das in Bayern schon jemals gegeben hätte".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Kilogramm, Bauch, Tumor, Chirurg, Weiden
Quelle: www.oberpfalznetz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2009 14:05 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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17 Kilogramm entspricht 68 Päckchen Butter a 250 Gramm. Das der Mann auch nichts ertastet hat, ist für mich als Laien unbegreiflich. Auch das er schmerzlos war und nichts von dem Riesentumor merkte, ist für mich schwer nachvollziehbar. Vielleicht haben wir medizinisch gebildete User auf der Plattform, die das näher erläutern können. Die OP fand bereits im Mai statt aber wegen evtl. Komplikationen hat man erst jetzt die Presse unterrichtet. (Bild zeigt den Patienten mit dem Chefarzt Dietl)
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27.09.2009 15:45 Uhr von Molotov_HH
 
+2 | -1
 
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übel
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27.09.2009 17:26 Uhr von chefcod2
 
+3 | -5
 
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wahnsinn: wie kann man 40cm und 17 Kilo nicht bemerken.
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27.09.2009 19:45 Uhr von Krebstante
 
+12 | -0
 
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@jsbach: Im Bauchraum ist viel Platz, die Organe sind nicht starr an einem bestimmten Platz verankert, sondern relativ locker aufgehängt. So ein Tumor ist zudem nicht von einem Tag auf den anderen da, sondern wächst langsam über einen längeren Zeitraum, verdrängt wie in der Quelle beschrieben, die vorhanden Organe, z. B. die Niere und/oder ummauert andere Strukturen, wie die Bauchschlagader, den Darm.
In der Schwangerschaft als natürlichem Prozess passiert das ja auch regelmäßig, dass die vorhandenen Organe von der größer werdenden Gebärmutter verdrängt werden. Obwohl Männer bekannterweise nicht schwanger werden, ist bei ihnen die Situation die gleich, was die Verschieblichkeit angeht.
17 Kg ist schon ein großer Brocken, zudem ist der Tumor anscheinend bösartig. Der Mann hat wahnsinniges Glück gehabt, da er anscheinend noch keine Metastasen hat.
Bei Frauen kommen ähnlich große Tumoren an den Eierstöcken "relativ" häufig vor, die aber meistens gutartig sind. Ich weiß durch meine berufliche Tätigkeit von Tumoren zwischen 7 und knapp 12 Kg.
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28.09.2009 14:04 Uhr von jonnyswiss
 
+1 | -0
 
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@Krebstante: Zitat: "die aber meistens gutartig sind."

Ich würde mal sagen: "die aber meistens als gutartig ausgelegt werden"

Wieviele sterben an diesen "gutartigen" Tumoren weil die sich sehr oft innerhalb kürzester Zeit zu einm bösartigen Sarkom umwandeln können? (so ein Arzt über den Tod einer Freundin, 4 Monate NACH der OP mehrerer "gutartigen", Tennisball-Grossen "Geschwüren"!)
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28.09.2009 15:53 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -5
 
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ROFL: "Das der Mann auch nichts ertastet hat, ist für mich als Laien unbegreiflich. Auch das er schmerzlos war und nichts von dem Riesentumor merkte, ist für mich schwer nachvollziehbar. Vielleicht haben wir medizinisch gebildete User auf der Plattform, die das näher erläutern können."

Du gibst zu keine Ahnung zu haben und stellst zugleich alles in Frage?
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28.09.2009 16:43 Uhr von Rapunzel
 
+2 | -0
 
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Köstlich Auf der Shortnews-Startseite - Rubrik "Gesundheit":

Nachricht 1: "Weiden: Chirurg operierte Patienten 17 Kilogramm schweren Tumor aus dem Bauch"

Nachricht 2: "Übergewicht verursacht Krebs"

Ob es da einen Zusammenhang gibt? ;-)
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29.09.2009 14:54 Uhr von Plattererick
 
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Er hat nichts gemerkt, er hat wohl gedacht,es sei ein Brauereigeschwür ! ;-)

Ich drücke ihm die Daumen das nichts nachkommt!
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30.09.2009 08:03 Uhr von knaeblein
 
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Brauereigeschwür gutartig? Die meisten an Brauereigeschwür erkrankten Männer sind eher gutartig ... ;-)
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02.10.2009 12:22 Uhr von Nicki197
 
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Übel: hat schon jemand ein Baby bekommen die sind so zwische 3 und 5 Kilo schon gross und schwer. Das man das nicht vorher gemerkt hat.
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15.01.2010 11:57 Uhr von Susi24
 
+0 | -0
 
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Hatte das gleiche Schicksal. Im 11 August 2009 wurde mir im Krankenhaus Wittlich ein Tumor von 17,5kg herausoperiert. anschliessend eine ´Total OP.
LG Susanne.

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