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Berlin: Werkstatt des Renaissance-Malers Cranach arbeitete schon mit "Blaupausen"

Das Schloss Charlottenburg in Berlin ist Schauplatz für eine Ausstellung unter dem Motto: "Cranach und die Kunst der Renaissance unter den Hohenzollern". Dabei kann man Rückschlüsse über die Arbeitsmethoden in einer Cranach-Werkstatt zur damaligen Zeit ziehen.

Durch neue Analysen und Feststellungen teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit, dass man der besonderen Technik der Maler Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Lucas Cranach d. J., den Maltechniken weiterer Maler gegenüberstellte.

Beim Vater ist bei dem Serienporträt Martin Luthers festzustellen, dass er die Umrisslinien des Bildes 1:1 auf den Malgrund übertrug. Man kann dieses Durchdrückverfahren mit "Blaupausen" der heutigen Zeit vergleichen. Dies stellte die Berliner Gemäldegalerie mit Infrarotaufnahmen fest.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Maler, Werkstatt
Quelle: www.monstersandcritics.de

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27.09.2009 13:08 Uhr von jsbach
 
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Eine komplizierte Vorgehensweise, um von einem Gemälde fast ähnliche Serienbilder zu schaffen. Wer weitere Einzelheiten zu dieser Maltechnik wissen will, müsste die Quelle lesen. (Bild zeigt Lucas Cranach d. Ä. im Jahr 1550)

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