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Ehemalige Vorsitzende der "Grünen" unterstützt jetzt die Piratenpartei

Angelika Beer war Bundestagsabgeordnete, Europaparlamentsabgeordnete und Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Im März 2009 trat sie aus der Partei, der sie seit 1980 angehörte, aus.

Nun hat Angelika Beer sich für die Piratenpartei ausgesprochen und unterstützt die Partei bei der Bundestagswahl und der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Gemeinsam demonstrierte sie mit den Piraten und dem "Bündnis gegen Rechts" vergangenem Donnerstag gegen den Neonazitreff "Club 88" in Neumünster.

Sie lobte die Piratenpartei für ihr Engagement gegen Rechts und sagte: "Die Ziele der Piratenpartei, vor allem in Sachen Bürgerrechte, decken sich mit meinem eigenen Engagement für Toleranz und Zivilcourage."


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Grünen, Pirat, Piratenpartei, Vorsitz, Vorsitzende
Quelle: kurse.focus.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2009 17:50 Uhr von Noseman
 
+49 | -8
 
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@Antispasti: Kill doch mal Deinen Account.

Das wäre etwas für die "Internethygiene".


Dein Nick ist diskriminierend gegenüber Menschen, die an spastischen Lähmungen leiden. Und von diesen ist keiner so doof und antisozial wie du es offenbar bist, wenn man deine Kommentare zugrunde legt.
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26.09.2009 17:54 Uhr von CDU-Liebhaber
 
+10 | -99
 
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26.09.2009 18:05 Uhr von Tauphi
 
+53 | -5
 
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CDU-Liebhaber: Leichten Realitätsverlust wa?

In "Killerspielen" wird kein einziger Mensch getötet. Ich spiele die nun schon seit 13 Jahren und lebe noch immer, Hammer oder? Und Amokläufer bin ich auch keiner geworden :D

Die Piratenpartei ist nicht für die Legalisierung der Raubkopie, sondern der Privatkopie. Und gegen die Verfolgung von Kinderpornos ist eher die CDU, die wollen nämlich nur ein Stoppschild davorschalten und NIX tun, die Piratenpartei will die Seiten entgültig löschen ... Leichter Unterschied oder?
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26.09.2009 18:17 Uhr von aawalex01
 
+24 | -2
 
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@CDU-Liebhaber: @CDU-Liebhaber

*Die Piartenpartei ist für die Legalisierung von Raubkopien und gegen die Verfolgung von kinderpornos im Internet. Solch eine Partei kann man als aufrechter deutscher Demokrat NICHT WÄHLEN !*

Ich hau mich weg.Das ist einer der dümmsten sätze die man nur hören kann.Die Piraten sind nicht dafür Kinderpornos zu legalisieren.Die sind gegen Netzsperren und wollen darauf aufmerksam machen,das es sinnlos ist wenn man Webseiten mit Kinderpornographischen Inhalt sperrt.Solange wie das International keiner tut,bringt das auch nichts wenn die in Deutschland gesperrt sind.Geht so ne Seite off,geht in der selben Sekunden neue Seite online.Natürlich sind die dafür das man gegen Kinderpornos vorgeht.Ich empfehle dir einfach mal das Wahlprogramm durchzulesen,bevor du so ein dünnschiss von dir gibst.Du bist anscheint auch einer von denjenigen die alles glauben,was in den Medien über die Piraten erzählt wird.Befasse dich selber mit den Thema nur so kannst du dir ein eigenes Bild machen.

Und was das Thema Killerspieler angeht.Das werden keine Menschen getötet.Das sind alles nur virtuelle Figuren.Ich zogge solche Games seit Jahren aber deswegen geh ich nicht auf die Straße und knall irgendwelche Leute über den Haufen.Ich frag mich was daran wiederlich sein soll,an solchen Spielen.Das musst du mir mal erklären.Spielst wohl nur Pokemon?
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26.09.2009 18:22 Uhr von Frioaf
 
+18 | -2
 
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lol: warum füttert ihr den troll noch? ich hab mich amüsiert beim lesen :D
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26.09.2009 18:48 Uhr von StewieG
 
+10 | -3
 
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dfgadh: CDU-Liebhaber ist im übrigen ein fake acc. von jemanden aus der Piratenpartei erstellt ;)
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26.09.2009 18:52 Uhr von Draw
 
+6 | -4
 
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Piraten und Grüne sind dich auch vom Programm her ziemlich ähnlich. Nur dass die Piraten ein sehr dünnes Parteirogramm haben. Es fehen schlicht Antworten auf die Krise, die Zukunft Deutschlands um nur wenig zu nennen. Nur Datenschutz und Bürgerrechte reichen schlicht nicht. Deshalb werden die Piraten höchstens auch 2-3% bei der Bundestagswahl erreichen, was für so eine junge Partei sicher auch ein Erfolg wäre.
Die PP hat sicher wichtige und unterstützungswerte Punkte, aber wie schon angesprochen reicht das halt für mich persönlich nicht, um sie zu wählen. Aber mal sehen wie es in 4 Jahren aussieht.
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26.09.2009 19:08 Uhr von fallobst
 
+4 | -19
 
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26.09.2009 19:08 Uhr von fallobst
 
+1 | -10
 
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edit: meinte raubkopien ;)
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26.09.2009 19:36 Uhr von evil_weed
 
+10 | -3
 
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fallobst: Das Nutzungsrecht entfernt sich immer weiter vom Urheber und entwickelt sich hin zum Verwerterrecht. Musik- und Filmindustrie profitieren, während Nutzer kriminalisiert werden. Wir PIRATEN fordern für Privatleute ohne kommerzielle Interessen das Recht, Werke frei verwenden und kopieren zu dürfen. Der Einsatz von Maßnahmen, wie die DRM-Technologie oder ähnliche Kopierschutzmechanismen, die diese und andere rechtmäßige Nutzungen einseitig verhindern, soll untersagt werden. Abgeleitete Werke sind neue künstlerische Schöpfungen und müssen dem Kreativen grundsätzlich erlaubt sein. Dies wird durch eine Anpassung des Urheberrechts gewährleistet.

Wir stellen uns gegen eine weitere Ausweitung der Schutzfristen. Eine Begrenzung auf einen Zeitraum bis maximal zum Tode des Urhebers halten wir für geboten. Damit fordern wir für Deutschland und Europa einen Ausstieg aus dem TRIPS-Abkommen in dieser Hinsicht.

Der Künstler soll für jedes einzelne Werk die Lizenz frei wählen können.

Die für eine internationale Neuausrichtung des Urheberrechts zu verhandelnden Themen müssen der öffentlichen Debatte gestellt werden und dürfen nicht einseitig durch die Lobbyinteressen der Rechteverwerter geprägt sein.

Wir PIRATEN setzen uns für die Veröffentlichung von Lehrmaterialien unter freien Lizenzen und die bevorzugte Nutzung von freien Lehrmaterialien in der Bildung ein. Dies beinhaltet die Erstellung von Lehrmaterialien durch Lehrkräfte oder beauftragte Personen unter freien Lizenzen.

Wir müssen zumindest folgendes am Urheberrecht ändern:
Medien- oder Hardwareabgaben

Eine Neubewertung der Pauschalabgaben ist nötig. Bis zu dieser Neubewertung wird im Sinne des Transparenzgebotes angestrebt, sowohl das resultierende Aufkommen nach Medien/Geräteart als auch seine Verteilung nach Empfänger öffentlich zu machen.
Parlamente schreiben die Urheberrecht-Gesetze, nicht die Lobby

Technische Maßnahmen, die verhindern, dass Kunden Kultur im Rahmen des Gesetzes zu nutzen, wie die sog. DRM-Technologie, sind ungesetzlich.
Neue Geschäftsmodelle fördern

Für viele Künstler, Schriftsteller, Journalisten, Programmierer und andere Kulturarbeiter stellt heutzutage das Urheberrecht eine wesentliche Grundlage ihrer Geschäftsmodelle und Verdienstmöglichkeiten dar. Die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung und Kommunikation und die in oft digitaler Form vorliegenden Werke verändern die Grundlagen für diese Geschäftsmodelle zum Teil radikal.

Anstatt den alte Geschäftsmodellen nachzutrauern und sie mit unzumutbaren Eingriffen in die Privatsphäre der Bürger künstlich am Leben zu erhalten zu wollen, fordern die PIRATEN dazu auf, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Geschäftsmodelle sollen den Urhebern der digitalen Kulturgesellschaft ermöglichen, auf marktwirtschaftliche Art und Weise Erlöse aus der Verwertung ihrer Werke oder deren Umfeld zu erzielen, wenn sie dies anstreben.

Überholte Vermittlerfunktionen von Rechteverwertern, die in der Vergangenheit z.B. in der Unterhaltungsmusikindustrie zu hohen Renditen geführt haben, sind größtenteils nicht mehr zeitgemäß und werden in diesem Umfang keinen Bestand haben. Die Ausschaltung von Zwischenhändlern ermöglicht es, dass den Künstlern vom Erlös ihrer Werke ein größerer Teil verbleibt und direkter zufließt. Außerdem wird damit das Spektrum der Kulturszene deutlich erweitert.

Insbesondere die Verwendung von CreativeCommons-Lizenzen erlaubt heutzutage bereits die erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung von Werken ohne jegliche Einschränkung bei der digitalen Privatkopie und deren Verbreitung.

http://wiki.piratenpartei.de/...
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26.09.2009 19:53 Uhr von RickJames
 
+2 | -0
 
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Es wird echt Zeit das jemand was macht: http://www.injelea.de/...

...
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26.09.2009 20:19 Uhr von fallobst
 
+2 | -2
 
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aha: korrigier mich, wenn ich mich irre:

wäre besser verständlich, wenn man das auf konkrete beispiele bezieht.
also ich habe das jetzt so verstanden, dass ich einen kinofilm zum beispiel völlig legal downloaden könnte. stimmt das? ja/nein/mit einschränkungen?
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26.09.2009 20:38 Uhr von Zitrone_22
 
+4 | -4
 
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Das Parteiprogramm per Piratenpartei würde sich gut lesen, wäre nicht die Forderung, die Urheberrechte grundlegend verändern zu wollen.

Hat schonmal jemand daran gedacht, dass es Menschen gibt, die ihren Lebensunterhalt mit soetwas verdienen und denen man dann ihre Existenz wegnehmen will? Soetwas finde ich zich mal schlimmer, als irgendwo ein Autowerk zu schließen und Tausende Menschen arbeitslos zu machen. Denn: Leute die am Fließband arbeiten, können eventuell in einem anderen Werk unterkommen. Arbeitnehmern aber direkt ihre Branche unter den Füßen weg zu reißen halte ich für total verantwortungslos.

Naja, da ja schließlich jeder nach seinen eigenen Vorstellungen, bzw eigenem Vorteile, wählt, kann man wohl auch keinem verübeln, sich selbst durch die Legalisierung der Privatkopie bereichern zu wollen. Dann darf mir aber auch keinen verübeln, so zu wählen, das irgendwo noch ein Autowerk geschlossen wird, damit meine Existenzgrundlage gesichert bleibt.
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26.09.2009 20:47 Uhr von Us-Diego
 
+2 | -2
 
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@Zitrone_22: Ein Musiker verdient höchstens ein paar Cent für seine verkauften Werke. Das meiste Geld macht er auf Konzerten.
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26.09.2009 20:50 Uhr von Zitrone_22
 
+3 | -1
 
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@Us-Diego: Bei Musiker gebe ich dir da recht.

Allerdings gibt ein Software-Entwickler keine Konzerte, sondern lebt durch den Verkauf seiner Software.
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26.09.2009 21:04 Uhr von miramanee
 
+1 | -1
 
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Aufrichtigkeit: Kann man sich für die Piraten nur wünschen, dass sie von dem überzeugt ist was sie sagt und nicht nur eine Opportunistin ist, die ihr Fähnchen nach dem Wind dreht um am Ende nicht im Nirwana zu verschwinden.
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27.09.2009 01:22 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -4
 
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>>Europaparlamentsabgeordnete<<: das sagt eigentlich schon alles.

das sie dabei dem "bündnis 88 - die blinden" ausgetreten ist, darauf kommts jetzt auch nicht mehr an.
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27.09.2009 02:09 Uhr von cAndyMan86
 
+3 | -3
 
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Kampf gegen rechts das haben die Piraten hoffentlich nicht nötig.
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27.09.2009 05:34 Uhr von spacerader73
 
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Ich drücke den Piraten echt die Daumen! ABER Da sie sich mehr oder weniger gegen Mindestlöhne aussprechen, wird mein Kreuz wohl doch nicht bei den "landen":-( Denn Freiheit bedeutet auch, sich gegen Dumpinglöhne und Ausbeutung zu wehren!
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27.09.2009 10:26 Uhr von MaltiMartin
 
+1 | -3
 
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Und wieder einer der noch nicht sieht, dass Mindestlöhne FÜR Ausbeutung stehen...wer glaubt, dass ein Mindestlohn, von dem man leben kann, für alle Arbeitnehmer realistisch ist, sollte sich mal etwas über Marktwirtschaft informieren...
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27.09.2009 13:56 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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frage2: bekomme ich noch eine antwort auf meine frage?
kann ich nen kinofilm legal downloaden, wenn die piraten an die macht kommen?
das muss doch hier einer wissen, wo hier in allen foren doch so viele leute die piraten unterstützen.
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27.09.2009 14:15 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -1
 
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@fallobst: >>kann ich nen kinofilm legal downloaden, wenn die piraten an die macht kommen?<<

aber selbstnatürlich...und wenn die grünen es schaffen sollten, kannst du auch endlich hanf legal konsumieren...

von was träumst du nachts?
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27.09.2009 14:23 Uhr von br666
 
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Sehr guter Entschluss: Besser bei den Piraten, als bei diesen Ökoterroristen.
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27.09.2009 14:26 Uhr von br666
 
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@CDU-Liebhaber: versteckt sich hinter ihrem Synonym etwa unser Rollstuhl-Göbbels?

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